Forsthaus Metzelthin

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Forsthaus Metzelthin Ansprechpartner: Ute Rott Metzelthin liegt mitten im Naturpark Uckermärkische Seen. Wir bieten Einzelunterricht, z.B. Neugierig geworden?

Wir bieten ein umfangreiches Programm rund um den Hund: animal learn Hundeschule, Seminare, Verhaltenstherapie, Verkauf von Zubehör und Hundebüchern, sowie Ferienwohnungen und Reisemobilstellplätze für Hunde und ihre Menschen im schönen Brandenburg. In unserer Hundeschule steht ein freundlicher und gewaltfreier Umgang mit Hunden an oberster Stelle. Wir arbeiten ohne Zwang und Druck, dafür mit fundiertem Wissen, wie Hunde lernen, wie sie mit uns kommunizieren und welche Erfordernisse in unserer Welt auf sie zukommen. Ute Rott hat die Trainerausbildung bei animal learn erfolgreich absolviert und ist Mitglied bei Bildungsgemeinschaft Hund. unser Welpenpaket oder Verhaltenstherapie, Gruppenstunden z.B. zum Festigen des Grundgehorsam oder Nasenarbeit, Beratung und Seminare. Die Uckermark in Brandenburg (der Naturpark Uckermärkische Seen) birgt nicht nur viele Attraktionen für Naturliebhaber, auch für Menschen und Hunde, die gerne wandern und an stillen Seen baden oder gemeinsam die Natur beobachten, ist sie geradezu ideal. In unserer Bildergalerie finden Sie viele Fotos, die Ihnen einen Eindruck von der Schönheit diese Landschaft vermitteln und Sie hoffentlich neugierig machen. Unsere Ferienwohnungen und Stellplätze werden den Bedürfnissen von Mensch und Hund gerecht. Egal welche Rasse, welche Größe oder auch wie viele Hunde Sie mit in die Ferien nehmen möchten, bei uns sind Sie immer willkommen. Die Angebote der Hundeschule stehen Ihnen auch im Urlaub zur Verfügung. Für Rohfütterer bieten wir einen interessanten Urlaubsservice. Dann sehen Sie sich doch die folgenden Seiten genauer an. Sie können sich gerne bei uns melden. Wir freuen uns auf Sie und Ihre Pelznase(n).

Im November ist in der Uckermark alles möglich: sonnige Spätherbsttage ebenso wie neblige Frühwintertage. Aber eins blei...
01/11/2026

Im November ist in der Uckermark alles möglich: sonnige Spätherbsttage ebenso wie neblige Frühwintertage. Aber eins bleibt immer: die Stille rund ums Forsthaus Metzelthin, die ihr bei den Wanderungen mit euren Hunden durch die Wiesen und Wälder genießen könnt. 🐕🌳🌲
Für alle, die noch ein paar ruhige Tage im Naturpark Uckermärkische Seen brauchen, gilt unser Herbstangebot bis einschließlich 15. Dezember:
- 10% auf alle Urlaubspakete 👍
- 15% auf alle Wohnungspreise, für Menschen mit Hunden, die "einfach so" Urlaub machen wollen. 👍
Bei uns sind alle Hunde willkommen und es gibt keine Einschränkungen bei Rasse, Größe und Anzahl.

👍👍👍👍👍
01/11/2026

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Das Wort zum Sonntag - Hunde zu lieben ist keine Qualifikation. Aber es ist ein guter Grund, sich zu qualifizieren.

Viele Menschen arbeiten mit Hunden, weil sie mit ihnen aufgewachsen sind, seit Jahrzehnten mit ihnen leben und irgendwann ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht haben.
Das kann ein wunderbarer Anfang sein. Aber Erfahrung ersetzt kein Fachwissen.

Ein Mensch kann Hunde von Herzen lieben und trotzdem Stress, Schmerzen oder Überforderung übersehen. Er kann überzeugt sein, einem Hund etwas Gutes zu tun, und ihn dennoch in Situationen bringen, die für diesen nicht in Ordnung sind. Das gilt gleichermaßen für Hundefachleute und Hundehalter.

