Pferde stärken by Petra Stolz

Pferde stärken by Petra Stolz Unterricht in
» klassischer Dressur
» Longen- und Bodenarbeit

Maßangefertigte Trensen, Halfter, Hundehalsbänder und Leinen aus Biothane und Leder.

"A very merry ChristmasAnd a happy New YearLet's hope it's a good oneWithout any fears"- John Lennon Ich wünsche allen F...
25/12/2020

"A very merry Christmas
And a happy New Year
Let's hope it's a good one
Without any fears"
- John Lennon

Ich wünsche allen Freunden, Kunden und Kollegen entspannte Festtage und einen guten Start ins Jahr 2021.

11 Jahre Du und Ich ❤
03/11/2020

11 Jahre Du und Ich ❤

“Geduld hat was mit Zeit zu tun. Manchmal auch mit viel Zeit.” Klaus SeiboldOft haben Menschen die Erwartungshaltung , d...
19/05/2020

“Geduld hat was mit Zeit zu tun. Manchmal auch mit viel Zeit.”
Klaus Seibold

Oft haben Menschen die Erwartungshaltung , dass der Trainer ein Problem, welches sich meist über einen langen Zeitraum manifestiert hat, innerhalb kurzer Zeit löst. Dass der Profi kommt und das Problem löst. Klappt das nicht schnell genug, nicht in der Zeit die sich der Reiter vorstellt, wird eben der nächste Trainer, Reitlehrer, Guru oder selbsternannte Heiland angerufen. Früher gab es oft nur einen Reitlehrer am Stall, frei nach dem Motto “Friss oder Stirb”. Es ist super, dass wir heute eine so große Auswahl an Trainern haben, dass man die Person aussuchen kann deren Arbeitsweise einem gefällt. Dass man nicht mit jemanden arbeiten muss, der einem menschlich nicht sympathisch ist. Doch leider führt diese Vielfalt auch dazu, dass einige in Abständen von wenigen Monaten ihre Trainer wechseln. Fast jeden Woche betritt ein neuer, selbsternannter Guru die Bühne des Pferdesports und behauptet, dass seine und nur seine, Methode die universell richtige für alle Pferde ist. Man muss nur seine DVD, sein spezielles Halfter oder sein Heilwasser kaufen und schon sind alle Probleme gelöst.
Doch so sehe ich meinen Beruf nicht. Ich helfe den Menschen ihre Probleme selbst zu lösen. Was bringt es dem Besitzer wenn sein Pferd bei einer fremden Person “funktioniert”, bei ihm die Probleme aber weiter bestehen?
Richtig: Nichts.
Ja, der Weg ist lang. Ja, es wird viele Rückschritte geben. Dinge die gestern noch gingen, die seit Wochen konstant funktioniert haben, gehen plötzlich nicht mehr. Wir arbeiten mit Tieren, 100% bekommen man nicht immer. Ja, wir arbeiten mitunter sehr lange an den Grundlagen. Ja, die Arbeit ist oft unglaublich kleinschrittig. Fast schon pedantisch. Aber wie kann ich von meinem Partner Pferd verlangen, dass es rennt, wenn es nicht mal gelernt hat zu gehen? Sitzen die Basics bekommt man viele Dinge später “einfach Geschenkt”. Manche Lektionen ergeben sich einfach, quasi als Nebenprodukt der Arbeit.
Dabei dauert es, fast immer, länger eine falsch erlernte Lektion zu korrigieren, als sie einem noch unbedarften Pferd neu zu erklären. Also habt bitte Geduld, mit euren Pferden und mit euren Trainern.
Es kommt der Tag, da funktioniert plötzlich all das was man erreichen wollte. Vielleicht sogar mehr. Und aus eigener Erfahrung kann ich sagen:
Das Wissen darum diesen Erfolg selbst erarbeitet zu haben, diesen Weg mit seinem Partner Pferd gegangen zu sein macht unendlich stolz.
Auf diesem Weg bildet man nicht nur sein Pferd aus, man bildet sich nicht nur reiterlich weiter, man lernt etwas fürs Leben: Geduld, Durchhaltevermögen, Passion.

