Pfotenvertraut - Bianca Willach

Pfotenvertraut - Bianca Willach Pfotenvertraut - Bianca Willach

Hexe war diese Woche beim Tierarzt – inklusive Besuch auf der Waage.Das Ergebnis: 1,5 kg mehr als beim letzten Wiegen.Ke...
30/05/2026

Hexe war diese Woche beim Tierarzt – inklusive Besuch auf der Waage.

Das Ergebnis: 1,5 kg mehr als beim letzten Wiegen.

Kein Drama. Aber ein guter Anlass, um über ein Thema zu sprechen, das oft unterschätzt wird:

Übergewicht belastet die Gelenke.

Jedes zusätzliche Kilo muss bei jedem Schritt, jedem Aufstehen und jeder Bewegung mitgetragen werden.

Gerade bei älteren Hunden kann das bestehende Beschwerden verstärken. Aber auch bei jüngeren Hunden spielt das Gewicht eine wichtige Rolle.

Denn Übergewicht gilt als Risikofaktor für verschiedene orthopädische Probleme – unter anderem auch für Kreuzbandverletzungen.

Natürlich bekommt nicht jeder übergewichtige Hund einen Kreuzbandriss. Und auch schlanke Hunde können betroffen sein.

Aber ein gesundes Körpergewicht ist etwas, das wir aktiv beeinflussen können – und damit ein wichtiger Baustein für langfristig gesunde Gelenke.

Manchmal machen schon wenige Kilo einen größeren Unterschied, als man zunächst denkt.

28/05/2026

Kleinere Runden müssen nicht langweilig sein.

Gerade im Sommer werden Spaziergänge oft kürzer — sei es wegen der Hitze, einem Hundesenior oder weil der Körper einfach mal etwas weniger Bewegung braucht.

Aber Auslastung bedeutet nicht automatisch: möglichst viele Kilometer laufen.

Neue Wege, bewusstes Schnüffeln, kleine Suchspiele oder einfach gemeinsam Zeit draußen verbringen können für unsere Hunde genauso wertvoll sein.

Und ganz nebenbei lassen sich unterwegs oft auch kleine Übungen oder Physiohausaufgaben in den Alltag integrieren.

Manchmal steckt in einer ruhigen, abwechslungsreichen Runde viel mehr, als in „höher, schneller, weiter“.





„Der Hund putzt sich halt.“Oder versucht er dir gerade etwas zu sagen?Bei Hexe ist mir vor einiger Zeit wieder bewusst g...
24/05/2026

„Der Hund putzt sich halt.“
Oder versucht er dir gerade etwas zu sagen?

Bei Hexe ist mir vor einiger Zeit wieder bewusst geworden, wie unterschiedlich Hunde Unwohlsein zeigen können.

Sie hat angefangen, sich vermehrt die Gelenke zu belecken.
Mein erster Gedanke ging natürlich direkt in Richtung Schmerzen oder Stress.

Am Ende war die Ursache bei uns aber der Magen, der auf die Schmerzmittel reagiert hat.

Und genau deshalb lohnt es sich, bei solchen Veränderungen genauer hinzuschauen.

Denn häufiges Belecken von Gelenken oder Pfoten ist nicht einfach nur „eine Angewohnheit“, sondern kann ganz unterschiedliche Ursachen haben — zum Beispiel Schmerzen, Stress, Magenprobleme oder auch Unverträglichkeiten.

Unsere Hunde zeigen Unwohlsein oft nicht laut.
Manchmal sind es nur diese kleinen, leisen Veränderungen im Alltag.

Der wird halt einfach alt - Oder doch nicht?Gerade bei einem älteren Hund ist es manchmal gar nicht so leicht, die klein...
18/05/2026

Der wird halt einfach alt - Oder doch nicht?

Gerade bei einem älteren Hund ist es manchmal gar nicht so leicht, die kleinen, leisen Anzeichen für Unwohlsein oder Schmerzen richtig einzuordnen.

Mir ist das letztes Jahr, als Hexe erblindet ist, aber auch erst vor Kurzem nochmal bewusst geworden.

Es waren bei uns keine „großen“ Symptome.

Eher kleine Veränderungen im Alltag: weniger Motivation, langsamer unterwegs sein oder Unruhe zu Zeiten, in denen eigentlich Ruhe ist.

Und natürlich neigt man bei einem Seniorhund schnell dazu, vieles einfach auf das Alter zu schieben.

Aber das ist oft zu einfach – und auch nicht fair.

Denn wenn unseren Hunden etwas fehlt oder weh tut, dann wird das nicht immer laut.
Manchmal zeigt es sich ganz leise.

Und genau dann müssen wir anfangen, genauer hinzuschauen.

