Pipsqueek Kennel

Pipsqueek Kennel Kleine Hunde ganz groß � Small dogs really big �
Kaninchen and Miniatur Dachshund Breeder

🐾 𝗪𝗘𝗟𝗣𝗘𝗡𝗙𝗜𝗕𝗘𝗟 – 𝗧𝗘𝗜𝗟 𝟮🏡 𝗦𝗧𝗨𝗕𝗘𝗡𝗥𝗘𝗜𝗡𝗛𝗘𝗜𝗧 – 𝗪𝗘𝗟𝗣𝗘𝗡𝗟𝗘𝗦𝗘𝗡 𝗦𝗧𝗔𝗧𝗧 𝗦𝗧𝗥𝗔𝗙𝗘𝗡Stubenreinheit ist kein Termin.Es gibt keinen bestimmt...
06/09/2026

🐾 𝗪𝗘𝗟𝗣𝗘𝗡𝗙𝗜𝗕𝗘𝗟 – 𝗧𝗘𝗜𝗟 𝟮
🏡 𝗦𝗧𝗨𝗕𝗘𝗡𝗥𝗘𝗜𝗡𝗛𝗘𝗜𝗧 – 𝗪𝗘𝗟𝗣𝗘𝗡𝗟𝗘𝗦𝗘𝗡 𝗦𝗧𝗔𝗧𝗧 𝗦𝗧𝗥𝗔𝗙𝗘𝗡

Stubenreinheit ist kein Termin.

Es gibt keinen bestimmten Tag, an dem ein Welpe plötzlich „stubentauglich“ ist. 😉
Der Körper muss diese Kontrolle erst entwickeln – und das geht bei jedem Welpen unterschiedlich schnell.

Mit etwa vier Monaten wird die Kontrolle bei vielen Welpen deutlich besser. Aber auch dann brauchen viele noch mehrere Möglichkeiten, sich zu lösen.

𝗩𝗜𝗘𝗥 𝗠𝗢𝗡𝗔𝗧𝗘 𝗦𝗜𝗡𝗗 𝗔𝗟𝗦𝗢 𝗞𝗘𝗜𝗡𝗘 𝗠𝗔𝗚𝗜𝗦𝗖𝗛𝗘 𝗚𝗥𝗘𝗡𝗭𝗘.

Der eine findet sehr schnell seinen Rhythmus, der andere braucht deutlich länger.

Und genau deshalb ist Stubenreinheit vor allem eines:

𝗪𝗘𝗟𝗣𝗘𝗡𝗟𝗘𝗦𝗘𝗡. 🐶

Natürlich helfen feste Abläufe und Rituale.

Nach dem Schlafen raus.
Nach dem Fressen raus.
Nach dem Spielen raus.
Nach aufregenden Situationen raus.
Und natürlich regelmäßig zwischendurch.

Eine zeitliche Struktur gibt Orientierung.

𝗔𝗕𝗘𝗥:

Die zeitliche Struktur ist ein Hilfsmittel.
𝗦𝗜𝗘 𝗞𝗔𝗡𝗡 𝗗𝗔𝗦 𝗕𝗘𝗢𝗕𝗔𝗖𝗛𝗧𝗘𝗡 𝗡𝗜𝗖𝗛𝗧 𝗘𝗥𝗦𝗘𝗧𝗭𝗘𝗡.

Denn vielleicht war man gerade vor einer Stunde draußen – und trotzdem beginnt der Welpe plötzlich intensiv zu schnüffeln.

Er wird unruhig.
Läuft suchend herum.
Entfernt sich plötzlich.
Dreht sich im Kreis.

𝗗𝗔𝗡𝗡 𝗜𝗦𝗧 𝗗𝗔𝗦 𝗦𝗘𝗜𝗡 𝗦𝗜𝗚𝗡𝗔𝗟.

Nicht auf die Uhr schauen und denken:
„Aber du warst doch gerade draußen!“ 😄

Sondern:

𝗔𝗕 𝗡𝗔𝗖𝗛 𝗗𝗥𝗔𝗨𝗦𝗦𝗘𝗡. 😉

Denn genau darum geht es beim Lernen:
Wir lernen, unseren Welpen zu lesen – und der Welpe lernt, wo er sich lösen soll.

𝗝𝗘𝗗𝗘𝗥 𝗪𝗘𝗟𝗣𝗘 𝗜𝗦𝗧 𝗔𝗡𝗗𝗘𝗥𝗦.

Der eine findet sehr schnell seinen Rhythmus, der andere braucht deutlich länger.

Und selbst wenn es bei einem Welpen schon richtig gut läuft, bedeutet das nicht, dass es ab jetzt nur noch bergauf geht.

𝗗𝗔𝗦 𝗘𝗥𝗦𝗧𝗘 𝗟𝗘𝗕𝗘𝗡𝗦𝗝𝗔𝗛𝗥 𝗜𝗦𝗧 𝗘𝗜𝗡 𝗦𝗧Ä𝗡𝗗𝗜𝗚𝗘𝗦 𝗛𝗜𝗡 𝗨𝗡𝗗 𝗛𝗘𝗥.

Zwei Schritte vor?

𝗗𝗔𝗡𝗡 𝗞Ö𝗡𝗡𝗘𝗡 𝗔𝗨𝗖𝗛 𝗠𝗔𝗟 𝗪𝗜𝗘𝗗𝗘𝗥 𝗗𝗥𝗘𝗜 𝗦𝗖𝗛𝗥𝗜𝗧𝗧𝗘 𝗭𝗨𝗥Ü𝗖 𝗞𝗢𝗠𝗠𝗘𝗡. 😄

Das ist nicht automatisch ein Problem.

𝗘𝗜𝗡 𝗥Ü𝗖𝗞𝗦𝗖𝗛𝗥𝗜𝗧𝗧 𝗜𝗦𝗧 𝗡𝗜𝗖𝗛𝗧 𝗚𝗟𝗘𝗜𝗖𝗛 𝗘𝗜𝗡 𝗩𝗘𝗥𝗟𝗨𝗦𝗧.

Vielleicht hat es vier Wochen wunderbar funktioniert.

Und plötzlich kommt eine neue Entwicklungsphase.
Die Hormone verändern sich.
Die Pubertät beginnt.
Der Alltag verändert sich.
Der Hund ist auf einmal mit ganz anderen Dingen beschäftigt.

Und plötzlich passiert wieder ein Missgeschick.

𝗗𝗔𝗦 𝗕𝗘𝗗𝗘𝗨𝗧𝗘𝗧 𝗡𝗜𝗖𝗛𝗧, 𝗗𝗔𝗦𝗦 𝗗𝗘𝗥 𝗛𝗨𝗡𝗗 𝗔𝗟𝗟𝗘𝗦 𝗩𝗘𝗥𝗚𝗘𝗦𝗦𝗘𝗡 𝗛𝗔𝗧.

Entwicklung verläuft nicht linear.

Gerade das erste Lebensjahr ist voller Fortschritte, kleiner Rückschritte, neuer Entwicklungsphasen und Überraschungen.

𝗨𝗡𝗗 𝗚𝗘𝗡𝗔𝗨𝗦𝗢 𝗪𝗜𝗘 𝗪𝗜𝗥 𝗗𝗘𝗠 𝗪𝗘𝗟𝗣𝗘𝗡 𝗭𝗨𝗚𝗘𝗦𝗧𝗘𝗛𝗘𝗡, 𝗗𝗔𝗦𝗦 𝗘𝗥 𝗟𝗘𝗥𝗡𝗧, 𝗗Ü𝗥𝗙𝗘𝗡 𝗪𝗜𝗥 𝗜𝗛𝗠 𝗔𝗨𝗖𝗛 𝗘𝗥𝗟𝗔𝗨𝗕𝗘𝗡, 𝗡𝗢𝗖𝗛 𝗡𝗜𝗖𝗛𝗧 𝗜𝗠𝗠𝗘𝗥 𝗞𝗢𝗡𝗦𝗧𝗔𝗡𝗧 𝗭𝗨 𝗦𝗘𝗜𝗡.

Und wenn doch einmal etwas daneben geht?

𝗞𝗘𝗜𝗡 𝗗𝗥𝗔𝗠𝗔.

Nicht schimpfen.
Nicht bestrafen.
Nicht die Nase in die Pfütze stecken. 🙈

Saubermachen, kurz überlegen, welches Signal man vielleicht übersehen hat – und beim nächsten Mal etwas besser hinschauen.

𝗗𝗘𝗥 𝗪𝗘𝗟𝗣𝗘 𝗛𝗔𝗧 𝗡𝗜𝗖𝗛𝗧 𝗩𝗘𝗥𝗦𝗔𝗚𝗧.

𝗘𝗥 𝗟𝗘𝗥𝗡𝗧.

Und wir lernen mit ihm.

