Hundeliebe Hundeschule

Hundeliebe Hundeschule www.hundeliebe-hundeschule.de Ihre Hundeschule in Tangstedt - Wulksfelde. Erziehungsspaziergang, Grundausbildung, Beschäftigung für Familienhunde.

Alle Informationen über Training und Kurse finden Sie auf unsere Webseite.
----------------------------------------------------------------------
Geschlossener Facebookgruppe nur für Kunden:
https://www.facebook.com/groups/Hundeliebe.Kunden/

Ich freue mich auf Euch!

13/06/2025

MEIN WELPE WILL NICHT LAUFEN

Fast jeder Welpenbesitzer kennt es: Besonders sehr junge Welpen sind anfangs kaum dazu zu bewegen, das neue Zuhause mit ihrem Menschen für eine Gassi-Runde zu verlassen. Sie setzen sich einfach hin und sind auch durch gutes Zureden, Locken mit Leckerchen, Zug an der Leine etc. kaum vorwärtszubewegen.

Das ist erst mal völlig normales Welpenverhalten! Ein Welpe in der freien Natur, egal ob Wolf, wilder Hund oder Straßenhund, verlässt in den ersten drei bis vier Monaten den unmittelbaren Raum um seine Wurfstätte nicht, auch nicht zusammen mit erwachsenen Rudelmitgliedern. Die Kleinen haben eine sogenannte „Ortsbindung“, was die Natur gut eingerichtet hat, denn rund um die Wurfhöhle ist es am sichersten; würden sie mit ihren erwachsenen Artgenossen gleich mitziehen auf Jagd oder Futtersuche, wären sie dem körperlich ohnehin noch nicht gewachsen, würden wohl abgehängt und wären dann ganz allein der gefahrvollen Umwelt ausgeliefert, womöglich sogar dem Tod preisgegeben.

Unsere Haushunde sind zwar schon lange domestiziert, aber manchmal kommen doch noch ein paar Urgene durch. Warum auch sollte sie sich unnötig in Gefahr begeben.

Nun könnte man natürlich einfach mit dem Welpen zu Hause bleiben, ihn sich im heimischen Garten lösen lassen und schlicht abwarten, bis der Radius von selbst größer wird und der Welpe sich traut, hinauszugehen in die große weite Welt. Das kann man in den ca. ersten 7 Tagen, nachdem der Welpe eingezogen ist, auch durchaus tun, sofern man einen passenden Garten hat, denn in dieser Anfangszeit ist ohnehin alles neu und die Eindrücke im neuen Zuhause ausreichend viele, um die Entwicklung des Welpen voranzubringen.

Dann aber sollte man definitiv seinen Radius mit Hund erweitern, um die sensible Phase des Welpen, in der er extrem gut an die Umwelt, Dinge, Menschen, Tiere gewöhnt werden kann und schnell und nachhaltig lernt, nicht ungenutzt verstreichen zu lassen. Alles, was der Hund erst im Junghundehalter oder noch später kennenlernt, wird tendenziell nämlich sonst zeitlebens Angst erzeugen, was den Alltag mit Hund sehr erschweren kann.

Bei den meisten Welpen hilft es schon, wenn man sie ganz einfach die ersten fünfzig bis hundert Meter trägt und sie dann auf den Boden setzt. Ganz viele Welpen haben dann kein Problem mehr mit dem Gassi gehen. Wenn man den Welpen jedes Mal ein bis zwei Meter weniger weit trägt, wird er sehr bald direkt von zuhause loslaufen. Auch mit dem Auto kann man immer wieder mal rausfahren, an neue Orte in der Natur, wo man auch den sogenannten „Bindungsspaziergang“ gut einfließen lassen kann (mehr Infos dazu kommen noch). Zudem wird der Welpe so auch gleich das Autofahren gewohnt.

Allerdings gibt es auch Exemplare, die sich auch weiter weg von zuhause schlicht hinsetzen und nicht wirklich laufen möchten. Hier heißt es Geduld haben, manche Individuen sind dermaßen von den vielen Umwelteindrücken erschlagen, so beschäftigt damit, alles in sich aufzusaugen, dass sie eine koordinierte motorische Leistung wie das Gehen nicht auch noch gleichzeitig zu Stande bringen. Dann bringt man am besten Geduld und Zeit mit, lässt den Welpen einfach schauen und schnuppern und bestätigt jedes kleine Vorwärtsgehen sofort mit Lob und einem Leckerchen. Nach angemessener Zeit des Aufsaugens der Umwelteindrücke kann man ihn schlicht wieder nach Hause tragen. Das Ziel der Umweltgewöhnung wird auch so erreicht und für Toben und Lösen bleibt ja der heimische Garten.

