03/09/2026
🐾 𝗪𝗘𝗟𝗣𝗘𝗡𝗙𝗜𝗕𝗘𝗟
𝗧𝗘𝗜𝗟 𝟭 – 𝗗𝗘𝗥 𝗪𝗘𝗟𝗣𝗘 𝗭𝗜𝗘𝗛𝗧 𝗘𝗜𝗡
❤️ 𝗨𝗡𝗗 𝗗𝗔𝗡𝗡 𝗜𝗦𝗧 𝗘𝗥 𝗣𝗟Ö𝗧𝗭𝗟𝗜𝗖𝗛 𝗗𝗔.
Der große Tag ist gekommen.
Der Welpe zieht ein.
Die Familie ist aufgeregt, die Kinder vielleicht noch viel mehr, die Kamera liegt bereit und eigentlich möchte man den kleinen Kerl am liebsten den ganzen Tag anschauen, anfassen, beschäftigen und allen zeigen.
Und genau hier kommt mein erster Rat:
𝗠𝗔𝗖𝗛𝗧 𝗘𝗨𝗖𝗛 𝗞𝗘𝗜𝗡𝗘𝗡 𝗦𝗧𝗥𝗘𝗦𝗦.
Der Welpe muss am ersten Tag nicht funktionieren.
Er muss nicht sofort alles erkunden.
Er muss nicht mit jedem Familienmitglied kuscheln.
Er muss nicht spielen.
Er muss nicht Besuch empfangen.
Und er muss schon gar nicht innerhalb weniger Stunden sein neues Zuhause „kennenlernen“.
𝗘𝗥 𝗜𝗦𝗧 𝗚𝗘𝗥𝗔𝗗𝗘 𝗔𝗨𝗦 𝗦𝗘𝗜𝗡𝗘𝗥 𝗚𝗘𝗪𝗢𝗛𝗡𝗧𝗘𝗡 𝗪𝗘𝗟𝗧 𝗛𝗘𝗥𝗔𝗨𝗦𝗚𝗘𝗥𝗜𝗦𝗦𝗘𝗡 𝗪𝗢𝗥𝗗𝗘𝗡.
Seine Mutter ist plötzlich nicht mehr da.
Seine Geschwister sind nicht mehr da.
Die vertrauten Gerüche sind verschwunden.
Die Geräusche sind andere.
Die Menschen sind andere.
Der Untergrund ist anders.
Und vielleicht war allein die Fahrt in das neue Zuhause schon ein kleines Abenteuer.
𝗨𝗡𝗗 𝗗𝗔𝗡𝗡 𝗞𝗢𝗠𝗠𝗧 𝗘𝗥 𝗜𝗡 𝗦𝗘𝗜𝗡𝗘𝗡 𝗡𝗘𝗨𝗘𝗡 𝗔𝗟𝗟𝗧𝗔𝗚.
Das ist eine ganze Menge.
🏡 𝗗𝗜𝗘 𝗘𝗥𝗦𝗧𝗘𝗡 𝗧𝗔𝗚𝗘: 𝗔𝗡𝗞𝗢𝗠𝗠𝗘𝗡 𝗦𝗧𝗔𝗧𝗧 𝗪𝗘𝗟𝗧𝗥𝗘𝗜𝗦𝗘
Wenn es irgendwie möglich ist, sollte man die ersten etwa zehn Tage möglichst viel Zeit mit dem Welpen zu Hause verbringen.
Nicht, weil der Welpe zehn Tage lang in Watte gepackt werden soll.
Sondern weil er erst einmal eine Basis braucht.
𝗗𝗜𝗘 𝗡𝗘𝗨𝗘 𝗪𝗢𝗛𝗡𝗨𝗡𝗚.
𝗗𝗜𝗘 𝗡𝗘𝗨𝗘𝗡 𝗠𝗘𝗡𝗦𝗖𝗛𝗘𝗡.