Denn Stubenreinheit ist nicht einfach:
„Wie schnell bekomme ich den Hund sauber?“

𝗦𝗜𝗘 𝗜𝗦𝗧 𝗘𝗜𝗡 𝗚𝗘𝗠𝗘𝗜𝗡𝗦𝗔𝗠𝗘𝗥 𝗟𝗘𝗥𝗡𝗣𝗥𝗢𝗭𝗘𝗦𝗦.

Und je besser wir unseren Welpen lesen können, desto leichter wird es für beide. 🐾❤️

04/09/2026
🐾 𝗪𝗘𝗟𝗣𝗘𝗡𝗙𝗜𝗕𝗘𝗟𝗧𝗘𝗜𝗟 𝟭 – 𝗗𝗘𝗥 𝗪𝗘𝗟𝗣𝗘 𝗭𝗜𝗘𝗛𝗧 𝗘𝗜𝗡❤️ 𝗨𝗡𝗗 𝗗𝗔𝗡𝗡 𝗜𝗦𝗧 𝗘𝗥 𝗣𝗟Ö𝗧𝗭𝗟𝗜𝗖𝗛 𝗗𝗔.Der große Tag ist gekommen.Der Welpe zieht ein....
03/09/2026

🐾 𝗪𝗘𝗟𝗣𝗘𝗡𝗙𝗜𝗕𝗘𝗟
𝗧𝗘𝗜𝗟 𝟭 – 𝗗𝗘𝗥 𝗪𝗘𝗟𝗣𝗘 𝗭𝗜𝗘𝗛𝗧 𝗘𝗜𝗡

❤️ 𝗨𝗡𝗗 𝗗𝗔𝗡𝗡 𝗜𝗦𝗧 𝗘𝗥 𝗣𝗟Ö𝗧𝗭𝗟𝗜𝗖𝗛 𝗗𝗔.

Der große Tag ist gekommen.

Der Welpe zieht ein.

Die Familie ist aufgeregt, die Kinder vielleicht noch viel mehr, die Kamera liegt bereit und eigentlich möchte man den kleinen Kerl am liebsten den ganzen Tag anschauen, anfassen, beschäftigen und allen zeigen.

Und genau hier kommt mein erster Rat:

𝗠𝗔𝗖𝗛𝗧 𝗘𝗨𝗖𝗛 𝗞𝗘𝗜𝗡𝗘𝗡 𝗦𝗧𝗥𝗘𝗦𝗦.

Der Welpe muss am ersten Tag nicht funktionieren.

Er muss nicht sofort alles erkunden.

Er muss nicht mit jedem Familienmitglied kuscheln.

Er muss nicht spielen.

Er muss nicht Besuch empfangen.

Und er muss schon gar nicht innerhalb weniger Stunden sein neues Zuhause „kennenlernen“.

𝗘𝗥 𝗜𝗦𝗧 𝗚𝗘𝗥𝗔𝗗𝗘 𝗔𝗨𝗦 𝗦𝗘𝗜𝗡𝗘𝗥 𝗚𝗘𝗪𝗢𝗛𝗡𝗧𝗘𝗡 𝗪𝗘𝗟𝗧 𝗛𝗘𝗥𝗔𝗨𝗦𝗚𝗘𝗥𝗜𝗦𝗦𝗘𝗡 𝗪𝗢𝗥𝗗𝗘𝗡.

Seine Mutter ist plötzlich nicht mehr da.

Seine Geschwister sind nicht mehr da.

Die vertrauten Gerüche sind verschwunden.

Die Geräusche sind andere.

Die Menschen sind andere.

Der Untergrund ist anders.

Und vielleicht war allein die Fahrt in das neue Zuhause schon ein kleines Abenteuer.

𝗨𝗡𝗗 𝗗𝗔𝗡𝗡 𝗞𝗢𝗠𝗠𝗧 𝗘𝗥 𝗜𝗡 𝗦𝗘𝗜𝗡𝗘𝗡 𝗡𝗘𝗨𝗘𝗡 𝗔𝗟𝗟𝗧𝗔𝗚.

Das ist eine ganze Menge.

🏡 𝗗𝗜𝗘 𝗘𝗥𝗦𝗧𝗘𝗡 𝗧𝗔𝗚𝗘: 𝗔𝗡𝗞𝗢𝗠𝗠𝗘𝗡 𝗦𝗧𝗔𝗧𝗧 𝗪𝗘𝗟𝗧𝗥𝗘𝗜𝗦𝗘

Wenn es irgendwie möglich ist, sollte man die ersten etwa zehn Tage möglichst viel Zeit mit dem Welpen zu Hause verbringen.

Nicht, weil der Welpe zehn Tage lang in Watte gepackt werden soll.

Sondern weil er erst einmal eine Basis braucht.

𝗗𝗜𝗘 𝗡𝗘𝗨𝗘 𝗪𝗢𝗛𝗡𝗨𝗡𝗚.
𝗗𝗜𝗘 𝗡𝗘𝗨𝗘𝗡 𝗠𝗘𝗡𝗦𝗖𝗛𝗘𝗡.
𝗗𝗜𝗘 𝗡𝗘𝗨𝗘𝗡 𝗚𝗘𝗥Ü𝗖𝗛𝗘.
𝗗𝗜𝗘 𝗡𝗘𝗨𝗘𝗡 𝗚𝗘𝗥Ä𝗨𝗦𝗖𝗛𝗘.
𝗗𝗘𝗥 𝗡𝗘𝗨𝗘 𝗧𝗔𝗚𝗘𝗦𝗔𝗕𝗟𝗔𝗨𝗙.

Das ist bereits eine ganze Menge.

Und genau diese ersten Tage dürfen eine echte Kennenlernzeit sein.

🍼🐾 𝗠𝗔𝗡 𝗞Ö𝗡𝗡𝗧𝗘 𝗘𝗦 𝗘𝗜𝗡 𝗪𝗘𝗡𝗜𝗚 𝗠𝗜𝗧 𝗗𝗘𝗠 𝗪𝗢𝗖𝗛𝗘𝗡𝗕𝗘𝗧𝗧 𝗩𝗘𝗥𝗚𝗟𝗘𝗜𝗖𝗛𝗘𝗡.

Natürlich ist ein Welpe kein Baby.

Aber der Gedanke dahinter passt:

𝗘𝗦 𝗜𝗦𝗧 𝗞𝗘𝗡𝗡𝗘𝗡𝗟𝗘𝗥𝗡𝗭𝗘𝗜𝗧.

Der Welpe lernt seine Familie kennen.

Die Familie lernt ihren Welpen kennen.

Man lernt seine Signale kennen.

Seine Schlafgewohnheiten.

Seine Bedürfnisse.

Seine kleinen Eigenheiten.

Man beobachtet, wie er auf Dinge reagiert.

Und der Welpe lernt:

Wer gehört zu mir?

Wo kann ich schlafen?

Wo gibt es Wasser?

Wo kann ich mich lösen?

Wo kann ich mich zurückziehen?

Wo bin ich sicher?

𝗗𝗔𝗦 𝗜𝗦𝗧 𝗞𝗘𝗜𝗡 𝗟𝗘𝗘𝗥𝗟𝗔𝗨𝗙.

Das ist Beziehungsaufbau.

Das ist Orientierung.

Das ist Ankommen.

👥 𝗨𝗡𝗗 𝗡𝗘𝗜𝗡 – 𝗜𝗡 𝗗𝗜𝗘𝗦𝗘𝗡 𝗘𝗥𝗦𝗧𝗘𝗡 𝗧𝗔𝗚𝗘𝗡 𝗠𝗨𝗦𝗦 𝗡𝗜𝗖𝗛𝗧 𝗗𝗜𝗘 𝗛𝗔𝗟𝗕𝗘 𝗩𝗘𝗥𝗪𝗔𝗡𝗗𝗧𝗦𝗖𝗛𝗔𝗙𝗧 𝗭𝗨𝗠 𝗪𝗘𝗟𝗣𝗘𝗡𝗚𝗨𝗖𝗞𝗘𝗡 𝗞𝗢𝗠𝗠𝗘𝗡.

„Aber Oma möchte den Welpen sehen.“

„Die Kinder aus der Nachbarschaft wollten doch auch kommen.“

„Unsere Freunde freuen sich schon.“

Ja.

Aber:

𝗔𝗟𝗟𝗘 𝗠Ü𝗦𝗦𝗘𝗡 𝗗𝗘𝗡 𝗪𝗘𝗟𝗣𝗘𝗡 𝗦𝗘𝗛𝗘𝗡 𝗪𝗢𝗟𝗟𝗘𝗡.

𝗗𝗘𝗥 𝗪𝗘𝗟𝗣𝗘 𝗠𝗨𝗦𝗦 𝗡𝗢𝗖𝗛 𝗡𝗜𝗘𝗠𝗔𝗡𝗗𝗘𝗡 𝗞𝗘𝗡𝗡𝗘𝗡𝗟𝗘𝗥𝗡𝗘𝗡.

Das kann warten.

Gebt ihm diese Zeit.

Gebt euch diese Zeit.

