Lórant Kornis Horsemanship - The Tengri Concept

Lórant Kornis Horsemanship  - The Tengri Concept Building Bonds Beyond Words
with your animal Before any form of training takes place a close relationship with the animal is a must. And horses especially.

My way, The Tengri Concept, has its roots in the religious beliefs of the Steppe Horse Nomads - every one of us, people or animals, are just a part of our environment. None of us is more or bear more significance than the other. Understanding and respect is the first step to comprehend the type of work I promote with regards to animal training or simply relationship with an animal. I grew up with

various "beasts" around and as a teenager I learned and practiced falconry. I have also worked with dogs and horses on professional bases. I am from a Hungarian descent, I lived and worked in Canada for many years and finally I settled in Germany. My work entails horsemanship, animal communication, animal training and I put up seminars and workshops on the importance of building a special relationship with animals. From time to time I also work in the round pen as most horsemen do, but I put an emphasis on relationship rather than training. It is, in my view, the bases for any success. My way is based on free will, absolutely no use of force and asking rather than commanding. Although I believe that we humans can build a relationship with most animal species I concentrate my work on dogs and horses. I sincerely believe that horses are totally misunderstood and should not be bent to our will but rather carefully approached. Halters, bits, saddles and widely used horse tack is something I promote hard to avoid. While dogs and people share similar predatory patterns horses are completely different. Gentle and peaceful yet absolutely competitive, horses share a very intricate social behavior which takes time to understand and translate. They run first and think second as most prey animal species do, which makes it the more complicated to deal with their spooky reactions if handled wrong. They have finely honed instincts and they do not build trust easily. Once they do though they are very simple to handle and work with. This is a double edged sword however, every time we interact with horses they learn just as much or more about us as we do about them. Whether we like it or not. My work is to teach and coach others on the kind of relationship horses and people need to establish before they can successfully "train each other". It is essential to humble ourselves and accept the basic principal: we are not more or more significant or more cognitive or wiser or smarter or any more important by the rules of nature than our horses. Unless we do that our work, in my opinion, is doomed to failure, struggle and forceful repetition of the work neither parties find fun or joyful.

Horse TalkPferde sind Fluchttiere mit einem Nervensystem, das permanent die Umgebung scannt und jede kleine Veränderung ...
20/01/2026

