31/12/2025
Ceres kleiner Jahresrückblick,
Hallo meine lieben Fellnasenfreunde hier ist Eure Ceres. Man glaubt es nicht schon sind die letzten Stunden dieses Jahres angebrochen. Wer hätte gedacht, dass es so schnell vorbei geht. Es war ein ereignisreiches und aufregendes Jahr. Aber fangen wir mal ganz von vorn an.
Angefangen haben wir es mit einer großen Familienfeier im Januar und dann haben wir uns ganz langsam mit dem neuen Jahr angefreundet, so die ganz üblichen Termine, Osteopathie für uns Dackelchen, eine kleine Operation bei unserer Dackeloma und bei mir, Frauchens Rücken, der sich immer meldet, wenn Frauchen es nicht braucht 😊.
Im Februar wurde es schon spannender, die Praxis besuchte einen Kochkurs, damit sie nicht nur mit Spritzen umgehen können, sondern auch mit dem Kochlöffel.
Irgendwas rumorte bei uns. Frauchen war viel am Telefon, es wurde viel hin und her diskutiert. So ganz habe ich es nicht verstanden. Es ging um ein kleines Dackelmännlein, das wohl ganz weit weg lebte und so gar nicht glücklich war. Na und plötzlich wurde das Auto gepackt, mit Decken, Futter, Körbchen und vielem mehr. Komisch nur, wir durften nicht mit, wir blieben bei Herrchen. Frauchen und ihr Bruder fuhren in aller Frühe los- ihr Ziel : Ungarn. Nachmittags kamen sie dort an, und da war er: Caramba. Ein Dackelmännlein ganz klein und dünn und voller Erwartung was das wohl für komische Leute waren, die da plötzlich vor ihm standen und ihn auf den Arm nahmen. Aber lassen wir ihn mal selber zu Wort kommen.
Mein Name ist Caramba und ich komme aus einem weit entfernten Land, aus einer großen Stadt, namens Budapest. Da ich ein wenig vorwitzig bin, kam es zu einem Unfall, bei dem ich schwer verletzt wurde. Ich bin unter ein Auto geraten und wurde in eine Klinik gebracht. Leider wollte meine Familie mich nicht mehr wiederhaben. So bin ich zu Futrinka gekommen. Das ist eine Tierschutzorganisation, die sich um Jagdhunde kümmert. Ich wurde operiert und kam zu Maria auf die Farm. Hier waren viele andere Hunde. Auch wenn ich viel gekuschelt wurde, ich vermisste meine Familie und wollte wieder nach Hause. Ich hab gar nicht verstanden, warum ich jetzt hier war. Maria hat mich oft mitgenommen, wenn sie unterwegs war. So auch an diesem speziellen Tag. Wir warteten im Auto. Plötzlich ging die Tür auf, ich schaute neugierig nach draußen. Maria nahm mich auf den Arm, drückte mich und schwups saß ich auf einem anderen Arm. Ich wurde gestreichelt und in ein Auto gesetzt, ich war gespannt was nun passieren würde. Jetzt habe ich wieder ein Frauchen, ein Herrchen und eine Dackeloma und 2 etwas ältere Dackelschwestern. Manchmal triezt mich die kleinere von beiden etwas, aber ganz Dackelgentlemen ignoriere ich sie und gehe weg. Schwieriger war es eine neue Sprache zu lernen. Na aber es gibt nichts was ein Dackel nicht lernen kann, also auch eine neue Sprache. Lustig war das ich einen neuen Namen bekam, ich hörte immer was von Caramba, wer ist denn dieser Caramba fragte ich mich. Nun es wurden schöne Leckerchen vor meiner Nase gewedelt und Caramba gerufen, na da bin ich mal hingegangen. Nach ein paar Anläufen habe ich mir gedacht ,hm die meinen wohl mich, na gut dann heiße ich jetzt Caramba, es gibt schlimmeres 😊 😊.Frauchen sagt ein Name ein Programm 😊.Nun gebe ich mal wieder zurück an Ceres, sie drängelt schon und ich gehe jetzt vor den Kamin, mein Bäuchlein wärmen.
So nun werde ich mal weitererzählen : Nachdem das Auto ausgeladen war und Caramba sich in sein Autokörbchen gekuschelt hatte, ging die wilde Fahrt wieder zurück. Einen Zwischenstopp gab es aber noch. Es wurde eine Rast in einem Hotel eingelegt. An Schlafen war aber nicht wirklich zu denken. Die ganze Nacht heulten Sirenen und es war furchtbar heiß in dem Hotel. Also wurden ganz schnell die Köfferchen wieder eingeladen und los gings.
Dann zog Caramba zu unserer Dackeloma. Da er so ganz komische Dingelchen in seinem Bauch hatte, durften wir ihn nicht sehen. Frauchen hat gesagt erst muss er gesund sein und dann dürft ihr Euch kennenlernen.
Da kam dann auch schon der März. Caramba lebte sich ein und wurde in Hofheim vorgestellt, da wurde dann entschieden, dass er noch einmal operiert werden müsste. Sein Becken war kaputt und er konnte sein Füßchen nicht benutzen. Herrchen und Frauchen waren im Kraichtal unterwegs und haben Unterschriften gesammelt. Das Thema Windkraft lässt uns alle nicht los. Frauchen und unsere Dackeloma fuhren nach München, um sich ein bisschen Kultur zu gönnen, Domingo gab ein Konzert. Das wollte sie sich nicht entgehen lassen. Beseelt kamen beide wieder.