DurchlässigkeitAm Ende der Ausbildungsskala steht die Durchlässigkeit.Hat der Reiter sein Pferd korrekt durch alle Stufe...
17/10/2019

Durchlässigkeit
Am Ende der Ausbildungsskala steht die Durchlässigkeit.
Hat der Reiter sein Pferd korrekt durch alle Stufen der Skala der Ausbildung geführt, hat er nun ein durchlässiges, leistungsbereites Pferd.
Bewegt sich das Pferd in allen Grundgangarten, in allen Übergängen und allen Lektionen taktmäßig; tritt es bereitwillig an den Zügel heran; nimmt treibende und verhaltende Hilfen an und schwingt über den Rücken durch den Körper, so ist es durchlässig.
Das alles ist wichtig, um unseren Freizeitpartner Pferd lange gesund zu erhalten. Dabei ist es egal, ob wir uns bei sportlichen Wettkämpfen mit anderen Reitern messen möchten oder lieber alleine ins Gelände gehen.

Wir wollen unser Pferd reiten, also müssen wir so fair sein und ihm die bestmöglichen Voraussetzungen schaffen, trotz unserer Nutzung, physisch und psychisch Gesund zu bleiben.

VersammlungIn der Versammlung nehmen die Hinterbeine des Pferdes durch stärkere Hankenbeugung vermehrt Last auf. Dadurch...
10/10/2019

Versammlung
In der Versammlung nehmen die Hinterbeine des Pferdes durch stärkere Hankenbeugung vermehrt Last auf. Dadurch wird die natürliche Vorhandlastigkeit des Pferdes ausgeglichen und es kann das zusätzliche, vorhandnahe Gewicht des Reiters verschleißfrei tragen.
Zusätzlich werden, durch das „setzen“ des Pferdes auf seine Hinterhand die Bewegungen der Vorhand freier. Der Betrachter bekommt den Eindruck, das Pferd bewege sich „bergauf“.
Die Länge der Schritte, Tritte und Sprünge wird kürzer, dabei bleiben Fleiß und Aktivität unverändert erhalten. Oftmals wird ein untertouriges, langsames reiten mit Versammlung verwechselt. Dies ist jedoch genauso Falsch wie der Versuch eine vermeintliche Versammlung ausschließlich über eine starke Einwirkung der Hand erzwingen zu wollen.
Deshalb ist das Erreichen der Versammlung nur durch den richtigen und gefühlvollen Aufbau der Ausbildung und durch geduldiges, sinnhaftes Arbeiten zu erreichen.
Um eine Versammlung zu erarbeiten, bieten sich versammelnde Lektionen an. Dazu zählen zum Beispiel ganze Paraden, aus allen Gangarten. Seitengänge wie Travers oder Schulterherein.
Durch die Versammlung erreicht der Reiter die relative Aufrichtung. Diese steht in direktem Bezug zum Versammlungsgrad des Pferdes. Fehlerhaft ist die „Absolute Aufrichtung“. Diese wir zumeist rein über die zu starke, rückwärtswirkende Hand herbeigeführt. Hierbei leidet immer die Rückentätigkeit und dadurch auch der Schwung des Pferdes. Ein gesundes Aufwölben des Rückens ist nicht mehr möglich, das Pferd kann den Reiter nicht mehr Schmerz- und verschleißfrei tragen.

Geraderichtung Ist das Pferd gerade gerichtet sind die Vor- und Hinterhand aufeinander „eingespurt“, sprich die Längsach...
03/10/2019

Geraderichtung

Ist das Pferd gerade gerichtet sind die Vor- und Hinterhand aufeinander „eingespurt“, sprich die Längsachse des Pferdes ist auf allen geraden und gebogenen Linien an die Hufschlaglinie angepasst.
Nur bei einem gerade gerichteten Pferd wird die Belastung auf alle vier Gliedmaßen und auf beide Körperhälften gleichmäßig verteilt. Dies ist die Voraussetzung, um ein Pferd möglichst lange vor einem einseitigen verschleiß seiner Gliedmaßen zu schützen.

„Wir wollen das Pferd nutzen, also müssen wir es in die Lage versetzen uns verschleißfrei zu tragen!“

Alle Pferde haben eine natürliche Schiefe, diese ist, ähnlich wie die Rechts- oder Linkshändigkeit beim Menschen, cerebral bedingt und somit angeboren. Dieser Umstand kann durch konsequentes, gleichmäßiges und sinnhaftes Gymnastizieren positiv beeinflusst werden.
Meist tritt das Pferd mit dem rechten Hinterbein seitlich rechts neben die Spur des Vorderhufes, dadurch muss der rechte Hinterhuf mehr Schub entwickeln. Der linke Hinterhuf hingegen muss vermehrt die Last aufnehmen. Dies führt zu einem vermehrten verschleiß.
Ist das Pferd gerade gerichtet kann es gleichmäßig an beide Zügel heran treten, es steht sicher an den Hilfen und ist durchlässig. Die Geraderichtung verbessert beziehungsweise ermöglicht erst eine optimale Entwicklung der Schubkraft und der Versammlung.
Gute Übungen zum gerade richten des Pferdes sind Seitengänge, sie kräftigen die Muskulatur und machen das Pferd geschmeidig.
Das Geraderichten ist keine Aufgabe die irgendwann abgeschlossen ist, die natürliche Schiefe bleibt. Wird ein Pferd irgendwann nicht mehr entsprechend gymnastiziert kommt sie wieder vermehrt zum Tragen.

