Hundeschule RudelCoaching

Hundeschule RudelCoaching Die etwas andere Hundeschule. Mobiles Training & Team-Coaching für Menschen mit Hunden. Hundepensio BEziehung statt ERziehung könnte man es als Kurzformel nennen.

Als Arbeitsschwerpunkt habe ich das Thema Alltag von Menschen mit Hund gewählt. Ich arbeite mit einen Trainingsansatz, mit dem sich die Basis für ein angenehmes Zusammenleben, einen harmonischen Alltag herstellen lässt, die Schwierigkeiten auflösen kann. Meine Arbeitsweise orientiert sich an dem, was uns unsere Hunde vorleben, wie unsere Hunde miteinander umgehen. Das findet rein auf der sozialen

Ebene statt und das ist eine Art von Kommunikation mit dem Hund, die für ihn verständlich ist. Stimmt die Beziehung und die Kommunikation zwischen Mensch und Hund, lösen sich alleine dadurch schon Schwierigkeiten im Zusammenleben einfach auf oder entstehen erst garnicht. Der Alltag für Mensch und Hund kann durch Schwierigkeiten so sehr verleidet werden, sei es nun daheim oder unterwegs. So ein Verlauf ist so schade, wollen wir Hundehalter doch alle einfach nur zusammen mit unseren Hunden ein schönes Leben haben. Mein Ziel ist daher, dass Menschen wieder Spass an und mit ihren Hunden haben!

08/05/2021

Hasenpest-Fälle in der direkten Nachbarschaft von Grefrath:
Im Raum Kempen und Süchteln sind Fälle der Hasenpest (Tularämie) labordiagnostisch bestätigt worden. Das teilte der Kreis Viersen mit. Bei Tularämie handelt es sich um eine bakterielle Erkrankung, die vorwiegend bei Feldhasen und anderen Nagetieren auftritt. Der Erreger (Francisella tularensis) kann aber auch auf andere Tiere und den Menschen übertragen werden (Zoonose). Dem Kreis Viersen liegt ein erster Fall von Tularämie beim Menschen vor. Übertragungen von Mensch zu Mensch sind nicht bekannt.
Der Erreger überlebt in der Umwelt (Erdboden, Schlamm oder Wasser) mehrere Wochen bis Monate. Menschen infizieren sich vor allem bei intensivem Kontakt mit erkrankten Tieren oder deren Ausscheidungen sowie beim Umgang mit Kadavern – insbesondere beim Enthäuten und Ausnehmen erlegten Wildes. Der Erreger dringt beim Kontakt mit infizierten Tieren über kleinere Verletzungen in die Haut ein. Aufgrund der niedrigen Infektionsdosis reicht bereits das Einatmen von erregerhaltigem Staub beim Umgang mit Tierkörpern aus, um eine Erkrankung auszulösen. Eine Infektion über unzureichend erhitzte Nahrungsmittel oder kontaminiertes Wasser ist ebenfalls möglich.
Neue Studien der Veterinärmedizinischen Universität Wien bekräftigen Theorien, dass auch Hunde als Zwischenwirt für die Erkrankung dienen könnten, wenn ein direkter Kontakt zu infizierten oder erkrankten Wildtieren bestand. Die Hunde bilden selbst keine oder kaum Symptome der Erkrankung aus, können aber als unerwarteter Überträger des Bakteriums auf den Menschen in Frage kommen.

Diese vorbeugenden Maßnahmen sollten beachtet werden:

Ungeschützter Kontakt zu Wildtieren, besonders Feldhasen und anderen Nagetieren, sollte vermieden werden. Das gilt insbesondere bei offensichtlich kranken Tieren.
Ungeschützter Kontakt zu Kadavern von Wildtieren sollte ebenfalls vermieden werden.
Es ist arttypisch, dass junge Feldhasen in Erdmulden am Weges- oder Feldrand hocken. Die Häsin ist meist in der Nähe und die Jungtiere sind nicht von ihrer Mutter verlassen. Diese Tiere benötigen keine Hilfe und sollten auch aus Eigenschutz nicht aufgenommen werden.
Hunde sind anzuleinen. Infizierte und geschwächte Hasen sind leichte Beute und eine Übertragung kann nicht ausgeschlossen werden.
Jäger sollten beim Versorgen der Feldhasen Einmalhandschuhe und eine Atemschutzmaske tragen.

Der Kreis bittet darum, den Fund von verendeten Feldhasen an den zuständigen Jäger oder das Kreisveterinäramt (Tel.: 02162/ 39-1309) zu melden, damit gegebenenfalls eine labordiagnostische Untersuchung eingeleitet werden kann.

so sieht es derzeit aus.....
27/02/2021

so sieht es derzeit aus.....