Ja und dann wurde es richtig spannend, Herrchen hat sich als Bürgermeisterkandidat aufgestellt. Das war eine wilde Zeit. Plakate wurden gehängt, es gab Informationsveranstaltungen, viele Gespräche und Termine. Es wurden Veranstaltungen besucht und man traf viele nette Leute.
Ende März wurde dann Caramba hier in Hofheim erneut operiert und nun warteten wir ab, was passieren würde. Viel Physiotherapie, Osteopathie und viel Geduld brachten den Erfolg. Er kann wieder auf allen vier Füßchen laufen und erkundet fröhlich seine Umwelt.
Die Wahl ging in Ihre heiße Phase, viele Freunde halfen mit Zettel zu verteilen, es wurde so mancher Kilometer gelaufen. Dazu kam auch bei uns noch einmal das Thema Windkraft auf die Tagesordnung. Viele fleißige Helfer waren dabei und haben alles gegeben. Auch hier haben wir tolle Leute kennengelernt und auch neue Freunde gewonnen. Es wurde österlich und die großen Vorstellungsrunden der Kandidaten begannen.
Tja und dann war alles schon wieder rum. Herrchen ist es zwar nicht geworden, aber er sagt auch wenn man kein Bürgermeister ist, kann man sich für die Sachen einsetzen, die einem wichtig sind. Na und das tut er weiterhin. Nun hatte er endlich wieder mehr Zeit für uns und seine Obstwiese und natürlich auch für Frauchen 😊.
Frauchen war immer mal wieder in dackeligen Angelegenheiten unterwegs, wenn es darum ging Zwingerabzunehmen oder Welpen zu begutachten und Neuzüchterprüfungen abzunehmen.
Natürlich wurden auch schöne Grillfestchen gefeiert und wir Dackel waren immer mittendrin, statt nur dabei. Wir haben dann natürlich auch unser Adoptivbrüderchen Caramba kennengelernt. Natürlich ganz vorsichtig und langsam. Aber ganz Gentlemendackel wie er ist, hat er alle Anzickereien von uns Mädels stoisch ertragen. Nun, es ist eine friedliche Koexistenz 😊. Meine kleine Schwester Chloe ist die Chefin, dann komme ich und dann Caramba. Wenn sie sich dann so an ihn kuschelt, mag man nicht glauben, dass sie ihn nicht leiden kann 😊 😊.
Der Sommer zog ins Land und die Urlaubszeit kam immer näher. Der August war mit Ernten ausgefüllt. So eine gute, reiche Ernte gab es schon lange nicht mehr. Dieses Jahr hat alles gepasst. Im September ging es erst nach Oberwiesenthal und dann an die Mosel. Wir wanderten was die Dackelbeine hergaben. Caramba immer mit und fleißig voraus.
Natürlich besuchte Frauchen wieder viele Fortbildungen, um auf dem neuesten Stand zu sein. Frau Graf vertiefte Ihr Wissen um unsere Herzchen, so dass sie im nächsten Jahr da richtig angreifen möchte.
Caramba besucht nun seit einiger Zeit die Hundeschule und macht regelmäßig seine Übungen. So langsam kommen die Muskeln wieder.
Die warmen Herbsttage gingen dahin und der Winter hielt Einzug. Es war ganz schön fröstelig. Mit warmen Mäntelchen kann uns aber nichts schocken. Frauchen und die Praxis machten einen Ausflug nach Maria Laach und besuchten eine Führung durch das Kloster und die Bibliothek.
Es wurde wieder ein Wald im Wohnzimmer aufgestellt und viele schöne Dinge dekoriert, das hieß der Weihnachtsdackel war nicht mehr weit. Da wir ja immer ganz artige Dackelchen sind, wurden wir natürlich reich beschenkt 😊. Spielzeug und Kuscheldeckchen lagen unter dem Weihnachtsbaum.
Jetzt genießen wir ein paar freie Tage mit Frauchen und Herrchen und unserer Dackeloma. Frauchen hat noch ein bisschen gearbeitet, aber jetzt ist Pause. Kraft tanken und Dackel kuscheln steht nun auf dem Programm und ein wenig in sich gehen, was so vergangen ist und was nun kommt.
Erinnerungen an die, die nicht mehr sind und schmerzlich vermisst werden. Freude über die die da sind und mit denen mal viele Abenteuer und Freude erleben kann. Viele neue Freunde die gewonnen wurden und die man nicht missen möchte.
Wir wünschen allen einen guten Rutsch ins Neue Jahr, vieeeeel Gesundheit, Freude und Glück, keinen Ärger, besinnliche Stunden mit Euren Frauchen und Herrchen. Haltet Euch von den Böllern fern, habt keine Angst. Kommt gut rein, damit wir uns alle in 2026 wiedersehen und neue Abenteuer erleben können.
Alles Liebe und bis zum nächsten Jahr Eure/ Ihre Ceres, Chloe, Caramba und natürlich Frauchen