Hundesalon & Groomerschule Schäfer Thüringen

Hundesalon & Groomerschule Schäfer Thüringen K9 Brand Ambassador Germany , Hundesalon seit 2000, Hundefriseur, Groomer, Groomerschule seit 2005 , Trainerin, Coach

Hundesalon & Groomerschule Schäfer Thüringen:
- Fachbetrieb f. professionelle, liebevolle Hunde,- u. Katzenpflege
- qualitative, individuelle Ausbildung und Weiterbildung zum Hundefriseur/Groomer
- fach,- u. rassespezifische Seminare + Kurse ( Rassespezifisch, Arbeitstechniken)
- Workshops, Training für Showgrooming

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03/05/2026

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Es gibt eine neue , denn in Deutschland breiten sich neue aus – darunter auch die Wiesenzecke. Sie ist besonders für Hunde problematisch, denn sie kann die Krankheit Babesiose, auch bekannt als „Hundemalaria“, übertragen. Gemeinsam mit NABUnaturgucker, dem NABU Bundesverband, allen Landesverbänden und natürlich mit euch möchten wir Daten sammeln, um mehr über die Verbreitung der neuen Zeckenarten herausfinden.

Macht mit und meldet uns eure Zecken-Beobachtung. Jede Meldung hilft dabei, die Ausbreitung neuer Arten besser zu verstehen.
Wie ihr teilnehmen und noch mehr verschiedene Zeckenarten unterscheiden könnt, erfahrt ihr auf unserer Website 👉 https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/36972.html

Shoutout an meine neuesten Top-Fans! 💎 Heidrun Lekscha, Regina Helmrich, Nicole HeinrichHinterlasse einen Kommentar, um ...
29/04/2026

Shoutout an meine neuesten Top-Fans! 💎 Heidrun Lekscha, Regina Helmrich, Nicole Heinrich

Hinterlasse einen Kommentar, um sie in unserer Community willkommen zu heißen. -Fans

Jack 10 Jahre alter Westie Rüde beehrte mich das 1.Mal. Ich bedanke mich rechtherzlich für das entgegengebrachte Vertrau...
24/04/2026

Jack 10 Jahre alter Westie Rüde beehrte mich das 1.Mal. Ich bedanke mich rechtherzlich für das entgegengebrachte Vertrauen ❤️www.hundesalon-schaefer.de

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24/04/2026

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Designer-Hunde im Check: Mehr Problemverhalten als gedacht? 🐶

Eine aktuelle Studie zeigt: Beliebte Designer-Hunderassen wie Cockapoos, Cavapoos und Labradoodles weisen häufiger unerwünschte Verhaltensweisen auf als ihre reinrassigen Ausgangsrassen.

Besonders auffällig: Cockapoos schnitten am schlechtesten ab und zeigten die meisten Problemverhalten.

Die Untersuchung basiert auf einer groß angelegten Umfrage und wurde im März 2026 veröffentlicht. Sie stellt damit verbreitete Annahmen infrage – etwa, dass Designerhunde automatisch leichter erziehbar, kinderfreundlicher oder umgänglicher seien.

👉 Fazit:
Beliebtheit ersetzt keine wissenschaftliche Evidenz. Wer sich für einen Hund entscheidet, sollte sich nicht nur von Trends leiten lassen, sondern gut informiert wählen.

👉 Mehr Informationen:
https://vet-magazin.com/link-in-bio

Was sind eure Erfahrungen mit Designer-Hunderassen? 🐾

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23/04/2026

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Neue EU-Regeln für Reisen mit Haustieren

Ab dem 22. April 2026 gelten in der EU neue Regeln: Mit mehr als fünf Hunden im selben Transportmittel darf man nicht mehr reisen, es sei denn, man nimmt beispielsweise an Wettbewerben teil oder fährt mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
Ziel der Regelung ist es, den grenzüberschreitenden illegalen Handel mit Haustieren einzudämmen. Für die meisten Reisenden, die mit einem oder wenigen Tieren unterwegs sind, gibt es jedoch keine Änderungen. Hier gelten weiterhin die Anforderungen an einen Haustierpass, eine Tollwutimpfung und eine Chipkennzeichnung.
Wichtig zu beachten ist, dass besondere Regeln gelten, wenn man mit mehr als fünf Tieren unterwegs ist. Die maximale Anzahl an Hunden, die den Besitzer oder eine befugte Person begleiten, darf insgesamt fünf Tiere nicht überschreiten.
Diese Zahl darf jedoch überschritten werden, wenn folgende Bedingungen erfüllt sind:
🐶 Der Transport der Tiere erfolgt mit dem Zweck der Teilnahme an Wettkämpfen, Ausstellungen oder Sportveranstaltungen oder dem Training für solche Veranstaltungen.
🐶 Es liegt eine schriftliche Dokumentation vor, die bestätigt, dass die Tiere entweder für die Teilnahme an einer solchen Veranstaltung registriert sind oder bei einem Verein registriert sind, der solche Veranstaltungen veranstaltet.
🐶 Alle Tiere sind über sechs Monate alt. Wenn die Tiere diese Bedingungen nicht erfüllen, müssen sie die Anforderungen für die kommerzielle Einfuhr erfüllen. Alle drei Bedingungen müssen gleichzeitig erfüllt sein.

Hinweis: Seit dem 22.04.2026 werden diese Anforderungen nun unmittelbar auf Grundlage des EU‑Tiergesundheitsrechts, insbesondere der Verordnung (EU) 2016/429 („Animal Health Law“), angewendet. Die bisherige Regelung wurde damit nicht inhaltlich aufgehoben, sondern in das neue, einheitliche Tiergesundheitsrecht überführt.