Wir wollen einen Hund! Auslandstierschutz? Illegaler Welpenhandel? Oder eine Kombination aus beidem?

Von Ralph Rückert, Tierarzt, und Johanne Bernick, Tierärztin

Das kleine Kerlchen auf dem Foto ist Balou. Wir haben ihn am 16. Februar in unserer Praxis vorgestellt bekommen. Da hatte er mittelgradig Durchfall, war aber sonst gut drauf, neugierig und aktiv. Der Giardientest fiel positiv aus, eine entsprechende Behandlung wurde eingeleitet. Zwei Tage später war er wieder da, weil es ihm plötzlich gar nicht mehr gut ging. Genau genommen ging es ihm derartig schlecht, dass wir ihn nach stabilisierender Erstversorgung zur stationären Intensivbehandlung in eine Klinik überwiesen haben. Am 22. Februar war sein kurzes Leben schon wieder vorbei. Er starb als Letzter von vier Geschwistern, die etwas über eine Woche zuvor mit einem größeren Transport aus Rumänien in der Hoffnung auf schöne Forever-Homes nach Deutschland gekommen waren, an der Parvovirose.

Ich höre Sie jetzt buchstäblich alle denken: Ja, typisch, so läuft das eben gern mal, wenn man sich einen Welpen aus dem illegalen Hundehandel anschafft! Weit gefehlt: Balou und seine Geschwister wurden von einer nach unseren Recherchen durchaus seriös wirkenden Auslandstierschutz-Organisation nach Deutschland verbracht. Die mehr als unerfreulichen Begleitumstände dieses Falles bringen uns aber zu der Frage, was genau eigentlich der Unterschied zwischen den Methoden im illegalen Hundehandel und dem Vorgehen mancher Auslandstierschutz-Orgas sein soll.

Das ging schon bei Balous Impfpass los. Der sah, mal abgesehen von Details wie einem definitiv zu engen Zeitabstand zwischen zwei Impfungen, eigentlich ganz vernünftig aus. Bis auf die Tatsache, dass weder der Zahnstatus des Welpen noch sein allgemeiner Entwicklungszustand zum eingetragenen Geburtsdatum passen wollten. Wir hegen den Verdacht, dass Balou (und damit natürlich auch seine Geschwister) vorsätzlich 4 Wochen älter gemacht wurden, damit sie früher nach Deutschland importiert werden konnten. Wie Sie wahrscheinlich wissen, ist so ein Import von Welpen nach den geltenden Regelungen frühestens im Alter von 15 Wochen möglich. Dieses Ältermachen von Tierschutz-Welpen ist uns vor kurzer Zeit verdachtsweise schon einmal untergekommen.

Hat man Zweifel am angegebenen Geburtsdatum, bekommt man zwangsläufig auch Zweifel an dem im Impfpass dokumentierten und sowieso auffällig hastig (zu hastig!) durchgezogenen Impfschema. Wird schon bei einem so entscheidenden Punkt wie dem Geburtsdatum getrickst, wo ist dann noch geschummelt worden?

Bis hierhin reden wir allenfalls von Verdachtsmomenten, von Unstimmigkeiten, von Indizien für Foul Play. Wirklich empörend aber wurde der ganze Fall, als wir von Balous Besitzern anlässlich seines zweiten Besuches bei uns, als es ihm schon so schlecht ging, erfahren haben, dass eines seiner Geschwister ebenfalls schwer erkrankt war und in einer Tierklinik im Rheinland stationär behandelt wurde. Natürlich haben wir sofort bei den dortigen Kolleg:innen angerufen und um Infos zu den dort erhobenen Befunden und eingeleiteten Maßnahmen gebeten. Die Kollegin, die mich nach unserer Anfrage zurückrief, erklärte mir unumwunden, dass ihr von der Vorsitzenden der Tierschutz-Organisation, die Balou und seine Geschwister nach Deutschland verbracht hatte, ausdrücklich untersagt worden sei, irgendwelche Infos zu dem Fall weiterzugeben. Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen: Eine Organisation, die sich „Tierschutz“ auf die Fahnen geschrieben, diese Welpen nach Deutschland gebracht und an wohlmeinende Familien vermittelt hat, versucht aktiv und vorsätzlich, einen medizinischen Informationsaustausch zwischen zwei tiermedizinischen Einrichtungen zu verhindern, die sich gerade nach Kräften bemühen, das Leben der Kleinen zu retten! Da bleibt einem schon die Spucke weg!