Gute Absichten schützen nicht unbedingt vor schlechten Auswirkungen. Darum ist Weiterbildung für mich kein Extra, sondern Teil der Verantwortung, die ein Beruf und/oder die Haltung von Hunden mit sich bringt.

Ich arbeite seit bald zwei Jahrzehnten als Hundeverhaltensberaterin und Hundemenschencoach, habe mehrere Ausbildungen und unzählige Fortbildungen absolviert. Bei sehr vielen davon habe ich vor allem eines gelernt:
Wie es für mich NICHT geht.

Weiterbildung bedeutet nicht, alles zu übernehmen, was gelehrt wird. Sie bedeutet, Wissen aufzunehmen, zu prüfen, zu hinterfragen und daraus die eigene Haltung weiterzuentwickeln.

Je mehr ich gelernt habe, desto weiter habe ich mich vom Hundetraining, das sich für mich übrigens noch nie richtig angefühlt hat, entfernt. Selbst moderne, freundliche und wissenschaftlich orientierte Ansätze bleiben für mich einem alten Grundgedanken verhaftet: Der Mensch überlegt, wie er das Verhalten des Hundes beeinflussen und in die von ihm gewünschte Richtung verändern kann.

Für mich ist unwichtig, wie ich einen Hund zu einem bestimmten Verhalten bekomme. Ich möchte wissen, was der Hund mir sagen möchte, wie es ihm geht, was er braucht und wie wir ohne Gedöns zusammen leben können.

Hier die obligatorische Wiederholung: Das bedeutet weder, dass ein Hund "alles darf", noch dass Sicherheit unwichtig ist. Verantwortung bedeutet, Situationen so zu gestalten, dass weder der eigene Hund noch andere gefährdet oder in ihren Grenzen verletzt werden.

Die Alternative zu Hundetraining ist also nicht Verantwortungslosigkeit. Die Alternative ist, Verantwortung selbst zu übernehmen, statt sie dem Hund in Form von Gehorsam aufzubürden.
Ein Hund muss nicht funktionieren, um Freiheit zu verdienen. Er ist kein Trainingsobjekt, kein Sportgerät, kein Kinderersatz, keine Egoprothese, kein Seelenklempner etc.

Er ist ein hochsoziales Wesen und ein eigenständiges Gegenüber. Deshalb interessiert mich, was zwischen Mensch und Hund entsteht, wenn nicht ständig einer versucht, den anderen zu formen:
Kommunikation, Beziehung, Vertrauen und Freundschaft.
Dafür braucht es keine Methode.

Ich wünsche mir in der Hundewelt mehr Entwicklung. Es gibt noch viel zu wenige Fachleute, die nicht nach der nächsten vermeintlich besseren Trainingsmethode suchen, sondern bereit sind, das Konzept Hundetraining selbst infrage zu stellen und sich wieder auf das Soziale und Freundschaftliche zwischen Mensch und Hund zu besinnen.

Diese Haltung möchte ich auch Menschen mitgeben, die ich auf ihrem Weg zum Hundeverhaltensberater und Hundemenschencoach begleite.
Eine Ausbildung ist dabei niemals das Ende. Und Weiterbildung bedeutet auch nicht, ausschließlich bei Menschen zu lernen, die exakt die eigene Haltung vertreten. Manchmal steckt ein Erkenntnisgewinn darin, zu erkennen: Das ist nicht mein Weg.

Auch nach bald zwei Jahrzehnten in diesem Beruf gibt es für mich noch unglaublich viel zu lernen. Und ich möchte offen dafür bleiben, meine Sichtweisen zu verändern, wenn neue Erkenntnisse es erfordern.
Von einer Sache war ich allerdings schon immer überzeugt: Die Hundewelt braucht keine neuen und vermeintlich besseren Trainingsmethoden.

