Triple-D-Ranch

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Henrike Gleißner
Reetzerhütten 94

Wir wollen Euch nun hier immer auf dem Laufenden halten und hoffen auf eine genauso rege Beteiligung eurerseits wie bisher in in unsere Gruppe!

Allen einen guten Rutsch und ein hoffentlich gesundes neurs Jahr
31/12/2021

Allen einen guten Rutsch und ein hoffentlich gesundes neurs Jahr

Ein frohes Fest und lasst Euch schön beschenken.
24/12/2021

Ein frohes Fest und lasst Euch schön beschenken.

wünschen wir Euch allen!
18/12/2021

wünschen wir Euch allen!

Einen geruhsamen 3. Advent
11/12/2021

Einen geruhsamen 3. Advent

Wir wünschen Euch allen
04/12/2021

Wir wünschen Euch allen

In diesem Sinne
01/12/2021

In diesem Sinne

Wir wünschen Euch allen ein schönes WE und einen noch schöneren 1. Advent.
27/11/2021

Wir wünschen Euch allen ein schönes WE und einen noch schöneren 1. Advent.

13/11/2021

Der verflixte Fun-Faktor- Verantwortung für das Pferd
Pferde sind laut Gesetz Nutztiere. Man kann sie stundenweise mieten ( was bei keinem Wellensittich der Welt möglich wäre- von Hunden und Katzen ganz zu schweigen), sich von ihnen tragen lassen, sie als beturnbare Unterlage im Voltigiersport gebrauchen oder sie einsetzen, um das eigene Selbstwertgefühl aufzupolieren, indem man Pokale und Schleifen sammelt, „ jemand ist“. Wir nutzen sie zu unserem „Fun-Faktor“ , verkleiden sie von Kopf bis Huf, verleihen sie, verkaufen sie, sobald sie unseren Ansprüchen nicht genügen oder uns schlicht nicht glücklich machen- obwohl sie doch bei dem vielen Geld, das sie uns kosten , mindestens dafür nützlich sein sollten. Wir nutzen sie, so wie wir wollen, lassen ihren Wert und ihre Qualitäten von Wildfremden auf Zuchtschauen taxieren und bewerten. Weil es alle so machen. Weil man gar kein schlechtes Gewissen haben muss, wenn es alle so machen?
Dazu werden sie oftmals in einer Box gehalten, die in etwa im Größenverhältnis so wäre, als würde man einen Dackel im Umzugskarton halten- 23 Stunden am Tag, ohne Sozialkontakt, ohne die Möglichkeit, sich ihrer Natur gemäß zu bewegen. Eine Stunde am Tag werden sie reiterlich genutzt- was leider oft genug ebenso absolut nichts mit natürlichen Bewegungsabläufen zu tun hat. Jungpferde werden dreijährig geritten, obwohl sie weder körperlich, noch geistig in der Lage sind, diese Aufgabe zu erfüllen. Die einzig vorbereitende „Bodenarbeit“ hat dazu gedient, das Pferd klein zu machen und den Menschen sich groß fühlen zu lassen. Die „Rangordnung“ soll geklärt werden- oft genug traumatisierend für Pferde, die sich mit unserer grobmotorischen Körpersprache sowieso schon schwer tun, auch ohne dass wir mit Armen und Beinen wedeln oder Stricke und Stöcke schwingen. Pferde, die bei solcher Reizüberflutung entweder nervös und panisch oder starr vor Schreck werden und für beide „Fehlverhalten“ abgestraft werden. Von Dialog mit dem Partner Pferd keine Spur. Weil der Mensch nicht mit dem Pferd spricht, sondern sinnlos und oft genug widersprüchlich schreit. Pferdeflüstern ist schwierig, Pferdezuhören ist noch viel schwieriger.
