Hundeschule Dog-For-Fun

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Auch meine leidvolle Erfahrung (gerade Hundeschulen, die hier in fb oft so gehypt werden… nur traurig)
13/05/2026

Auch meine leidvolle Erfahrung (gerade Hundeschulen, die hier in fb oft so gehypt werden… nur traurig)

„Der Hund war nicht aggressiv… bis Menschen beschlossen haben, seine Angst zu bestrafen.“

Manche Hundetrainer sollten ihren Beruf wirklich langsam an den Nagel hängen. Ehrlich. Den Hunden zuliebe.

Denn viele der sogenannten „Problemhunde“, die heute aggressiv, unberechenbar oder gefährlich genannt werden, waren am Anfang einfach nur unsicher, ängstlich oder komplett überfordert. Aber anstatt diese Hunde zu verstehen, wurde gedrückt, korrigiert, erschreckt und gedeckelt, bis aus Angst irgendwann echte Aggression geworden ist.

Der Hund knurrt? Weg korrigieren.
Der Hund bellt aus Unsicherheit? Der braucht mal eine Ansage.
Der Hund hat Angst? Da muss er jetzt durch.
Der Hund zeigt Grenzen? Der darf damit nicht durchkommen.

Und dann stehen manche Trainer ernsthaft stolz daneben und feiern sich dafür, dass der Hund „funktioniert“.

Ganz ehrlich?
Wenn dieselben Methoden bei Menschen angewendet würden, würde jeder sofort merken, wie krank das eigentlich ist.

Das Kind hat Angst vor der Schule? „Da muss es jetzt durch.“
Der Teenager weint? Ignorieren, sonst verstärkt man das Verhalten.
Opa meckert? Wasserflasche ins Gesicht.
Die Ehefrau diskutiert? Discscheiben oder Schlüssel werfen und auf ihren Platz schicken. ( Versuch das mal als Mann 😜)

Jeder normale Mensch würde völlig zurecht sagen:
„Was stimmt mit euch eigentlich nicht?“

Beim Hund wird genau sowas teilweise immer noch als „Führung“, „Konsequenz“ oder „klare Kommunikation“ verkauft.

Dabei ist die Wahrheit oft brutal simpel:
Viele Hunde werden nicht ruhiger, weil es ihnen besser geht.
Sie werden ruhiger, weil sie gelernt haben, dass Kommunikation gefährlich ist.

Erst wird das Knurren bestraft.
Dann das Bellen.
Dann jede Form von Ehrlichkeit.

Und irgendwann heißt es plötzlich:
„Der greift ohne Warnung an.“

Nein.
Die Warnungen wurden ihm nur abtrainiert.

Und genau DAS macht mich mittlerweile wirklich wütend.

Wir schreiben 2026. Verhaltensbiologie, moderne Lerntheorie und Wissenschaft sind längst weiter. Trotzdem laufen noch immer Menschen mit Paragraph 11 herum, die Einschüchterung, Angst und Druck als Kompetenz verkaufen und damit teilweise genau die Hunde erschaffen, vor denen sie später warnen.

Vielleicht wäre es wirklich fairer, manche würden ihre Erlaubnis einfach freiwillig zurückgeben.

Den Hunden zuliebe. ❤️

Sehr interessant !!!
13/05/2026

Sehr interessant !!!

👉 Aber die Hunde sind doch alle dankbar… 👈

Oder warum Aufklärung im Tierschutz nichts mit Hetze zu tun hat.

Seit meinem letzten Beitrag auf Social Media über Tierschutzhunde kamen wieder die üblichen Kommentare:

„So ein Schwachsinn.“
„Mein Hund aus dem Tierschutz ist perfekt.“
„Du pauschalisierst.“
„Die Hunde sind einfach nur dankbar.“

Und weißt du was?

Natürlich gibt es diese Geschichten. Natürlich gibt es Hunde, die ankommen und relativ unkompliziert ins Leben starten.
Natürlich gibt es großartige Vereine, engagierte Menschen und wundervolle Happy Ends.

Und genau DAS habe ich nie abgestritten.

