12/02/2026
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In Painesville, Ohio, ist Richter Michael Cicconetti für seine ungewöhnlichen Urteile gegen Tierquäler bekannt geworden. Als Hundeliebhaber seit seiner Kindheit ist Cicconetti der Meinung, dass Gefängnis und Geldstrafen allein nicht ausreichen, um Verhalten zu ändern. Deshalb verhängt er Strafen, die das verursachte Leid widerspiegeln. 👏
Zu seinen denkwürdigsten Fällen zählen:
Eine Frau, die ihren Hund unter schrecklichen Bedingungen hielt, wurde dazu verurteilt, einen ganzen Tag auf einer Müllkippe zu verbringen, um über ihr Verhalten nachzudenken.
Eine andere Frau, die 35 Kätzchen in einem eisigen Wald ausgesetzt hatte, musste eine Nacht dort verbringen, Coyoten und Waschbären lauschen – zusätzlich zu Gefängnis und Geldstrafe.
Der Richter betont, dass solche Erfahrungen Bewusstsein schaffen und Rückfälle reduzieren. Während die nationale Rückfallquote bei etwa 75 % liegt, beträgt sie in seinem Gericht nur rund 10 %.
Cicconetti unterstreicht die Bedeutung von Bildung: Wer Tiere misshandelt, soll verpflichtend Kurse zur verantwortungsvollen Tierhaltung absolvieren – ähnlich wie betrunkene Fahrer an Rehabilitationsprogrammen teilnehmen müssen.
Außerdem träumt er davon, ein öffentliches Register von Tierquälern einzurichten, ähnlich dem für Sexualstraftäter, um Haustiere zu schützen und Tierheimen bei der Überprüfung von Adoptierenden zu helfen. 👏