𝗗𝗜𝗘 𝗡𝗘𝗨𝗘𝗡 𝗚𝗘𝗥Ü𝗖𝗛𝗘.
𝗗𝗜𝗘 𝗡𝗘𝗨𝗘𝗡 𝗚𝗘𝗥Ä𝗨𝗦𝗖𝗛𝗘.
𝗗𝗘𝗥 𝗡𝗘𝗨𝗘 𝗧𝗔𝗚𝗘𝗦𝗔𝗕𝗟𝗔𝗨𝗙.
Das ist bereits eine ganze Menge.
Und genau diese ersten Tage dürfen eine echte Kennenlernzeit sein.
🍼🐾 𝗠𝗔𝗡 𝗞Ö𝗡𝗡𝗧𝗘 𝗘𝗦 𝗘𝗜𝗡 𝗪𝗘𝗡𝗜𝗚 𝗠𝗜𝗧 𝗗𝗘𝗠 𝗪𝗢𝗖𝗛𝗘𝗡𝗕𝗘𝗧𝗧 𝗩𝗘𝗥𝗚𝗟𝗘𝗜𝗖𝗛𝗘𝗡.
Natürlich ist ein Welpe kein Baby.
Aber der Gedanke dahinter passt:
𝗘𝗦 𝗜𝗦𝗧 𝗞𝗘𝗡𝗡𝗘𝗡𝗟𝗘𝗥𝗡𝗭𝗘𝗜𝗧.
Der Welpe lernt seine Familie kennen.
Die Familie lernt ihren Welpen kennen.
Man lernt seine Signale kennen.
Seine Schlafgewohnheiten.
Seine Bedürfnisse.
Seine kleinen Eigenheiten.
Man beobachtet, wie er auf Dinge reagiert.
Und der Welpe lernt:
Wer gehört zu mir?
Wo kann ich schlafen?
Wo gibt es Wasser?
Wo kann ich mich lösen?
Wo kann ich mich zurückziehen?
Wo bin ich sicher?
𝗗𝗔𝗦 𝗜𝗦𝗧 𝗞𝗘𝗜𝗡 𝗟𝗘𝗘𝗥𝗟𝗔𝗨𝗙.
Das ist Beziehungsaufbau.
Das ist Orientierung.
Das ist Ankommen.
👥 𝗨𝗡𝗗 𝗡𝗘𝗜𝗡 – 𝗜𝗡 𝗗𝗜𝗘𝗦𝗘𝗡 𝗘𝗥𝗦𝗧𝗘𝗡 𝗧𝗔𝗚𝗘𝗡 𝗠𝗨𝗦𝗦 𝗡𝗜𝗖𝗛𝗧 𝗗𝗜𝗘 𝗛𝗔𝗟𝗕𝗘 𝗩𝗘𝗥𝗪𝗔𝗡𝗗𝗧𝗦𝗖𝗛𝗔𝗙𝗧 𝗭𝗨𝗠 𝗪𝗘𝗟𝗣𝗘𝗡𝗚𝗨𝗖𝗞𝗘𝗡 𝗞𝗢𝗠𝗠𝗘𝗡.
„Aber Oma möchte den Welpen sehen.“
„Die Kinder aus der Nachbarschaft wollten doch auch kommen.“
„Unsere Freunde freuen sich schon.“
Ja.
Aber:
𝗔𝗟𝗟𝗘 𝗠Ü𝗦𝗦𝗘𝗡 𝗗𝗘𝗡 𝗪𝗘𝗟𝗣𝗘𝗡 𝗦𝗘𝗛𝗘𝗡 𝗪𝗢𝗟𝗟𝗘𝗡.
𝗗𝗘𝗥 𝗪𝗘𝗟𝗣𝗘 𝗠𝗨𝗦𝗦 𝗡𝗢𝗖𝗛 𝗡𝗜𝗘𝗠𝗔𝗡𝗗𝗘𝗡 𝗞𝗘𝗡𝗡𝗘𝗡𝗟𝗘𝗥𝗡𝗘𝗡.