Was mich allerdings wirklich erschreckt, ist etwas anderes:
Dass manche Menschen ernsthaft glauben, ein Hund, der auf der Straße geboren wurde, Gewalt erlebt hat, Hunger kannte, vielleicht eingefangen wurde, in Sheltern saß, tagelang transportiert wurde, ständig Menschen verlor und nie Sicherheit gelernt hat… hätte automatisch keine Folgen davongetragen.

Wie genau soll das funktionieren?

Wir reden hier nicht über einen Koffer, den man am Flughafen abstellt.
Wir reden über ein Nervensystem.
Über Erfahrungen.
Über Angst.
Über Stress.
Über Überlebensstrategien.

Ein Hund „funktioniert“ nicht plötzlich nur deshalb, weil er jetzt in Deutschland auf einem orthopädischen Hundebett liegt.

Und genau da beginnt das eigentliche Problem:
Viele Menschen werden auf diese Realität schlicht nicht vorbereitet.

Da wird vermittelt:
„Der braucht nur Liebe.“
„Der ist total unkompliziert.“
„Der muss erstmal ankommen.“
„Das wird schon.“

Nein.
Manchmal wird es eben nicht „einfach so“.

Manchmal entwickelt der Hund massive Angst.
Manchmal reagiert er panisch auf Männer, Geräusche oder Umweltreize.
Manchmal kippt das Verhalten erst Wochen oder Monate später.
Manchmal entsteht Leinenaggression.
Manchmal kann der Hund nicht alleine bleiben.
Manchmal beißt er aus Unsicherheit.
Manchmal lebt er dauerhaft im Stressmodus.

Und dann?
Dann sitzen die Menschen völlig verzweifelt bei mir.
Oder der Hund landet im Tierheim.
Oder wird weitergereicht wie ein Wanderpokal.
Oder verschwindet wieder in irgendwelchen Anzeigenportalen.

Und genau an diesem Punkt kommen dann oft die nächsten „Experten“ um die Ecke. Menschen, die sich vielleicht einmal als Pflegestelle engagiert haben oder zwei, drei unkomplizierte Hunde hatten und plötzlich der Meinung sind, sie könnten jedes Verhalten erklären mit:
„Das liegt nur an der Erziehung.“
„Das Problem sitzt am anderen Ende der Leine.“
„Der Hund spiegelt nur den Menschen.“
Und ganz ehrlich?

Da frage ich mich manchmal wirklich, woher diese fachliche Kompetenz plötzlich kommt.
Denn wer täglich mit Hunden arbeitet, die massive Angststörungen, Traumata, Deprivation, Dauerstress oder neurologische Überforderung mitbringen, weiß ganz genau: Nicht jedes Verhalten ist einfach nur „schlechte Erziehung“.

Man kann nicht jedes Thema wegtrainieren.
Man kann Genetik nicht löschen.
Man kann Nervensysteme nicht einfach mit Liebe überschreiben.

Ja — der Mensch spielt eine riesige Rolle. Natürlich.
Aber dieses ständige „Der Mensch ist immer schuld“ hilft niemandem. Vor allem nicht dem Hund.

Denn genau dadurch werden Menschen oft zusätzlich unter Druck gesetzt, anstatt ehrlich aufzuklären und gemeinsam Lösungen zu finden.

Und genau DAS meine ich, wenn ich sage: Es fehlt oft an ehrlicher Aufklärung. Denn Aufklärung bedeutet nicht, Tierschutz schlechtzureden. Aufklärung bedeutet Verantwortung.

Eine vernünftige Aufklärung würde Menschen vorher erklären:
Dass Genetik eine Rolle spielt.
Dass Trauma Spuren hinterlassen kann.
Dass ein Hund aus dem Auslandstierschutz oft nicht einfach ein „normal aufgewachsener Familienhund“ ist.
Dass manche Hunde Monate oder Jahre brauchen.
Und dass manche Themen vielleicht niemals komplett verschwinden.

Und bitte versteht mich nicht falsch: Das macht diese Hunde nicht kaputt. Nicht wertlos. Nicht „schlecht“.