SchwungDer Ausdruck Schwung beschreibt die Übertragung eines energischen Impulses aus der Hinterhand des Pferde, welcher...
26/09/2019

Schwung

Der Ausdruck Schwung beschreibt die Übertragung eines energischen Impulses aus der Hinterhand des Pferde, welcher in eine Vorwärtsbewegung umgesetzt wird. Ein sich schwungvoll bewegendes Pferd fußt energisch ab und schwingt mit all seinen Gliedmaßen gleichmäßig nach vorne durch“. Nur ein psychisch und physisch losgelassenes Pferd, welches mit federndem Rücken in einer leichten Anlehnung läuft, kann sich im Trab und Galopp schwungvoll bewegen. Der Schritt ist dabei außen vor, denn ohne Phase des freien Schwebens auch kein Schwung.
Bewegen ich die Sprunggelenke sofort nach dem Abfußen dynamisch vorwärts-aufwärts du nimmt die Rückenmuskulatur diese Bewegung auf, nimmt das Pferd seinen Reiter „mit“ und man kann auch diese schwungvolle Bewegung gut sitzen.
Fehlerhaft ist ein Hochziehen der Sprunggelenke nur nach oben, oder gar nach hinten. Ist der Bewegungsablauf korrekt, spürt der Reiter einen deutlichen Impuls „aus der Hinterhand“ nach vorne.
Dabei ist die Entwicklung des Schwungs immer das Ergebnis des reiterlichen Einwirkens. Durch korrekte Arbeit verbessert der Reiter so den natürlichen Gang des Pferdes. Ein Übereilen des Tempos oder zu viel Handeinwirkung führen auch hier wieder zum Verlust des Taktes und der Losgelassenheit. Dies ist genauso fehlerhaft wie Schwebetritte, welche durch das künstliche Verlängern der Schwebephase entstehen.
Um den Schwung zu Entwickeln beziehungsweise zu verbessern, kann der Reiter sich Übergänge zwischen den Gangarten genauso zu nutzen machen, wie Tempiwechsel innerhalb einer Gangart. Dabei sollten alle Übergänge stets mit möglichst wenig Zügeleinwirkung herbeigeführt werden.
Der Schwung ist nicht nur für die Dressur wichtig. Ein losgelassen, taktmäßig und schwungvoll gehendes Pferd kann auch im Springen, sowie im Gelände verschleißfrei und angenehm geritten werden

AnlehnungDie Anlehnung ist die stetig federnde, weiche Verbindung zwischen Reiterhand und Pferdemaul. Diese feine Verbin...
10/04/2019