Degenerative Krankheiten wie Arthrosen , Sehnenleiden , Störungen im natürlichen Bewegungsmuster wie Zügellahmheit, Taktfehler oder auch die Trageerschöpfung lassen da nicht lange auf sich warten, vor allem Letztere sticht beim Blick über mehr als der Hälfte ( !!!) der Reitpferde ins Auge. Hierbei handelt es sich keineswegs um eine Modediagnose, sondern um eine ernstzunehmende Erkrankung des Pferdes an Körper und Seele.
Eine solche hat das Pferd neben dem „nützlichen“ Körper nämlich ebenfalls- was irgendwie oftmals in Vergessenheit zu geraten scheint. Pferde können, ebenso wie Menschen, ernsthaft psychisch erkranken, sie werden dann verhaltensauffällig, wehren sich beim Reiten, werden „schwierig“. Solange sie sich noch trauen. Viel mehr Pferde jedoch leiden still und werden immer stiller. Werden sie nicht gehört, werden ihre Bedürfnisse konsequent hinter die Bedürfnisse des Menschen gestellt, wird ihnen jede Hoffnung auf Liebe genommen, dann brechen sie.
Zuerst sieht man das am Auge. Dann an der Mimik, die Pferde , wenn sie denn dürfen, deutlich zeigen. Und dann verändert sich der Körper. Ein Pferd zu reiten, obwohl es eindeutig Zeichen von Erschöpfung oder Degeneration zeigt, ist laut Gesetz tierschutzwidrig. Man fügt willentlich dem Pferd Schmerzen zu und das, so der Gesetzgeber, ist verboten.
Ein Pferd zu haben, das bedeutet viel mehr, als sich ein Pferd leisten zu können.
Ein Pferd zu haben, das bedeutet von einem Wesen Demut zu lernen, das uns viel mehr über Menschlichkeit beibringen kann, das uns viel mehr kultiviert, als wir das untereinander können. Das bedeutet mit jemandem zusammen zu sein, der einem in die Tiefe unserer Seele blickt und uns – trotzdem- für liebenswert erachtet. Das bedeutet, Umgang haben zu dürfen mit einem Wesen, das uns Tugenden lehrt wie Ritterlichkeit, das Einstehen für Schwächere, Ehrlichkeit, Verzeihen ,Verzicht, Wertschätzung des Gegenübers einfach dafür, das es ist. Ohne Leistung, ohne Ellenbogen, ohne Missgunst oder Neid, denn all das sind eher menschliche Eigenschaften. Das stärker ist als wir und sich für uns schwach macht- weil es höflich und freundlich ist.
Für dieses Geschenk haben wir die Pflicht, uns um unsere Pferde zu kümmern. Um ihr körperliches Wohl mit entsprechender Bewegung, adäquate Fütterung und, ganz wichtig, Versorgung der Hufe, Zähne, medizinischer und therapeutischer Art. Um die beste Versorgung sicherzustellen ist es unverzichtbar, sich selber intensiv mit dem Thema Haltung, Fütterung, Hufbalance, Verwendung und Einsatz von Zäumungen und vor allem der gesunden, pferdegerechten Ausbildung auseinanderzusetzen. Entscheiden wir uns dafür, das von der Natur nicht dafür vorgesehene Pferd reiten zu wollen, dann haben wir die Pflicht es so zu reiten, dass es keinen Schaden nimmt. Und uns stets zu erinnern, dass kein Pferd als Reitpferd zur Welt kommt.
Wir haben ebenso die Pflicht, uns um ihre Seele zu kümmern. Bilden wir ein Pferd aus, schulen wir immer den Geist, nicht den Körper. Dazu gehört es, dem Pferd zu danken. Es wertzuschätzen, nicht für seine Leistung, sondern weil wir es ohne Bedingungen so lieben, wie es ist. So, wie das Pferd es auch mit uns tut.
Wir haben die Pflicht, uns zu bilden. Wir haben die Pflicht, stets zu reflektieren. Wir haben die Pflicht, wirklich hinzusehen und uns nicht selber zu täuschen. Auch dann, wenn es Mühe macht, anstrengend ist, unbequem oder sogar bitter.
Pferde sind nicht zum Nutzen da. Pferde sind da- und das ist auch gut so.
Stefanie Niggemeier