🌿 𝗨𝗡𝗗 𝗗𝗔𝗡𝗡 𝗪𝗜𝗥𝗗 𝗗𝗜𝗘 𝗪𝗘𝗟𝗧 𝗟𝗔𝗡𝗚𝗦𝗔𝗠 𝗚𝗥Ö𝗦𝗦𝗘𝗥.

Innerhalb dieser ersten Tage beginnt man peu à peu, den Welpen an die Außenwelt zu gewöhnen.

Mal ein paar Schritte vor die Tür.

Dann vielleicht ein kleines Stück weiter.

Neue Geräusche.

Neue Untergründe.

Neue Gerüche.

Neue kleine Situationen.

Aber eben nicht alles gleichzeitig.

𝗘𝗜𝗡 𝗞𝗟𝗘𝗜𝗡𝗘𝗥 𝗦𝗖𝗛𝗥𝗜𝗧𝗧.

𝗗𝗔𝗡𝗡 𝗩𝗘𝗥𝗔𝗥𝗕𝗘𝗜𝗧𝗘𝗡.

𝗨𝗡𝗗 𝗗𝗔𝗡𝗡 𝗗𝗘𝗥 𝗡Ä𝗖𝗛𝗦𝗧𝗘 𝗦𝗖𝗛𝗥𝗜𝗧𝗧.

Denn Sozialisation bedeutet nicht:

„Ich muss dem Welpen möglichst schnell alles zeigen.“

𝗦𝗢𝗭𝗜𝗔𝗟𝗜𝗦𝗔𝗧𝗜𝗢𝗡 𝗕𝗘𝗗𝗘𝗨𝗧𝗘𝗧 𝗡𝗜𝗖𝗛𝗧, 𝗠Ö𝗚𝗟𝗜𝗖𝗛𝗦𝗧 𝗩𝗜𝗘𝗟 𝗭𝗨 𝗠𝗔𝗖𝗛𝗘𝗡.

Sie bedeutet, Erfahrungen so zu gestalten, dass der Welpe sie verarbeiten kann.

🚗 𝗗𝗘𝗡𝗡 𝗚𝗘𝗡𝗔𝗨 𝗗𝗔 𝗣𝗔𝗦𝗦𝗜𝗘𝗥𝗧 𝗟𝗘𝗜𝗗𝗘𝗥 𝗜𝗠𝗠𝗘𝗥 𝗪𝗜𝗘𝗗𝗘𝗥 𝗗𝗔𝗦 𝗚𝗘𝗚𝗘𝗡𝗧𝗘𝗜𝗟.

Der Welpe ist gerade angekommen und schon geht es:

in die Innenstadt,
ins Einkaufszentrum,
ins Restaurant,
auf den Wochenmarkt,
zu Freunden,
zu Familienfeiern,
in die Hundeschule,
zu zehn verschiedenen Hunden
und am besten noch überall mit hin.

„Damit er alles kennenlernt.“

𝗡𝗘𝗜𝗡.

Ein Welpe muss nicht möglichst schnell die ganze Welt kennenlernen.

Er muss lernen, dass die Welt, die er kennenlernt, sicher und bewältigbar ist.

Und dafür braucht es manchmal vor allem eines:

𝗣𝗔𝗨𝗦𝗘𝗡.

😴 𝗦𝗖𝗛𝗟𝗔𝗙𝗘𝗡 𝗜𝗦𝗧 𝗞𝗘𝗜𝗡𝗘 𝗟𝗔𝗡𝗚𝗘𝗪𝗘𝗜𝗟𝗘.

Ein Welpe braucht unglaublich viel Schlaf und Erholung.

Und gerade am Anfang wird aus dem gut gemeinten:

„Ach komm, wir spielen noch ein bisschen.“

oder:

„Komm, wir zeigen dir noch schnell den Garten.“

oder:

„Jetzt kommt Oma, die möchte ihn auch noch sehen.“

sehr schnell:

𝗭𝗨 𝗩𝗜𝗘𝗟.

Ein Welpe muss nicht müde gemacht werden.

Er muss nicht ständig beschäftigt werden.

Und er braucht nicht permanent neue Reize, damit er sich „gut entwickelt“.

𝗘𝗜𝗡 𝗪𝗘𝗟𝗣𝗘 𝗘𝗡𝗧𝗪𝗜𝗖𝗞𝗘𝗟𝗧 𝗦𝗜𝗖𝗛 𝗡𝗜𝗖𝗛𝗧 𝗗𝗔𝗗𝗨𝗥𝗖𝗛 𝗚𝗨𝗧, 𝗗𝗔𝗦𝗦 𝗠𝗔𝗡 𝗜𝗛𝗡 𝗥𝗨𝗡𝗗 𝗨𝗠 𝗗𝗜𝗘 𝗨𝗛𝗥 𝗕𝗘𝗦𝗖𝗛Ä𝗙𝗧𝗜𝗚𝗧.

Er entwickelt sich auch durch Schlaf.

Durch Beobachtung.

Durch Verarbeitung.

Durch Sicherheit.

Und durch ganz normalen Alltag.

👀 𝗕𝗘𝗢𝗕𝗔𝗖𝗛𝗧𝗘𝗡 𝗦𝗧𝗔𝗧𝗧 𝗦𝗢𝗙𝗢𝗥𝗧 𝗥𝗘𝗔𝗚𝗜𝗘𝗥𝗘𝗡.

Der kleine Hund macht etwas, das wir nicht verstehen?

Er läuft plötzlich weg?

Er fiept?

Er schläft?

Er rennt durch die Wohnung?

Er beißt in etwas hinein?

Er macht ein kleines Geschäft auf den Teppich?

𝗡𝗜𝗖𝗛𝗧 𝗝𝗘𝗗𝗘𝗦 𝗩𝗘𝗥𝗛𝗔𝗟𝗧𝗘𝗡 𝗜𝗦𝗧 𝗦𝗢𝗙𝗢𝗥𝗧 𝗘𝗜𝗡 𝗣𝗥𝗢𝗕𝗟𝗘𝗠.

Wir leben mittlerweile in einer Zeit, in der jedes Verhalten sehr schnell bewertet wird.

„Der ist aber ängstlich.“

„Der ist dominant.“

„Der ist hyperaktiv.“

„Der kann nicht zur Ruhe kommen.“

„Der hat schon ein Problem mit dem Alleinbleiben.“

𝗡𝗘𝗜𝗡.

Manchmal ist ein Welpe einfach ein Welpe.

Und manchmal müssen wir Menschen lernen, erst einmal zuzuschauen, bevor wir etwas verändern wollen.

❤️ 𝗗𝗘𝗥 𝗪𝗘𝗟𝗣𝗘 𝗕𝗥𝗔𝗨𝗖𝗛𝗧 𝗜𝗡 𝗗𝗜𝗘𝗦𝗘𝗡 𝗘𝗥𝗦𝗧𝗘𝗡 𝗧𝗔𝗚𝗘𝗡 𝗡𝗜𝗖𝗛𝗧 𝗗𝗜𝗘 𝗣𝗘𝗥𝗙𝗘𝗞𝗧𝗘 𝗘𝗥𝗭𝗜𝗘𝗛𝗨𝗡𝗚.

Er braucht Sicherheit.

Er braucht Orientierung.

Er braucht Schlaf.

Er braucht einen verlässlichen Rahmen.

Und er braucht Menschen, die nicht bei jedem kleinen Verhalten in Panik geraten.

𝗗𝗘𝗥 𝗪𝗘𝗟𝗣𝗘 𝗠𝗨𝗦𝗦 𝗡𝗜𝗖𝗛𝗧 𝗔𝗠 𝗘𝗥𝗦𝗧𝗘𝗡 𝗧𝗔𝗚 𝗔𝗟𝗟𝗘𝗦 𝗞Ö𝗡𝗡𝗘𝗡.

Er muss auch nicht sofort alles kennenlernen.

Er muss nicht sofort überall mit hin.

Und er muss nicht beweisen, was für ein toller Hund er ist.

𝗘𝗥 𝗗𝗔𝗥𝗙 𝗘𝗜𝗡𝗙𝗔𝗖𝗛 𝗔𝗡𝗞𝗢𝗠𝗠𝗘𝗡.

👨‍👩‍👧‍👦 𝗨𝗡𝗗 𝗗𝗔𝗦 𝗚𝗜𝗟𝗧 𝗔𝗨𝗖𝗛 𝗙Ü𝗥 𝗗𝗜𝗘 𝗙𝗔𝗠𝗜𝗟𝗜𝗘.

Der Einzug eines Welpen ist wunderschön.

Aber er ist auch eine Veränderung.

Plötzlich ist da ein kleines Lebewesen, das unsere Aufmerksamkeit fordert.

Das nachts vielleicht wach wird.

Das noch nicht stubenrein ist.

Das Dinge ankaut.

Das beißt.

Das müde ist.

Das überdreht sein kann.

Das uns manchmal ratlos anschauen lässt.

Und genau deshalb sollten wir uns selbst ebenfalls etwas Ruhe gönnen.