Anlehnung

Die Anlehnung ist die stetig federnde, weiche Verbindung zwischen Reiterhand und Pferdemaul. Diese feine Verbindung darf niemals durch eine rückwärts wirkende Reiterhand entstehen oder gar erzwungen werden!
Geht das Pferd taktmäßig und losgelassen vorwärts und lässt seinen Reiter so „zum treiben kommen“, so wird das Pferd sich die Anlehnung von selbst suchen und vertrauensvoll an die Hand des Reiters herantreten.
Die jeweils zum Ausbildungsstand des Pferdes passende Anlehnung gibt ihm die nötige Unterstützung, um sein Gleichgewicht unter dem Reiter wiederzufinden. Dabei soll das Genick stets der der höchste Punkt sein, es sei den man reitet vorwärts-abwärts.
Während man zu Beginn der Ausbildung, in der Gewöhnungsphase noch mit einer leichten Anlehnung reitet, kommt es im weiteren Verlauf er Ausbildung zur sogenannten Beizäumung. Die Beizäumung ist kein Ziel der gymnastizierenden Arbeit, wohl aber eine „Begleiterscheinung“.
Auf keinen Fall darf ein junges oder nicht aufgewärmtes Pferd zu früh „an den Zügel gestellt“ werden. Das führt, besonders wenn dies hauptsächlich durch die Handeinwirkung geschieht, immer zu einem Verlust der Losgelassenheit und wirkt sich nachteilig auf die Aktivität der Hinterhand aus. Somit ist dieses Vorgehen immer als nachteilig für die Ausbildung des Pferdes anzusehen.
Fehler in der Anlehnung können, zum Beispiel eine Stirn-Nasen-Linie hinter der Senkechten oder ein sich „Hinter dem Zügel verkriechen“ des Pferdes sein. Ersteres entsteht durch eine zu stark einwirkende Hand des Reiters, oft in Verbindung mit fehlenden vorwärts treibenden Hilfen. Der zweite Fehler entsteht hingegen indem das Pferd der Zügelhilfe rückwärts ausweicht, dies geht oft mit einem „falschen Knick“ einher, das heißt nicht das Genick ist der höchste Punkt, sondern der dritte Halswirbel.
Manche Pferde legen sich auch auf den Zügel, in diesem Fall hilft es häufig die Hinterhand vermehrt zu aktivieren, zum Beispiel durch das Reiten vieler Übergänge.
Geht das Pferd gegen, beziehungsweise über den Zügel, deutet die häufig drauf auf eine mangelnde Losgelassenheit hin.
Bei allen Fehlern muss, vor einer Korrektur, immer ausgeschlossen sein, dass der Fehler nicht aus gesundheitlichen Gründen entsteht!

Losgelassenheit Die psychische und physische Logelassenheit ist, neben dem Takt, eines der wesentlichen Ziele der Gewöhn...
01/04/2019

Losgelassenheit

Die psychische und physische Logelassenheit ist, neben dem Takt, eines der wesentlichen Ziele der Gewöhnungsphase und somit auch eine Voraussetzung für die weitere Ausbildung des Pferdes.
Ein im inneren und äußeren losgelassenes Pferd kann sich zwanglos bewegen. Es wird seine Gelenke gleichmäßig beugen und strecken und so zu seiner vollen Leistungsbereitschaft und Leistungsfähigkeit gelangen. Ein Pferd, welches in diesem Zustand Gearbeitet wird, hat einen zufriedenen Gesichtsausdruck; ein ruhiges Maul; einen gleichmäßig schwingenden Rücken und einen in der Bewegung pendelnden Schweif. Das Abschnauben des Pferdes ist zudem ein Zeichen, dass das Pferd auch psychisch losgelassen ist.
Dehnt sich das Pferd in allen drei Grundgangarten Vorwärts-Abwärts, bleibt dabei im Takt und lässt den Reiter zum Sitzen und Treiben kommen ohne zu eilen, so ist es losgelassen.
Die Losgelassenheit sollte in jeder Lektion bestehen bleiben und bei jeder Trainingseinheit von neuem abgefragt werden. Geht die Losgelassenheit durch, oder während einer Lektion verloren, ist dies genauso als fehlerhaft anzusehen wie der Verlust des Taktes während einer Lektion.
Mangelnd Bewegung, gerade in den Wintermonaten mit oft weniger Auslauf, kann dazu führen, dass es dem Pferd wesentlich schwerer fällt zu einer psychischen und damit auch zu einer physischen Losgelassenheit zu finden.
Auch deshalb ist artgerechte Haltung in einem, für das jeweilige Pferd passendem, Herdenverband so wichtig. Hat das Pferd in seiner „Freizeit“ genügend Auslauf und Ausgleich wird es umso eher freudig und motiviert mit dem Menschen zusammen arbeiten.
Hat das Pferd in seiner Ausbildung nie gelernt psychisch und physisch loszulassen, wird dies immer wieder zu Problemen bei der weiteren Ausbildung und dem Erarbeiten von Lektionen führen.

31/03/2019

Pünktlich zum Frühlingsanfang bin ich aus der Winterpause zurück! Ab morgen gibt es wieder neue Beiträge 😊🐴

08/11/2018

Ich weiß das hat überhaupt nichts mit dem Thema dieser Seite zu tun, aber es liegt mir sehr am Herzen.
Bitte lasst euch Typisieren! Entweder bei dieser Aktion, oder beispielsweise über die Homepage www.dkms.de
Und wenn es für Katrin nicht passt, vielleicht für jemand anderen.
Im schlimmsten Fall kostet es euch fünf Minuten,im besten Fall bekommt ihr die Möglichkeit ein Leben zu retten!

https://www.stefan-morsch-stiftung.com/presse/top-news/katrin-kaempft-gegen-den-krebs/

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