Markus Eisenbeiser - Verantwortungsvolles Hundetraining Online

Markus Eisenbeiser - Verantwortungsvolles Hundetraining Online Als staatlich anerkannter Hundeerzieher und Verhaltensberater mit IHK-BHV Abschluss lege ich Wert auf eine harmonische Beziehung zwischen Mensch und Hund.

Aus diesem Grund wende ich ausschließlich gewaltfreie,wissenschaftlich belegte Trainingsmethoden an

20/03/2026

Unser neuer Auslauf wird mit großer Begeisterung angenommen. Die Tageshunde genießen es sichtlich, den ganzen Tag draußen gemeinsam Zeit zu verbringen und sich frei zu bewegen.

Kennst Du jemanden, dessen Hund oft allein zu Hause ist oder nicht frei laufen kann? Dann teile dieses Video gern – denn genau hier werden Hundeträume wahr. 🥰

04/02/2026

Des einen Leid, des anderen Freud: Während der gestrige Schneefall für endlos blockierte Straßen und jede Menge Stress gesorgt hat, hatten die Hunde in unserer Pension sichtlich Spaß im Schnee.

Kurzerhand haben wir uns deshalb entschieden, dass die Hunde ganz spontan bei uns übernachten können – damit Herrchen und Frauchen keinen zusätzlichen Druck haben und sicher nach Hause kommen. Und ja, natürlich kostenlos.

Müssen wir das? Nein.
Wollen wir das? Absolut.

Uns ist wichtig, dass sich sowohl die Hunde als auch ihre Menschen sicher und gut aufgehoben fühlen.

03/02/2026

Vertrauen ist etwas ganz Besonderes.
Es entsteht nicht über Nacht – es wächst, wenn man seinen Hund mit gutem Gefühl in fremde Hände gibt. Manche der Hunde, die Du hier siehst, sind noch sehr jung und für eine Hundepension eigentlich noch zu jung. Ich kenne sie aus meinen Kursen, habe ihre ersten Schritte begleitet – und damit sie trotzdem behutsam kennenlernen dürfen, wie es ist, auch mal woanders zu sein, nehme ich sie mit in meine Familie. Nicht aus Bequemlichkeit, sondern aus Verantwortung.

Genau hier zeigt sich der große Vorteil, wenn Hundeschule mit Welpenkurs und Hundepension unter derselben Leitung und im selben Haus zusammengehören. Die Hunde sind mir nicht fremd, sie sind mir vertraut. Entwicklung, Training und Betreuung greifen ineinander – ohne Brüche, ohne Stress, ohne Vertrauensverlust.

Ich leite eine Hundepension und eine Hundeschule – und genau das macht den Unterschied. Ich sehe nicht nur den Hund, der betreut wird, sondern den Hund, den ich kenne, verstehe und ernst nehme. Hier geht es nicht um Aufbewahrung, sondern um Sicherheit, Nähe und echtes Ankommen.

Danke für dieses tiefe Vertrauen. Für jeden einzelnen Hund, der hier schlafen, spielen und einfach Hund sein darf. 🐾

30/01/2026

Zuhause gesucht. Kontakt im Bild

26/01/2026

Wenn ein Hund zwickt, hört man meist zwei völlig unterschiedliche Empfehlungen. Die eine Fraktion rät zu körperlichen Maßnahmen wie einem Stoß mit dem Knie, einem Zwicken in die Seite oder einem Schlag auf die Nase. Begründet wird das häufig mit dem Argument, Hunde würden das untereinander genauso machen. Die andere Seite empfiehlt, ruhig zu bleiben, die Hand langsam zurückzuziehen, den Kontakt zu beenden und sich aus der Situation zu entfernen – ebenfalls mit dem Hinweis, dass Hunde so kommunizieren.

Um zu klären, was fachlich korrekt ist, lohnt sich der Blick auf das Verhalten von Hunden und auf die Lerntheorie. Zwickverhalten entsteht nicht aus „Erziehungsabsicht“, sondern ist in der Regel ein Ausdruck von Überforderung, Stress, Unsicherheit oder dem Versuch, Distanz herzustellen. Der Hund signalisiert, dass ihm die Situation unangenehm oder zu viel ist.

Körperliche Gegenmaßnahmen arbeiten mit Schmerz oder massivem Druck. Lerntheoretisch handelt es sich dabei um positive Bestrafung. Diese kann Verhalten kurzfristig unterbrechen, verändert aber nicht die Ursache. Stattdessen steigt das Stressniveau, die emotionale Bewertung der Situation verschlechtert sich und das Risiko für stärkere Abwehrreaktionen nimmt zu. Mit natürlichem Hundeverhalten hat das wenig zu tun, denn Hunde versuchen Konflikte möglichst ohne körperliche Eskalation zu lösen.