Viele dieser Hunde sind unglaublich feinfühlig, loyal und emotional tief verbunden mit ihren Menschen.

Aber genau deshalb verdienen sie Ehrlichkeit. Keine romantisierte Disney-Geschichte. Denn der Leidtragende am Ende ist fast immer der Hund.

Nicht der Kommentarschreiber auf Facebook.
Nicht irgendein Verein.
Nicht irgendein Trainer.

DER HUND!

Der Hund, der wieder seine Menschen verliert.
Der Hund, der wieder in Unsicherheit lebt.
Der Hund, der wieder funktionieren soll, obwohl sein Nervensystem längst im Ausnahmezustand ist.

Und genau deshalb werde ich dieses Thema weiter ansprechen.
Nicht gegen Tierschutz. Sondern für Hunde.

Denn echter Tierschutz beginnt nicht beim Retten.
Er beginnt bei Ehrlichkeit, Verantwortung und Aufklärung.

Und wenn Du dazu Fragen hast oder Hilfe benötigst - Buch Dir gerne Dein kostenloses Erstgespräch über meine Homepage.
Für echte Verbindung und ein starkes Mensch-Hund-Team.

Teilen auf Facebook ausdrücklich erlaubt.
Kopieren, Verändern oder Veröffentlichen unter eigenem Namen nicht gestattet.
Copyright © Sven – Hundepsychologie & Coaching.

13/05/2026
13/05/2026

Was heißt eigentlich „zertifizierter Transport“?

Woher kommen diese Bilder in euren Köpfen?
Immer wieder begegnen uns dieselben Vorurteile: Hunde, die tagelang in ihren eigenen Fäkalien eingesperrt durch Europa gekarrt werden. 🙄

Es wird Zeit für einen Realitätscheck. Es gibt einen gewaltigen Unterschied zwischen einem zertifizierten Transport und dem, was wir „illegale Verschleppung“ nennen. Hier ist der Blick hinter die Kulissen der **Tiersinfonie**:

1. Die 70.000-Euro-Investition

Ein seriöser Transporteur investiert gut und gerne mal **70.000 Euro** allein in den fachgerechten Umbau eines Neufahrzeugs – und das fast **jedes Jahr aufs Neue**, da das Material bei diesen Distanzen extrem schnell verschleißt.

Das ist kein „Hund im Kofferraum“.
Das ist eine rollende Hochsicherheitseinheit mit:
* Industrieller Belüftung und permanenter Temperaturüberwachung.
* Speziellen Desinfektionsschleusen.
* Zulassungen, die jedes Detail vom Bodenbelag bis zur Boxengröße regeln.

2. Hygiene ist Tierschutz

Das Märchen vom „Hund in den Fäkalien“ ist genau das: ein Märchen. 😉
Zertifizierte Transporteure arbeiten nach strengsten Hygiene- und Desinfektionsplänen. Jeder Einbau wird vom zuständigen Veterinäramt abgenommen und streng geprüft.

Wer bei **TRACES NT** gelistet ist, unterliegt harten Gesetzen:
* **Doppelbesatzung:** Die Fahrer wechseln sich ab, um Standzeiten so gering wie möglich zu halten (Sicherheit durch Präsenz).
* **Individuelle Betreuung:** Die Hunde haben saubere Liegeflächen und frisches Wasser.
Werden die Boxen gesäubert ? Selbstverständlich. Werden sie gewässert? Ja. Gefüttert? Ja.
Werden sie zwischendurch gestreichelt und beruhigt? Absolut.

**Ganz klar:** Mit anderen Transporteuren würden und dürften wir gar nicht zusammenarbeiten. 😎

3. Totale Transparenz durch TRACES

Jeder unserer Hunde ist im EU-weiten Meldesystem TRACES erfasst. Wir sind für die Behörden gläsern. Jede Station der Reise ist lückenlos nachvollziehbar.
Das ist der entscheidende Unterschied zum illegalen Hundehandel, der unkontrolliert und ohne Rücksicht auf Verluste unter dem Radar fährt.

Warum wir diesen Aufwand treiben?