𝗜𝗛𝗥 𝗠Ü𝗦𝗦𝗧 𝗡𝗜𝗖𝗛𝗧 𝗔𝗠 𝗘𝗥𝗦𝗧𝗘𝗡 𝗧𝗔𝗚 𝗣𝗘𝗥𝗙𝗘𝗞𝗧 𝗦𝗘𝗜𝗡.

Ihr müsst nicht alles wissen.

Ihr müsst nicht jede Situation sofort richtig beurteilen.

Ihr dürft lernen.

Gemeinsam.

⚠️ 𝗨𝗡𝗗 𝗛𝗜𝗘𝗥 𝗪𝗜𝗟𝗟 𝗜𝗖𝗛 𝗔𝗨𝗖𝗛 𝗚𝗔𝗡𝗭 𝗗𝗘𝗨𝗧𝗟𝗜𝗖𝗛 𝗪𝗘𝗥𝗗𝗘𝗡:

Natürlich kann man Dinge falsch machen, weil man es nicht besser weiß.

Das ist menschlich.

Man kann es erklären.

Man kann es lernen.

Man kann es verändern.

𝗔𝗕𝗘𝗥 𝗘𝗜𝗡𝗘𝗡 𝗪𝗘𝗟𝗣𝗘𝗡 𝗪𝗜𝗦𝗦𝗘𝗡𝗧𝗟𝗜𝗖𝗛 𝗠𝗜𝗧 𝗥𝗘𝗜𝗭𝗘𝗡 𝗭𝗨 𝗩𝗘𝗥𝗦𝗘𝗛𝗘𝗡, 𝗪𝗘𝗜𝗟 𝗠𝗔𝗡 𝗚𝗟𝗔𝗨𝗕𝗧, 𝗠𝗔𝗡 𝗠Ü𝗦𝗦𝗘 𝗝𝗘𝗧𝗭𝗧 𝗦𝗖𝗛𝗡𝗘𝗟𝗟 𝗔𝗟𝗟𝗘𝗦 𝗡𝗔𝗖𝗛𝗛𝗢𝗟𝗘𝗡, 𝗜𝗦𝗧 𝗞𝗘𝗜𝗡𝗘 𝗚𝗨𝗧𝗘 𝗦𝗢𝗭𝗜𝗔𝗟𝗜𝗦𝗔𝗧𝗜𝗢𝗡.

Das kann sogar kontraproduktiv sein.

Denn ein Welpe braucht nicht möglichst viele Erfahrungen.

𝗘𝗥 𝗕𝗥𝗔𝗨𝗖𝗛𝗧 𝗚𝗨𝗧𝗘 𝗘𝗥𝗙𝗔𝗛𝗥𝗨𝗡𝗚𝗘𝗡.

Und Menschen, die erkennen, wann es genug ist.

🐾 𝗨𝗡𝗗 𝗩𝗜𝗘𝗟𝗟𝗘𝗜𝗖𝗛𝗧 𝗜𝗦𝗧 𝗚𝗘𝗡𝗔𝗨 𝗗𝗔𝗦 𝗗𝗜𝗘 𝗪𝗜𝗖𝗛𝗧𝗜𝗚𝗦𝗧𝗘 𝗕𝗢𝗧𝗦𝗖𝗛𝗔𝗙𝗧 𝗙Ü𝗥 𝗗𝗘𝗡 𝗘𝗜𝗡𝗭𝗨𝗚:

𝗗𝗘𝗥 𝗪𝗘𝗟𝗣𝗘 𝗠𝗨𝗦𝗦 𝗡𝗜𝗖𝗛𝗧 𝗦𝗢𝗙𝗢𝗥𝗧 𝗜𝗡 𝗨𝗡𝗦𝗘𝗥 𝗟𝗘𝗕𝗘𝗡 𝗙𝗨𝗡𝗞𝗧𝗜𝗢𝗡𝗜𝗘𝗥𝗘𝗡.

𝗪𝗜𝗥 𝗠Ü𝗦𝗦𝗘𝗡 𝗜𝗛𝗠 𝗗𝗜𝗘 𝗠Ö𝗚𝗟𝗜𝗖𝗛𝗞𝗘𝗜𝗧 𝗚𝗘𝗕𝗘𝗡, 𝗜𝗡 𝗨𝗡𝗦𝗘𝗥𝗘𝗠 𝗟𝗘𝗕𝗘𝗡 𝗔𝗡𝗭𝗨𝗞𝗢𝗠𝗠𝗘𝗡.

Nicht mehr.

Nicht weniger.

𝗭𝗘𝗜𝗧.
𝗥𝗨𝗛𝗘.
𝗕𝗘𝗢𝗕𝗔𝗖𝗛𝗧𝗨𝗡𝗚.
𝗦𝗜𝗖𝗛𝗘𝗥𝗛𝗘𝗜𝗧.

Und dann darf die Welt Schritt für Schritt größer werden.

❤️🐾

𝗗𝗔𝗦 𝗜𝗦𝗧 𝗗𝗘𝗥 𝗘𝗥𝗦𝗧𝗘 𝗦𝗖𝗛𝗥𝗜𝗧𝗧 𝗜𝗡𝗦 𝗟𝗘𝗕𝗘𝗡 𝗠𝗜𝗧 𝗘𝗨𝗥𝗘𝗠 𝗪𝗘𝗟𝗣𝗘𝗡.

🐕 𝗨𝗡𝗗 𝗡𝗨𝗡 𝗡𝗢𝗖𝗛 𝗘𝗜𝗡 𝗞𝗟𝗘𝗜𝗡𝗘𝗥 𝗪𝗜𝗡𝗞 𝗠𝗜𝗧 𝗗𝗘𝗠 𝗭𝗔𝗨𝗡𝗣𝗙𝗔𝗛𝗟:

𝗗𝗔𝗦 𝗚𝗔𝗡𝗭𝗘 𝗚𝗜𝗟𝗧 𝗡Ä𝗠𝗟𝗜𝗖𝗛 𝗡𝗜𝗖𝗛𝗧 𝗡𝗨𝗥 𝗙Ü𝗥 𝗪𝗘𝗟𝗣𝗘𝗡. 😉

„Aber ich nehme doch einen erwachsenen Hund.“

„Der ist schon drei Jahre alt.“

„Der ist sogar schon acht.“

„Der ist doch erzogen.“

𝗝𝗔.

Aber er ist trotzdem neu.

Auch ein erwachsener oder älterer Hund, der aus einem anderen Zuhause, aus einem anderen Rudel oder aus einer anderen Lebenssituation zu uns kommt, muss erst einmal ankommen.

Er muss seine neue Umgebung kennenlernen.

Seine neuen Menschen.

Die neuen Gerüche.

Die neuen Geräusche.

Den neuen Tagesablauf.

Die neuen Regeln.

Und vor allem muss er herausfinden:

𝗪𝗢 𝗚𝗘𝗛Ö𝗥𝗘 𝗜𝗖𝗛 𝗝𝗘𝗧𝗭𝗧 𝗛𝗜𝗡?

𝗗𝗔𝗦𝗦 𝗘𝗜𝗡 𝗛𝗨𝗡𝗗 𝗘𝗥𝗪𝗔𝗖𝗛𝗦𝗘𝗡 𝗜𝗦𝗧, 𝗕𝗘𝗗𝗘𝗨𝗧𝗘𝗧 𝗡𝗜𝗖𝗛𝗧, 𝗗𝗔𝗦𝗦 𝗘𝗥 𝗩𝗢𝗡 𝗛𝗘𝗨𝗧𝗘 𝗔𝗨𝗙 𝗠𝗢𝗥𝗚𝗘𝗡 𝗜𝗡 𝗦𝗘𝗜𝗡𝗘𝗥 𝗡𝗘𝗨𝗘𝗡 𝗙𝗔𝗠𝗜𝗟𝗜𝗘 𝗔𝗡𝗚𝗘𝗞𝗢𝗠𝗠𝗘𝗡 𝗜𝗦𝗧.

Vielleicht kann er schon „Sitz“.

Vielleicht läuft er ordentlich an der Leine.

Vielleicht ist er stubenrein.

Vielleicht kennt er sogar hundert verschiedene Dinge.

𝗔𝗕𝗘𝗥 𝗘𝗥 𝗞𝗘𝗡𝗡𝗧 𝗡𝗢𝗖𝗛 𝗡𝗜𝗖𝗛𝗧 𝗘𝗨𝗖𝗛.

Und ihr kennt ihn noch nicht.

❤️ 𝗔𝗟𝗦𝗢 𝗚𝗜𝗟𝗧 𝗔𝗨𝗖𝗛 𝗛𝗜𝗘𝗥:

Erst einmal ankommen lassen.

Nicht gleich alles testen.

Nicht sofort jedes Verhalten bewerten.

Nicht erwarten, dass der Hund nach zwei Tagen genauso funktioniert wie der Hund, den man sich vorgestellt hat.

