Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten Stuttgart

Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten Stuttgart Offizielle Seite der Wilhelma in Stuttgart. Die Wilhelma ist der einzige zoologisch-botanische Garten in Deutschland und einer der artenreichsten Zoos der Welt.

Die Förderung heimischer und weltweiter Artenvielfalt, botanische Sammlungen und wissenschaftliche Forschungsarbeit zählen zu unseren wichtigsten Aufträgen.

Es wird heiß im Wintergarten! Unsere Chili-Ausstellung hat nämlich wieder begonnen. Wir zeigen Euch rund 80 Sorten sowie...
02/09/2026

Es wird heiß im Wintergarten! Unsere Chili-Ausstellung hat nämlich wieder begonnen. Wir zeigen Euch rund 80 Sorten sowie einige Wildformen in ihrer ganzen Vielfalt. Die Schärfe bei Chilis entsteht übrigens durch den Wirkstoff Capsaicin. Dieser aktiviert bei Säugetieren Rezeptoren, die normalerweise auf Hitze reagieren. Was wir beim Essen einer Chili als „scharfen Geschmack“ empfinden, ist daher streng genommen kein Geschmack, sondern ein Hitze- und Schmerzreiz. Viele Säugetiere meiden die scharfen Früchte. Vögel dagegen können die Beeren ohne das für uns typische Brennen fressen. Mit ihrem Kot verbreiten sie die unverdauten Samen über größere Entfernungen – und tragen damit zur Vermehrung der Pflanzen bei.

Die Blüte am Seerosenteich im Maurischen Garten geht allmählich ins spätsommerliche Finale. Zu den Hauptdarstellern gehö...
27/08/2026

Die Blüte am Seerosenteich im Maurischen Garten geht allmählich ins spätsommerliche Finale. Zu den Hauptdarstellern gehört: Der Lotos. Habt Ihr Euch das Wilhelma-Logo schon einmal genauer angeschaut? Neben dem Elefanten ist dort auch eine Lotosblüte abgebildet. Kein Wunder, denn die prächtigen Blüten sorgen am Rande unseres Seerosenteichs immer wieder für Begeisterung – und zwar nicht nur bei unseren Besucherinnen und Besuchern. Auch bei den Bienen, die dort eifrig Nektar sammeln. Später, wenn sie ausgeblüht sind, wirken die Blüten dann fast wie freistehende Duschköpfe. Auf den ausladenden Blättern des Lotos legen außerdem die Libellen gerne eine Rast ein. Die Blätter weisen übrigens eine Besonderheit auf: Ihre Oberfläche ist mikro- und nanoskopisch strukturiert und mit wasserabweisenden Wachsschichten überzogen. Dadurch perlen Wassertropfen leicht ab und nehmen dabei Schmutzpartikel mit. Dieses Phänomen wird als sogenannter ‚Lotoseffekt‘ bezeichnet. Es gilt als Paradebeispiel der Bionik, bei der Prinzipien und Funktionsweisen aus der Natur auf technische Anwendungen übertragen werden. So diente die Oberfläche von Lotosblättern beispielsweise als Vorbild für selbstreinigende Fassadenfarben, Textilien und andere Produkte.

Schon Pläne fürs Wochenende? Bei uns in der Wilhelma wird es köstlich . Am Samstag, 29. und Sonntag, 30. August finden b...
26/08/2026

Schon Pläne fürs Wochenende? Bei uns in der Wilhelma wird es köstlich . Am Samstag, 29. und Sonntag, 30. August finden bei uns nämlich wieder die EDEKA-Familientage statt. An zahlreichen, über das Gelände verteilten Ständen geben EDEKA Südwest und seine Produktions- und Zulieferbetriebe von 9.00 bis 17.00 Uhr Tipps rund um eine leckere und ausgewogene Ernährung.

Unser Tipp: Da sich an diesem Wochenende alles um das Thema Ernährung dreht, ist das der optimale Anlass, mal wieder durch das Maurische Landhaus zu gehen. Dort könnt Ihr zahlreiche tropische Nutzpflanzen, die Bestandteil oder Zutat vieler Lebensmittel sind, als komplette Pflanzen in ihrer Ursprünglichkeit bewundern.

Schabrackentapire sind mit ihrem Schwarzweißmuster ausgesprochen hübsche und charismatische Tiere. Leider gilt die Art a...
20/08/2026

Schabrackentapire sind mit ihrem Schwarzweißmuster ausgesprochen hübsche und charismatische Tiere. Leider gilt die Art als stark gefährdet. Dem Aufruf des Europäischen Ex Situ Programms (EEP) an alle Halter von Schabrackentapiren folgend, unterstützt die Wilhelma seit August 2026 ein Projekt im Westen Sumatras.

