Elly - malignes Lymphom beim Hund

Elly - malignes Lymphom beim Hund Auf dieser Seite informiere ich über unseren Weg mit Elly's Diagnose "malignes Lymphom" umzugehen,

Heute vor einem Jahr - einen Tag nach der Schilddrüsen-OP! Spaziergang während des Aufenthalts in der Tierklinik. Da hat...
06/03/2016

Heute vor einem Jahr - einen Tag nach der Schilddrüsen-OP! Spaziergang während des Aufenthalts in der Tierklinik. Da hatten wir noch die Hoffnung, dass alles gut kommen würde. Leider stellte sich kurz darauf heraus, dass es eine Fehldiagnose war 😢!
Elly, ich vermisse dich jeden Tag ❤️!

25/09/2015

Heute sind es genau 4 Wochen, seit Elly über die Regenbogenbrücke gegangen ist. Die Leere, die sie in meinem Herzen und in meinem Leben hinterlassen hat, ist für mich noch immer unfassbar; der Schmerz immer noch riesig 😢💔. Natürlich wird sie immer einen Platz in meinem Herzen haben, aber ich gäbe alles dafür, weiter das Leben mit ihr teilen zu können.
Ja und ich hatte versprochen, noch darüber zu schreiben, wie Elly's letzte Tage waren:
Am Sonntag, 23. August hatte Elly einen schlechten Tag mit Erbrechen und sie wollte den ganzen Tag im Garten liegen. Nachdem ich das Kortison wieder etwas höher dosiert hatte, ging es ihr rasch besser - ich dachte, dass es wieder ein kleiner Rückfall war, wie wir sie inzwischen kannten. Montag und Dienstag ging es ihr wieder gut und sie ging wieder mit uns am Meer spazieren. Allerdings hatte ich schon etwa 3 Wochen zuvor festgestellt, dass sie wieder abgenommen hatte und, dass sie auch Muskulatur abgebaut hatte. Die Kraft in der Hinterhand liess etwas nach. Aber sonst machte sie einen fitten Eindruck!
Nun, am Mittwoch, 26. August wollte sie ihr BARF nicht mehr fressen und verweigerte auch die Kräuter! Ich habe ihr dann Biofleisch aus der Dose gegeben, was sie gefressen hat. Am Donnerstag Morgen hat sie dann auch dieses nicht mehr angenommen, liess sich aber zu ein paar Leckerchen aus der Hand überreden. Leider hat sie diese dann aber kurze Zeit später wieder erbrochen. Sie wollte raus in den Garten und weigerte sich trotz Regen, wieder herein zu kommen. Sie lag dann stundenlang im strömenden Regen und ich spürte, dass es ihr jetzt wirklich schlecht ging 😢. Wir sind dann mit ihr zur Tierklinik gefahren, wo wir eine sehr nette Tierärztin angetroffen haben. Sie hat Elly untersucht und festgestellt, dass sie Fieber hatte. Ansonsten war sie der Meinung, dass Elly durchaus noch Lebenswillen hatte und kämpfte. Sie bekam eine Injektion gegen das Fieber, in der Hoffnung, dass sie sich nochmals aufrappeln würde. Wir gingen wieder zurück in unser Ferienhaus, wo Elly kurz darauf wiederholt erbrochen hat.... Dies wiederholte sich unzählige Male, sie hatte viel Wasser getrunken. Die ganze Nacht auf Freitag ging das so weiter, dann hat sie auch aufgehört zu trinken, hat trotzdem immer wieder gewürgt und Schleim erbrochen. Sie wurde zunehmend schwächer, konnte sich nicht mehr auf den Beinen halten und ist immer wieder zusammengebrochen. Ich habe sie dann immer festgehalten, damit sie nicht mit dem Kopf auf dem Boden aufgeschlagen ist. Es war schrecklich, sie so zu sehen 😢.Für mich war dann so offensichtlich, dass Elly keine Chance und auch keine Kraft mehr hatte und ich habe daraufhin einen Termin zum Einschläfern für den Nachmittag vereinbart. So blieb uns Zeit, uns zu verabschieden. Ich bin bei ihr im Garten gelegen und habe sie gestreichelt. Festgehalten werden wollte sie nicht. Das Erbrechen ging weiter, kam in immer kürzeren Abständen. Und mit jedem Mal wurde sie schwächer. Ich dachte schon, sie stirbt mir unter dem Händen weg. Das wäre für mich in Ordnung gewesen und ich habe Elly gesagt, das sie sich keine Sorgen machen soll und, dass sie jederzeit gehen darf, wenn sie soweit ist. Sie hat es verstanden, da bin ich sicher... Hat sie sich doch kurz darauf unter einen grossen Strauch verkrochen, wo ich nicht mehr an sie ran gekommen bin. Sie war bereit zu gehen; deutlicher hätte sie es mir nicht zeigen können. Alle meine Zweifel waren ausgeräumt, ob die Entscheidung richtig sei.
Kurz vor unserem Termin in der Tierklinik hatte sie einen neuen Brechanfall und sie hat sich erhoben und kam mir entgegen gekrochen, sodass ich sie unter dem Busch hervorziehen konnte. Sie hat mich nicht mehr richtig wahrgenommen, hat sich in meine Arme begeben und ich konnte sie zum Auto tragen. Sie hat nicht mehr mitbekommen, dass wir in der Tierklinik waren, sie zeigte keine Reaktion mehr; und das war gut so. Die Tierarztbesuche waren seit ihrer Erkrankung immer Stress für sie, auch noch am Vortag. Jetzt war sie entspannt und ganz ruhig, wahrscheinlich wäre sie kurz darauf von selber gestorben, denn sie war kurz nach dem Ansetzen der erlösenden Spritze bereits tot. Innerhalb weniger Sekunden habe ich es gespürt 💔😢.
Ja meine geliebte Elly, bis zum Schluss war sie der tollste Hund auf dieser Welt
❤️🐶! Sie hat mir jeden Zweifel, wann der richtige Zeitpunkt gekommen war, genommen und ich bin sicher, sie hat sich den Zeitpunkt ganz genau ausgesucht. Wir hatten Urlaub, hatten jede Menge Zeit für sie und für den Abschied! Die Tierärztin war so nett und menschlich... Es hat einfach alles gepasst. Wenn das Schicksal es denn schon so gewollt hatte, dass uns nicht mehr gemeinsame Zeit bleiben sollte....
Noch immer bin ich schockiert, wie schnell das am Schluss gegangen ist - niemals hätte ich das für möglich gehalten. Aber ich konnte mein Versprechen, das ich Elly gegeben hatte, einhalten. Sie musste nicht unnötig leiden und hatte noch 5 Monate mit sehr guter Lebensqualität - und ich konnte ihr den Stress einer Chemotherapie und der damit verbundenen Klinikbesuche ersparen. Ich würde den gewählten Therapieweg immer wieder einschlagen!
Ich vermisse sie so sehr! Das Leben ist manchmal einfach nicht fair! Liebe Elly, du wirst immer einen festen Platz in meinem ❤️ haben!