𝗚𝗘𝗕𝗧 𝗔𝗨𝗖𝗛 𝗘𝗜𝗡𝗘𝗠 𝗘𝗥𝗪𝗔𝗖𝗛𝗦𝗘𝗡𝗘𝗡 𝗛𝗨𝗡𝗗 𝗗𝗜𝗘 𝗭𝗘𝗜𝗧, 𝗘𝗨𝗖𝗛 𝗞𝗘𝗡𝗡𝗘𝗡𝗭𝗨𝗟𝗘𝗥𝗡𝗘𝗡.

Denn auch ein großer Hund darf erst einmal klein anfangen.

😉🐾

𝗡𝗜𝗖𝗛𝗧 𝗪𝗘𝗜𝗟 𝗘𝗥 𝗡𝗜𝗖𝗛𝗧 𝗦𝗖𝗛𝗢𝗡 𝗔𝗟𝗟𝗘𝗦 𝗞Ö𝗡𝗡𝗧𝗘.

𝗦𝗢𝗡𝗗𝗘𝗥𝗡 𝗪𝗘𝗜𝗟 𝗘𝗥 𝗘𝗨𝗖𝗛 𝗡𝗢𝗖𝗛 𝗡𝗜𝗖𝗛𝗧 𝗞𝗘𝗡𝗡𝗧.

🌍 𝗧𝗘𝗜𝗟 𝟮𝗥𝗘𝗧𝗧𝗘𝗡 𝗪𝗜𝗥 𝗛𝗨𝗡𝗗𝗘 –𝗢𝗗𝗘𝗥 𝗩𝗘𝗥Ä𝗡𝗗𝗘𝗥𝗡 𝗪𝗜𝗥 𝗔𝗨𝗖𝗛 𝗗𝗜𝗘 𝗨𝗥𝗦𝗔𝗖𝗛𝗘?Ich habe in den letzten Tagen sehr viel über die Diskussio...
30/08/2026

🌍 𝗧𝗘𝗜𝗟 𝟮
𝗥𝗘𝗧𝗧𝗘𝗡 𝗪𝗜𝗥 𝗛𝗨𝗡𝗗𝗘 –
𝗢𝗗𝗘𝗥 𝗩𝗘𝗥Ä𝗡𝗗𝗘𝗥𝗡 𝗪𝗜𝗥 𝗔𝗨𝗖𝗛 𝗗𝗜𝗘 𝗨𝗥𝗦𝗔𝗖𝗛𝗘?

Ich habe in den letzten Tagen sehr viel über die Diskussion rund um Zucht und Tierschutz nachgedacht.

Und eine Frage lässt mich dabei nicht los:

𝗪𝗔𝗦 𝗧𝗨𝗡 𝗪𝗜𝗥 𝗗𝗔𝗙Ü𝗥, 𝗗𝗔𝗦𝗦 𝗠𝗢𝗥𝗚𝗘𝗡 𝗪𝗘𝗡𝗜𝗚𝗘𝗥 𝗛𝗨𝗡𝗗𝗘 𝗚𝗘𝗥𝗘𝗧𝗧𝗘𝗧 𝗪𝗘𝗥𝗗𝗘𝗡 𝗠Ü𝗦𝗦𝗘𝗡 𝗔𝗟𝗦 𝗛𝗘𝗨𝗧𝗘?

Und bevor jetzt jemand denkt, ich würde hier gegen den Auslandstierschutz schreiben:

𝗡𝗘𝗜𝗡.

Ich selbst lebe in Ungarn und vermittle Hunde auch ins Ausland.

Ich weiß also sehr genau, dass grenzüberschreitende Vermittlung funktionieren und einem einzelnen Hund das Leben verändern kann.

Und genau deshalb geht es mir um etwas anderes.

🐾 𝗗𝗜𝗘 𝗙𝗥𝗔𝗚𝗘 𝗡𝗔𝗖𝗛 𝗗𝗘𝗥 𝗨𝗥𝗦𝗔𝗖𝗛𝗘.

Denn wenn immer wieder neue Hunde nachkommen, wenn Auffangstationen und Tierheime immer wieder gefüllt werden und wenn immer wieder neue Welpen aufgenommen und über Ländergrenzen hinweg vermittelt werden, dann müssen wir irgendwann auch einmal ehrlich fragen:

𝗪𝗔𝗥𝗨𝗠?

Warum entstehen dort immer wieder so viele Hunde, die anschließend gerettet werden müssen?

Warum werden die Stationen immer wieder voll?

Warum kommen immer wieder neue Hunde nach?

Und vor allem:

𝗪𝗔𝗦 𝗧𝗨𝗡 𝗪𝗜𝗥 𝗗𝗔𝗙Ü𝗥, 𝗗𝗔𝗦𝗦 𝗦𝗜𝗖𝗛 𝗗𝗜𝗘𝗦𝗘𝗥 𝗞𝗥𝗘𝗜𝗦𝗟𝗔𝗨𝗙 𝗩𝗘𝗥Ä𝗡𝗗𝗘𝗥𝗧?

❤️ 𝗗𝗘𝗡𝗡 𝗘𝗜𝗡𝗘𝗡 𝗛𝗨𝗡𝗗 𝗭𝗨 𝗥𝗘𝗧𝗧𝗘𝗡, 𝗜𝗦𝗧 𝗡𝗜𝗖𝗛𝗧 𝗗𝗔𝗦 𝗣𝗥𝗢𝗕𝗟𝗘𝗠.

Im Gegenteil.

Für diesen einen Hund kann es die wichtigste Entscheidung seines Lebens sein.

Aber wenn morgen wieder zehn neue Hunde an genau diesem Platz stehen, haben wir zwar zehn Hunde gerettet – aber das eigentliche Problem noch lange nicht gelöst.

𝗨𝗡𝗗 𝗚𝗘𝗡𝗔𝗨 𝗛𝗜𝗘𝗥 𝗙𝗜𝗡𝗗𝗘 𝗜𝗖𝗛, 𝗠Ü𝗦𝗦𝗘𝗡 𝗪𝗜𝗥 𝗟𝗔𝗡𝗚𝗙𝗥𝗜𝗦𝗧𝗜𝗚 𝗩𝗜𝗘𝗟 𝗦𝗧Ä𝗥𝗞𝗘𝗥 𝗔𝗡𝗦𝗘𝗧𝗭𝗘𝗡.

Aufklärung.

Kastration.

Verantwortungsvolle Haltung.

Kennzeichnung und Registrierung.

Funktionierende Strukturen vor Ort.

Und Menschen, die wissen, was es bedeutet, Verantwortung für einen Hund zu übernehmen.

𝗡𝗜𝗖𝗛𝗧 𝗡𝗨𝗥 𝗥𝗘𝗧𝗧𝗘𝗡.

𝗦𝗢𝗡𝗗𝗘𝗥𝗡 𝗩𝗘𝗥Ä𝗡𝗗𝗘𝗥𝗡.

🌍 𝗗𝗔𝗕𝗘𝗜 𝗚𝗘𝗛𝗧 𝗘𝗦 𝗠𝗜𝗥 𝗔𝗨𝗖𝗛 𝗚𝗔𝗥 𝗡𝗜𝗖𝗛𝗧 𝗨𝗠 𝗜𝗡𝗟𝗔𝗡𝗗 𝗢𝗗𝗘𝗥 𝗔𝗨𝗦𝗟𝗔𝗡𝗗.

Denn das Problem macht nicht an einer Landesgrenze halt.

Hunde werden heute selbstverständlich über Ländergrenzen hinweg vermittelt.

Das kann richtig und wichtig sein.

Aber es darf nicht die einzige Antwort sein.

𝗗𝗘𝗡𝗡 𝗪𝗘𝗡𝗡 𝗜𝗠𝗠𝗘𝗥 𝗪𝗜𝗘𝗗𝗘𝗥 𝗡𝗘𝗨𝗘 𝗛𝗨𝗡𝗗𝗘 𝗡𝗔𝗖𝗛𝗞𝗢𝗠𝗠𝗘𝗡, 𝗗𝗔𝗡𝗡 𝗠Ü𝗦𝗦𝗘𝗡 𝗪𝗜𝗥 𝗔𝗨𝗖𝗛 𝗗𝗢𝗥𝗧 𝗔𝗡𝗦𝗘𝗧𝗭𝗘𝗡, 𝗪𝗢 𝗗𝗜𝗘𝗦𝗘 𝗛𝗨𝗡𝗗𝗘 𝗘𝗡𝗧𝗦𝗧𝗘𝗛𝗘𝗡.

Denn was wäre denn nachhaltiger Tierschutz?

Immer wieder neue Hunde zu holen?

Oder dafür zu sorgen, dass langfristig immer weniger Hunde überhaupt in diese Situation geraten?

