Hundeschule Dog-For-Fun

Hundeschule Dog-For-Fun Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Hundeschule Dog-For-Fun, Haustierservice, Lilienstr . 7, Waldkraiburg.

14/08/2026

🚨 ZEUGENAUFRUF: Wer hat die Misshandlung eines Hundes am Bahnhof Traunstein beobachtet? 🚨

Wir benötigen dringend eure Mithilfe, um einer Fellnase in Not zu helfen! 🐾
Am Bahnhof Traunstein wurde nach vorliegenden Erkenntnissen ein heller Australian Shepherd wiederholt von seinem augenscheinlichen Besitzer misshandelt. Es liegen bereits mehrere Meldungen bei den Behörden vor. Um den Vorfall lückenlos aufzuklären und das Tier aus der Situation zu retten, brauchen wir weitere konkrete Beweise.

👉 Wir suchen Zeugen:
Hinterlasst uns eure Beobachtungen! Jedes Detail zu genauen Uhrzeiten oder Personenbeschreibungen hilft enorm weiter.

📸 Wichtig – Habt ihr Fotos oder Videos? Das Anfertigen von Bildmaterial als Beweismittel für Ermittlungsbehörden ist bei einer Straftat (Tierquälerei) erlaubt!

⚠️ Achtung: Bitte postet diese Aufnahmen aus Datenschutzgründen auf keinen Fall hier in den Kommentaren oder öffentlich im Netz! Stellt das Material ausschließlich uns für die offiziellen Ermittlungen zur Verfügung.

📍 Bitte meldet eure Hinweise direkt an uns:
📞 Telefon: 08666-9278581
✉️ E-Mail: [email protected]
💬 Facebook: Direkt per Nachricht an unsere Seite (Tierschutzring Traunstein e.V.)

Bitte TEILT diesen Beitrag, damit wir so viele Menschen wie möglich in und um Traunstein erreichen. Schaut nicht weg – helft mit, das Leid dieses Hundes zu beenden! 🙏💔

👍👍👍👍🤣
13/08/2026

👍👍👍👍🤣

Grenzen setzen. Die Verwechslung von Kontrolle und Sicherheit

In der Hundeerziehung ist der Satz „Man muss dem Hund Grenzen setzen“ ein Dauerbrenner. Kaum ein Hundebuch, kaum ein Trainer, der ihn nicht benutzt. Doch was genau ist damit gemeint? Und ist „Grenzen setzen“ überhaupt der richtige Begriff – oder führt er eher in die Irre?

1. Grenzen sind nicht gleich Grenzen

Spricht man in der Erziehung von „Grenzen setzen“, wird selten unterschieden, welche Art von Grenze gemeint ist. Dabei gibt es zwei völlig verschiedene Formen:

1. Begrenzung aus Sicherheitsgründen
o Ziel: Schutz vor realen Gefahren
o Beispiele: Hund an der Straße anleinen, verhindern, dass er Gift frisst, Konflikte mit anderen Hunden vermeiden. Das kann man alles mit freundlichen und fairen Trainingsmethoden erreichen.

2. Begrenzung aus Kontrollbedürfnis
o Ziel: Unterordnung, oft basierend auf der Angst, der Hund könnte „die Führung übernehmen“.
o Beispiele: Hund darf nicht zuerst durch die Tür, wird aus Prinzip in seinen Bewegungen eingeschränkt, darf im Haus nicht liegen, wo er möchte…

Während Sicherheitsbegrenzungen nachvollziehbar und notwendig sind, entspringen viele Kontrollgrenzen eher einem veralteten Dominanzdenken – und schaden nicht selten der Beziehung.

2. Warum „Sicherheitsmanagement“ der bessere Begriff ist

Die meisten Einschränkungen im Alltag sind nichts anderes als präventive Schutzmaßnahmen. Diese kann man deutlich treffender als Sicherheitsmanagement bezeichnen.

Das Wort hat gleich mehrere Vorteile:
• Es macht klar, dass es nicht um Macht oder Rangordnung geht, sondern um Schutz.
• Es signalisiert, dass Mensch und Hund auf derselben Seite stehen.
• Es öffnet den Blick dafür, dass Sicherheit auch kooperativ gestaltet werden kann – ohne ständige Kontrolle.