Das kann warten.
Gebt ihm diese Zeit.
Gebt euch diese Zeit.
🌿 𝗨𝗡𝗗 𝗗𝗔𝗡𝗡 𝗪𝗜𝗥𝗗 𝗗𝗜𝗘 𝗪𝗘𝗟𝗧 𝗟𝗔𝗡𝗚𝗦𝗔𝗠 𝗚𝗥Ö𝗦𝗦𝗘𝗥.
Innerhalb dieser ersten Tage beginnt man peu à peu, den Welpen an die Außenwelt zu gewöhnen.
Mal ein paar Schritte vor die Tür.
Dann vielleicht ein kleines Stück weiter.
Neue Geräusche.
Neue Untergründe.
Neue Gerüche.
Neue kleine Situationen.
Aber eben nicht alles gleichzeitig.
𝗘𝗜𝗡 𝗞𝗟𝗘𝗜𝗡𝗘𝗥 𝗦𝗖𝗛𝗥𝗜𝗧𝗧.
𝗗𝗔𝗡𝗡 𝗩𝗘𝗥𝗔𝗥𝗕𝗘𝗜𝗧𝗘𝗡.
𝗨𝗡𝗗 𝗗𝗔𝗡𝗡 𝗗𝗘𝗥 𝗡Ä𝗖𝗛𝗦𝗧𝗘 𝗦𝗖𝗛𝗥𝗜𝗧𝗧.
Denn Sozialisation bedeutet nicht:
„Ich muss dem Welpen möglichst schnell alles zeigen.“
𝗦𝗢𝗭𝗜𝗔𝗟𝗜𝗦𝗔𝗧𝗜𝗢𝗡 𝗕𝗘𝗗𝗘𝗨𝗧𝗘𝗧 𝗡𝗜𝗖𝗛𝗧, 𝗠Ö𝗚𝗟𝗜𝗖𝗛𝗦𝗧 𝗩𝗜𝗘𝗟 𝗭𝗨 𝗠𝗔𝗖𝗛𝗘𝗡.
Sie bedeutet, Erfahrungen so zu gestalten, dass der Welpe sie verarbeiten kann.
🚗 𝗗𝗘𝗡𝗡 𝗚𝗘𝗡𝗔𝗨 𝗗𝗔 𝗣𝗔𝗦𝗦𝗜𝗘𝗥𝗧 𝗟𝗘𝗜𝗗𝗘𝗥 𝗜𝗠𝗠𝗘𝗥 𝗪𝗜𝗘𝗗𝗘𝗥 𝗗𝗔𝗦 𝗚𝗘𝗚𝗘𝗡𝗧𝗘𝗜𝗟.
Der Welpe ist gerade angekommen und schon geht es:
in die Innenstadt,
ins Einkaufszentrum,
ins Restaurant,
auf den Wochenmarkt,
zu Freunden,
zu Familienfeiern,
in die Hundeschule,
zu zehn verschiedenen Hunden
und am besten noch überall mit hin.
„Damit er alles kennenlernt.“
𝗡𝗘𝗜𝗡.
Ein Welpe muss nicht möglichst schnell die ganze Welt kennenlernen.
Er muss lernen, dass die Welt, die er kennenlernt, sicher und bewältigbar ist.
Und dafür braucht es manchmal vor allem eines:
𝗣𝗔𝗨𝗦𝗘𝗡.
😴 𝗦𝗖𝗛𝗟𝗔𝗙𝗘𝗡 𝗜𝗦𝗧 𝗞𝗘𝗜𝗡𝗘 𝗟𝗔𝗡𝗚𝗘𝗪𝗘𝗜𝗟𝗘.
Ein Welpe braucht unglaublich viel Schlaf und Erholung.