Ein Jahr blind – was sich verändert hatVor gut einem Jahr wurde unser Leben einmal komplett auf den Kopf gestellt, als H...
12/05/2026

Ein Jahr blind – was sich verändert hat

Vor gut einem Jahr wurde unser Leben einmal komplett auf den Kopf gestellt, als Hexe die Diagnose PRA bekam und damit klar wurde, dass sie erblinden wird.

Nach dem ersten Schock – der auch bei mir noch eine ganze Weile nachgehallt hat – haben wir uns Stück für Stück an die neue Lebenssituation herangetastet und kommen mittlerweile ohne große Probleme damit zurecht.

Anfangs hatte ich ein wenig Angst, dass ihre Themen draußen mit Passanten, Radfahrern und Hunden wieder ein großes Problem werden und sie in alte Muster zurückfallen könnte.
Aber das ist zum Glück nicht passiert – fast schon eher das Gegenteil.

Sie war schon immer der Typ Hund, der viel über die Augen gearbeitet und Dinge auf Distanz fixiert hat. Dadurch, dass das weggefallen ist, ist tatsächlich sogar vieles einfacher geworden.

Sogar ohne Leine laufen klappt dadurch für uns.

Und auch Tierarzt- und Physiotermine, Besuche bei der Familie oder Urlaub in ungewohnter Umgebung meistert sie mittlerweile ohne große Probleme.

Ja, wir mussten uns etwas umgewöhnen.
Ich musste lernen, mehr mit Worten zu arbeiten, ihr Bordsteinkanten oder andere Hindernisse anzukündigen und geduldig zu sein.

Und sie musste lernen, sich anders zu orientieren – über Geruch, Gehör und auch über das Fühlen, um sich sicher durch die Welt bewegen zu können.

Natürlich hat es uns ein Stück Freiheit genommen und insbesondere Hexe körperlich auch etwas ausgebremst.
Aber alles in allem hat es mir vor allem gezeigt, wie viel uns die letzten Jahre gebracht haben, damit wir auch so ein Handicap gemeinsam meistern können.

Es ist anders geworden – aber nicht unbedingt schlechter.

04/05/2026

Manchmal sind es die kleinen Schritte

In den letzten Wochen hat sich bei mir im Arbeitsfokus einiges geschärft – weg vom klassischen Hundetraining, hin zu dem Bereich, der mich schon lange begleitet: Medical Training.

Dabei geht es nicht mehr um „Training im klassischen Sinn“, sondern darum, Hunden zu helfen, sich in Situationen wie Anfassen, Untersuchen oder Tierarztbesuchen sicherer zu fühlen.

Und ich merke diesen Weg nicht nur in meiner Arbeit – sondern auch zuhause mit Hexe.

Hexe hat Schwierigkeiten mit dem Anfassen, besonders in Situationen wie Tierarztterminen oder körpernahen Untersuchungen. Genau daran arbeiten wir schon länger, damit solche Momente für sie leichter werden.

Von mir lässt sie sich problemlos anfassen – im medizinischen Kontext zeigt sie aber schnell Anspannung und Aggression, wenn es in Richtung Abhören, Fixieren oder längere Berührungen geht.

In den letzten Terminen gab es einen kleinen,
aber für uns sehr bedeutsamen Fortschritt:

👉 Das Abhören hat funktioniert.
Ohne Futter.
Ohne Knurren.

Ein Moment, der von außen vielleicht unspektakulär wirkt –
für uns aber richtig viel bedeutet.

Genau solche Schritte zeigen mir immer wieder, warum ich diesen Fokus so wichtig finde:

Nicht „perfektes Verhalten“, sondern echte Kooperation im Alltag.

💬 Vielleicht steckt ihr gerade in einer ähnlichen Situation – dann schau dir gerne mein Medical Training an.





In letzter Zeit begleite ich einige Hunde mit Bandscheibenproblemen.Und wie unterschiedlich sich das zeigen kann,sehe ic...
29/04/2026

In letzter Zeit begleite ich einige Hunde mit Bandscheibenproblemen.

Und wie unterschiedlich sich das zeigen kann,
sehe ich gerade wieder sehr deutlich.

Eine Hündin begleite ich jetzt seit etwa 1,5 Monaten.

Beim ersten Termin ging es ihr wirklich schlecht.
Sie hat fast nur gelegen.
Und man musste sie eigentlich nur ansehen,
um zu wissen: ihr geht es gerade nicht gut.

Diagnostiziert wurde eine Bandscheibenvorwölbung.

Nach der ersten Behandlung war eine kleine Veränderung spürbar.

Und beim dritten Termin?
Ein komplett anderer Hund.

Deutlich wacher, bewegungsfreudiger –
eher so, dass man sie wieder ein bisschen bremsen musste.

Und genau das ist etwas, das man nicht unterschätzen sollte.

Denn auch wenn es zwischenzeitlich besser wirkt,
ist die Ursache nicht einfach verschwunden.