Bei sehr hartnäckigen Sitzenbleibern, die auch nach Tagen keine Anstalten machen, mit ihrem Menschen weiterzugehen, kann es helfen, die Leine ganz lang zu machen, einen leichten Zug aufzubauen, dort hinzuschauen, wohin man laufen möchte und einfach mal zu warten, bis dem Zwerg der Zug der Leine und die fehlende Aufmerksamkeit seines Menschen zu blöd wird und er doch mal ein paar Schrittchen in dessen Richtung läuft. Dann sofort loben und füttern und schaun, wie lange das Glück anhält, bevor man die Strategie wiederholen muss. Wichtig ist bei so hartnäckigen Welpen tatsächlich, dem Verhalten so wenig Aufmerksamkeit wie möglich zu schenken, denn für viele Hunde ist Aufmerksamkeit – sogar negative in Form von Schimpfen – besser wie nichts und insofern eine Belohnung des vorangegangenen Verhaltens.

Kaum ein Welpe/Junghund wird dauerhaft ungern Gassi gehen, das Phänomen löst sich irgendwann in Wohlgefallen auf und den gemeinsamen Spaziergängen steht dann nichts mehr im Wege. Hier gilt es dann, ein bisschen die Waage zu halten zwischen sinnvoller Auslastung, die auch dem Muskelaufbau und Schulung der Koordination dient und auf der anderen Seite eventueller körperlicher Überforderung des Welpen, die sich im dümmsten Fall in Verletzungsanfälligkeit oder späteren Problemen des Bewegungsapparats manifestieren kann. Die 5-Minuten-Regel (pro Spaziergang 5 Minuten Laufzeit pro Lebensmonat) ist zwar extrem vorsichtig und im Grunde auch veraltet: sie wird besonders bewegungsfreudigen Rassen nicht gerecht. Dennoch sollte man im Wachstum eine Überforderung des jungen Hundes wie beispielsweise durch Joggen, Radfahren, Ausreiten, ewiges Toben mit anderen Hunden vermeiden!

© Angelika Prinz; Rundumhund-Ostalb; Teilen ausdrücklich erlaubt und erwünscht, Kopieren verboten!

26/02/2025
27/09/2022

Hallo Ihr Lieben!
Wozu ein voll verregneter Bürotag gut ist :D
Der lang geplante Projekt "Newsletter" habe ich endlich fertig gebracht. Das heisst für mich, endlich schluss mit dem ganze Listen/Verteilern usw. Das heisst für Euch, ganz einfach über neue Kurse, Restplätze usw. informiert werden. Nur mit einmal Anmeldung. Mit dem Link könnt Ihr Euch zum Newsletter eintragen und so werdet immer automatisch über neue geplante Kurse informiert. Keine Sorge, es sind nur ein paar wenige Mails im Jahr :-)
Die Newsletters sind erstemals NUR für Bestandskunden (wir haben schon zusammen trainiert) gedacht, damit man einfacher "dranbleiben" kann.
Ich freue mich sehr auf Eure Eintragung und hoffentlich bis bald auf dem Hundeplatz :-)
(PS. bitte immer den SPAM Ordner kontrollieren)
https://t369a8a59.emailsys1a.net/228/43/71bb8aca0f/subscribe/form.html?_g=1664287030

So isssses 🤣
07/09/2021

So isssses 🤣

Respekt...
03/09/2021

Respekt...

Werbung

Zu dem Post von gestern Abend kommt hier noch eine Ergänzung:
Im Grunde genommen geht es um Respekt gegenüber dem Hund und in Bezug auf seine Bedürfnisse.
Nun gilt das aus unserer Sicht gleichermaßen für den Hund in Bezug auf den Menschen.
Gegenseitiger Respekt ist eine tolle Sache!

Wir sehen allerdings immer wieder Hunde, die ganz selbstverständlich die Individualdistanz von Menschen unterschreiten, sie anrempeln, sich mit der Pfote auf den Fuß stellen, sich begrenzend vor sie stellen, vor die Füße laufen, ungefragt auf den Schoß klettern (in diesem Falle war es fürs Foto so gewollt) oder Hunde, die schlichtweg weghören, wenn sie angesprochen werden, weil sie gerade eine Wildspur verfolgen, und vieles mehr.

Darauf angesprochen reagieren Hundehalter oft mit zig Erklärungen: Der Hund hatte gerade einen intensiven Geruch in der Nase und hat deshalb den Weg gekreuzt, er hat versehentlich den Menschen beim Überholen angeschubst etc.