Für manche meiner Überzeugungen wurde ich früher belächelt. Wenn ich beispielsweise sagte, dass Hunde keine Kontakte zu fremden Hunden brauchen, dass sich einander fremde Hunde nicht einfach selbstverständlich zum Spielen begegnen oder dass nicht jeder Hund mit jedem anderen Hund etwas zu tun haben möchte, stieß ich oft auf Unverständnis.
Was früher als ungewöhnlich oder gar falsch galt, wird heute von vielen Fachleuten ähnlich gesehen. Das zeigt, dass eine Überzeugung, die von vielen Menschen geteilt wird, nicht richtig sein muss. Und nur weil eine Haltung auf Widerspruch stößt, muss sie nicht falsch sein.

Vielleicht steckt einfach zu viel Rebellin in mir, um Dinge hinzunehmen, nur weil sie schon immer so gemacht wurden. Ich bin noch nie gut darin gewesen, mich anzupassen, wenn etwas für mich nicht stimmig war. Das hat meinen Weg nicht immer einfacher gemacht. Aber es hat ihn zu meinem gemacht. Und diese Rebellin werde ich wohl immer bleiben.




Text: © S. Mangold
Bild: auch meins

Mal was in eigener Sache:Meine geschätzte Kollegin Simone Mangold Hundemenschen-Coaching hat in einem sehr lesenswerten ...
25/10/2026

Mal was in eigener Sache:
Meine geschätzte Kollegin Simone Mangold Hundemenschen-Coaching hat in einem sehr lesenswerten Post ein Thema angesprochen, das mich seit einiger Zeit intensiv beschäftigt:
Will ich eigentlich noch "Hundetrainerin" sein?
Bei dem, was aus diesem Begriff geworden ist, muss ich eindeutig antworten: nein, möchte ich nicht.
2004 habe ich meine erste Hundeschule in Schliersee, Oberbayern, gegründet, 2005 sind wir in die Uckermark gezogen und 2006 habe ich hier die Hundeschule angemeldet. Viele Kunden und Freunde haben mich damals schon angesprochen, warum ich mich "nur" Hundetrainerin nenne, ich wäre doch viel eher eine "Hundepsychologin". Da sich viele Hundeschinder so bezeichnet haben, denn man braucht ja bis heute keinen Nachweis dafür, hatte das für mich immer ein Gschmäckle.
Seit einigen Jahren allerdings wird mir immer klarer, dass ich nicht wirklich an Hunden "herumtrainiere", im Gegenteil, mein größter Ehrgeiz ist es, den Menschen klar zu machen, dass ihr Hund, so wie er ist, genau richtig ist, so wie sie eben auch genau richtig sind. Interessanterweise teilen sich seitdem meine Kunden in zwei gegensätzliche "L***r":
die, die gleich oder relativ schnell wieder gehen, weil sie nicht das bekommen, was sie wollen. Denn bei mir werden die Hunde eben nicht zum Funktionieren gebracht, sondern die Menschen müssen sich damit auseinandersetzen, WARUM er das macht, was er macht, und wie wir damit umgehen können.
Und das ist genau der Grund, warum andere bleiben und an sich arbeiten und nicht am Hund. Und - Überraschung! - wenn sie sich ändern, ändert sich der Hund auch.
Denn das ist für mich der entscheidende Unterschied zwischen jemandem, der Hunde "trainiert", also die unpassenden Eigenschaften, Verhaltensweisen und Charakterzüge "wegtrainiert", und jemandem, der den Hund fragt und ihm auch zuhört, um heraus zu finden warum er etwas macht, ob der Hund eine Vorstellung hat, wie er mit der Situation umgehen möchte, so dass es für alle gut ist, und gegebenenfalls dem Hund gangbare Alternativen aufzeigt und mit ihm gemeinsam die Situationen bewältigt.
Das bedeutet nicht, dass wir immer sofort auf alles Antworten haben, der Hund, sein Mensch und ich, sondern dass wir gemeinsam nach guten Lösungen für alle suchen, uns der Lösung Schritt für Schritt annähern und ich das Team begleite.
Dazu kommt, dass mir schon immer wichtig war, dass die Menschen ohne mich klar kommen. Wer mich einmal in der Woche sieht, oder als Urlaubsgast nur einemal im Leben eine Woche oder mehrmals im Jahr ein paar Tage, der muss den Rest der Zeit ohne mich klar kommen, auch wenn ich immer per Telefon, Mail oder Zoom zur Verfügung stehe. Da kann es doch nicht sein, dass ich die Menschen in Abhängigkeit von mir "trainiere", so wie es leider viel zu oft vorkommt.
Wer also "Training" im klassischem Sinn oder einen Guru bei mir sucht, ist leider nicht am richtigen Ort.
Wer allerdings die Nase voll von Schuldzuweisungen und Fehlersuche hat, dafür lieber gemeinsam mit seinem Hund ein gutes Leben führen möchte und dazu eben mal Begleitung und Beratung braucht, der darf sich gerne bei mir melden.
Ute Rott
[email protected]
039885520070