Liebe Besucher unserer Seite,Tieftraurig muss ich euch leider mitteilen, dass Elly am Freitag, 28. August 2015 kurz vor ...
30/08/2015

Liebe Besucher unserer Seite,

Tieftraurig muss ich euch leider mitteilen, dass Elly am Freitag, 28. August 2015 kurz vor 16.00 Uhr den Kampf gegen den Krebs verloren hat und während unseres letzten gemeinsamen Urlaubs in der Bretagne über die Regenbogenbrücke gegangen ist! Viel zu früh im Alter von 8 Jahren, 5 Monaten und 14 Tagen :-((((!
Ich bin fassungslos, wie schnell sie mir schlussendlich entrissen wurde – niemals hätte ich erwartet, dass das so schnell gehen könnte.
Ich werde etwas mehr dazu schreiben, sobald ich in der Lage bin, das Geschehene in Worte zu fassen. Im Moment fehlen mir einfach die Worte.
Ich bin unendlich traurig und vermisse Elly wahnsinnig. Sie hat einen Teil meines Herzens mitgenommen – ein Teil von ihr wird aber immer in meinem Herzen weiterleben!
Mein wildes Bienchen, mein immer gut gelaunter, süsser Clown, mein manchmal völlig verrücktes Huhn (insbesondere wenn sie mit Vollgas und hin und wieder gar kopflos durch den Agility-Parcours geflitzt ist), mein über alles geliebter Seelenhund! Leb wohl, liebste Elly – du hinterlässt eine riesige Lücke in meinem Leben!

