17/01/2026
🇩🇪 Vergesellschaftung von Ouessantschafböcken
🐏 1. Video: Vor Kurzem bestand meine Herde noch aus 14 Schafböcken, 12 Ouessantböcken und 2 Dorper Schafen, letzte Woche hatte ich jedoch die einmalige Gelegenheit Malus zurückzukaufen, einen braunen, genetisch wertvollen Bock aus der Joris-Linie. Normalerweise würde ich keine Einzeltiere in die Herde integrieren, weil wenn gleich mehrere neue Tiere in die Herde, verteilt verteilt sich die Aufregung besser auf alle Neuankömmlinge. Aber da ich dieses Mal keine Wahl hatte, stand ich gezwungenermaßen 2 Stunden, um notfalls eingreifen zu können. Zum Glück war schon nach 45 Minuten weitgehend Ruhe eingekehrt und die Böcke widmeten sich lieber dem fressen. Mittlerweile wird Malus von allen gut akzeptiert, als wäre er schon immer ein Teil der Herde gewesen.
🐑 2. Video: Bei der Vergesellschaftung konnte ich ein interessantes Verhalten beobachten: die beiden Dorper Böcke sind immer eher ein bisschen für sich und mischen sich nicht in die Angelegenheiten der Minis ein, aber als Malus mehrmals versuchte den jungen Dorperbock zu dominieren, ist dessen Vater immer dazwischen gegangen und hat ihn abgedrängt. Sobald Malus sich einem anderen Opfer zugewandt hatte, ließ der Dorper sofort von ihm ab. Ich finde es einerseits spannend, dass die beiden Schafrassen sich ihrer Unterschiede bewusst zu sein scheinen und andererseits, dass der alte Dorperbock seinen Sohn mehrmals beschützt hat, sich aber nicht in die Streitigkeiten der Ouessants eingemischt hat.
Besitzerin: Stefanie Malleier / Ouessantschafe vom Plateidhof
🇮🇹 Socializzazione dei montoni di Ouessant
1° video: Fino a poco tempo fa il mio gregge era composto da 14 maschi: 12 arieti d'Ouessant e 2 maschi Dorper. La settimana scorsa, però, ho avuto l’occasione unica di riacquistare Malus, un montone marrone geneticamente molto prezioso della linea Joris. Normalmente non inserisco singoli animali nel gregge, perché quando arrivano più nuovi individui insieme l’agitazione tende a distribuirsi meglio tra tutti i nuovi arrivati. Questa volta però non avevo scelta e sono rimasta lì per due ore, pronta a intervenire in caso di necessità.
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