3. Freiheit macht Hunde sicherer

Paradox, aber wahr: Mehr Freiheit kann zu weniger riskantem Verhalten führen.
Hunde, die regelmäßig eigene Entscheidungen treffen dürfen, lernen, ihre Umwelt einzuschätzen. Das stärkt ihr Selbstvertrauen – und damit ihre Fähigkeit, Gefahren zu vermeiden.

Die kognitivistische Perspektive

Die Lerntheorie des Kognitivismus (u. a. Piaget, Bruner) betont, dass Lernen ein aktiver, selbstgesteuerter Prozess ist. Hunde, die Probleme eigenständig lösen, entwickeln ein tieferes Verständnis für Zusammenhänge – auch in Alltagssituationen.

Das hat mehrere Vorteile:
• Selbstwirksamkeit: Der Hund erlebt, dass er durch eigenes Handeln etwas bewirken kann.
• Bessere Entscheidungsfähigkeit: Erfahrungen werden gespeichert und bei neuen Herausforderungen genutzt.
• Weniger Stress: Ein Hund, der souverän handeln kann, gerät seltener in Panik oder in riskante Situationen.

4. Die Schattenseite: Dauerbegrenzung

Hunde, die ständig kontrolliert und in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt werden, leiden oft still. Dauerbegrenzung kann führen zu:
• Verlust von Selbstwirksamkeit → Gefühl der Hilflosigkeit (ähnlich learned helplessness).
• Chronischem Stress durch fehlende Wahlmöglichkeiten.
• Angst- oder Aggressionsverhalten, weil der Hund keine Gelegenheit hat, selbstbestimmt zu lernen, wie er mit Reizen umgeht.
Manche Hunde reagieren darauf mit Unsicherheit und Übervorsicht, andere mit Frustration und Übersprungshandlungen.

5. Modernes Hundetraining managt Sicherheit

Statt pauschal „Grenzen setzen“ zu fordern, könnte ein zukunftsfähiger Ansatz so aussehen:

1. Sicherheitsmanagement
o Klare Maßnahmen gegen akute Gefahren.
o Einsatz von Leine, Training gegen Giftköder, räumliche Absicherung.

2. Freiheitsräume
o Kontrollierte Umgebungen, in denen der Hund eigene Entscheidungen treffen kann.
o Wahlmöglichkeiten im Training, Richtungswahl im Freilauf, soziale Kontakte nach eigenem Ermessen.

3. Begleitetes Lernen
o Der Mensch als Coach und Sicherheitsnetz, nicht als ständiger Befehlsgeber.

6. Fazit

Grenzen im Sinne von Sicherheitsmanagement sind unverzichtbar – sie schützen. Grenzen im Sinne von Kontrolle aus Angst sind hingegen unnötig und können das emotionale Wohlbefinden des Hundes erheblich beeinträchtigen.
Freiheit, Selbstentfaltung und das Erleben eigener Wirksamkeit sind für Hunde zentrale Bausteine, um psychisch stabil, sozial kompetent und ausgeglichen zu sein.
Ein Hund, der sich selbst vertraut, wird auch seinem Menschen vertrauen – und genau das ist die beste Grundlage für Sicherheit.

Quellen & weiterführende Literatur

• Piaget, J. (1970). Science of Education and the Psychology of the Child.
• Bruner, J. (1966). Toward a Theory of Instruction.
• Hiby, E.F., Rooney, N.J., & Bradshaw, J.W.S. (2004). Dog training methods: their use, effectiveness and interaction with behaviour and welfare. Animal Welfare, 13, 63–69.
• Blackwell, E.J., Twells, C., Seawright, A., & Casey, R.A. (2008). The relationship between training methods and the occurrence of behavior problems, as reported by owners, in a population of domestic dogs. Journal of Veterinary Behavior, 3(5), 207–217.
• Maier, S.F., & Seligman, M.E.P. (1976). Learned helplessness: Theory and evidence. Journal of Experimental Psychology: General, 105(1), 3–46.

