02/06/2026
🌿 Reminder 🌿
Da war sie, die Aussage einer Kundin bei einem Training:
💬 „Ich verbiete mir jetzt einfach die Tränen und den Frust!“
Lass uns hier mal mit einem Stresscoaching-Auge genauer darauf schauen 👀
🌎 Wir leben in einer Welt, die mehr denn je Anpassung verlangt. In der es immer weniger Platz für Abweichungen oder stärkere Emotionen gibt. Passivität wird häufig mit Regulation verwechselt.
Doch ein Mensch, der nicht mehr weint, ist nicht automatisch reguliert. Ein Hund, der still ist, ist nicht automatisch entspannt. Und jemand, der seine Gefühle unterdrückt, hat sie nicht verarbeitet.
🧠 Neurobiologisch entsteht Regulation durch Begegnung mit den Gefühlen, nicht durch ihre Vermeidung.
Emotionen sind grundsätzlich wichtige Informationen unseres Nervensystems 🚨
💔 Trauer möchte uns auf Verlust aufmerksam machen. Sie zeigt, was uns wirklich wichtig ist. Angst möchte uns vor vorschnellen Entscheidungen schützen. Und Wut zeigt uns, dass Grenzen überschritten wurden oder Bedürfnisse unerfüllt sind.
Wer Gefühle dauerhaft wegdrückt, unterdrückt diese wichtigen Signale und verlernt darauf zu hören 🥊
➡️ Regulation bedeutet deshalb nicht, Tränen zu verbieten. Regulation bedeutet, Tränen wahrzunehmen, ihnen zuzuhören und ihren Ursprung zu verstehen.
Deshalb ist Entwicklung immer ein Prozess. 🌱
Es geht nicht darum, dass der Hund perfekt funktioniert. Es geht nicht darum, dass wir immer gelassen reagieren. Es geht nicht darum, möglichst schnell an einem Ziel anzukommen, das wir oder andere für uns gesetzt haben.
Die Frage auf dem Weg mit unserem Hund darf lauten:
✨ Ist es wirklich unser Weg?
✨ Passt er zu uns?
Emotionen sind hier die Wegweiser. 🧭
Und letztendlich geht es darum, überhaupt den Weg zu gehen.
🤍 Mit Geduld.
🤍 Mit Akzeptanz.
🤍 Mit ein wenig Disziplin.
🤍 Mit viel Selbstreflexion.
🤍 Mit Rückschritten.
🤍 Mit neuen Erkenntnissen.
Manchmal braucht es auch Mut, etwas langsamer zu werden, um wirklich voranzukommen.
Der Weg ist kein Hindernis auf dem Weg zum Ziel.
✨ Der Weg ist das eigentliche Ziel ✨