🐾 𝗨𝗡𝗗 𝗗𝗔𝗡𝗡 𝗞𝗢𝗠𝗠𝗧 𝗙Ü𝗥 𝗠𝗜𝗖𝗛 𝗡𝗢𝗖𝗛 𝗘𝗜𝗡𝗘 𝗨𝗡𝗕𝗘𝗤𝗨𝗘𝗠𝗘 𝗙𝗥𝗔𝗚𝗘:

Warum fordern wir bei der Hundezucht immer stärker Regulierung, Sachkunde, Nachweise und Qualitätsstandards – und warum wird bei der Vermittlung von Hunden nicht genauso selbstverständlich nach Qualität gefragt?

Warum sollte ein Mensch, der Hunde züchtet, nachweisen müssen, dass er Sachkunde besitzt, während bei der Vermittlung eines Hundes teilweise viel weniger darüber gesprochen wird, welche fachliche Kompetenz tatsächlich dahintersteht?

𝗜𝗖𝗛 𝗙𝗜𝗡𝗗𝗘:

𝗤𝗨𝗔𝗟𝗜𝗧Ä𝗧𝗦𝗦𝗜𝗖𝗛𝗘𝗥𝗨𝗡𝗚 𝗗𝗔𝗥𝗙 𝗞𝗘𝗜𝗡𝗘 𝗘𝗜𝗡𝗕𝗔𝗛𝗡𝗦𝗧𝗥𝗔ß𝗘 𝗦𝗘𝗜𝗡.

Wenn wir sie fordern, dann bitte für alle.

❤️ 𝗨𝗡𝗗 𝗗𝗔𝗕𝗘𝗜 𝗚𝗘𝗛𝗧 𝗘𝗦 𝗠𝗜𝗥 𝗡𝗜𝗖𝗛𝗧 𝗗𝗔𝗥𝗨𝗠, 𝗗𝗘𝗡 𝗧𝗜𝗘𝗥𝗦𝗖𝗛𝗨𝗧𝗭 𝗦𝗖𝗛𝗟𝗘𝗖𝗛𝗧𝗭𝗨𝗥𝗘𝗗𝗘𝗡.

Ganz im Gegenteil.

Ich wünsche mir einen Tierschutz, der genauso ernst genommen wird wie verantwortungsvolle Zucht.

Einen Tierschutz, der nicht nur rettet, sondern auch aufklärt.

Nicht nur vermittelt, sondern auch passend vermittelt.

Nicht nur Symptome behandelt, sondern Ursachen bekämpft.

Und der genauso selbstverständlich Verantwortung übernimmt, wenn eine Vermittlung scheitert.

𝗗𝗘𝗡𝗡 𝗩𝗘𝗥𝗔𝗡𝗧𝗪𝗢𝗥𝗧𝗨𝗡𝗚 𝗘𝗡𝗗𝗘𝗧 𝗡𝗜𝗖𝗛𝗧 𝗠𝗜𝗧 𝗗𝗘𝗥 Ü𝗕𝗘𝗥𝗚𝗔𝗕𝗘.

Das gilt für den Züchter.

Das gilt für den Tierschutz.

Das gilt für jeden, der einen Hund vermittelt.

Und am Ende gilt es für uns alle.

🌱 𝗩𝗜𝗘𝗟𝗟𝗘𝗜𝗖𝗛𝗧 𝗦𝗢𝗟𝗟𝗧𝗘𝗡 𝗪𝗜𝗥 𝗔𝗟𝗦𝗢 𝗔𝗨𝗙𝗛Ö𝗥𝗘𝗡, 𝗭𝗨𝗖𝗛𝗧 𝗨𝗡𝗗 𝗧𝗜𝗘𝗥𝗦𝗖𝗛𝗨𝗧𝗭 𝗚𝗘𝗚𝗘𝗡𝗘𝗜𝗡𝗔𝗡𝗗𝗘𝗥 𝗔𝗨𝗙𝗭𝗨𝗥𝗘𝗖𝗛𝗡𝗘𝗡.

Vielleicht brauchen wir nicht:

𝗭Ü𝗖𝗛𝗧𝗘𝗥 𝗚𝗘𝗚𝗘𝗡 𝗧𝗜𝗘𝗥𝗦𝗖𝗛𝗨𝗧𝗭.

Sondern:

𝗭Ü𝗖𝗛𝗧𝗘𝗥 𝗨𝗡𝗗 𝗧𝗜𝗘𝗥𝗦𝗖𝗛𝗨𝗧𝗭.

Mit gemeinsamen Qualitätsansprüchen.

Mit Sachkunde.

Mit Ehrlichkeit.

Mit Transparenz.

Mit Verantwortung.

Denn wenn wir auf beiden Seiten dieselben Ansprüche stellen, könnte daraus tatsächlich etwas Positives entstehen.

Vielleicht weniger Fehlvermittlungen.

Vielleicht weniger Überforderung.

Vielleicht weniger Leid.

Vielleicht weniger Hunde, die überhaupt gerettet werden müssen.

❤️ 𝗗𝗘𝗡𝗡 𝗗𝗔𝗦 𝗘𝗜𝗚𝗘𝗡𝗧𝗟𝗜𝗖𝗛𝗘 𝗭𝗜𝗘𝗟 𝗦𝗢𝗟𝗟𝗧𝗘 𝗗𝗢𝗖𝗛 𝗡𝗜𝗖𝗛𝗧 𝗦𝗘𝗜𝗡, 𝗗𝗔𝗦𝗦 𝗪𝗜𝗥 𝗜𝗠𝗠𝗘𝗥 𝗠𝗘𝗛𝗥 𝗛𝗨𝗡𝗗𝗘 𝗥𝗘𝗧𝗧𝗘𝗡 𝗠Ü𝗦𝗦𝗘𝗡.

𝗗𝗔𝗦 𝗭𝗜𝗘𝗟 𝗦𝗢𝗟𝗟𝗧𝗘 𝗦𝗘𝗜𝗡, 𝗗𝗔𝗦𝗦 𝗜𝗠𝗠𝗘𝗥 𝗪𝗘𝗡𝗜𝗚𝗘𝗥 𝗛𝗨𝗡𝗗𝗘 𝗚𝗘𝗥𝗘𝗧𝗧𝗘𝗧 𝗪𝗘𝗥𝗗𝗘𝗡 𝗠Ü𝗦𝗦𝗘𝗡.

Und vielleicht wäre genau das tatsächlich gelebter Tierschutz.

🐾❤️

Und auch die 6 kleinen Zwerge entwickeln sich prächtig 🥰🥰🥰Es sind Zwerg und Kaninchendackel in Lang - und Kurzhaar.Marlo...
30/08/2026

Und auch die 6 kleinen Zwerge entwickeln sich prächtig 🥰🥰🥰

Es sind Zwerg und Kaninchendackel in Lang - und Kurzhaar.

Marlow - Bub black and tan piebald - Langhaar

Basil - Bub black and tan - Langhaar

Hazel - Mädchen chocolate tan - Kurzhaar - verg.

Ivy - Mädchen black and tan piebald - bleibt

Willow - Mädchen black and tan - Kurzhaar

Aria - Mädchen black cream - Kurzhaar

Luna, Nova, Cosmo und Orion ❤️Zwergdackel Kurzhaar Luna - Mädchen black and tan Nova - Mädchen black and tan - bleibt be...
30/08/2026

Luna, Nova, Cosmo und Orion ❤️

Zwergdackel Kurzhaar

Luna - Mädchen black and tan

Nova - Mädchen black and tan - bleibt bei uns

Cosmo - Bub in chocolate tan - vergeben

Orion - Bub in black and tan

Die letzten gemeinsamen Bilder unserer Bande ☺️☺️☺️Ab morgen geht es so langsam in die neuen Familien 😕
29/08/2026

Die letzten gemeinsamen Bilder unserer Bande ☺️☺️☺️
Ab morgen geht es so langsam in die neuen Familien 😕

🐾 𝗭𝗨𝗖𝗛𝗧 𝗢𝗗𝗘𝗥 𝗧𝗜𝗘𝗥𝗦𝗖𝗛𝗨𝗧𝗭?𝗪𝗔𝗥𝗨𝗠 𝗠𝗨𝗦𝗦 𝗘𝗦 𝗘𝗜𝗚𝗘𝗡𝗧𝗟𝗜𝗖𝗛 𝗜𝗠𝗠𝗘𝗥 „𝗢𝗗𝗘𝗥“ 𝗦𝗘𝗜𝗡?Die letzten drei, vier Tage haben mir wieder einmal g...
29/08/2026

🐾 𝗭𝗨𝗖𝗛𝗧 𝗢𝗗𝗘𝗥 𝗧𝗜𝗘𝗥𝗦𝗖𝗛𝗨𝗧𝗭?
𝗪𝗔𝗥𝗨𝗠 𝗠𝗨𝗦𝗦 𝗘𝗦 𝗘𝗜𝗚𝗘𝗡𝗧𝗟𝗜𝗖𝗛 𝗜𝗠𝗠𝗘𝗥 „𝗢𝗗𝗘𝗥“ 𝗦𝗘𝗜𝗡?