Sie werden sich fragen, was diese „Tierschutz-Organisation“ da überhaupt zu bestimmen hat, nachdem die Welpen ja schon an ihre neuen Besitzer übergeben worden waren. Das Problem dabei sind die heutzutage im Auslandstierschutz üblichen Abgabeverträge, nach denen die jeweiligen Organisationen die eigentlichen Besitzer der Hunde bleiben, die Tiere also den adoptierenden Leuten nur sozusagen „leihweise“ überlassen werden, ein in unseren Augen (auch rechtlich) ziemlich zweifelhaftes Konstrukt. Auf jeden Fall hat in unserem Fall die verantwortliche Organisation ihr Besitzrecht ausgeübt und eben versucht, jeglichen Informationsaustausch zu unterbinden, aus welchen obskuren Gründen auch immer. Unsere Konsequenz: Wir haben den Vorgang im Einverständnis mit Balous trauernden Besitzern und unter Übermittlung aller uns zugänglichen Daten an das Veterinäramt gemeldet.

An diesem Punkt stellt sich dann in unseren Augen die entscheidende Frage: Inwiefern ist man eigentlich als tierschutzbewegter Hundeinteressent, der bei seinen Bemühungen um einen Welpen lobenswerterweise einen großen Bogen um den illegalen Hundehandel machen will, bei einer solchen „Tierschutz-Organisation“ besser aufgehoben als beim schnellen Kauf über Ebay-Kleinanzeigen? Wie verhindert man, dass man an einen solchen Verein gerät, der seuchenhygienisch völlig unsachkundig agiert und der seine eigenen Interessen offenbar weit über die Gesundheit der importierten Tiere stellt? Wie klopft man in einer Zeit, in der man sich im Netz mühelos jedes beliebige Hochglanz-Image (mit massenhaft süßen und/oder mitleiderregenden Welpenfotos) verpassen kann, die reale Vertrauenswürdigkeit einer Tierschutz-Organisation ab? Kurz und bündig: Wir wissen es nicht!

Wir unterstellen ein sehr weit verbreitetes Problem. Es liegen seriöse Schätzungen vor, dass der deutsche Hundebestand im Pandemiejahr 2020 um geschlagene 20 Prozent zugenommen hat. Die deutsche Hundezucht, ob nun vereinsorganisiert oder nicht, kann diese enorm gestiegene Nachfrage nicht mal ansatzweise befriedigen. Wir reden bei 20 Prozent immerhin von über zwei Millionen Hunden! Alle Züchter:innen, mit denen man sich unterhält, berichten von ellenlangen Wartelisten oder sogar von einem Nachfragestop. Eine schnelle Recherche, die wir auf den Websites der Tierheime größerer Städte durchgeführt haben, vermittelte uns den Eindruck, dass auch dort viel, viel weniger Hunde auf eine Vermittlung warten, als es in früheren Jahren üblich war. Man ist versucht, von einem buchstäblich leergefegten Markt zu sprechen.

Die anhaltend hohe Nachfrage nach Welpen kann also eigentlich nur aus dem Ausland befriedigt werden, mithin entweder über den illegalen Hundehandel, über Auslandstierschutz-Organisationen oder über „Vereine“, die ungeniert das eine mit dem anderen kombinieren. Dass man als Hundebesitzer in spe den Welpenhandel und Ebay-Kleinanzeigen meiden sollte wie der Teufel das Weihwasser, müsste sich inzwischen rumgesprochen haben. Möchte man was Gutes tun und einen Hund aus dem Ausland adoptieren, sollte man aber – geht man von dieser Geschichte aus – wohl auch besser so genau wie irgend möglich hinschauen, bevor man seinen durch das Schlüsselwort „Tierschutz“ getriggerten Vertrauensvorschuss an genau die Falschen verteilt und damit voll ins Messer läuft!

Wirklich seriös vorgehende Auslandstierschutz-Organisationen möchten wir (in zugegebenermaßen grenzenlosem Optimismus!) darum bitten, sich Gedanken darüber zu machen, wie sie sich effektiv und für den „Verbraucher“ transparent vom Pseudotierschutz-Welpenhandel abgrenzen könnten.

Bleiben Sie uns gewogen, bis bald,

Ihr Ralph Rückert, Ihre Johanne Bernick

© Kleintierpraxis Ralph Rückert, Römerstraße 71, 89077 Ulm

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allen einen guten rutsch und viel glück im neuen jahr!
31/12/2020

allen einen guten rutsch und viel glück im neuen jahr!