Ruhiges Abwenden, Distanz schaffen und das Beenden der Interaktion entsprechen deutlich eher dem innerartlichen Konfliktverhalten von Hunden. Sie reagieren auf Unwohlsein meist durch Wegdrehen, Ausweichen oder Rückzug. Genau das nimmt dem Hund den Auslöser für das Zwicken, ohne zusätzlichen Stress zu erzeugen. Gleichzeitig lernt der Hund, dass seine Signale wahrgenommen werden und keine Eskalation nötig ist.

Die entscheidende Frage ist daher nicht, welche Methode Druck ausübt, sondern welche dem Hund hilft, langfristig sicher und entspannt zu lernen.

Fragen wir doch einfach mal die Hunde in dem Video wie Hunde es wirklich machen.

25/01/2026

Giftköder sind leider in vielen Orten längst Alltag. Immer wieder höre ich, dass versucht wird, dem Hund über Einschüchterung oder Lautwerden das Aufnehmen von Fressbarem zu verbieten. Jeder, der das schon erlebt hat, weiß: Das funktioniert höchstens kurzfristig – oder nur dann, wenn Du direkt danebenstehst. Im Freilauf sieht die Realität meist anders aus.

Die Folge ist oft frustrierend. Der Hund darf nicht mehr von der Leine, Du musst ihn ständig beobachten oder reagierst mit Schimpfen, sobald er den Kopf senkt. Nicht, weil Du das willst, sondern weil Dir die Sicherheit fehlt. Der Hund hat nämlich nicht gelernt, dass gefundene Dinge gefährlich sein können. Er hat nur gelernt, dass der Mensch laut wird.

Gutes Training setzt genau dort an. Mein Ziel ist, dass Dein Hund freiwillig liegen lässt oder auf ein klares Signal ausspuckt – ruhig, verständlich und ohne Druck. So entsteht Verhalten, das auch dann funktioniert, wenn Du nicht eingreifen kannst.

In meinem **Anti-Giftköder-Kurs** siehst Du untrainierte Hunde, die dieses Verhalten Schritt für Schritt lernen. Du erkennst, wie Training aufgebaut wird und woran Du unterscheiden kannst, ob Dein Hund einfach schnüffelt oder gezielt etwas sucht. Diese Beobachtung ist ein entscheidender Teil von echter Sicherheit.

Hol Dir den Zugang zum Kurs, beginne mit dem Training und gib Dir und Deinem Hund ein großes Stück Freiheit zurück. Sicherheit ist kein Glück. Es ist Training.

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24/01/2026

Wasserflaschen, Wurfdosen, Schlüssel, Besenstiele und ähnliche Gegenstände werden noch immer als sogenannte „Korrektur“ bei unerwünschtem Verhalten eingesetzt. Fachlich betrachtet ist das kein Training, sondern Verhaltensunterdrückung durch aversive Reize. Das Verhalten hört vielleicht im Moment auf, das eigentliche Problem dahinter bleibt bestehen. Der Auslöser wird nicht bearbeitet, die Emotion nicht verändert. Lerntheoretisch lernt der Hund dabei nicht, welches Verhalten sinnvoll ist, sondern nur, dass sein Verhalten unangenehme Folgen hat. Unterdrücktes Verhalten verschwindet jedoch nicht, es wird gespeichert und kann sich später unkontrolliert entladen. "Und plötzlich hat er ohne Vorankündigung gebissen".

Ein weiterer zentraler Punkt ist die emotionale Verknüpfung. Hunde lernen immer im Zusammenhang. Wird ein unangenehmer Reiz regelmäßig mit einem Gegenstand kombiniert, entsteht Angst. Diese Angst bleibt selten auf genau diesen einen Gegenstand beschränkt, sondern generalisiert sich. Aus einer Wasserflasche wird Angst vor allen sprühenden Gegenständen, aus einem Besenstiel Unsicherheit gegenüber ähnlichen Objekten oder bestimmten Bewegungen. Für den Hund bedeutet das dauerhaften Stress und massive Einschränkungen im Alltag.

In diesem Video siehst Du Wotan, der über einen Tierschutzverein zu mir gekommen ist, mit der Aussage, er sei „sehr aggressiv“. Wer Körpersprache lesen kann, erkennt schnell: Das ist keine Aggression, das ist Angst. Mir ist das deutlich aufgefallen, als ich putzen wollte. In dem Moment, in dem eine Flasche ins Spiel kam, bekam Wotan Panik und floh. Dieses Verhalten entsteht nicht zufällig, sondern durch negative Lernerfahrungen, bei denen der Hund keine Kontrolle hatte.