Aufmerksam lesen bitte, bevor Sie sich entscheiden…
12/08/2026

Aufmerksam lesen bitte, bevor Sie sich entscheiden…

Einen Angsthund zu adoptieren erfordert Mut. Vor allem aber auch die Bereitschaft und vielleicht die Erkenntnis, dass man sein Leben für und mit Angsthund ändern/anpassen muss. Vieles, was für Menschen mit anderen Hunden normal ist, ist mit einem Angsthund undenkbar. Urlaub- schwierig. Gassi nur zu bestimmten Zeiten an bestimmten Orten. Vieles muss gemaneged werden.
Und hier spreche ich nicht von Tagen oder Wochen, sondern von Monaten, Jahren. Manche Dinge bleiben vielleicht für immer Schwierig.
Es geht nicht um Hunde die schüchtern sind oder mit einigen Dingen Problemen haben. Ich rede von Hunden die Panik haben, sich nicht anfassen lassen, vor allem und jedem Angst haben.
Es ist löblich, wenn es Menschen gibt, die einen solchen Hund aufnehmen wollen. Aber hier genügt ein guter Wille nicht. Und es ist leider auch nicht so, dass das alles ganz romantisch wird und der Hund 'merkt dass alle ihn lieben' und dann ganz schnell dankbar und glücklich wird. Wir sprechen von schwerst traumatisierten Hunden und von Hunden die einfach GAR nichts kennengelernt haben.
Das Wichtigste bei Angsthunden ist jedoch die richtige Sicherung. Und hier werden jetzt die ersten mit den Augen rollen und denken: schon wieder?
Ja! Schon wieder. Man würde sich wundern welche Zaunhöhen Hunde überwinden, durch welche Lücken sie sich quetschen, wie sie sich aus Geschirren winden und wie verdammt schnell sie sind.
Es genügt bei vielen Hunden die ersten Monate nicht nur ein Geschirr, sie müssen doppelt gesichert werden, benötigen einen Tracker, zwei Leinen oder eine Doppelleine, denn es gibt unzählige Möglichkeiten was passieren kann. Eine Karabiner kann aufgehen, eine Leine reissen, der Hund kann sich aus dem Halsband winden. Man darf nie unaufmerksam sein und muss stets vorausschauend handeln.
Einen solchen Hund zu führen erfordert Konzentration und vorsicht. Das Leben mit einem Angsthund ist eine Herausforderung. Ich schreibe das nicht um Menschen abzuschrecken oder davon abzuhalten solche Hunde zu adoptieren. Ich möchte aber bewusst machen, dass dies keine einfache Aufgabe ist . Und wenn man nicht ganz sicher ist, das stemmen zu können: es gibt auch so so so viele nette und unkomplizierte Hunde die auch ganz unbedingt auf ihre Chance warten.
Und wer sich sicher ist diese Aufgabe bewältigen zu können : sucht euch professionelle Hilfe die euch auf eurem gemeinsamen Weg begleitet

11/08/2026

Nicht, weil ich einem von beiden nicht vertraue…. Überhaupt nicht….
Diese Entscheidung hat ganz andere Gründe - bzw. eigentlich nur einen einzigen und dieser heißt: VERANTWORTUNG!!!

Dieses Foto ist vor zwei Jahren entstanden, auf einem entspannten Spaziergang durch den Wald.
Mein Sohn ist heute deutlich größer, Jimmy deutlich gelassener und dennoch sind die beiden NIE ohne mich unterwegs.
Der Grund dafür ist einfach: Ich bin verantwortlich für das Wohlergehen der Beiden!

Überleg mal: wie oft hattest du schon Begegnungen, die alles andere als schön waren?
Freilaufende TUT-NIXE, angeleinte, ungebremst auf euch zusteuernde DER-WILL-NUR-MAL-HALLO-SAGENDE, Menschen mit Hund, die ein NEIN zu einem Kontakt nicht akzeptieren und auffällig werden,….
Um nur einige Beispiele zu nennen!
Wie oft warst du selbst schon überfordert und hast dich hilflos gefühlt?
Wie oft wusstest du schon selbst nicht, wie du dich in dieser ungeplanten Situation am besten verhältst?
Meinst du, deinem Kind würde es anders gehen?
Meinst du, dein Kind könnte bessere Entscheidungen treffen?
Willst du wirklich, deinem Kind die Verantwortung auftragen, draußen für den Hund verantwortlich zu sein?