Horse Talk

Pferde sind Fluchttiere mit einem Nervensystem, das permanent die Umgebung scannt und jede kleine Veränderung in Körper, Energie und Timing wahrnimmt. Sie reagieren nicht direkt auf unsere Gedanken, sondern auf die körperlichen und neuronalen Impulse, die aus unseren Gedanken entstehen.
Unsere Gedanken lösen in unserem Nervensystem kleinste Impulse aus – minimalste Muskelanspannungen, feine Veränderungen in der Atmung, im Herzrhythmus und in der Körperspannung. Diese subtilen Signale, die wir selbst nicht bewusst wahrnehmen, kann das Pferd spüren und lesen. Zum Beispiel kann es sogar einen winzigen, kaum merkbaren Faden auf seinem Fell registrieren, den der Mensch selbst nicht bemerkt.
Daraus ergibt sich eine klare Konsequenz: Wir müssen nicht lernen, Pferde zu „interpretieren“, sondern lernen, uns selbst so zu regulieren und wahrzunehmen, dass wir für das Pferd klar und verlässlich werden.
Pferde lesen nicht, was wir denken – sie lesen, wie wir sind. Sie registrieren unsere Atmung, unsere Körperspannung, unsere innere Unruhe, unsere Erwartung, unsere Eile und unsere Unsicherheit. Sie reagieren auf Kohärenz im Körper: ob Körper, Geist und Gefühl übereinstimmen. Wenn wir innerlich zerrissen sind, sendet unser Körper widersprüchliche Signale, und das Pferd reagiert darauf automatisch – nicht aus „Bösartigkeit“, sondern aus einem evolutionären Überlebensmechanismus.
Das Ziel ist nicht, „ruhig zu bleiben“ im Sinne von Unterdrückung oder Kontrolle. Es geht darum, unsere inneren Prozesse so zu erleben und zu steuern, dass wir in einen Zustand kommen, den das Pferd als sicher und klar wahrnimmt. Das bedeutet: Gefühle dürfen da sein. Nervosität darf da sein. Angst darf da sein. Aber wir lernen, diese Zustände zu registrieren, sie nicht sofort in Handlung umzusetzen und sie durch unseren Körper zu regulieren.
Ein Pferd braucht Vorhersagbarkeit. Es braucht Konsistenz. Es braucht klare Signale, die es verstehen kann, ohne sie kognitiv zu deuten. Das gelingt nur, wenn wir uns selbst als Beobachter wahrnehmen – nicht als „Macher“ oder „Kontrolleur“, sondern als jemand, der seine inneren Prozesse erkennt, spürt und damit arbeitet.
Diese Haltung entspricht einer pragmatischen Praxis der Stille: nicht das Ausblenden von Gedanken, sondern das Nicht-Identifizieren mit ihnen. Wenn wir lernen, Gedanken und Gefühle zu beobachten, ohne ihnen automatisch zu folgen, entsteht im Körper Ruhe, Klarheit und Präsenz. Diese Präsenz ist kein esoterischer Zustand, sondern eine psychologisch und neurobiologisch nachvollziehbare Fähigkeit, die aus Selbstregulation und fokussierter Wahrnehmung entsteht.
Und genau diese Präsenz ist es, was Pferde lesen. Sie lesen nicht unsere Konzepte, sondern unsere Energie, unsere Kohärenz, unsere Klarheit. Wenn wir uns selbst auf diese Weise wahrnehmen und regulieren, erweitern wir unsere Empathiefähigkeit – nicht als romantische Idee, sondern als körperlich lernbare Kompetenz.
Für den Leser heißt das:
Du musst nicht „besser verstehen“, du musst „besser wahrnehmen“ – und dazu musst du lernen, dich selbst zu spüren.
Das kann so beginnen:
Atme bewusst, länger aus als ein, und beobachte, was sich in deinem Körper verändert.
Fühle deine Spannung, ohne sie zu bewerten.
Beobachte deine Gedanken, ohne ihnen zu folgen.
Schau das Pferd an, nicht als Objekt, sondern als lebenden Spiegel deiner eigenen Präsenz.
Lass die Zeit langsamer werden, damit dein Nervensystem und das des Pferdes gemeinsam ankommen können.
Wenn du das übst, wirst du merken: Du wirst nicht nur „besser mit Pferden“, du wirst auch besser mit dir selbst. Denn die Fähigkeit, in der eigenen inneren Ruhe zu bleiben und klar zu sein, ist die Grundlage dafür, dass ein Pferd dich als verlässlich und sicher lesen kann.
Und darin liegt die Brücke:
Wenn du lernst, dich selbst zu lesen, wirst du gleichzeitig für das Pferd lesbar – und ihr könnt eine Kommunikation entwickeln, die nicht über Worte läuft, sondern über Körper, Präsenz und gegenseitige Regulierung.

17/12/2025

Pferde empfinden andere Temperaturen als angenehm als wir Menschen - das sollte beim Stallbau bedacht werden. Ein Kommentar.

17/12/2025

... Die große Diskussion zum Eindecken... Es ist mehr Arbeit für Reiter, wenn sie ihr Pferd nicht eindecken. Und gleichzeitig tragen sie zur Schwächung des Systems bei einem gesunden Pferd bei, wenn sie die für das System notwendige Selbstregulation unterdrücken... Vielleicht nehmen wir uns einfach mehr Zeit für das Putzen und das Aufwärmen für das Wissen in Kauf: Ich tue meinem Pferd Gutes, wenn ich es seiner Natur entsprechend halte?

29/11/2025

The final version of "my story" promo. Stay tuned, I am working on the next videos related to my work with horses and people.

27/11/2025

my new intro for every promo video I will make

09/11/2025
09/11/2025

Neue Ausbildungsgruppe zum Lorant Kornis Horsemanship Practitioner

18 Monate Horsemanship in echter Herde

Ein Samstag im Monat – in Bürden – max. 6 Teilnehmende

In dieser Weiterbildung arbeitest du mit einer intakten, sozial gesunden Pferdeherde in Bürden: Zwei Familienverbände – Araber und Achaltekiner – leben dort gemeinsam unter der Führung eines erfahrenen Leitwallachs. Diese Herde lebt in klaren Strukturen, frei und würdevoll – und bietet dir die Möglichkeit, Pferde in ihrer echten Natur zu erleben.

