12/05/2024
Ich war schon recht aufgeregt bei dem Gedanken, mit Klein Hugo in den Urlaub zu fahren.
Er ist ein Junghund, der schnell frustriert ist, noch nicht soooo viel erlebt und kennengelernt hat und gleich ein richtiger Urlaub? Ich hatte echt Sorgen, wie anstrengend es für alle Beteiligten wird.
Ich muss tatsächlich sagen, dass es richtig gut gelaufen ist. Viel besser als ich gehofft hatte.
Wir haben einige Ausflüge gemacht, die schon anstrengend waren… viele Menschen usw. Das hat er mit links geschafft und das war wirklich gar kein Problem.
Er tut sich ja sehr schwer mit Hundebegegnungen, wenn er an der Leine ist. Er ist dann so frustriert, dass er nicht hin darf, dass er laut wird.
In einem Land, in dem gefühlt jeder zweite einen Hund hat nicht ganz ideal, oder? 🤣
Aber auch das war bis auf 1-2 Ausnahmen echt total in Ordnung.
Was haben wir gemacht, dass es möglichst entspannt für alle ist?
✔️ Urlaubsziel und -zeit so ausgewählt, dass es hoffentlich nicht so voll ist und Hugo viel Freilauf genießen kann.
✔️ Spaziergänge zu einer Tageszeit gemacht, in dem nicht so viel los war. Die Gezeiten haben uns da manchmal einen Strich durch die Rechnung gemacht 🤣
✔️ Die tollen Hundewiesen besucht, die man hier mieten kann. Gerade am Wochenende waren wir nur morgens am Strand und am Nachmittag sind wir zu einer der Wiesen gefahren. Wir haben fünf verschiedene ausprobiert 😃
✔️ Auf Ruhezeiten geachtet. Obwohl ich zugeben muss, dass wir da nicht so streng waren wie ich dachte.
✔️ Auf manche Dinge, die uns normalerweise im Urlaub wichtig sind (wie z.B. Essengehen) haben wir verzichtet, um es nicht noch schwieriger zu machen. Das ist der nächste Punkt, mit dem ich mit ihm trainieren möchte.
✔️ Freilauf, Freilauf, Freilauf… das hat ihm auch dann für spätere, anstrengendere Situationen so viel Frust genommen. Hier habe ich wieder gemerkt, WIE wichtig das für ihn ist. Wir haben ihn an manchen Tagen so ausgeglichen wie noch nie gesehen.