06/11/2021
16/10/2021

Bist du bereit für ein eigenes Pferd? - DER TEST!
(Achtung! Nicht zu ernst nehmen! 😛 Manchmal ist mir nach solchen Beiträgen! 😃)
…GELD…
• Drücke am Monatsanfang irgend jemanden auf der Straße 400 Euro in die Hand, ohne darüber nachzudenken
• Lege, neben allen anderen monatlich anfallenden Fixkosten, 100 Euro für den Notfall beiseite
• Spende einmal im Jahr 2000 Euro an eine gemeinnützige Organisation zur Simulation einer hohen Tierarztrechnung
• Lasse dir jeden zweiten Monat deine Schuhe neu besohlen
…PRIVATLEBEN…
• Verschwinde jeden Tag für 2-3 Stunden irgendwohin
• Erkläre deiner Familie und Freunden, dass spontane Verabredungen nicht möglich sind – eine Anmeldung mindestens 2-3 Wochen im voraus sind ein Muss
• Sage jede 2. Verabredung eine ½ Stunde vorher mit der Begründung „Pferd“ ab oder komme wahlweise 1-2 Stunden zu spät
• Trage immer ein mit Pferdeäpfeln getränktes Tuch bei und finde den Geruch „normal“
• Beschränke deine Urlaubsreisen auf 2-3 Tage im Radius von 100 km um
deinen Wohnort
…KLEIDUNG UND AUSSEHEN…
• Kaufe dir nur noch Markenklamotten
• Versehe die Hälfte deiner Kleidung mit kleinen Löchern, die andere Hälfte mit Mist- oder Grasflecken.
• Dein Schuhschrank beschränkt sich auf Gummistiefel und Bootsschuhe, dafür besitzt du die trendigsten Kniestrümpfe
• Lege dir eine „helmfreundliche“ Frisur zu und verzichte auf den Frisör
• Halte deine Fingernägel kurz, dreckig und zersplittert
• Schaffe dir ganz viele Jacken an, denn früher oder später wird sie zur Stalljacke
…AUTO…
• Verteile 10 kg Erde, Matsch, Pferdeäpfel, Stroh und Heu großzügig im gesamten Auto
• Wasche es für mindestens ein Jahr nicht
• Fahre mehrmals am Tag eine Strecke von 10 km um Fahrten zum Stall zu simulieren
• Besorge dir einen Sack mit mindestens 20 kg Gewicht, parke dein Auto 10 m weit weg. Schleppe den Sack zum Auto, wuchte ihn in den Kofferraum, hole ihn wieder raus und schleppe ihn wieder zurück
…SCHLAFMANGEL…
• Stelle dir am Wochenende den Wecker um 7 Uhr – wahlweise notwendig wegen Koppeldienst oder Turnierfahrt
• Stelle den Wecker 1mal in der Woche auf 1 Uhr nachts, steige in Rekordzeit in deine Klamotten und fahre 1 Stunde spazieren – simuliert einen Notfall im Stall
…SONSTIGES
• Hole dir bei Regen-Frost-Schnee täglich einen Hund im Tierheim und gehe 2 Stunden Gassi
• Gehe im Sommer bei 30°C mit langer Hose, Stiefeln, Mantel und Hut spazieren
• Versuche so oft wie möglich kurzfristig Urlaub zu bekommen bzw. erscheine ohne Nennung von Gründen einfach später oder gar nicht zur Arbeit
• Haue dir mit einem Hammer mindestens einmal pro Woche auf einen deiner Fußzehen
• Lasse dich mindestens einmal im Monat die Treppe runter fallen
• Grabe deinen Garten täglich um, damit du Schwielen an die Hände bekommst
AUSWERTUNG
Wenn du alle Punkte bedingungslos mit JA beantworten kannst, bist du reif für ein Pferd!

Adresse

Reetzerhütten 94
Wiesenburg
14827

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 20:00
Dienstag 09:00 - 20:00
Mittwoch 09:00 - 20:00
Donnerstag 09:00 - 20:00
Freitag 09:00 - 20:00
Samstag 09:00 - 20:00
Sonntag 09:00 - 20:00

Telefon

03384990489

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