Die letzten drei, vier Tage haben mir wieder einmal gezeigt, wie schnell aus einer Diskussion ein regelrechter „Jeder gegen jeden“-Kampf werden kann.

Züchter gegen Tierschutz.

Tierschutz gegen Züchter.

Und dazwischen Kommentare, die teilweise so persönlich, so verletzend und teilweise so menschenunwürdig werden, dass ich beim Lesen tatsächlich Gänsehaut bekomme.

Ganz ehrlich:

𝗗𝗔𝗦 𝗚𝗘𝗛𝗧 𝗠𝗔𝗡𝗖𝗛𝗠𝗔𝗟 𝗨𝗡𝗧𝗘𝗥 𝗞𝗘𝗜𝗡𝗘 𝗞𝗨𝗛𝗛𝗔𝗨𝗧.

Und irgendwann fragt man sich tatsächlich:

„Was haben wir eigentlich verbrochen?“

Dabei geht es doch um Hunde.

Um Lebewesen.

Und eigentlich sollte es uns allen um dasselbe gehen:

❤️ 𝗗𝗔𝗦𝗦 𝗘𝗦 𝗗𝗜𝗘𝗦𝗘𝗡 𝗛𝗨𝗡𝗗𝗘𝗡 𝗚𝗨𝗧 𝗚𝗘𝗛𝗧.

🐾 𝗨𝗡𝗗 𝗗𝗘𝗦𝗛𝗔𝗟𝗕 𝗠Ö𝗖𝗛𝗧𝗘 𝗜𝗖𝗛 𝗘𝗜𝗡𝗠𝗔𝗟 𝗠𝗘𝗜𝗡𝗘 𝗣𝗘𝗥𝗦Ö𝗡𝗟𝗜𝗖𝗛𝗘 𝗦𝗜𝗖𝗛𝗧 𝗗𝗔𝗥𝗔𝗨𝗙 𝗦𝗖𝗛𝗥𝗘𝗜𝗕𝗘𝗡.

Ich bin ausdrücklich dafür, dass Hundezucht reguliert wird.

Ich bin für Sachkunde.

Ich bin für überprüfbare Qualitätsstandards.

Ich bin für geeignete Haltungsbedingungen.

Ich bin für Gesundheitsvorsorge.

Ich bin dafür, dass Menschen, die Hunde züchten, nachweisen müssen, dass sie wissen, was sie tun.

𝗗𝗔𝗦 𝗜𝗦𝗧 𝗙Ü𝗥 𝗠𝗜𝗖𝗛 𝗞𝗘𝗜𝗡𝗘 𝗙𝗥𝗔𝗚𝗘.

Aber:

𝗦𝗔𝗖𝗛𝗞𝗨𝗡𝗗𝗘 𝗗𝗔𝗥𝗙 𝗞𝗘𝗜𝗡𝗘 𝗘𝗜𝗡𝗕𝗔𝗛𝗡𝗦𝗧𝗥𝗔ß𝗘 𝗦𝗘𝗜𝗡.

Wenn wir Qualitätsstandards fordern, dann sollten diese nicht davon abhängen, welches Etikett jemand trägt.

„Züchter.“

„Tierschutz.“

„Vermittler.“

„Organisation.“

Das Etikett allein sagt noch nichts über die tatsächliche Qualität der Arbeit aus.

Ein Züchter ist nicht automatisch kompetent, nur weil er züchtet.

Und ein Tierschutzverein ist nicht automatisch kompetent, nur weil Tierschutz darübersteht.

𝗘𝗡𝗧𝗦𝗖𝗛𝗘𝗜𝗗𝗘𝗡𝗗 𝗦𝗢𝗟𝗟𝗧𝗘 𝗦𝗘𝗜𝗡:

🐾 Was weiß jemand?

🐾 Was kann jemand?

🐾 Wie arbeitet jemand?

🐾 Wie ehrlich wird kommuniziert?

🐾 Wie gut wird der einzelne Hund eingeschätzt?

🐾 Und wer übernimmt Verantwortung?

❤️ 𝗗𝗘𝗡𝗡 𝗩𝗘𝗥𝗠𝗜𝗧𝗧𝗟𝗨𝗡𝗚 𝗕𝗘𝗚𝗜𝗡𝗡𝗧 𝗙Ü𝗥 𝗠𝗜𝗖𝗛 𝗠𝗜𝗧 𝗘𝗛𝗥𝗟𝗜𝗖𝗛𝗞𝗘𝗜𝗧.

Egal, woher ein Hund kommt.

Ein Züchter sollte ehrlich sagen können:

„Dieser Hund hat diese Eigenschaft.“

„Hier müssen Sie aufpassen.“

„Das könnte eine Herausforderung werden.“

Und genauso sollte eine Tierschutzorganisation ehrlich sagen können:

„Das wissen wir über diesen Hund.“

„Das wissen wir nicht.“

„Seine Vorgeschichte ist unbekannt.“

„In diesem Bereich können wir ihn noch nicht sicher einschätzen.“

𝗨𝗡𝗗 𝗔𝗨𝗖𝗛 𝗗𝗜𝗘 𝗔𝗡𝗧𝗪𝗢𝗥𝗧 „𝗪𝗜𝗥 𝗪𝗜𝗦𝗦𝗘𝗡 𝗘𝗦 𝗡𝗜𝗖𝗛𝗧“ 𝗜𝗦𝗧 𝗘𝗜𝗡𝗘 𝗘𝗛𝗥𝗟𝗜𝗖𝗛𝗘 𝗔𝗡𝗧𝗪𝗢𝗥𝗧.

Unwissen ist keine Schwäche.

Unehrlichkeit schon.

🐾 𝗗𝗘𝗡𝗡 𝗘𝗜𝗡𝗘 𝗚𝗨𝗧𝗘 𝗩𝗘𝗥𝗠𝗜𝗧𝗧𝗟𝗨𝗡𝗚 𝗕𝗘𝗗𝗘𝗨𝗧𝗘𝗧 𝗡𝗜𝗖𝗛𝗧, 𝗗𝗔𝗦𝗦 𝗗𝗘𝗥 𝗛𝗨𝗡𝗗 𝗠Ö𝗚𝗟𝗜𝗖𝗛𝗦𝗧 𝗦𝗖𝗛𝗡𝗘𝗟𝗟 𝗘𝗜𝗡 𝗭𝗨𝗛𝗔𝗨𝗦𝗘 𝗕𝗘𝗞𝗢𝗠𝗠𝗧.

Sie bedeutet:

𝗪𝗘𝗥 𝗣𝗔𝗦𝗦𝗧 𝗭𝗨 𝗗𝗜𝗘𝗦𝗘𝗠 𝗛𝗨𝗡𝗗?

Denn ein Tierschutzhund ist nicht automatisch für jeden Menschen geeignet.

Und ein Hund vom Züchter ebenfalls nicht.

Manchmal passt es einfach nicht.

Und auch das muss man aussprechen dürfen.

Denn eine ehrliche Vermittlung bedeutet manchmal auch:

„Nein. Dieser Hund passt nicht zu Ihnen.“

❤️ 𝗨𝗡𝗗 𝗗𝗔𝗡𝗡 𝗞𝗢𝗠𝗠𝗧 𝗙Ü𝗥 𝗠𝗜𝗖𝗛 𝗡𝗢𝗖𝗛 𝗘𝗜𝗡 𝗚𝗔𝗡𝗭 𝗪𝗜𝗖𝗛𝗧𝗜𝗚𝗘𝗥 𝗣𝗨𝗡𝗞𝗧:

𝗩𝗘𝗥𝗔𝗡𝗧𝗪𝗢𝗥𝗧𝗨𝗡𝗚 𝗘𝗡𝗗𝗘𝗧 𝗡𝗜𝗖𝗛𝗧 𝗠𝗜𝗧 𝗗𝗘𝗥 Ü𝗕𝗘𝗥𝗚𝗔𝗕𝗘.

Eine Vermittlung kann trotz aller Sorgfalt scheitern.

Manchmal passt es zwischen Mensch und Hund einfach nicht.

Manchmal entwickeln sich Dinge anders als erwartet.

Manchmal stellt sich erst im Alltag heraus, dass eine Situation für die Familie nicht zu bewältigen ist.

Und genau dann zeigt sich, wie ernst jemand seine Verantwortung tatsächlich nimmt.

𝗪𝗔𝗦 𝗣𝗔𝗦𝗦𝗜𝗘𝗥𝗧, 𝗪𝗘𝗡𝗡 𝗘𝗦 𝗡𝗜𝗖𝗛𝗧 𝗙𝗨𝗡𝗞𝗧𝗜𝗢𝗡𝗜𝗘𝗥𝗧?

Wird die Familie allein gelassen?

Oder gibt es jemanden, der sagt:

„Okay. Wir kümmern uns.“

Für mich gehört genau das zu einer verantwortungsvollen Vermittlung.

Wir können nicht garantieren, dass im Leben eines Hundes niemals Probleme entstehen.

Aber wir können Verantwortung übernehmen, wenn Probleme entstehen.

