16/07/2026
❗Warum man niemals einem (fremden) Hund hinterherläuft/-fährt❗
Eins vorweg, dieser Beitrag soll aufklären! Nicht verurteilen!
Die letzten Wochen erleben wir immer häufiger, dass Hunden, die ohne Halter gesehen werden, hinterhergelaufen/-gefahren wird. Das Familie/Freunde/Nachbarn sehr schnell informiert werden und regelrechte Suchtrupps organisiert werden. Aus diesem Grund sollen auch Sichtungen nicht öffentlich gepostet werden.
Ja wir wissen, eigentlich möchte man damit keinen Schaden anrichten, man meint es gut und möchte dem Hund helfen!
Leider erreicht ihr damit das Gegenteil!
Die Hunde laufen, und das in Angst und ja auch in Panik. Sie fühlen sich gejagt und versuchen nur so schnell wie möglich zu fliehen, koste es was es wolle.
Sie rennen kopflos, im besten Fall über eine große Fläche Felder, in den meisten Fällen rennen sie aber über Straßen oder auf Autobahnen, ohne zu gucken ob ein Auto kommt versteht sich. Das bedeutet nicht nur akute Lebensgefahr für den Hund, sondern auch für jeden Verkehrsteilnehmer!
Oder sie flüchten in ein Gleisbett, denn da läuft/fährt der Mensch nicht mehr hinterher. Vermeintliche Sicherheit kann auch hier zur Lebensgefahr werden. Selbst wenn der Hund das Gleisbett verlässt, kann der Sog des Zuges für den Hund tödlich enden.
Man kennt es von Bahnhöfen, dort gilt ein Sicherheitsabstand und man soll sich nicht an der Bahnsteigkante aufhalten. An Bahnhöfen verringern die Züge ihre Geschwindigkeit bei der Durch-/Einfahrt, auf freier Strecke nicht.
Anschließend verlassen die meisten Hunde ihr Gebiet, da ständige Einfangversuche und Verfolgungen Stress und Angst für sie bedeuten!
Sie kommen nicht mehr an ihre gewohnten Futterstellen oder an die eventuell schon aufgestellte Lebendfalle. Das bedeutet, warten auf die nächste Sichtung, schauen wie sich sein Laufmuster in den nächsten Tagen entwickelt. Kommt er in sein Gebiet wieder zurück oder in welchem Gebiet pendelt er sich ein.
Hat er alles gut überstanden? Hoffen und bangen bei den Besitzern und bei uns!
Pepe hat es damals eindrucksvoll gezeigt!
Nachdem er mehrfach den Verkehr auf der A61, der A52 und den Verkehr innerhalb der Stadt ausgebremst hat, hat er sich in ein für ihn vermeintlich sicheres Gebiet zurückgezogen. Nämlich in direkter Nähe zu der Bahnstrecke am Hauptbahnhof MG-Rheydt.
Er hat gelernt sich von Straßen fernzuhalten, wir hatten dadurch keine andere Wahl und konnten ihn nur in der Nähe der Gleise und Zugbrücke sichern. Natürlich nach Rücksprache mit der DB und der zuständigen Bundespolizei.
Für Pepe war es ein Lebensgefährliches Gebiet und uns fielen unzählige Brocken vom Herzen, als er kurz darauf in unsere Falle ging.
Wünschen wir uns so ein Gebiet? Ganz klar nein!
Würden wir es wieder tun? Ganz klar ja!
Deshalb unsere eindringliche Bitte!
Wenn ihr einen herrenlosen Hund seht, macht euch eine Standortmakierung, notiert euch die Zeit der Sichtung und in welche Richtung er gelaufen ist. Aber bitte, bitte lauft/fahrt ihm nicht hinterher! Meldet ihn bei der Polizei/Ordnungsamt, bei Tasso/Findefix oder dem zuständigen Tierheim. Dort werden entlaufene Hunde immer direkt nach entlaufen gemeldet. Wenn ihr eine Hundesicherung für euer Gebiet kennt, dann informiert diese, eventuell haben sie schon Kontakt zu den Besitzern. Bittet postet eure Sichtung nicht öffentlich!
Solltet ihr den Hund von einem Suchpost/-Flyer kennen, dann meldet eure Sichtung unter der angegeben Nummer! Ebenfalls wenn ihr den Post/Flyer erst später seht. Auch ältere Sichtungen können wichtig sein!
Der Beitrag darf natürlich gerne geteilt werden!
-Das Bild wurde mit KI erstellt-