Ich möchte das nicht, denn ich empfinde diese Aufgabe als viel zu groß!
Für mein Kind, aber auch für meinen Hund, der sich in diesem Fall vielleicht noch für mein Kind verantwortlich fühlt!
Deshalb entstehen solche Fotos bei uns nur, wenn ich dabei bin!
Kind und Hund können so viele tolle andere Dinge zusammen machen & gemeinsam erleben!
Und so lernen, wieviel Freude und Leichtigkeit mit Hund entstehen kann!

11/08/2026

„Wir haben schon alles probiert.“

Ich gebe es zu: Dieser Satz nervt mich.

Wenn Hundehalter zu mir kommen und sagen:

„Wir haben schon alles probiert.“

denke ich oft: Nein. Wahrscheinlich habt ihr vieles ausprobiert. Aber alles?

Und trotzdem habe ich gelernt, diesen Satz nicht einfach abzutun.

Denn meistens steckt viel mehr dahinter.

„Wir haben alles probiert“ heißt oft: „Wir wissen nicht mehr weiter.“

Die Menschen waren vielleicht bei mehreren Trainern, haben Tipps aus dem Internet ausprobiert, Leckerchen eingesetzt, Managementmaßnahmen verändert, verschiedene Hilfsmittel benutzt und unzählige Ratschläge bekommen.

Sie haben also tatsächlich viel gemacht.

Aber viel ausprobieren ist nicht automatisch gutes Training.

Eine Methode einmal anzuwenden oder zwei Wochen durchzuhalten, bedeutet nicht, dass ein Hund sie verstanden hat. Und wenn etwas nicht funktioniert, bedeutet das nicht automatisch, dass die Methode schlecht ist.

Entscheidend sind Fragen wie:

Was wurde genau trainiert?
Unter welchen Bedingungen?
Wie lange?
Wie kleinschrittig?
Und warum sollte diese Maßnahme bei genau diesem Hund funktionieren?

Denn Verhalten lässt sich nicht mit einer Sammlung von Methoden verändern.

Es braucht Verständnis, einen Plan und Konsequenz.

Und dann ist da noch der Mensch.

Wenn jemand sagt:

„Wir haben schon alles probiert.“

höre ich inzwischen auch etwas anderes:

„Ich bin erschöpft.“

„Ich bin frustriert.“

„Ich habe Angst, dass es nie besser wird.“

Und vielleicht auch:

„Bitte sag mir nicht, dass ich schon wieder alles falsch gemacht habe.“

Deshalb antworte ich nicht mehr mit:

„Nein, habt ihr nicht.“

Sondern mit:

„Dann erzählen Sie mir genau, was Sie bisher gemacht haben.“

Was wurde versucht?
Wie wurde es umgesetzt?
Was hat kurzfristig geholfen?
Was wurde schlimmer?
Was hat zu Hause funktioniert, aber draußen nicht?

Denn erst dann kann ich beurteilen, was tatsächlich ausprobiert wurde.

Und manchmal stellt sich heraus: Es wurde wirklich viel versucht – aber ohne roten Faden.

Vielleicht braucht der Hund nicht die nächste Methode.

Vielleicht braucht er einen Trainingsplan.

Vielleicht müssen wir zuerst verstehen, warum er sich so verhält, bevor wir entscheiden, was wir dagegen tun.

Und vielleicht müssen wir auch die Erwartungen verändern.

Nicht:

„Mein Hund soll nie wieder bellen.“

Sondern:

„Mein Hund soll lernen, mit dieser Situation besser umzugehen.“

Das ist ein großer Unterschied.

Und deshalb versuche ich, meinen Ärger über diesen Satz nicht mehr gegen die Menschen zu richten.

Denn hinter „Wir haben schon alles probiert“ steckt sehr häufig kein desinteressierter Hundehalter.

Sondern ein Mensch, der nicht mehr weiterweiß.

Und dann ist meine Aufgabe nicht, die nächste Methode aus dem Hut zu zaubern.

Meine Aufgabe ist, Ordnung in das bisherige Chaos zu bringen.

Und gemeinsam herauszufinden, was dieser Hund wirklich braucht.

11/08/2026
Ein sehr berührender Artikel…
11/08/2026

Ein sehr berührender Artikel…

Die Unsitte Tiere zu strafen – allen voran Hunde und Pferde – ist nicht auszurotten.