Ganz schön viel, was vermeintlich "aus Versehen" und "zufällig" passiert. Nein, nein, Hunde wissen schon ganz genau, was sie tun und wo sie sich bewegen. Sie sind cleverer, als wir es uns oftmals vorstellen können.

All das kann, wie die genannten Beispiele, unproblematisch sein. KANN, muss aber nicht - je nach Hundetyp, je nach Mensch-Hund-Konstellation. Es steht außer Frage, es ist manchmal schwer einschätzbar, was ok ist oder was weitreichende Folgen hat. Gerade beim eigenen Hund ist das so eine Sache, wenn viele Emotionen im Spiel sind.

Wenn alles rund läuft und Mensch und Hund glücklich und zufrieden sind und kein Dritter in irgendeiner Form "betroffen" ist - dann ist das das eine.
Wenn Jogger verfolgt oder andere Hunde verletzt werden, dann ist es schon eine andere Geschichte und man sollte sich mehr ins Zeug legen und die Mensch-Hund-Beziehung unter die Lupe nehmen. Auch zum Wohle des Hundes, denn oft nimmt es Stress, wenn der Halter mehr führt, Grenzen setzt und Sicherheit gibt.

Am Ende mögen Hunde einen dann nicht weniger, wie manch einer befürchtet, sondern im Gegenteil, das Vertrauen wächst durch mehr Verlässlichkeit.

Eure Wirs

Herdenschutzhunde / MixeIch bin Fassungslos... nur die letze 3 Wochen habe ich 8 Welpen gezählt, die aus dem Ausland nac...
15/02/2021

Herdenschutzhunde / Mixe
Ich bin Fassungslos... nur die letze 3 Wochen habe ich 8 Welpen gezählt, die aus dem Ausland nach Deutschland vermittelt worden, zur ahnungslose und gutgläubige (meistens) Ersthundebesitzer, die natürlich nichtmal ansatzweise wissen, was sie bekommen haben.
Die Hunde sind ofiziell Schäferhund-Mix, Berner Sennen-Mix, Border Collie_Mix, usw...
Die Wohn- und Lebenssituation ist auch oft völlig unpassend und kann nicht so ein Hund gerecht werden.
Ich ahne jetzt schon, was in 1-2 Jahren auf uns an problemen zukommt, wenn dieser Hunde dann geschlechtsreif werden...
Ich sage nicht, das so einer Rasse unerziehbar ist, aber die Rassenspezifische Eigenschaften darf man nicht ausblenden und die Familien haben nichtmal ansatzweise ein Ahnung davon, was sie bekommen haben, weil keiner der vermittelde Organisation darüber nur ein Wort verloren haben! Und das finde ich am schlimmsten. Ein unzufridene Zukunft und Überforderung (bei der Familien und bei der Hunde gleichermäßen) ist sogut wie vorprogrammiert.
Für zukünftige Hundebesitzer, bitte vor dem Entscheidung sich Informieren. Bei Goggle "Herdenschutzhund Rumänien" eingeben und auf Bildersuche gehen... So sehen sie alle aus, das sind keine Border-Mixe oder Berner-Mixe:

04/09/2020

Wie erzieht man ein Balljunkie?

