06/09/2026
☀️🐴 MOMENTE FÜR IMMER – Kapitel 3 | Und plötzlich ist es schon vorbei
Samstagmorgen.
Die Sonne schien.
Der Duft von Frühstück lag in der Luft.
Und für einen kurzen Moment wollte man einfach, dass dieser Morgen niemals endet. ❤️
Nach einem wunderbaren Frühstück sattelten wir die Pferde ein letztes Mal.
Heimweg.
Wir folgten dem Jean-Paul-Weg Richtung Goldkronach, vorbei am Fürstenfels und weiter Richtung Weidenberg.
Natürlich durfte auch am letzten Tag ein bisschen Chaos nicht fehlen. 😂
Zweimal verlor ich den Wanderweg.
Zweimal standen wir irgendwo und mussten überlegen, wo es eigentlich weitergeht.
Aber auch das gehört dazu.
Denn irgendwann merkt man:
Der Weg ist nicht immer das Ziel.
Manchmal sind es die Menschen neben dir.
Die Pferde unter dir.
Das Lachen über einen Umweg.
Ein Blick, der sagt: „Wir schaffen das.“
Oder dieser eine Moment, in dem du einfach innehältst und denkst:
Wie schön ist das eigentlich gerade?
Und dann war da Patch. 😂
Der hatte seine ganz eigene Vorstellung vom Heimweg:
„Wir gehen nach Hause. Und zwar JETZT. Die anderen können ruhig ein bisschen schneller machen!“ 🐎💨
Buck sah das etwas entspannter.
Kein Gepäck mehr, aber trotzdem fleißig dabei. ❤️
Doch dieser typische Wanderritt-Kampfgeist auf dem Heimweg?
Den kennt unser Dreijähriger noch nicht. 🤭
Und plötzlich waren wir wieder zuhause.
28 Kilometer am letzten Tag.
Knapp 75 Kilometer insgesamt.
Drei Tage voller Höhen und Tiefen.
Wörtlich und im übertragenen Sinne.
Wir sind Anstiege hochgeklettert und Abstiege hinuntergestiegen.
Wir haben uns verlaufen.
Wir haben gelacht.
Wir haben uns Sorgen gemacht.
Wir haben geholfen.
Wir haben durchgehalten.
Und vor allem haben unsere Pferde gezeigt, was in ihnen steckt.
Sie waren großartig. ❤️
Unser erster Wanderritt mit Packpferd war für uns alle neu.
Nicht alles lief perfekt.
Aber vielleicht muss es das auch gar nicht.
Denn wenn am Ende nicht die perfekten Kilometer zählen, sondern die Geschichten, die man noch Jahre später erzählt…
…dann war dieser Wanderritt ein voller Erfolg.
Ich nehme aus diesen drei Tagen etwas mit, das man nicht einpacken kann:
Dankbarkeit.
Für meine Pferde.
Für meine Cowgirls.
Für die gemeinsamen Stunden.
Für die kleinen Abenteuer.
Für das Lachen.
Für das Vertrauen.
Und für dieses Gefühl, das bleibt, wenn man nach Hause kommt und weiß:
Davon möchte ich mehr.
Also, Fichtelgebirge…
Wir sehen uns 2027. 🥰
Mehr Tage.
Mehr Kilometer.
Mehr Abenteuer.
Mehr Pferdeglück.
Mehr von allem.
Denn manche Reisen enden, wenn man wieder zuhause ankommt.
Und manche…
bleiben für immer im Herzen. ❤️🐎🌲