Genau heute vor 5 Monaten bekamen wir die Krebsdiagnose!Zur Erinnerung: Ohne Chemotherapie gab man ihr höchstens noch ei...
11/08/2015

Genau heute vor 5 Monaten bekamen wir die Krebsdiagnose!
Zur Erinnerung: Ohne Chemotherapie gab man ihr höchstens noch ein paar Wochen! Unsere Therapie sieht seit 5 Monaten wie folgt aus:

1. Umstellung des Futters auf BARF unter Berücksichtigung der bei Krebs besonders empfehlenswerten Nahrungsmittel (nach Swanie Simon)

2. 3 x wöchentlich Mistel-Injektionen (jetzt noch 2 x wöchentlich mit 1-wöchigen Pausen nach einer Serie von 14 Ampullen)

3. Homöopathie (verordnet durch einen auf Homöopathie spezialisierten Tierarzt)

4. Phytotherapie (Kräuter)
Folgende Kräuter bekommt Elly 2 x täglich (zusätzlich zu den üblichen BARF-Kräutern, Zusätzen und Ölen):

- Klettenwurzel zur Blutreinigung und Unterstützung von Leber, Niere und Lymphsystem
- Katzenkralle (Uncaria tomentosa), dies ist die Rinde einer Liane, welche die Fähigkeit der weissen Blutkörperchen steigert, Krebszellen und Toxine zu vernichten, bzw. auszuleiten.
- Renal-Phyt (von Swanie Simon) zur Unterstützung der Nierenfunktion
- Mariendistelsamen zur Unterstützung der Leber (Entgiftung)
- Essiac (Flor-Essence), dies ist eine Kräutermischung, welche von den Indianern in Canada traditionell bei Krebserkrankungen eingesetzt wird.
- Löwenzahn, der eine antikarzinogene Wirkung hat, sammle ich frisch und püriere diesen zusammen mit dem Gemüse

5. Kortison

6. Keine Impfungen mehr

Bei meinen Recherchen bin ich ausserdem auf die Therapie mit dem Pseudovitamin B17 gestossen (Amygdalin), wobei diese sehr umstritten ist. Swanie Simon empfiehlt die Gabe von bitteren Aprikosenkernen, ebenso die Tierärztin Jutta Ziegler in ihrem Buch "Tierärzte können die Gesundheit Ihres Tieres gefährden". Zunächst war ich diesbezüglich etwas unsicher und habe mich weiter informiert. Schliesslich bin ich zu der Überzeugung gelangt, dass dies kaum schädlicher sein kann als eine Chemotherapie (dort nimmt man unzählige Nebenwirkungen, die Schädigung gesunder Zellen, Abfall der Leukozyten etc. in Kauf, nur weil es tierärztlich verordnet und überwacht wird).
Also habe ich damit begonnen, Elly vorsichtig und langsam steigernd gemahlene bittere Aprikosenkerne zu füttern. Die Akzeptanz ist wegen der Bitterkeit relativ schlecht - also habe ich diese mit Kefir und Honig gemischt. Nebenwirkungen habe ich keine festgestellt. Nun verweigert Elly diese jedoch plötzlich, weshalb ich eine Pause mache. Ich werde aber bald wieder versuchen, ihr die Kerne wieder mit einigen Leckereien schmackhaft zu machen (dabei werde ich aber die Dosis vorerst wieder etwas reduzieren). Leider driften die empfohlenen Mengenangaben hier bei den verschiedenen Therapeuten deutlich auseinander - also höre ich einfach auf mein Bauchgefühl, das mich noch selten im Stich gelassen hat.

Mitte Mai, also vor 3 Monaten, hatte Elly ihren ersten Rückfall seit der Diagnose (bis dahin zweifelte ich zeitweise gar daran, ob die Diagnose wirklich stimmte, weil es ihr immer so gut ging). Die Onkologin erklärte mir erneut, dass Elly ohne Chemotherapie innerhalb von weiteren 3 Monaten sterben würde - mit Chemotherapie innerhalb von weiteren 6 Monaten. Die 3 Monate sind jetzt um und Elly geht es wirklich gut! Diese Aussagen der Onkologin liessen mich doch schwer schlucken und einen Moment lang zweifeln, was denn richtig und was falsch ist. Und doch habe ich mich erneut gegen die Chemotherapie entschieden.
Den Stress der vielen Untersuchungen, Blutentnahmen und der Nebenwirkungen wollte ich Elly nicht zumuten. Mein erklärtes Ziel war und ist es, ihr möglichst viel Lebensqualität zu bieten - unabhängig davon, wie lange oder kurz ihr weiteres Leben noch sein wird.
Nun sind also diese weiteren 3 Monate vergangen und Elly geht es momentan richtig gut. Sie ist wieder sehr stabil bezüglich Atmung, Verdauung und auch die Hautentzündungen sind verschwunden. Darüber freue ich mich unendlich :-) :-)!
Natürlich hatte sie in den letzten 3 Monaten diverse Rückfälle, die mich fast verzweifeln liessen. Doch ich glaube inzwischen, dass Elly damit deutlich besser klar kommt als ich. Dass sie in diesen Phasen gross leidet, denke ich nicht. Ich weiss halt einfach, was diese Rückfälle bedeuten und das macht mich traurig. Momentan bekommt sie morgens und abends jeweils 5 mg Kortison, was derzeit die ideale Dosis für sie zu sein scheint. Nur der daraus resultierende Heisshunger und der Durst sind halt die Negativpunkte.