Wir könnten es uns vielleicht „einfacher“ machen. Wir könnten mit Billiganbietern oder deutlich größeren Transportern fahren.
Aber Tierschutz endet für uns nicht am Tierheimaustritt in Portugal. Er beginnt dort erst richtig. 💕
Wir investieren in diese Professionalität, damit die Hunde, die oft Jahre an der Kette oder in anderen unzumutbaren Bedingungen verbracht haben, endlich die Würde erfahren, die sie verdienen – vom ersten Kilometer an. 💖

Viele waren hier anfangs misstrauisch und hatten Bilder im Kopf von einer Hundeübergabe in dunklen Ecken irgendwo im Nirgendwo. Alle wurden eines Besseren belehrt und können bestätigen, dass alles gut organisiert, sicher, pünktlich und professionell war. 😉

**An die mitlesenden Transporteure:** Ihr dürft gerne noch ergänzen, falls ich etwas Wichtiges vergessen habe! 😉

12/05/2026

Für alle „beisolchenHundengehtkeinDuziduzi-Typen“

Wenn man sogar Schlangen (übrigens auch Löwen,Tiger und Delfine )auf die nette Weise trainieren kann, geht das erst recht bei Hunden ;)

12/05/2026

‼️ SPENDENAUFRUF - Rettet Häuser der Hoffnung e.V

Leider gab es mit der Darstellung bei Gofundme Probleme, so dass wir unseren gestrigen Post löschen mussten:

Wir benötigen dringend Eure Unterstützung!
Unser Ziel ist es, 160.000 € zu sammeln, um den Fortbestand des TierHeims zu sichern und die Versorgung unserer Tiere weiterhin gewährleisten zu können.

Ohne Eure Hilfe droht uns die Schließung noch in diesem Jahr!

Für viele unserer Tiere würde das bedeuten, erneut alles zu verlieren.

Bitte helft uns, diesen Ort für sie zu erhalten. ❤️

Den Link findet Ihr hier: https://gofund.me/0215f956b

11/05/2026

„Training ist keine neutrale Tätigkeit. Es ist eine Praxis, in der sich die Sichtweise des Halters auf das Tier zeigt. Die gewählten Methoden spiegeln auch die Überzeugungen darüber wider, welche moralischen Verpflichtungen wir gegenüber Tieren haben.“

Dies ist ein Zitat aus einer Studie.
Ja es stimmt, wem das Tier generell nicht so viel wert ist, der wird eher aversive Methoden einsetzen.

Allerdings steckt da sicher noch mehr dahinter. Eigene Überzeugungen zum Beispiel, die man schon früh gelernt hat, werden auf alle Lebewesen angewandt.

„Da muss man durch“
„Mir hat das auch nicht geschadet“
„Das tut dem nicht weh“
„Stell dich nicht so an“
„Der muss hören“
„Das macht der extra“

Und so weiter und so fort.

Wir sind alle Menschen mit Historien, die vielleicht nicht so einfach waren.

Aber man kann (wenn man bereit ist, sein Handeln zu reflektieren) sein Verhalten ändern.
Sich Wissen und Strategien aneignen.

Physische und psychische Gewalt gefällt NIEMANDEM.
Also möchte sie auch ein Tier im Training nicht erfahren müssen.

Schau auf die Reaktion des Tiers auf dein Handeln, dann müsstest du sehen, dass es Angst hat.
Dich meidet. Auffällig ist.

Sollte einem da gar nix auffallen oder es gefällt einem, wenn Wesen Angst vor einem haben, dann besteht ein größeres Problem.

Gewalt lässt sich auch nie mit dem Verhalten des Tieres rechtfertigen.
Wenn das Tier unerwünschtes Verhalten zeigt, ist es eine Info für dich, dass es ein Problem hat.

Denk immer daran: Wie möchtest du selbst behandelt werden?
Vor allem wenn du schutzlos ausgeliefert und zu 100 Prozent abhängig von solch einer Person bist.

11/05/2026
10/05/2026

Dem ist nichts hinzuzufügen

10/05/2026

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Waldkraiburg
84478

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