25/10/2026

Der Rückruf



Der Rückruf scheint etwas sehr Bedeutsames zu sein, was man als Hundehalter scheinbar selber nicht kann und zwingend einen Trainer dazu braucht. Und dies scheint dann unbedingt beigebracht, trainiert, und ständig geübt werden müssen. Regelmäßig. Denn es ist ein Mysterium. Der Rückruf. Üblicherweise meist als Abruf bekannt. Wir sind schließlich beim Militär, im Krieg – so scheint einem der Umgang mit einem Hund. SITZ! PLATZ! FUSS! AUS! HIER! Alles Militärsprache. Der Krieg ist seit 100 Jahren vorbei, aber scheinbar will man als Hundehalter immer gewappnet sein. Wer weiß, evtl. wird man doch beim nächsten Krieg zusammen mit seinem Hund eingezogen?



Ironie beiseite. Ein Hund zieht bei Ihnen ein. Er hat einen Namen, bzw. Sie geben ihm einen Namen nach Ihrer Wahl, nach Ihrem Geschmack. Und logischerweise verwenden Sie im Haus schon mehrfach diesen Namen, wenn Sie ihn ansprechen, wenn Sie etwas von ihm möchten. So wie bei Ihren Mitbewohnern und logischerweise so wie bei anderen Haustieren. Denn irgendwie muss derjenige ja wissen, dass Sie ihn meinen. Und wenn Sie die Aufmerksamkeit eines Tieres möchten, dann sprechen Sie es doch in der Regel freundlich an. Denn es ist ja nun nicht selbstverständlich von einem Haustier, allein bei Ihrer Ansprache sofort Gewehr bei Fuß bei Ihnen zu stehen. So spricht man dieses Tier üblicherweise freundlich, lockend, animierend an. Je weniger es dem Menschen von Natur aus zugewandt ist, desto mehr legt man sich ins Zeug.

Einen Hund schafft man sich an, weil man Hunde liebt. Und diese Liebe wird im Vergleich zu allen anderen Haustieren zu 100% und bedingungslos zurückgegeben. Erstaunlicherweise ist die Reaktion der meisten Hundehalter auf diese bedingungslose Liebe die Erwartung auf 100% Gehorsam. Wie bizarr! Es handelt sich um ein Tier! Gehorsam der selbsternannten Krone der Schöpfung gegenüber entspricht nicht seiner Natur. Bei keinem Tier.

Und daher bitte liebe Hundehalter: Rufen Sie Ihren Hund IMMER (und zwar wirklich IMMER!) freundlich, fröhlich, animierend, motivierend. Mit seinem Namen und einem netten Beisatz. So dass er Bock hat zu Ihnen zu kommen. So dass er zu Ihnen kommt, weil er es selber will, und nicht weil er es muss. Und bitte ohne diese emotionslose Militärsprache, ohne „Hiiiiiiiiiieeeeeer!“, ohne „hiiiiiiieeeeerheeeeeer!“, ohne „zuuuuuuu miiiiiiiiieeeer!“, sondern so wie Sie jedes andere Tier zu sich rufen (locken) würden. Das ist das Einfachste der Welt, das brauchen Sie nicht trainieren oder üben, sondern einfach machen. Ist er bei Ihnen angekommen, gibt’s ne kleine Party und ein Leckerchen als Dankeschön. Immer.

Und das ist das Einfachste der Welt. Genau wie der Umgang mit einem Hund.



