31/07/2026
Welpentipp #112: Ein Labrador zieht ein! 🐾 Besonderheiten & Tipps für die beliebteste Hunderasse
Ein Labrador-Welpe zieht ein! Bezaubernd, verschmust, immer gut gelaunt – nicht ohne Grund ist der Labrador einer der beliebtesten Familienhunde. Doch worauf sollte man bei dieser Rasse ab Tag 1 besonders achten?
Hier sind die wichtigsten Labbi-Facts aus der Hundeschule Stuttgart:
1️⃣ Futtergier & Staubsauger-Modus:
Labradore lieben Futter. Das ist genial fürs Training, verleitet sie aber auch dazu, draußen alles aufzusammeln.
Unser Profi-Tipp: Niemals Beute oder Futter einfach aus dem Maul reißen! Das erzeugt Frust und Beutesichern. Trainiert von Anfang an ein solidarisches Tauschgeschäft: Tauscht Spielzeug oder gefundene Dinge immer gegen ein noch besseres Leckerli ein.
2️⃣ Die „Distanzlosigkeit“ bremsen:
Labradore lieben jeden. Wenn euer Welpe lernt, dass jeder Passant und jeder Hund begrüßt wird, habt ihr mit 9 Monaten ein 30-kg-Kraftpaket an der Leine, das vor Freude kaum zu halten ist. Lernt von Anfang an: Entgegenkommende Reize werden neutral beobachtet, die Party steigt bei euch!
3️⃣ Das wichtigste Schulfach: RUHE!
Ein Labrador lässt sich extrem schnell hochfahren. Lernt der Welpe keine Frustrationstoleranz und Ruhe, fordert er später permanent Bespaßung ein. 18–20 Stunden Schlaf täglich sind auch für kleine Labbis Pflicht!
📍 Der Stuttgart-Faktor:
Stuttgart ist voller Ablenkungen – ob im Kräherwald, an der Bärenseen-Runde oder im belebten Schlossgarten. Ein unbedarfter Labrador-Welpe möchte am liebsten zu jedem Picknicker, Jogger und Hund hinrennen. Nutzt die Stuttgarter Parks von Beginn an, um ruhiges Zuschauen mit Abstand zu belohnen, anstatt Kontaktaufnahme an der kurzen Leine zu gestatten!
Ihr bekommt bald einen Labrador-Welpen und wünscht euch von Anfang an die richtige Anleitung? In den Welpenkursen der Hundeschule Stuttgart zeigen wir euch, wie ihr aus eurem Wirbelwind einen entspannten Begleiter macht. 🐾💪
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Wie immer gilt: Das ist eine erste Einschätzung aus der Ferne. Am Ende muss man sich das Mensch-Hund-Team immer ganz individuell im Real-Life anschauen, um die Ursachen exakt zu analysieren.