17/08/2026
Aufmerksamkeit ist mehr als Blickkontakt. 🐾
Muss ich meinen Hund vor jeder Aufgabe erst „in den Fokus holen“?
Nicht unbedingt.
Aufmerksamkeit bedeutet nicht, dass der Hund mich ständig anschauen muss. Viel wichtiger ist, dass er grundsätzlich ansprechbar und orientiert bleibt – auch wenn seine Aufmerksamkeit gerade bei etwas anderem liegt.
Das zeigt sich besonders schön im Freilauf:
Der Hund darf schnüffeln, die Umgebung erkunden oder einen anderen Reiz beobachten. Er muss nicht permanent zu seinem Menschen schauen.
Entscheidend wird es beim Rückruf:
Der Hund nimmt das Signal wahr, kann seine aktuelle Beschäftigung unterbrechen, seine Aufmerksamkeit zum Menschen verlagern und zurückkommen.
Genau das ist Aufmerksamkeitsflexibilität.
👉 Nicht: „Schau mich ständig an.“
👉 Sondern: „Nimm mich wahr und sei ansprechbar, wenn ich mit dir kommuniziere.“
Das gilt genauso für Dummyarbeit, Alltag und Training.
Gute Aufmerksamkeit entsteht nicht erst, wenn eine Aufgabe beginnt. Sie wird im gesamten Zusammenleben aufgebaut.
Ein Gedanke, der im Hundetraining einen echten Unterschied machen kann.
💬 Wie seht ihr das?
Wenn euch der Gedanke gefällt, schreibt es in die Kommentare, lasst ein ❤️ da und/oder teilt den Beitrag – vielleicht hilft er jemand beim Training und im Alltag.