Seien Sie normal. Seien Sie authentisch. Seien Sie nett. Seien Sie freundlich. In 10 bis 15 Jahren ist er schon nicht mehr bei Ihnen.

"Das ist jetzt mein ###ter Hund von dieser Rasse, aber....."Ja, der neue Hund ist ein eigenes Lebenwesen, mit eigenen Vo...
24/10/2026

"Das ist jetzt mein ###ter Hund von dieser Rasse, aber....."
Ja, der neue Hund ist ein eigenes Lebenwesen, mit eigenen Vorstellungen von einem guten Leben, eigenen Interessen.....
Auch Geschwister sind nicht gleich.
Bei Menschen akzeptieren wir das, aber bei Hunden?
Hört mal rein, was uns dazu eingefallen ist. ;)

"Der ist ja ganz anders"
Warum Vergleiche unfair sind!

Der neue Hund ist da - und plötzlich ist alles anders als früher. Vielleicht war dein alter Hund entspannt, leicht erziehbar oder einfach „dein Seelenhund“. Und jetzt lebt ein neuer Hund an deiner Seite, der andere Bedürfnisse, ein anderes Temperament und ein ganz eigenes Verhalten mitbringt. Genau darüber sprechen wir in dieser Podcast-Folge.

Viele Hundehalter vergleichen unbewusst ihren neuen Hund mit dem alten. Doch genau dieser Vergleich kann im Alltag, in der Erziehung und im Hundetraining schnell zu Frust, Unsicherheit und falschen Erwartungen führen. Denn jeder Hund ist individuell - egal ob Tierschutzhund, Welpe, Junghund oder erwachsener Hund aus zweiter, dritter, vierter.... Hand...

🎧Hört unbedingt rein!
https://good-vibrations-podcast.podigee.io/73-gv-68-der-neue-hund-ist-ganz-anders-als-der-alte


2 Min.

👍👍👍👍👍
18/10/2026

👍👍👍👍👍

Emotionen unterdrücken

Auf Amazon Prime gibt es seit Langem eine Spielshow („Last One Laughing“), mittlerweile sind bereits mehrere Staffeln gelaufen, bei der sich 10 deutsche Comedians für 6 Stunden in einem Loft befinden und nicht lachen dürfen, nicht mal lächeln, bzw. nicht mal die Mundwinkel hochziehen dürfen.

Ich weiß nicht, ob Sie sich jemals in so einer Situation befunden haben, bei der sie um keinen Preis lachen dürfen. Spontan denke ich an meine Pubertätsanfangsphase in den 70er Jahren, als meine Cousine und ich bei jedem Besuch bei ihr regelmäßig bei den Mahlzeiten die schlimmsten Lachkrämpfe bekamen. Ich weiß nicht warum und wie es begann, mutmaßlich weil wir irgendwann mal bei Tisch zu laut kicherten. Ihre Eltern waren sehr streng und schimpften deswegen. Und das war dann über Jahre der Auslöser. Es war unerträglich: In dem Moment wo wir saßen, ging es schon los. Wir sahen uns schon gar nicht mehr an, denn allein der Anblick des anderen – wie er krampfhaft versuchte sich das Lachen zu verbeißen – war unerträglich. Es bereitete uns körperliche Qualen nicht lachen zu dürfen. Und - wie gesagt – ihre Eltern waren sehr streng. Meine Cousine wurde dann jedes mal auf ihr Zimmer geschickt und die Stimmung war eisig. Fazit: Wir fürchteten uns vor jeder Mahlzeit.



Es war wie ein Deja Vu für mich, diese Spielshow mit Bully Herbig zu sehen. Ich litt mit den Kandidaten mit, die schweißgebadet waren, Übersprungshandlungen machten, ihr Gesicht verzogen, merkwürdige Geräusche machten, Emotionen wie Wut, Schmerz, Trauer, ja regelrechter Wahnsinn dazukamen. Teilweise brüllten sie wie ein Tier.