Wie auch immer sich das alles weiter entwickeln wird, ich bin zu 100% überzeugt, für Elly und mich den einzig richtigen Weg gewählt zu haben!

Liebe Elly, ich hoffe, ich kann dir noch möglichst lange ein schönes Leben mit ganz viel Lebensqualität bieten. Ich gebe nicht auf, solange du mir zeigst, dass auch du kämpfst und, dass du leben willst! Du bist das Beste, was mir je passiert ist! Danke, dass es dich gibt!

Die Zeiten, in denen Elly ohne Kortison auskam, scheinen endgültig vorbei zu sein. Wir waren 4 Tage im Schwarzwald und i...
03/08/2015

Die Zeiten, in denen Elly ohne Kortison auskam, scheinen endgültig vorbei zu sein. Wir waren 4 Tage im Schwarzwald und in der ersten Nacht hatte sie wieder einen Rückfall mit Erbrechen. Kortison erhöht und sofort ging es ihr besser. Inzwischen erkenne ich sofort, wenn die Symptome mit dem Lymphom zusammenhängen und kann rasch reagieren und die Dosis bei den ersten Anzeichen erhöhen. So leidet sie nicht unnötig und ich hoffe, dadurch den erneuten Gewichtsverlust der letzten Wochen aufhalten zu können. Schließlich konnten wir ein tolles Wochenende mit wandern, joggen, spielen, entspannen und viel Spass erleben. Meine grösste Sorge gilt allerdings dem Tag, an dem das Kortison irgendwann nicht mehr wirkt. Ich weiß, dass dieser Tag einmal kommen wird - aber ich hoffe von ganzem Herzen ❤️, dass er noch ganz weit entfernt ist!

28/07/2015

Einfach nur schön, dass sie so viel Lebensfreude hat. Auch die Hautentzündungen sind besser geworden. Nur gelegentlich hustet sie seit gestern ...... Hoffen wir, dass es nicht schlimmer wird! Alles in allem geht es ihr aber sehr gut ❤️!

28/07/2015

Und auch heute ist Elly super gut drauf !

Herrlich! Wandern mit Elly am Sonntag! Glücklich, dass wir das noch gemeinsam erleben dürfen ❤️!
28/07/2015

Herrlich! Wandern mit Elly am Sonntag! Glücklich, dass wir das noch gemeinsam erleben dürfen ❤️!

23/07/2015

Elly geht es wieder viel besser :-)! Ich habe aufgrund ihrer Beschwerden die Kortisondosis kurzfristig wieder erhöht, was zu einer sofortigen Besserung ihres Allgemeinzustandes geführt hat. Sie frisst wieder normal und ist fit :-):-).
Gestern am späten Nachmittag gab's ein starkes Gewitter... die Temperaturen kühlten merklich ab, sodass wir am Abend sogar ins Agility-Training gehen konnten. Elly war super gut drauf und es hat total Spass gemacht. Ich freue mich so, dass die schlechte Phase diesmal so schnell vorüber war. Nur die Hautprobleme machen mir noch Sorgen....

Es ist ein einziges Auf und Ab! Gute und schlechte Phasen wechseln sich so schnell ab 😔!Endlich ist die Pfote wieder ver...
21/07/2015

Es ist ein einziges Auf und Ab! Gute und schlechte Phasen wechseln sich so schnell ab 😔!
Endlich ist die Pfote wieder verheilt, tritt schon wieder die nächste Entzündung - diesmal am Oberschenkel auf. Trotzdem war Elly noch am Sonntag super gut drauf und sie hat unseren langen Spaziergang in vollen Zügen genossen 😀!
Gestern Nachmittag, von einem Moment auf den anderen, war sie stark am Hecheln, fühlte sich sichtlich unwohl. Ihr Heisshunger war aber ungebrochen und sie hat dauernd nach Futter gebettelt. In der Nacht nun, hat sie das gesamte Futter von gestern Abend wieder erbrochen. Heute Morgen frisst sie nicht mehr und liegt nur herum und schläft. Allerdings ganz ruhig und entspannt; nichts deutet auf Schmerzen hin!
Ich hoffe so sehr, dass es ihr bald wieder besser geht.

Heute tragen wir eine Socke, um das Lecken zwischen den Zehen zu verhindern! Da ist heute eine Entzündung aufgetreten 😳
10/07/2015

Heute tragen wir eine Socke, um das Lecken zwischen den Zehen zu verhindern! Da ist heute eine Entzündung aufgetreten 😳

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