Stell Dir nun vor, wie so ein Hund in einem normalen Haushalt lebt. Fenster putzen, Bad reinigen oder etwas mit einer Sprühflasche erledigen wird zur Belastung. Der Hund fühlt sich unwohl und gestresst. Nicht, weil er schwierig ist, sondern weil Menschen glauben, man müsse stärker sein als ein Hund.

Man muss nicht stärker sein. Man sollte klüger sein. Wissen gibt es genug.

20/01/2026

Ganz normale, ruhige Kommunikation unter Hunden – völlig ohne Aggression.
Was ist hier zu sehen? Der braune Shiba Inu nimmt kurz Kontakt auf und riecht an der schwarzen Hündin. Sie entscheidet sich, Abstand zu nehmen, geht weg – und er respektiert das sofort. Genau so sieht gelungene soziale Interaktion aus. Keine Spannung, kein Nachsetzen, kein Konflikt.
Die Eskalationsleiter bleibt klar im grünen Bereich.

Teile dieses Video gern mit einer Person, die glaubt, Hunde müssten Dinge „hart regeln“. Genau solche Szenen zeigen, wie fein, klar und respektvoll Hunde miteinander kommunizieren.

20/01/2026

„Das muss doch auch ohne Futter gehen“ ist ein Gedanke, der grundsätzlich nicht falsch ist. Verhalten lässt sich langfristig auch ohne Futter stabil zeigen, allerdings nicht sofort.

Im Lernprozess wird Futter schrittweise reduziert und durch andere Verstärker ersetzt. Dafür braucht es Zeit, sauberes Training und vor allem Geduld.

Genau hier liegt häufig das Problem: Das Futter wird zu früh weggelassen, bevor das neue Verhalten wirklich sicher aufgebaut ist.

An diesem Punkt greifen viele Menschen zu anderen Mitteln wie Blocken, Schimpfen, Wasserflaschen oder ähnlichen Einschüchterungen, weil diese oft augenscheinlich schnelle "Erfolge" erzielen.

Was dabei oft übersehen wird: Solche Maßnahmen haben für den Hund keinen positiven Nutzen. Sie verbieten ein Verhalten nicht nachhaltig, sondern unterdrücken es lediglich. Sobald der aversive Reiz schwächer wird oder ganz wegfällt, taucht das unerwünschte Verhalten wieder auf. Deshalb müssen Strafen immer wieder eingesetzt werden, teils ein Hundeleben lang.

Im positiven Training wird ein anderer Weg gegangen. Hier wird ein erwünschtes Verhalten gezielt aufgebaut, verständlich gemacht und so gefestigt, dass der Hund es von sich aus zeigt. Das funktioniert zuverlässig und dauerhaft, wenn man weiß, wie Lernprozesse korrekt gestaltet werden und sich die nötige Zeit dafür nimmt.

19/01/2026

Heute kamen Container, groß und schwer,
wir packen an, da geht noch mehr.
Wir reißen raus, wir bauen neu,
mit Herz, mit Plan und ganz viel Treu.

Was alt war, darf jetzt weiterziehn,
damit neue Räume neu entsteh’n.
Für Ruhe, Sicherheit und Vertrauen pur,
wir bauen Zukunft – Stein für Spur. 🛠️🐾

18/01/2026

Es gibt die weit verbreitete Behauptung, Hunde seien untereinander grundsätzlich grob und würden Konflikte hart regeln.

Genau mit solchen Aussagen werden oft unfaire und übergriffige Trainingsmethoden gerechtfertigt. Nach dem Motto: Wenn Hunde das untereinander so machen, dürfen wir Menschen das auch. Diese Argumentation hält einer fachlichen Betrachtung nicht stand.

In einem vorherigen Beitrag habe ich bereits deutlich gemacht, warum diese Aussagen falsch sind. Sie dienen nicht dem Verständnis des Hundes, sondern sollen rechtfertigen, dass man „gemein“ sein darf.

Das hat weder etwas mit Lernen noch mit moderner, wissenschaftlich fundierter Hundeerziehung zu tun.

Hunde nutzen Aggression nicht als Werkzeug im Training. Aggression ist Kommunikation. Sie entsteht aus innerem Druck, aus Unsicherheit, aus Stress oder im Zusammenhang mit dem Schutz von Ressourcen.

Auch das habe ich bereits erklärt.

Da man sehr leicht einfach Dinge behaupten kann, zeige ich in diesem Beitrag bewusst keine Theorie mehr, sondern Praxis.

Im folgenden Video siehst Du, wie Hunde tatsächlich mit Ressourcen umgehen, wie differenziert ihre Kommunikation ist und wie viel Feingefühl in diesen Situationen steckt.

Ohne Gewalt, ohne Machtausübung.

Schau Dir das Video aufmerksam an und bewerte nicht anhand alter Glaubenssätze, sondern anhand dessen, was real zu beobachten ist. Genau darum geht es mir hier.

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Waldems
65529

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