Und wenn wirklich gar nichts mehr geht:

𝗗𝗜𝗘 𝗩𝗘𝗥𝗔𝗡𝗧𝗪𝗢𝗥𝗧𝗨𝗡𝗚 𝗙Ü𝗥 𝗗𝗘𝗡 𝗛𝗨𝗡𝗗 𝗕𝗟𝗘𝗜𝗕𝗧 𝗕𝗘𝗦𝗧𝗘𝗛𝗘𝗡.

🌍 𝗨𝗡𝗗 𝗚𝗘𝗡𝗔𝗨 𝗗𝗔 𝗞𝗢𝗠𝗠𝗧 𝗙Ü𝗥 𝗠𝗜𝗖𝗛 𝗔𝗨𝗖𝗛 𝗗𝗘𝗥 𝗧𝗜𝗘𝗥𝗦𝗖𝗛𝗨𝗧𝗭 𝗜𝗡𝗦 𝗦𝗣𝗜𝗘𝗟.

Ich selbst lebe in Ungarn und vermittle Hunde auch ins Ausland.

Deshalb geht es mir ausdrücklich nicht um:

„Deutschland gegen Ausland.“

Und genauso wenig um:

„Zucht gegen Tierschutz.“

Gerade weil Hunde heute selbstverständlich über Ländergrenzen hinweg vermittelt werden, müssen wir doch irgendwann auch über Qualität, Sachkunde, Ehrlichkeit und Nachhaltigkeit sprechen.

Wenn immer wieder neue Hunde aus bestimmten Regionen nachkommen, muss man sich irgendwann auch fragen:

𝗪𝗔𝗦 𝗧𝗨𝗡 𝗪𝗜𝗥 𝗗𝗔𝗙Ü𝗥, 𝗗𝗔𝗦𝗦 𝗠𝗢𝗥𝗚𝗘𝗡 𝗪𝗘𝗡𝗜𝗚𝗘𝗥 𝗛𝗨𝗡𝗗𝗘 𝗚𝗘𝗥𝗘𝗧𝗧𝗘𝗧 𝗪𝗘𝗥𝗗𝗘𝗡 𝗠Ü𝗦𝗦𝗘𝗡 𝗔𝗟𝗦 𝗛𝗘𝗨𝗧𝗘?

Einen Hund aus einer schwierigen Situation herauszuholen, kann richtig und wichtig sein.

Aber wenn immer wieder neue Hunde nachkommen, reicht es langfristig nicht aus, immer nur die nächsten Hunde herauszuholen.

Dann müssen wir auch an die Ursachen.

Aufklärung.

Kastration.

Verantwortungsvolle Haltung.

Kennzeichnung und Registrierung.

Funktionierende Strukturen vor Ort.

Und vor allem eine langfristige Strategie.

🐾 𝗥𝗘𝗧𝗧𝗘𝗡 𝗪𝗜𝗥 𝗔𝗟𝗦𝗢 𝗡𝗨𝗥 𝗛𝗨𝗡𝗗𝗘 – 𝗢𝗗𝗘𝗥 𝗩𝗘𝗥Ä𝗡𝗗𝗘𝗥𝗡 𝗪𝗜𝗥 𝗔𝗨𝗖𝗛 𝗗𝗜𝗘 𝗨𝗥𝗦𝗔𝗖𝗛𝗘𝗡?

Vielleicht müssen wir diese Frage viel häufiger stellen.

Nicht:

„Warum holt ihr diese Hunde hierher?“

Sondern:

„Was können wir dafür tun, dass dort langfristig weniger Hunde in diese Situation geraten?“

❤️ 𝗨𝗡𝗗 𝗡𝗨𝗡 𝗞𝗢𝗠𝗠𝗘𝗡 𝗪𝗜𝗥 𝗭𝗨 𝗗𝗘𝗠 𝗣𝗨𝗡𝗞𝗧, 𝗗𝗘𝗡 𝗜𝗖𝗛 𝗘𝗜𝗚𝗘𝗡𝗧𝗟𝗜𝗖𝗛 𝗙Ü𝗥 𝗗𝗘𝗡 𝗪𝗜𝗖𝗛𝗧𝗜𝗚𝗦𝗧𝗘𝗡 𝗛𝗔𝗟𝗧𝗘:

𝗪𝗔𝗦 𝗪Ä𝗥𝗘, 𝗪𝗘𝗡𝗡 𝗪𝗜𝗥 𝗔𝗨𝗙 𝗕𝗘𝗜𝗗𝗘𝗡 𝗦𝗘𝗜𝗧𝗘𝗡 𝗗𝗜𝗘𝗦𝗘𝗟𝗕𝗘𝗡 𝗤𝗨𝗔𝗟𝗜𝗧Ä𝗧𝗦𝗔𝗡𝗦𝗣𝗥Ü𝗖𝗛𝗘 𝗦𝗧𝗘𝗟𝗟𝗘𝗡?

Sachkunde.

Ehrlichkeit.

Transparenz.

Passende Vermittlung.

Geeignete Strukturen.

Verantwortung.

Und die Bereitschaft, auch dann für einen Hund da zu sein, wenn es schwierig wird.

Vielleicht würde sich dann tatsächlich auf beiden Seiten etwas positiv verändern.

Vielleicht müssten wir dann auch nicht mehr ständig darüber diskutieren, wer der „Gute“ und wer der „Böse“ ist.

Vielleicht könnten wir endlich darüber sprechen, was wirklich zählt:

🐾 weniger Leid

🐾 weniger Fehlvermittlungen

🐾 weniger Überforderung

🐾 weniger ungewollte Hunde

🐾 mehr Sachkunde

🐾 mehr Ehrlichkeit

🐾 bessere Vermittlungen

🐾 und ein möglichst gutes Leben für den einzelnen Hund.

❤️ 𝗗𝗘𝗡𝗡 𝗩𝗜𝗘𝗟𝗟𝗘𝗜𝗖𝗛𝗧 𝗕𝗥𝗔𝗨𝗖𝗛𝗘𝗡 𝗪𝗜𝗥 𝗚𝗔𝗥 𝗞𝗘𝗜𝗡 „𝗭Ü𝗖𝗛𝗧𝗘𝗥 𝗚𝗘𝗚𝗘𝗡 𝗧𝗜𝗘𝗥𝗦𝗖𝗛𝗨𝗧𝗭“.

Vielleicht brauchen wir:

𝗭Ü𝗖𝗛𝗧𝗘𝗥 𝗨𝗡𝗗 𝗧𝗜𝗘𝗥𝗦𝗖𝗛𝗨𝗧𝗭.

𝗦𝗔𝗖𝗛𝗞𝗨𝗡𝗗𝗘 𝗨𝗡𝗗 𝗘𝗠𝗣𝗔𝗧𝗛𝗜𝗘.

𝗥𝗘𝗚𝗨𝗟𝗜𝗘𝗥𝗨𝗡𝗚 𝗨𝗡𝗗 𝗔𝗨𝗚𝗘𝗡𝗠𝗔ß.

𝗞𝗢𝗡𝗧𝗥𝗢𝗟𝗟𝗘 𝗨𝗡𝗗 𝗩𝗘𝗥𝗔𝗡𝗧𝗪𝗢𝗥𝗧𝗨𝗡𝗚.

𝗨𝗡𝗗 𝗩𝗢𝗥 𝗔𝗟𝗟𝗘𝗠:

𝗘𝗛𝗥𝗟𝗜𝗖𝗛𝗞𝗘𝗜𝗧 𝗦𝗧𝗔𝗧𝗧 𝗜𝗗𝗘𝗢𝗟𝗢𝗚𝗜𝗘.

🐾 𝗗𝗘𝗡𝗡 𝗔𝗠 𝗘𝗡𝗗𝗘 𝗦𝗢𝗟𝗟𝗧𝗘 𝗡𝗜𝗖𝗛𝗧 𝗗𝗔𝗦 𝗘𝗧𝗜𝗞𝗘𝗧𝗧 𝗘𝗡𝗧𝗦𝗖𝗛𝗘𝗜𝗗𝗘𝗡.

Nicht Zucht.

Nicht Tierschutz.

Nicht Ausland.

Nicht Inland.

Sondern:

❤️🐾 𝗗𝗘𝗥 𝗛𝗨𝗡𝗗.

Und vielleicht ist genau das der Punkt, an dem wir endlich aufhören sollten, gegeneinander zu kämpfen.

Nicht Zucht gegen Tierschutz.

Nicht Tierschutz gegen Zucht.

Sondern:

# # # 🐾 𝗩𝗘𝗥𝗔𝗡𝗧𝗪𝗢𝗥𝗧𝗨𝗡𝗚 𝗙Ü𝗥 𝗗𝗘𝗡 𝗛𝗨𝗡𝗗.

Denn wenn wir wirklich wollen, dass es Hunden besser geht, dann sollten wir auch bereit sein, **auf allen Seiten dieselben Maßstäbe anzulegen.**

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