29/05/2026
Pienamente d'accordo...
𝐈𝐦𝐩𝐮𝐥𝐬𝐤𝐨𝐧𝐭𝐫𝐨𝐥𝐥𝐞 𝐡𝐢𝐧𝐭𝐞𝐫𝐟𝐫𝐚𝐠𝐭
Ehrlich gesagt habe ich manchmal ein schlechtes Gewissen, wenn ich im Unterricht Impulskontroll- und Frustrationsübungen mache.
𝐎𝐟𝐭 𝐟𝐫𝐚𝐠𝐞 𝐢𝐜𝐡 𝐦𝐢𝐜𝐡: Wieviel Selbstbeherrschung muss ein Hund den ganzen Tag eigentlich aufbringen:
➡ Auto: gedrückt, geschoben, angemotzt beim Ein-/Aussteigen
➡ Leine: Gezuppe, Rucken, ruppige „Fuss“-Kommandos
➡ Erzwungene Nähe
➡ Kinder: Zwicken, Umarmungen, lautes Rumrennen
➡ Besitzer: wechselnde Emotionen, überhöhte Erwartungen
➡ Krankheiten
➡ Artgenossen: ungewolltem, ruppige Kontakte, Überranntwerden
➡ Mehrhundehaltung: Konkurrenz
➡ Biergarten, Baumarkt — der Hund muss überall dabei sein
𝐖𝐚𝐬 𝐨𝐟𝐭 ü𝐛𝐞𝐫𝐬𝐞𝐡𝐞𝐧 𝐰𝐢𝐫𝐝:
Im normalen Alltag muss sich der Hund ständig zusammenreißen.
Und wenn er irgendwann ausrastet – dann sollen Impulskontroll- und Frustrationsübungen helfen, dem Hund im Alltag ruhiger werden zu lassen.
𝐖𝐢𝐫 𝐦ü𝐬𝐬𝐞𝐧 𝐥𝐞𝐫𝐧𝐞𝐧 𝐠𝐞𝐧𝐚𝐮𝐞𝐫 𝐡𝐢𝐧𝐳𝐮𝐬𝐜𝐡𝐚𝐮𝐞𝐧:
➡ Was war für unseren Hund stressig?
➡ Wo hat er sich zusammengerissen?
➡ Und warum rastet er plötzlich aus?
𝐏𝐫𝐨𝐯𝐨𝐤𝐚𝐧𝐭𝐞 𝐅𝐫𝐚𝐠𝐞 𝐳𝐮𝐦 𝐒𝐜𝐡𝐥𝐮𝐬𝐬:
Sollen wir dem Hund wirklich noch mehr Selbstkontrolle beibringen — anstatt Verantwortung übernehmen?
Bevor wir immer mehr Impulskontrolle einfordern, sollten wir die Alltagsbelastungen des Hundes erkennen, ggf. reduzieren, besser managen und vor allem ihm beistehen!!!