Und gerade am Anfang wird aus dem gut gemeinten:
„Ach komm, wir spielen noch ein bisschen.“
oder:
„Komm, wir zeigen dir noch schnell den Garten.“
oder:
„Jetzt kommt Oma, die möchte ihn auch noch sehen.“
sehr schnell:
𝗭𝗨 𝗩𝗜𝗘𝗟.
Ein Welpe muss nicht müde gemacht werden.
Er muss nicht ständig beschäftigt werden.
Und er braucht nicht permanent neue Reize, damit er sich „gut entwickelt“.
𝗘𝗜𝗡 𝗪𝗘𝗟𝗣𝗘 𝗘𝗡𝗧𝗪𝗜𝗖𝗞𝗘𝗟𝗧 𝗦𝗜𝗖𝗛 𝗡𝗜𝗖𝗛𝗧 𝗗𝗔𝗗𝗨𝗥𝗖𝗛 𝗚𝗨𝗧, 𝗗𝗔𝗦𝗦 𝗠𝗔𝗡 𝗜𝗛𝗡 𝗥𝗨𝗡𝗗 𝗨𝗠 𝗗𝗜𝗘 𝗨𝗛𝗥 𝗕𝗘𝗦𝗖𝗛Ä𝗙𝗧𝗜𝗚𝗧.
Er entwickelt sich auch durch Schlaf.
Durch Beobachtung.
Durch Verarbeitung.
Durch Sicherheit.
Und durch ganz normalen Alltag.
👀 𝗕𝗘𝗢𝗕𝗔𝗖𝗛𝗧𝗘𝗡 𝗦𝗧𝗔𝗧𝗧 𝗦𝗢𝗙𝗢𝗥𝗧 𝗥𝗘𝗔𝗚𝗜𝗘𝗥𝗘𝗡.
Der kleine Hund macht etwas, das wir nicht verstehen?
Er läuft plötzlich weg?
Er fiept?
Er schläft?
Er rennt durch die Wohnung?
Er beißt in etwas hinein?
Er macht ein kleines Geschäft auf den Teppich?
𝗡𝗜𝗖𝗛𝗧 𝗝𝗘𝗗𝗘𝗦 𝗩𝗘𝗥𝗛𝗔𝗟𝗧𝗘𝗡 𝗜𝗦𝗧 𝗦𝗢𝗙𝗢𝗥𝗧 𝗘𝗜𝗡 𝗣𝗥𝗢𝗕𝗟𝗘𝗠.
Wir leben mittlerweile in einer Zeit, in der jedes Verhalten sehr schnell bewertet wird.
„Der ist aber ängstlich.“
„Der ist dominant.“
„Der ist hyperaktiv.“
„Der kann nicht zur Ruhe kommen.“
„Der hat schon ein Problem mit dem Alleinbleiben.“
𝗡𝗘𝗜𝗡.
Manchmal ist ein Welpe einfach ein Welpe.
Und manchmal müssen wir Menschen lernen, erst einmal zuzuschauen, bevor wir etwas verändern wollen.
❤️ 𝗗𝗘𝗥 𝗪𝗘𝗟𝗣𝗘 𝗕𝗥𝗔𝗨𝗖𝗛𝗧 𝗜𝗡 𝗗𝗜𝗘𝗦𝗘𝗡 𝗘𝗥𝗦𝗧𝗘𝗡 𝗧𝗔𝗚𝗘𝗡 𝗡𝗜𝗖𝗛𝗧 𝗗𝗜𝗘 𝗣𝗘𝗥𝗙𝗘𝗞𝗧𝗘 𝗘𝗥𝗭𝗜𝗘𝗛𝗨𝗡𝗚.
Er braucht Sicherheit.
Er braucht Orientierung.
Er braucht Schlaf.
Er braucht einen verlässlichen Rahmen.
Und er braucht Menschen, die nicht bei jedem kleinen Verhalten in Panik geraten.
𝗗𝗘𝗥 𝗪𝗘𝗟𝗣𝗘 𝗠𝗨𝗦𝗦 𝗡𝗜𝗖𝗛𝗧 𝗔𝗠 𝗘𝗥𝗦𝗧𝗘𝗡 𝗧𝗔𝗚 𝗔𝗟𝗟𝗘𝗦 𝗞Ö𝗡𝗡𝗘𝗡.