Im Wald rund um den Mount Singgalang Tandikat, einem aktiven Vulkan, lebt eine Population der einzigen asiatischen Tapirart. Allerdings zeigt der tropische Wald dort immer mehr Schäden – häufige Erdrutsche, abnehmende Baumdichten und menschliche Einflüsse gefährden das Habit des Schabrackentapirs. Gleichzeitig ist dieser als Verbreiter von Samen so wichtig für die Regeneration des Waldes.

Das Projekt wird zunächst mittels Kamerafallen erforschen, wie viele Tapire sich wo in der Region aufhalten. Gleichzeitig wird die Bevölkerung – und besonders Schulklassen – in den Schutz des Gebietes mit einbezogen: Comicbücher über den Tapir für den Schulunterricht sind in Arbeit. Workshops für Wanderführer und Kletterguides sollen vermitteln, wie man den Einfluss von Besuchern im Park verringern und gleichzeitig Naturverbundenheit stärken kann. Die Wilhelma hat gut 50 % der Projektkosten übernommen. Wir freuen uns sehr, mit Hilfe des Artenschutz-Euros einen Beitrag zum Schutz der Lebensräume dieser so faszinierenden Art leisten zu dürfen!

Flossen hoch! 🐟🐠🐡Am Sonntag, 23. August 2026 tauchen wir beim Aktionstag "Faszinierende Fische" in der Wilhelmaschule mi...
18/08/2026

Flossen hoch! 🐟🐠🐡Am Sonntag, 23. August 2026 tauchen wir beim Aktionstag "Faszinierende Fische" in der Wilhelmaschule mit Euch in die Welt unter Wasser ab. Zumindest im übertragenen Sinne. An unseren Mitmachstationen könnt ihr von 11 bis 17 Uhr Flossen, Schuppen und Zähne aus nächster Nähe entdecken und erfahren, wie Fische an ihre Lebensräume angepasst sind. Gleichzeitig werfen wir einen Blick auf die Herausforderungen, denen viele Gewässer heute gegenüberstehen: Verschmutzung durch Müll, Überfischung und die Folgen des Klimawandels bedrohen zahlreiche aquatische Lebensräume. Erfahrt, warum der Schutz dieser Ökosysteme so wichtig ist und was jeder Einzelne dazu beitragen kann. Außerdem stellen wir vor, wie die Wilhelma das Projekt „Plan G“ bei der Wiederansiedlung von in der Natur zeitweise ausgestorbenen Kärpflingarten im mexikanischen Hochland unterstützt.

Wie immer bei den Wilden Wochenenden ist das Programm im Eintritt in die Wilhelma enthalten. Wir freuen uns auf Euch!

13/08/2026

In den Andenwäldern Ecuadors sind einzigartige Lebensräume bedroht. Hier leben unter anderem Brillenbären, Tapire sowie zahlreiche seltene Amphibien- und Vogelarten – und sogar Pflanzenarten, die der Wissenschaft noch unbekannt sind.

Seit 2019 unterstützt die Wilhelma die ecuadorianische Naturschutzorganisation Jocotoco dabei, wertvolle Regenwaldflächen zu sichern und Schutzgebiete zu erweitern. Gemeinsam konnten bereits die Reservate Tapichalaca, Narupa, Buenaventura und Canandé erweitert werden.

Die Bilanz ist beeindruckend: Über 600.000 Euro hat die Wilhelma bislang dafür aufgewendet und damit rund 1.100 Hektar Regenwald gesichert.

Auch für den Schutz hochbedrohter Magnolienarten setzt sich die Wilhelma gemeinsam mit Jocotoco ein. Der Verein der Freunde und Förderer der Wilhelma unterstützt den Magnolienschutz in Ecuador zusätzlich mit 50.000 Euro.

Kürzlich war Martin Schaefer, Leiter von Jocotoco, bei uns zu Besuch und hat erzählt, warum der Schutz dieser Lebensräume so wichtig ist und wie Artenschutz in Ecuador ganz konkret funktioniert.
Denn bedrohte Arten brauchen nicht nur Schutz – sie brauchen vor allem eines: ihren Lebensraum.

Zwei Steinböcke aus der Wilhelma sind zurück in den Alpen. Für zwei weibliche Alpensteinböcke, die 2024 in der Wilhelma ...
05/08/2026

Zwei Steinböcke aus der Wilhelma sind zurück in den Alpen.

Für zwei weibliche Alpensteinböcke, die 2024 in der Wilhelma geboren wurden, hat ein neuer Lebensabschnitt begonnen: Gemeinsam mit acht weiteren Tieren aus drei europäischen Zoos wurden sie Ende Juli in den Hohen Tauern in Österreich ausgewildert.

Bereits Wochen zuvor hatten die Vorbereitungen begonnen. Nach einer veterinärmedizinischen Untersuchung und dem Transport nach Österreich wurden die zehn Tiere schließlich gemeinsam in die Freiheit entlassen.

