02/04/2026
Anfrage Ernährungsberatung für 5 jährigen Mischlings-Hund.
Die Halterin glaubt, der Hund bekäme durch die jetzige Ernährung (Diätfutter) wg. einer starken Pankreas-Entzündung vor ca. einem halben Jahr, nicht die passenden Nährstoffe. Nun gebe ich Recht darin, dass das Futter nicht zwingend zur Situation passt. Die Ernährung ist lediglich darauf ausgerichtet, dass der Hund wenig Fette zu sich nehmen soll. Und jetzt kommt das aaaaber…
Ich habe mich entschieden, keine Ernährungs-Anpassung zu empfehlen, denn der Hund leidet seit seinem ersten Lebensjahr an epileptischen Anfällen, die mit einem starken neurologisch wirkenden Medikament weggedrückt werden.
Nebenwirkung: Lebervergiftung. Da die Leber jedoch keine Schmerzrezeptoren besitzt, zeigt sich die Problematik im benachbarten Organ (Leber, Pankreas, Gallenblase) gehören zum selben Organ-System und sind über den Stoffwechsel eng miteinander verbunden. So treten eben diese Lebervergiftung und die Entzündung des Pankreas gemeinsam auf. Aktuell leidet der Hund erneut unter der Entzündung des Pankreas und wird tierärztlich behandelt.
Ich übernehme diesen Fall nicht, weil ich weiß, dass NUR eine Ernährungsumstellung keinen Erfolg bringt. Alle natürlichen oder naturheilkundlichen Ansätze würden keine Chance haben, gegen die stark unterdrückende Wirkung des neurologischen Medikamentes und auch nicht bei der Lebervergiftung. Man könnte zwar die Leber etwas unterstützen, würde aber keinen Sinn ergeben, denn man hält diese Vergiftung des Organismus weiter durch tägliche Medikamenten-Gaben aufrecht.
Merke: Es gibt konventionalmedizinische Therapien, da ist alles andere das man auf natürlicher oder alternativer Schiene tun könnte, um Besserung oder gar Heilung anzustoßen, erfolglos! Sie kosten den Halter noch mehr Geld und bringen dem Tier nicht mehr Gesundheit.
Wie wäre deine Idee, wenn es dein Hund wäre?