Er muss auch nicht sofort alles kennenlernen.
Er muss nicht sofort überall mit hin.
Und er muss nicht beweisen, was für ein toller Hund er ist.
𝗘𝗥 𝗗𝗔𝗥𝗙 𝗘𝗜𝗡𝗙𝗔𝗖𝗛 𝗔𝗡𝗞𝗢𝗠𝗠𝗘𝗡.
👨👩👧👦 𝗨𝗡𝗗 𝗗𝗔𝗦 𝗚𝗜𝗟𝗧 𝗔𝗨𝗖𝗛 𝗙Ü𝗥 𝗗𝗜𝗘 𝗙𝗔𝗠𝗜𝗟𝗜𝗘.
Der Einzug eines Welpen ist wunderschön.
Aber er ist auch eine Veränderung.
Plötzlich ist da ein kleines Lebewesen, das unsere Aufmerksamkeit fordert.
Das nachts vielleicht wach wird.
Das noch nicht stubenrein ist.
Das Dinge ankaut.
Das beißt.
Das müde ist.
Das überdreht sein kann.
Das uns manchmal ratlos anschauen lässt.
Und genau deshalb sollten wir uns selbst ebenfalls etwas Ruhe gönnen.
𝗜𝗛𝗥 𝗠Ü𝗦𝗦𝗧 𝗡𝗜𝗖𝗛𝗧 𝗔𝗠 𝗘𝗥𝗦𝗧𝗘𝗡 𝗧𝗔𝗚 𝗣𝗘𝗥𝗙𝗘𝗞𝗧 𝗦𝗘𝗜𝗡.
Ihr müsst nicht alles wissen.
Ihr müsst nicht jede Situation sofort richtig beurteilen.
Ihr dürft lernen.
Gemeinsam.
⚠️ 𝗨𝗡𝗗 𝗛𝗜𝗘𝗥 𝗪𝗜𝗟𝗟 𝗜𝗖𝗛 𝗔𝗨𝗖𝗛 𝗚𝗔𝗡𝗭 𝗗𝗘𝗨𝗧𝗟𝗜𝗖𝗛 𝗪𝗘𝗥𝗗𝗘𝗡:
Natürlich kann man Dinge falsch machen, weil man es nicht besser weiß.
Das ist menschlich.
Man kann es erklären.
Man kann es lernen.
Man kann es verändern.
𝗔𝗕𝗘𝗥 𝗘𝗜𝗡𝗘𝗡 𝗪𝗘𝗟𝗣𝗘𝗡 𝗪𝗜𝗦𝗦𝗘𝗡𝗧𝗟𝗜𝗖𝗛 𝗠𝗜𝗧 𝗥𝗘𝗜𝗭𝗘𝗡 𝗭𝗨 𝗩𝗘𝗥𝗦𝗘𝗛𝗘𝗡, 𝗪𝗘𝗜𝗟 𝗠𝗔𝗡 𝗚𝗟𝗔𝗨𝗕𝗧, 𝗠𝗔𝗡 𝗠Ü𝗦𝗦𝗘 𝗝𝗘𝗧𝗭𝗧 𝗦𝗖𝗛𝗡𝗘𝗟𝗟 𝗔𝗟𝗟𝗘𝗦 𝗡𝗔𝗖𝗛𝗛𝗢𝗟𝗘𝗡, 𝗜𝗦𝗧 𝗞𝗘𝗜𝗡𝗘 𝗚𝗨𝗧𝗘 𝗦𝗢𝗭𝗜𝗔𝗟𝗜𝗦𝗔𝗧𝗜𝗢𝗡.
Das kann sogar kontraproduktiv sein.
Denn ein Welpe braucht nicht möglichst viele Erfahrungen.