Seit 1994 hat die Wilhelma insgesamt 25 Steinbock-Nachzuchten für bestandsstützende Maßnahmen in Österreich zur Verfügung gestellt. Ziel ist es, Populationslücken zu schließen und die genetische Vielfalt der Bestände zu sichern.

Der Alpensteinbock war im 19. Jahrhundert durch intensive Bejagung beinahe ausgerottet. Dank konsequenter Schutzmaßnahmen und zahlreicher Wiederansiedlungsprojekte leben heute wieder mehr als 50.000 Tiere im gesamten Alpenraum.

Die erfolgreiche Rückkehr des Alpensteinbocks zeigt: Artenschutz ist eine langfristige Aufgabe, die nur gelingen kann, wenn Lebensräume erhalten und Bedrohungen dauerhaft beseitigt werden.

31/07/2026

Spannende Mitmachaktionen und Wissenswertes rund um Bonobos, Gorillas, Orang-Utans & Co.

Entdecke am Sonntag, 2. August, bei den Wilden Wochenenden unsere nächsten tierischen Verwandten. Von 11 bis 17 Uhr lädt das Team der Wilhelmaschule zu einem abwechslungsreichen Thementag rund um die Großen Menschenaffen ein.

Erfahre mehr über ihre natürlichen Lebensräume, ihre Lebensweise, Ernährung und Körpersprache. An zahlreichen Mitmachstationen kannst Du Affenhände vergleichen, Beschäftigungsmaterialien ausprobieren und gemeinsam Beschäftigungselemente für die Menschenaffen der Wilhelma gestalten.

Außerdem erfährst Du, wie eng das Leben der großen Primaten mit unserem Alltag verknüpft ist und wie jede und jeder Einzelne zum Schutz der bedrohten Tiere beitragen kann.

📍 Wilhelmaschule
🕚 11–17 Uhr
🎟️ Die Teilnahme ist für alle Besucherinnen und Besucher der Wilhelma kostenfrei und im regulären Eintrittspreis enthalten.

28/07/2026

Mit dem Masterplan 2035+ stellt die Wilhelma erstmals eine fachbereichsübergreifende Zukunftsstrategie vor. Ziel ist es, Bewährtes zu bewahren, die besonderen Stärken weiter auszubauen und gleichzeitig neue Maßstäbe für einen modernen zoologisch-botanischen Garten zu setzen.

Im Mittelpunkt stehen Artenschutz, Tierwohl, Nachhaltigkeit, Umweltbildung und Biodiversität. Gleichzeitig werden in den kommenden Jahren zahlreiche Projekte umgesetzt – darunter die neue Elefantenwelt „Kui Buri“, die Erweiterung von Terra Australis und langfristig die neue Themenwelt „Gir Forest“ mit Asiatischen Löwen, Streifenhyänen und Rostkatzen.

Der Masterplan versteht sich als strategischer Entwicklungsrahmen. Die Umsetzung der einzelnen Vorhaben erfolgt schrittweise und steht unter dem Vorbehalt der Finanzierung.

Mit dem Masterplan 2035+ richtet die Wilhelma ihren Blick weit über einzelne Bauprojekte hinaus – und entwickelt ihre zoologischen und botanischen Sammlungen, den historischen Park sowie ihre wissenschaftlichen Aktivitäten konsequent weiter.

Welt-Tiger-Tag in der WilhelmaAm 29. Juli steht in der Wilhelma alles im Zeichen des Tigers. Am Aktionsstand der Wilhelm...
27/07/2026

Welt-Tiger-Tag in der Wilhelma
Am 29. Juli steht in der Wilhelma alles im Zeichen des Tigers. Am Aktionsstand der Wilhelmaschule vor der Amurtiger-Anlage gibt es von 11 bis 17 Uhr spannende Einblicke in die Welt der größten Katze der Erde.

Besucherinnen und Besucher können Exponate wie Pfoten, Krallen, Zähne und sogar eine Tigerzunge aus nächster Nähe kennenlernen. Für Kinder gibt es die Möglichkeit, Tiger-Masken zu basteln. Außerdem erfahren Groß und Klein mehr über die verschiedenen Tiger-Unterarten, ihre Lebensräume und die Bedrohungen, denen sie ausgesetzt sind – und was jede und jeder zum Schutz dieser beeindruckenden Tiere beitragen kann.

Die Wilhelma engagiert sich seit vielen Jahren für den Schutz der Sumatratiger und unterstützt gemeinsam mit ihrem Förderverein die WildCats Conservation Alliance, die sich für den Erhalt der bedrohten Großkatzen auf Sumatra einsetzt.

29. Juli | 11–17 Uhr
Aktionsstand vor der Amurtiger-Anlage

Das Angebot ist im regulären Wilhelma-Eintritt enthalten.

Adresse

Wilhelma 13
Stuttgart
70376

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