Wie kommt man darauf Tiere zu strafen, streng zu ihnen zu sein? Dafür dass sie uns – der selbsternannten Krone der Schöpfung - nicht gehorchen, uns auf Lebenszeit nicht rund um die Uhr devot untertan sind? Unseren Befehlen nicht Folge leisten? Wieso sollten Tiere uns gehorchen? Weil wir etwas Besseres sind?
Warum erhebt man sich so gerne über andere Lebewesen? Und warum gerade über die, die uns am zugewandtesten sind?

Wir sind nichts anderes als Säugetiere mit den gleichen Körperteilen, einem ZNS, den gleichen Emotionen, Gefühlen und Bedürfnissen.
Wir essen Tiere oder wir lieben sie.
Warum strafen wir dann aber so gerne die, die wir lieben?

Was ist in uns, dass wir genau diese, die wir lieben, beherrschen wollen, anstatt einfach ihre Nähe zu genießen, uns daran zu erfreuen, dass sie uns augenscheinlich auch mögen, ja dass es sogar möglich ist, sie durch unsere erwiderte Liebe noch enger an uns zu binden, sie genau durch unsere Liebe dazu zu bringen, uns noch besser zuzuhören.
Nicht anders als wir es bei zweibeinigen Freunden bzw. bei unserem Partner handhaben.

Woher rührt die unglaublich hohe Erwartungshaltung an Hunde? Diese Tiere lieben uns automatisch. Sind wir nicht anwesend, dann sind sie traurig, erscheinen wir wieder auf der Bildfläche, dann freuen sie sich als wären wir jahrelang verschollen gewesen.
Sie genießen unsere Anwesenheit rund um die Uhr, wir werden ihnen durch unsere Anwesenheit nicht lästig. Sie schließen sich uns freiwillig an, verbringen gerne den Alltag mit uns, und wollen uns gefallen.

Aber das scheint uns nicht genug zu sein:
Liebe hin - Liebe her… sie sollten zu 100 Prozent folgsam sein, unauffällig sein, gehorsam sein, keinerlei Eigeninitiative entwickeln, funktionieren, perfekt sein, wie ein Roboter fehlerfrei sein.

Und klappt das nicht, dann wird gestraft, geschimpft, gemaßregelt, die Stimme erhoben. Mit dem Anliegen, dass der Hund doch wissen muss, war für eine hohe Erwartungshaltung er in unserem Leben, in unserer Gesellschaft zu erfüllen hat. Auch wenn er eine völlig andere Spezies ist. Er hat ein besserer Mensch zu sein, ja wie ein perfekter Mensch zu sein.
Perfekter als wir es je sein können.

Begeben Sie sich doch bitte einmal auf Augenhöhe Ihres Hundes und versuchen Sie ein wenig, die Welt aus seinen Augen zu sehen, sein Handeln und Verhalten nachzuvollziehen. Er ist und bleibt eine andere Spezies als Sie. Er hat die gleichen Emotionen wie Sie, aber dennoch nicht die Ratio und den Verstand wie Sie. Er sieht seine und unsere Welt anders, nimmt sie anders wahr als wir.

Die Erwartungen, die wir Menschen in einen Hund haben, wird er nie erfüllen können und vor allem nie nachvollziehen können.

Daher zeigen Sie ihm bitte immer wieder was Sie gerne von ihm möchten, bestätigen Sie ihn immer in dem was er tut, was Sie erfreut. Helfen und unterstützen Sie ihn, wenn er unsicher ist, wenn er Angst hat, wenn es ihm nicht gut geht und stehen Sie ihm bei. Sichern Sie ihn, wenn Sie glauben, dass er in bestimmten Situationen undurchschaubar oder unberechenbar reagiert, aber nehmen Sie auch hin, dass nicht alle Hunde gleich sind und in jeder Situation gleich reagieren.

Unsere Hunde sind alles Individuen – genau wie wir.

Seien Sie ihm das, was er immer für Sie ist und immer für Sie bleiben wird: Ihr bester Freund. Das Leben zusammen in Freundschaft ist so einfach.
Bei Menschen wie bei Tieren.

Eva Windisch
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Wieder mal Dänemark … kein Fuß und kein Euro in dieses Land
10/08/2026

Wieder mal Dänemark … kein Fuß und kein Euro in dieses Land

Adresse

Lilienstr . 7
Waldkraiburg
84478

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