Zweimal pro Workshoptag erhält jede:r Teilnehmende zwei intensive Praxiseinheiten.
Was du siehst, erlebst, fühlst und hörst, verankert sich tief in deinem System.
Lernen findet hier nicht durch reines Tun statt, sondern in der Begegnung und im Lernen durch Erfahrung – mit dem Pferd, mit dir selbst und mit der Gruppe.

Gearbeitet wird im Format einer Horse Clinic.

Das bedeutet: Es gibt keine vorgefertigte Agenda.
Stattdessen bringen die Teilnehmenden ihre aktuellen Themen mit – bewusst oder unbewusst.
Manche bringen eine konkrete Frage, andere eine Unsicherheit, einen körperlichen Impuls oder einfach ein Gefühl.

Jeder Mensch bringt etwas mit.
Sobald er einem Pferd begegnet, wird dies sichtbar.
Und genau dort beginnt die Arbeit.

Lorant Kornis, dein Ausbilder, erkennt in der direkten Begegnung zwischen dir und dem Pferd, wo dein persönliches Entwicklungsthema liegt.
Nicht als Kritik, sondern als Einladung zur Klärung, Verbindung und Tiefe.
Diese offene, lebendige Form der Horse Clinic bildet den Rahmen für alle 18 Monate – und macht echte, individuelle Entwicklung möglich.

Was du lernst – und wie du dich entwickelst

1. Verstehen statt Funktionieren
Du lernst, Pferde wirklich zu lesen. Nicht nur: „Was machen sie?“ – sondern: „Was bewegt sie?“ Du arbeitest an deinem Einfühlungsvermögen und deiner Klarheit.

2. Kommunikation auf Pferdeebene
Wie wirkt dein Körper? Was sagst du, ohne ein Wort zu sprechen?
Du lernst, die Sprache der Pferde zu verstehen – mit Augen, mit Körper, mit Energie.

3. Pferdehaltung und Anatomie
Was braucht ein Pferd, das in einer Box lebt – und was ein Pferd auf der Koppel?
Wir gehen auf körperliche, emotionale und soziale Bedürfnisse ein – in Theorie und Praxis.

4. Du als Resonanzraum
Wie du bist, wirkt. Das Pferd zeigt es dir. In diesem Kurs lernst du, innere Haltung zu entwickeln – als Basis für echte Verbindung.

5. Angst, Widerstand und Unsicherheit
Was tun, wenn das Pferd nicht mitmacht – oder du selbst nicht kannst?
Hier lernst du, mit dem zu gehen, was ist – nicht dagegen anzukämpfen.

6. Lernen durch Beobachtung
Auch wenn du gerade nicht im Zentrum stehst, geschieht Lernen: tief, nachhaltig, sinnlich.
Erfahrung wird nicht abgearbeitet – sie wirkt.

Was bleibt nach 18 Monaten?

Am Ende dieses Weges steht kein Zertifikat für Techniken,
sondern etwas, das tiefer reicht:

Eine neue Klarheit im Umgang mit Pferden.
Ein tiefes Verständnis dafür, was dein Pferd wirklich bewegt.
Die Fähigkeit, in unendlich verschiedenen Situationen ein inneres Repertoire zu haben:
eine tragfähige, verbindliche Kommunikation – über Haltung, über Gedanken, über Körpersignale.
Nicht als Technik, sondern als etwas, das in Fleisch und Blut übergeht.
Ehrlich, authentisch, lebendig.

Du gehst anders.
Mit mehr Präsenz. Mehr Feinheit. Mehr Vertrauen – ins Pferd, in dich, ins Leben.

Zum Abschluss erhältst du ein Zertifikat
des Instituts für gesundes Management über deine Teilnahme an der 18-monatigen Weiterbildung.
Die tatsächlich durchlaufenen Inhalte und Themen werden individuell dokumentiert –
denn was am Ende steht, ist sichtbar geworden und darf gewürdigt werden.

Rahmen & Kontakt

Ort: Bürden (bei Hildburghausen)
Dauer: 18 Monate | 1 Samstag im Monat | jeweils 5 Stunden
Beitrag: 120 Euro pro Termin
Termine: werden auf Nachfrage zugesandt.
Start: März 2026

Kontakt: Daniela Kobbe | 0178 2577889

Adresse

An Den Hofäckern
Themar
98464

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