𝗘𝗥 𝗕𝗥𝗔𝗨𝗖𝗛𝗧 𝗚𝗨𝗧𝗘 𝗘𝗥𝗙𝗔𝗛𝗥𝗨𝗡𝗚𝗘𝗡.
Und Menschen, die erkennen, wann es genug ist.
🐾 𝗨𝗡𝗗 𝗩𝗜𝗘𝗟𝗟𝗘𝗜𝗖𝗛𝗧 𝗜𝗦𝗧 𝗚𝗘𝗡𝗔𝗨 𝗗𝗔𝗦 𝗗𝗜𝗘 𝗪𝗜𝗖𝗛𝗧𝗜𝗚𝗦𝗧𝗘 𝗕𝗢𝗧𝗦𝗖𝗛𝗔𝗙𝗧 𝗙Ü𝗥 𝗗𝗘𝗡 𝗘𝗜𝗡𝗭𝗨𝗚:
𝗗𝗘𝗥 𝗪𝗘𝗟𝗣𝗘 𝗠𝗨𝗦𝗦 𝗡𝗜𝗖𝗛𝗧 𝗦𝗢𝗙𝗢𝗥𝗧 𝗜𝗡 𝗨𝗡𝗦𝗘𝗥 𝗟𝗘𝗕𝗘𝗡 𝗙𝗨𝗡𝗞𝗧𝗜𝗢𝗡𝗜𝗘𝗥𝗘𝗡.
𝗪𝗜𝗥 𝗠Ü𝗦𝗦𝗘𝗡 𝗜𝗛𝗠 𝗗𝗜𝗘 𝗠Ö𝗚𝗟𝗜𝗖𝗛𝗞𝗘𝗜𝗧 𝗚𝗘𝗕𝗘𝗡, 𝗜𝗡 𝗨𝗡𝗦𝗘𝗥𝗘𝗠 𝗟𝗘𝗕𝗘𝗡 𝗔𝗡𝗭𝗨𝗞𝗢𝗠𝗠𝗘𝗡.
Nicht mehr.
Nicht weniger.
𝗭𝗘𝗜𝗧.
𝗥𝗨𝗛𝗘.
𝗕𝗘𝗢𝗕𝗔𝗖𝗛𝗧𝗨𝗡𝗚.
𝗦𝗜𝗖𝗛𝗘𝗥𝗛𝗘𝗜𝗧.
Und dann darf die Welt Schritt für Schritt größer werden.
❤️🐾
𝗗𝗔𝗦 𝗜𝗦𝗧 𝗗𝗘𝗥 𝗘𝗥𝗦𝗧𝗘 𝗦𝗖𝗛𝗥𝗜𝗧𝗧 𝗜𝗡𝗦 𝗟𝗘𝗕𝗘𝗡 𝗠𝗜𝗧 𝗘𝗨𝗥𝗘𝗠 𝗪𝗘𝗟𝗣𝗘𝗡.
🐕 𝗨𝗡𝗗 𝗡𝗨𝗡 𝗡𝗢𝗖𝗛 𝗘𝗜𝗡 𝗞𝗟𝗘𝗜𝗡𝗘𝗥 𝗪𝗜𝗡𝗞 𝗠𝗜𝗧 𝗗𝗘𝗠 𝗭𝗔𝗨𝗡𝗣𝗙𝗔𝗛𝗟:
𝗗𝗔𝗦 𝗚𝗔𝗡𝗭𝗘 𝗚𝗜𝗟𝗧 𝗡Ä𝗠𝗟𝗜𝗖𝗛 𝗡𝗜𝗖𝗛𝗧 𝗡𝗨𝗥 𝗙Ü𝗥 𝗪𝗘𝗟𝗣𝗘𝗡. 😉
„Aber ich nehme doch einen erwachsenen Hund.“
„Der ist schon drei Jahre alt.“
„Der ist sogar schon acht.“
„Der ist doch erzogen.“
𝗝𝗔.
