30/08/2026
Kastration verändert nicht nur den Hormonhaushalt, sondern auch den Energiebedarf.
Woran viele nicht denken:
Nach einer Kastration sinkt bei vielen Hunden der Grundumsatz.
Das bedeutet: Der Körper verbraucht im Alltag weniger Energie als vorher. Wenn die Futtermenge danach unverändert bleibt, kann es passieren, dass der Hund langsam, aber stetig zunimmt – obwohl „gar nicht mehr gefüttert wird als sonst“.
Deshalb ist es sinnvoll, nach der Kastration nicht nur auf das Gewicht zu achten, sondern auch die Ration einmal neu zu prüfen:
- Passt die Futtermenge noch?
- Ist die Energiedichte des Futters geeignet?
- Bleibt dein Hund satt?
- Verändert sich sein Körperbau über die nächsten Wochen?
Wichtig: Es geht nicht darum, den Napf einfach radikal zu kürzen.
Denn dein Hund braucht weiterhin ausreichend Nährstoffe, Protein und Sättigung.
Oft ist die bessere Lösung: die Ration gezielt anpassen, statt nur „weniger von allem“ zu füttern.
Denn nach der Kastration ist dein Hund nicht plötzlich „faul“, sein Stoffwechsel arbeitet einfach anders.
HUNDEERNÄHRUNGSBERATUNG