17/07/2021
REITBEGLEITHUND ? Was ist das überhaupt? 🙂
Der »Reitbegleithund« ist in der Begrifflichkeit eine
eher neue Schöpfung, aber Hunde, die Pferde oder
Kutschen begleiten, gibt es schon seit langer Zeit.
Der Unterschied liegt mittlerweile allerdings darin, dass es zunehmend mehr Gesetze und Regeln gibt, wenn wir uns mit Pferd und/oder Hund in den Wäldern und co. aufhalten, es zu mehr Reitverboten auf diversen Wegen kommt und so abenteuerliche Umwege geritten werden müssen, welche oftmals an viel befahrenen Straßen vorbeiführen.
Das setzt voraus, dass der Hund einen sehr guten Grundgehorsam besitzt und der Besitzer seinen Hund problemlos vom Pferd aus steuern kann. ☝️
Folgende Rassen eignen sich besonders gut als Reitbegleithunde:
- Border Collie.
- Australian Shepherd.
- Jack Russell Terrier.
- Dalmatiner.
- Golden Retriever.
Aber natürlich kann auch jeder andere Hund ein Reitbegleithund werden 😄
Natürlich ist es klar, dass das erste Kennenlernen von Pferd und Hund und Aufsicht und in ruhigem Maße passiert.
Der Reitplatz ist kein Spielplatz! Heißt: der Hund sollte von Anfang an lernen, dass mit einem Pferd nicht gespielt oder getobt, es nicht gejagt oder gehütet oder sogar angebellt wird. Hier ist Konsequenz das A und O!
Die ersten Schritte passieren an der Hand.
Bedeutet, Hund an der Leine, Pferd am Strick.
So kann man gemeinsam auf dem Platz üben und das Annähern im Notfall noch unterbinden (da man nicht auf dem Pferd sitzt)
Klappt das nebeneinander laufen vom Boden aus schon sehr gut, heißt es: rein in den Sattel 🤓
Hier ist es sinnvoll mit einer zweiten Person zu arbeiten, welche den Hund vom Boden aus führt.
Wollt ihr euren Hund als verlässlichen, sicheren Reitbegleithund ausbilden, ist es aber in jedem Fall sinnvoll, einen erfahrnen Hundetrainer/in zur Rate zu ziehen.
Begleitet euch euer Hund am Pferd? 🐶