04/03/2026
⚠️ Aktueller Tollwutfall in Rheinland-Pfalz
Am 10. Februar 2026 wurde im Rhein-Pfalz-Kreis bei einem verstorbenen Hund offiziell Tollwut nachgewiesen. Das Tier stammte aus einem illegalen Import aus Russland und war trotz vorliegender (vermutlich gefälschter) Papiere nicht wirksam geschützt. Eine im selben Haushalt lebende, ungeimpfte Katze musste vorsorglich eingeschläfert werden.
Warum die Impfung jetzt wichtig ist
Obwohl Deutschland seit 2008 als frei von terrestrischer (fuchsbasierter) Tollwut gilt, zeigt dieser Fall, dass das Virus durch Tierimporte jederzeit eingeschleppt werden kann.
❗️Tödliche Gefahr: Tollwut ist eine Zoonose (auf Menschen übertragbar) und verläuft nach Ausbruch der Symptome sowohl bei Tieren als auch bei Menschen fast immer tödlich.
Rechtliche Besserstellung: Im Falle eines Kontakts mit einem seuchenverdächtigen Tier haben geimpfte Hunde und Katzen einen entscheidenden Vorteil. Während für ungeimpfte Tiere laut Tollwut-Verordnung oft die sofortige Tötung angeordnet wird, können wirksam geimpfte Tiere stattdessen unter behördliche Beobachtung oder Quarantäne gestellt werden.
Die Landestierärztekammer Rheinland-Pfalz appelliert dringend an alle Tierhalter, den Impfstatus ihrer Tiere zu prüfen und gegebenenfalls aufzufrischen.
Das sollten Sie jetzt tun:
Impfpass prüfen: Schauen Sie nach, ob die Tollwutimpfung Ihres Tieres noch gültig ist (häufige Auffrischung alle 3 Jahre, je nach Impfstoff).
Tierarzt konsultieren: Lassen Sie Lücken in der Grundimmunisierung schließen.
Vorsicht bei Käufen: Seien Sie extrem vorsichtig bei Welpenangeboten aus dem Internet, insbesondere bei Tieren aus dem Ausland (z. B. Russland, Belarus, Türkei, Ägypten), deren Herkunft unklar ist.
Haben Sie den Heimtierausweis Ihres Tieres griffbereit, um das Datum der letzten Impfung zu checken? Sprechen Sie uns gerne bei Fragen auf die Tollwutimpfung an.