Aber er ist trotzdem neu.
Auch ein erwachsener oder älterer Hund, der aus einem anderen Zuhause, aus einem anderen Rudel oder aus einer anderen Lebenssituation zu uns kommt, muss erst einmal ankommen.
Er muss seine neue Umgebung kennenlernen.
Seine neuen Menschen.
Die neuen Gerüche.
Die neuen Geräusche.
Den neuen Tagesablauf.
Die neuen Regeln.
Und vor allem muss er herausfinden:
𝗪𝗢 𝗚𝗘𝗛Ö𝗥𝗘 𝗜𝗖𝗛 𝗝𝗘𝗧𝗭𝗧 𝗛𝗜𝗡?
𝗗𝗔𝗦𝗦 𝗘𝗜𝗡 𝗛𝗨𝗡𝗗 𝗘𝗥𝗪𝗔𝗖𝗛𝗦𝗘𝗡 𝗜𝗦𝗧, 𝗕𝗘𝗗𝗘𝗨𝗧𝗘𝗧 𝗡𝗜𝗖𝗛𝗧, 𝗗𝗔𝗦𝗦 𝗘𝗥 𝗩𝗢𝗡 𝗛𝗘𝗨𝗧𝗘 𝗔𝗨𝗙 𝗠𝗢𝗥𝗚𝗘𝗡 𝗜𝗡 𝗦𝗘𝗜𝗡𝗘𝗥 𝗡𝗘𝗨𝗘𝗡 𝗙𝗔𝗠𝗜𝗟𝗜𝗘 𝗔𝗡𝗚𝗘𝗞𝗢𝗠𝗠𝗘𝗡 𝗜𝗦𝗧.
Vielleicht kann er schon „Sitz“.
Vielleicht läuft er ordentlich an der Leine.
Vielleicht ist er stubenrein.
Vielleicht kennt er sogar hundert verschiedene Dinge.
𝗔𝗕𝗘𝗥 𝗘𝗥 𝗞𝗘𝗡𝗡𝗧 𝗡𝗢𝗖𝗛 𝗡𝗜𝗖𝗛𝗧 𝗘𝗨𝗖𝗛.
Und ihr kennt ihn noch nicht.
❤️ 𝗔𝗟𝗦𝗢 𝗚𝗜𝗟𝗧 𝗔𝗨𝗖𝗛 𝗛𝗜𝗘𝗥:
Erst einmal ankommen lassen.
Nicht gleich alles testen.
Nicht sofort jedes Verhalten bewerten.
Nicht erwarten, dass der Hund nach zwei Tagen genauso funktioniert wie der Hund, den man sich vorgestellt hat.
𝗚𝗘𝗕𝗧 𝗔𝗨𝗖𝗛 𝗘𝗜𝗡𝗘𝗠 𝗘𝗥𝗪𝗔𝗖𝗛𝗦𝗘𝗡𝗘𝗡 𝗛𝗨𝗡𝗗 𝗗𝗜𝗘 𝗭𝗘𝗜𝗧, 𝗘𝗨𝗖𝗛 𝗞𝗘𝗡𝗡𝗘𝗡𝗭𝗨𝗟𝗘𝗥𝗡𝗘𝗡.
Denn auch ein großer Hund darf erst einmal klein anfangen.
😉🐾
𝗡𝗜𝗖𝗛𝗧 𝗪𝗘𝗜𝗟 𝗘𝗥 𝗡𝗜𝗖𝗛𝗧 𝗦𝗖𝗛𝗢𝗡 𝗔𝗟𝗟𝗘𝗦 𝗞Ö𝗡𝗡𝗧𝗘.
𝗦𝗢𝗡𝗗𝗘𝗥𝗡 𝗪𝗘𝗜𝗟 𝗘𝗥 𝗘𝗨𝗖𝗛 𝗡𝗢𝗖𝗛 𝗡𝗜𝗖𝗛𝗧 𝗞𝗘𝗡𝗡𝗧.