Zwischen den Wirbeln sitzen Bandscheiben,
die wie Puffer wirken.

Verändern sich diese Strukturen,
kann sich die Bandscheibe vorwölben
oder im schlimmsten Fall vorfallen
und Druck auf Nerven oder das Rückenmark ausüben.

Mögliche Anzeichen können sein:

Schmerzen.
Ein unsicherer oder veränderter Gang.
Bewegungsunlust.
Oder im weiteren Verlauf auch neurologische Ausfälle.

Und genau deshalb lohnt es sich, genauer hinzuschauen – auch dann, wenn es sich zwischendurch schon wieder besser anfühlt.

Manchmal ist es nicht das, wonach es aussieht.Dein Hund humpelt vorne links?Sieht erstmal ziemlich eindeutig aus, oder?G...
26/04/2026

Manchmal ist es nicht das, wonach es aussieht.

Dein Hund humpelt vorne links?
Sieht erstmal ziemlich eindeutig aus, oder?

Genau das habe ich auch gedacht.

Bis ich lernen durfte:
Der Körper ist kein Puzzle aus Einzelteilen.

In unserem Fall lag die Ursache hinten rechts.
Schonhaltung, Ausweichbewegung, Mehrbelastung – und plötzlich zeigt sich das Problem ganz woanders.

Und genau das passiert häufiger, als man denkt.

Ein verspannter Rücken?
Muss nicht automatisch „Rückenproblem“ heißen.
Auch der Bauch kann eine Rolle spielen.
Spannung unten verändert Haltung oben – und schon reagiert der Rücken.

Der Körper arbeitet immer als Ganzes.

Deshalb lohnt es sich, genauer hinzuschauen.
Nicht nur auf das, was man sieht – sondern auf das, was dahinter steckt.

Vor allem dann, wenn Dinge immer wiederkehren.
Wenn sich etwas „nicht ganz rund“ anfühlt.
Oder, wenn dein Bauchgefühl sagt: Da stimmt irgendwas nicht.

Du musst nicht alles sofort einordnen können.
Aber du darfst anfangen, Fragen zu stellen.

Und manchmal beginnt genau dort die eigentliche Lösung.

🐾 Rücksicht kann so viel verändernDiese Woche hatte ich einige richtig schöne Begegnungen im Alltag.Zum Beispiel im Wald...
19/04/2026

🐾 Rücksicht kann so viel verändern

Diese Woche hatte ich einige richtig schöne Begegnungen im Alltag.

Zum Beispiel im Wald:
Eine andere Hundehalterin und ich sind gleichzeitig angekommen.

Sie hat gezögert, ihren Hund auszuladen –
also habe ich ihr angeboten, dass sie gerne zuerst starten kann.

Wir haben uns kurz abgestimmt, wer in welche Richtung geht – und für alle war es entspannt.

Oder heute auf unserer Runde:
Jemand wollte die Straßenseite wechseln.
Kurz stehen geblieben, abgesprochen, wer wohin geht –
wir haben die anderen vorgelassen.

Obwohl beide Hunde ein Thema hatten:
kein Auslösen, kein Stress.

✨ Manchmal braucht es gar nicht viel.
Ein kurzer Austausch, ein kleiner Moment Rücksicht –
und plötzlich wird es für alle leichter.

Gerade an Parkplätzen oder zu Beginn der Runde,
wenn die Aufregung noch hoch ist, kann das so viel entschärfen.

Vielleicht hat jemand einen unsicheren Hund dabei.
Oder einen verletzten.
Oder braucht einfach einen Moment mehr.

🐾 Rücksicht ist keine große Sache –
aber sie macht oft einen großen Unterschied.

Wie erlebst du das im Alltag?

Im Urlaub dachte ich mir:„Ach komm, probier’s doch einfach noch mal aus…“ 🍪🐾Und was soll ich sagen?Hundekekse selber mac...
13/04/2026

Im Urlaub dachte ich mir:
„Ach komm, probier’s doch einfach noch mal aus…“ 🍪🐾

Und was soll ich sagen?
Hundekekse selber machen ist wirklich kein Hexenwerk.

Wenige Zutaten, schnell zusammengerührt
und ganz nebenbei weiß man einfach genau, was im Napf (oder in der Leckerlidose) landet.

Gerade wenn dein Hund etwas empfindlich ist oder nicht alles verträgt, kann das eine richtig entspannte Lösung sein.

Und irgendwie macht’s auch ein bisschen Spaß 😄
Die Rezepte für die Backmatte findest du in den Slides 👉

Hast du schon Mal Leckerlies für deinen Hund selbst gebacken?

Adresse

Bargfeld-Stegen
23863

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 17:00
Dienstag 09:00 - 17:00
Mittwoch 09:00 - 17:00
Donnerstag 09:00 - 17:00
Freitag 09:00 - 17:00

Telefon

+4915251880747

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