Und sowas ist Ihnen mit Sicherheit auch schon passiert. Dass Sie – egal aus welchen Gründen - Ihre Emotionen nicht zeigen zu dürfen.
Und so geht es den meisten Hunden tagtäglich: Sie dürfen ihre Emotionen nicht zeigen. Sie dürfen sich nicht zu sehr freuen, sie dürfen nicht trauern, sie dürfen nicht ängstlich sein, sie dürfen sich nicht fürchten, nicht unsicher sein und vor allem dürfen sie niemals und unter keinen Umständen wütend oder ärgerlich sein. All diese Emotionen und die logischerweise damit verbundenen Handlungen und Verhaltensweisen werden entweder ignoriert oder gemaßregelt und bestraft… sowohl psychisch als auch physisch. Nach dem Vorbild der allgegenwärtigen TV-Hundetrainer und aufgrund der „guten“ Ratschläge anderer Hundehalter. Sei es auf der Straße oder in den sozialen Netzwerken.

Diese Schauspieler waren dem Wahnsinn nahe, obwohl sie selber und aus Eigeninteresse versuchten, Ihre Emotionen zu unterdrücken. Im Interview danach sagten Sie, dass sie sich vorkamen wie im Irrenhaus. Teilweise merkten sie nicht mal mehr, wenn sie dennoch lachten.

Alle Säugetiere (auch wir sind nur Säugetiere) haben und empfinden die gleichen Emotionen wie wir und zeigen dementsprechende Verhaltensweisen, die sie nicht unterdrücken können. Werden sie dafür gestraft, dann ist dieses Lebewesen gebrochen. Es ist dann ein funktionierendes Lebewesen, ein Roboter, eine leere Hülle. Und irgendwann explodiert es. Ist das wirklich erstrebenswert?

In diesem Sinne: Stehen Sie Ihrem Hund bei. Nehmen Sie seine Emotionen ernst und unterstützen Sie ihn. Freuen Sie sich mit ihm, beruhigen Sie ihn, trösten Sie ihn, sprechen Sie ihm Mut zu, stärken Sie ihn, beruhigen Sie ihn, beschwichtigen Sie ihn, besänftigen Sie ihn. Seien Sie ihm der beste Freund, so wie auch er ihr bester Freund ist. Und er hat nur Sie.

Goldener Oktober in der Uckermark!  😀Im Herbst wird es bei uns noch stiller, noch einsamer, noch friedlicher es sowieso ...
17/10/2026

Goldener Oktober in der Uckermark! 😀
Im Herbst wird es bei uns noch stiller, noch einsamer, noch friedlicher es sowieso schon ist. Und deshalb ist Urlaub im Forsthaus Metzelthin mitten im Naturpark Uckermärkische Seen jetzt auch so erholsam.
Noch dazu gibt es bis einschließlich 15. Dezember auf ALLE Urlaubsangebote 10% Rabatt! 🥰
Wenn das kein Grund ist, Herbsturlaub im Forsthaus Metzelthin zu machen. 😃
Bei uns sind alle Hunde willkommen, Rasse, Größe und Anzahl spielen keine Rolle. 🥰
Neugierig geworden? 🤔
Dann meldet euch bei uns. Wir erstellen gerne ein individuelle Angebot für euch. 👍

Liebe macht aggressiv? Echt jetzt? 🤔Wir halten das für ziemlich absurd, aber es gibt leider viele Menschen, die so einen...
09/10/2026

Liebe macht aggressiv? Echt jetzt? 🤔
Wir halten das für ziemlich absurd, aber es gibt leider viele Menschen, die so einen Unfug glauben.
Hört einfach mal rein, was uns dazu eingefallen ist. 🙃

Wenn Liebe Fragen aufwirft: Kann ein Hund durch Zuneigung aggressiv werden? Liebe gilt als Grundlage jeder guten Mensch-Hund-Beziehung - doch manche Aussagen aus dem Hundetraining sorgen für Zweifel und Unsicherheit. Ist ein zu freundlicher Umgang mit dem eigenen Hund wirklich problematisch? In die...

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Metzelthin 22
Templin
17268

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Montag 08:00 - 20:00
Dienstag 08:00 - 20:00
Donnerstag 08:00 - 20:00
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