😢
21/08/2020

😢

Das ist Juri. Juri ist tot.
In den letzten 2 Wochen bekamen wir insgesamt 3 Welpen ca. 6 Wochen alt, alle drei erkrankt an Parvovirose .
Der kleine Juri überlebte 3 Tage, ein weiteres kleines Mädchen verlor den Kampf nach 5 Tagen.
Immer noch ist ein Welpe am Leben, wird in der Tierklinik Tag und Nacht betreut, die Prognose ist schlecht aber wir geben die Hoffnung nicht auf.
Was ist passiert? Ganz einfach: aktuell ist ein gewissenloser Welpen Händlerring, hauptsächlich in Hamburg aber auch in Norderstedt, am Werk.
Er schaltet Anzeigen in einem bekannten online Portal. Und wir reden hier von einer großen Anzahl von Tieren, nicht nur 10 oder 20.
Konnte man früher noch erkennen, dass diese Anzeigen nicht ganz „sauber“ waren (anhand der Rechtschreibung oder des niedrigen Kaufpreises, Tiere nicht geimpft o.ä.) agiert dieser Händler professionell. Alle paar Tage wird der Account gelöscht und ein neuer entsteht. Die Welpen werden mit einem liebevollen Text angepriesen, natürlich sind alle geimpft und die Elternteile sind bekannt, oft sogar reinrassig. Sie können manchmal sogar besichtigt werden. Der Verkaufspreis liegt i.d.R. über 700 €, also sollte man doch meinen, dass es sich hier um eine seriöse Quelle handelt nicht wahr? Vor allem wenn der Anbieter einen weiblichen Namen hat.
Nimmt man dann Kontakt auf, wird als erstes die Impfung revidiert „der Tierarzt sagt es ist zu heiß dafür“ ist eine beliebte Ausrede – dafür wird er den Kaufpreis aber um 50€ senken, das ist doch fair oder? Dass man sich dann irgendwo in der Stadt trifft zur Welpenübergabe ist natürlich Corona geschuldet. Für die Elterntiere ist es selbstverständlich zu stressig, dahin mitzukommen…
Unfassbar, dass trotzdem viele Käufer das zwar etwas merkwürdig finden, sich dann aber irgendwo im Nirgendwo einen winzigen Welpen gegen bis zu 1000€ übergeben lassen – natürlich ohne Schutzvertrag.
Aktuell sind viele Tierkliniken in der Umgebung belegt mit eben diesen totkranken Welpen. Sind die Welpen zu krank oder zu alt (ab 8 Wochen wird der Händler sie schlechter los) werden sie ausgesetzt und sterben einen einsamen Tot. Mit Glück werden sie gefunden, sterben dann in der Klinik.
Wer das einmal gesehen hat, wie die Kleinen sich quälen… sich permanent übergeben, der Kot läuft in flüssiger Form oft mit Blut durchsetzt aus dem Hintern, sie sind schlapp, können nicht mehr schlucken – ein grausames Sterben.
Der Händler wird zurzeit polizeilich verfolgt, wir hoffen, dass er bald festgesetzt wird.
Dann kommt der nächste Händler. Ist ja auch ein lukratives Geschäft.
Solange immer noch Menschen dieses Geschäft unterstützen, werden immer weiter massenhaft Welpen im Ausland produziert (je mehr desto besser, sterben ja viele in den ersten Wochen). Die ausgemergelten Muttertiere werden entsorgt, wenn sie nicht mehr produzieren können. Unser Partner Tierheim in Polen findet ständig solche Hündinnen. Sie sind körperlich am Ende, haben ihr Leben lang keine Menschenkontakt gehabt, kennen keine Sonne, keine Bäume, lebten in dunklen Schuppen und produzierten Nachwuchs für den deutschen Markt. Falls diese Mütter überleben, brauchen sie sehr lange, bis sie sich an ein „normales“ Leben gewöhnt haben. Oft erleben sie dieses aber gar nicht mehr, seelisch sind sie schon lange gestorben.
Abgesehen davon, dass der Händler illegal Welpen importiert, viel zu jung, nicht geimpft, oft tot krank, macht auch der Käufer sich hier strafbar.
Laut Tierschutz Gesetz müssen Welpen mindestens bis zu einem Alter von 8 Wochen bei der Mutter bleiben. Ins Land geholt werden dürfen sie erst nach einer erfolgten Tollwutimpfung, die erfolgt nicht vor dem 3. Lebensmonat. Und merke: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht!
Fazit:
Diesen skrupellosen Welpenhändlern muss endlich Einhalt geboten werden!
Es gibt, spätestens nach der Kontaktaufnahme zum Anbieter, ganz klare Unterschiede, die einen Händler von einem seriösen Welpen Anbieter unterscheidet.
IMMER sind die Welpen mindestens 8 Wochen alt (nachweisbar), die Elterntieren – zumindest die Mutter – kann besichtigt werden, es gibt Immer einen Schutzvertrag und die Übergabe erfolgt natürlich nicht auf der Straße. Seriöse Anbieter haben das größte Interesse daran, dass es ihrem Nachwuchs im neuen Zuhause gut geht. Deshalb erfolgt eine genaue Prüfung des neuen Zuhauses.
Seien Sie sich der Verantwortung bewusst, die wir alle unseren Tieren gegenüber haben. An Parvovirose erkrankte Welpen verteilen das hoch ansteckende Virus natürlich auch, d.h. dass auch „unsere“ legal erworbenen Welpen sich auf der Straße über den Kot anstecken können. Die erste Impfung schützt diese noch nicht davor.
Also: nehmen Sie Abstand von skurrilen Anbietern, melden Sie Ihrem zuständigen Veterinäramt, wenn Sie solch einen Händler zu erkennen glauben, Sie retten „den armen Welpen“ nicht, indem sie dem Händler auch noch Geld dafür zahlen.

Adresse

Wulksfelder Dorfstr
Tangstedt
22889

Öffnungszeiten

Mittwoch 09:00 - 18:00
Donnerstag 09:00 - 18:00
Freitag 09:00 - 18:00

Telefon

+4917634052330

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Hundeliebe Hundeschule erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Service Kontaktieren

Nachricht an Hundeliebe Hundeschule senden:

Teilen

Kategorie