14/12/2020

da sind wir also wieder: im lockdown!
ich bin in der winterpause, die vermutlich länger ausfallen wird, als ich es geplant hatte. davon muss ich wohl ausgehen.
so unschön die situation natürlich ist, sie birgt auch chancen. nie ist alles nur schlecht.
freut euch, dass wir hunde an unserer seite haben!
besinnt euch auf die wichtigen dinge im leben. nutzt die zeit mit euren hunden. entschleunigt euch. und werdet kreativ.

haltet euch an die regeln, tragt masken, haltet abstand, nehmt rücksicht. wir werden die zeit überstehen.....mit unseren hunden.

bleibt alle gesund!!

das interessante seminar wird vielleicht noch einmal angeboten....🙂
12/12/2020

das interessante seminar wird vielleicht noch einmal angeboten....🙂

Jagende Hunde „Wenn die Genetik der Harmonie davonläuft“ war unser Thema beim online Vortrag mit Normen Mrozinski.
Was sich erstmal lustig anhört, so ist es doch ein komplexes Thema.
Natürlich hat die Genetik des Hundes einen großen Einfluss auf das Jagdverhalten unserer Vierbeiner, aber auch wir Halter können einiges steuern.
So wurde erklärt, wie z. B. das scheinbar „harmlose“ Ballspielen zu gefährlichem Ernst werden kann.
Vielen Dank an Normen Mrozinski für eine tolle Präsentation und einen spannenden und lehrreichen online Vortrag.

heute war weiterbildungszeit....sehr bequem vom sofa aus. 😁 war hörenswert!
11/12/2020

heute war weiterbildungszeit....sehr bequem vom sofa aus. 😁 war hörenswert!

Online – Vortrag mit Normen Mrozinski : Jagende Hunde „Wenn Genetik der Harmonie davonläuft“ Dezember 2020 Online – Vortrag mit Normen Mrozinski Jagende Hunde „Wenn Genetik der Harmonie davonläuft“ 11.12.2020 18:00 – 22:00 Uhr25,- € pro Teilnehmer incl. 16% MwSt. Viele Hundehalter ...

02/12/2020
das sollten sich alle anschauen, die brachyzephale rassen in der auswahl haben, weil sich davon sehr angesprochen fühlen...
02/11/2020

das sollten sich alle anschauen, die brachyzephale rassen in der auswahl haben, weil sich davon sehr angesprochen fühlen. damit sollte klar werden, dass kurznasige rassen nicht lustig sind, sondern tatsächlich qualzuchten und mit vielen gesundheitlichen problemen geschlagen. und bitte, niemand sollte versprechungen von züchtern glauben schenken. züchter möchten einfach verkaufen. und vor allem sollte man wissen, dass die werbung von züchtern mit freiatmenden welpen purer bu****it ist. inwieweit ein hund von anatomisch bedingten problemen betroffen ist, zeigt sich erst im laufe des wachstums!

Unnatural selection: How it started, and how it ended.

heute ist mal wieder weiterbildungszeit. Robert Mehl: Die neurobiologischen Grundlagen von Schlaf und Ruhehttps://animal...
22/10/2020

heute ist mal wieder weiterbildungszeit.
Robert Mehl:
Die neurobiologischen Grundlagen von Schlaf und Ruhe
https://animal-info.de/mehl-ruhe/
coronabedingt ist es umgewandelt in ein webinar.
ich freue mich darauf!

Vortrag mit Robert Mehl in Düsseldorf: In der Ruhe liegt die Kraft - Die neurobiologischen Grundlagen von Schlaf und Ruhe

zur erinnerung; der chip alleine reicht nicht, er muss auch registriert sein!
20/10/2020

zur erinnerung; der chip alleine reicht nicht, er muss auch registriert sein!

Nach der TASSO-Registrierung bekommen Tierhalter den TASSO-Tierausweis per Post zugeschickt. ☝️ Bewahrt diesen am besten immer griffbereit auf. So habt ihr wichtige Nummern 🔢 wie z. B. die TKN oder die Transpondernummer eures Tieres schnell zur Hand, solltet ihr euren tierischen Liebling bei TASSO vermisst melden oder eure Daten ändern wollen. 🐾

Auf dem TASSO-Tierausweis findet ihr die wichtigsten Halter- und Tierdaten, so wie sie auch in der TASSO-Datenbank hinterlegt sind.

Adresse

Ransberg 24
Viersen

Öffnungszeiten

Montag 10:00 - 20:00
Dienstag 10:00 - 20:00
Mittwoch 10:00 - 20:00
Donnerstag 10:00 - 20:00
Freitag 10:00 - 20:00
Samstag 10:00 - 18:00

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