👉 Lesen Sie mehr über die Regeln auf der EU-Website:
https://europa.eu/youreurope/citizens/travel/carry/pets-and-other-animals/index_de.htm

Irish Terrier Jack 11 Wochen war zum 1.Salonbesuch da .Vor/ Nachher
18/04/2026

Irish Terrier Jack 11 Wochen war zum 1.Salonbesuch da .
Vor/ Nachher

Zwergschnauzer pfeffersalz Bella beehrte mich das 1.Mal.  Sie erstickte in Unterwolle, Filz , Haarbruch und komplett her...
14/04/2026

Zwergschnauzer pfeffersalz Bella beehrte mich das 1.Mal.
Sie erstickte in Unterwolle, Filz , Haarbruch und komplett herausgerissenes Fell durch den berühmten " Fellrechen / CoatKing/ Trimmstriegel" , was mit Trimmen definitiv nichts zu tun hat!
Nach dem 1.Besuch erkennt man Sie wieder als Schnauer . Ich führe einen Fellstrukturaufbau durch und hoffe beim 2. Besuch auf eine Verbesserung der ursprünglichen Haarstruktur.
Ich bedanke mich rechtherzlich für das Vertrauen.
www.hundesalon-schaefer.de

Der 8 jährige etwas TibetTerrier Bobby wurde mit Schere eingekürzt.
14/04/2026

Der 8 jährige etwas TibetTerrier Bobby wurde mit Schere eingekürzt.

Zwergschnauzer pfeffersalz Bella beehrte mich das 1.Mal.  Sie erstickte in Unterwolle, Filz , Haarbruch und komplett her...
14/04/2026

Zwergschnauzer pfeffersalz Bella beehrte mich das 1.Mal.
Sie erstickte in Unterwolle, Filz , Haarbruch und komplett herausgerissenes Fell durch den berühmten " Fellrechen / CoatKing/ Trimmstriegel" , was mit Trimmen definitiv nichts zu tun hat!
Nach dem 1.Besuch erkennt man Sie wieder als Schnauzer . Ich führe einen Fellstrukturaufbau durch und hoffe beim 2. Besuch auf eine Verbesserung der ursprünglichen Haarstruktur.
Ich bedanke mich rechtherzlich für das Vertrauen.
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18/01/2026

Hundehaltung im Wandel der Zeit

Wenn man, so wie ich, auf die 60 zugeht, fängt man manchmal an Vergleiche zu ziehen.
Manchmal drängen sie sich sogar so auf, dass man gar nicht darum herum
kommt das Wahrgenommene irgendwie zu kanalisieren.

In all den Jahren als Hundehalterin, Hundetrainerin, Leiterin meiner Hundeschule,
aktives Mitglied in verschiedenen Hundesportvereinen, habe ich viele Mensch-Hund-Teams
begleitet und erlebt. Was ich aber heute sehe und erlebe, lässt mich manchmal nicht
mehr ruhig schlafen.
Es ist ein schleichender Prozess, den ich über Jahrzehnte durchaus bewusst beobachtet habe, und jetzt ist für mich
der Punkt erreicht, an dem ich Bilanz ziehen möchte.
Ich schreibe das hier nicht als Fachfrau, die belehren will oder kaufmännisches Interesse
im Hinterkopf trägt, sondern als jemand, der die "alte Hundewelt" noch kennt und sieht, wie uns
die neue Welt gerade um die Ohren fliegt.

Ich möchte einige Punkte beleuchten und hoffe, dass sie für den ein oder anderen tatsächlich
erhellend sind. Ich weiß auch, dass ich damit wahrscheinlich rein gar nichts verändern werde, aber
es ist zumindest mal raus. Ich mache das hier also mit ganz geringer Hoffnung für die Allgemeinheit aber
mit einem großen Effekt für mich selbst.

Was war denn anders? Kurz - Alles!

1950, ich setze mal dort an, ist eine Schwelle zu einer Welt, die für Hunde noch eine völlig andere war. Sie hatte eine
vollkommen andere Taktung. Damals gab es in Deutschland etwa eine Million Hunde - heute
sind es über 10,6 Millionen.
Diese Verzehnfachung der Population trifft auf einen Lebensraum, der gleichzeitig immer enger und schneller
geworden ist.

1950 lebte die Mehrheit der Menschen noch in kleineren Gemeinden; heute sind es über 77%,
die sich in urbanen Ballungsräumen drängen.
Auch die soziale Struktur hat sich radikal gewandelt: Lag die Quote der Single-Haushalte damals noch
bei ca. 10%, sind es heute über 40%, das ist fast jeder zweite Haushalt!
Wo früher durch eine Erwerbstätigkeit von unter 30% bei Frauen,
fast immer jemand im Haus präsent war, hinterlässt die heutige Quote von über 75% eine Lücke für die im Haus
lebenden Hunde, die viele von ihnen durch Einsamkeit und Stress teuer bezahlen.

Der Hund ist vom Mitläufer in einer präsenten Gemeinschaft zum oft isolierten Partnerersatz in einer überfüllten
Welt geworden.

Früher war die Entscheidung für einen Hund meist eine Entscheidung der regionalen Nähe und der Vernunft. Man
holte sich keinen Hund aus einem anonymen Katalog (Internet gab es noch nicht) oder vom anderen Ende
der Welt. Wurde es ein Mischling, dann stammte er in der Regel aus der Nachbarschaft - man kannte meistens die Mutterhündin
und den Rüden, man kannte das Umfeld und wusste in etwa, was auf einen zukommt. Die Genetik war lokal und
greifbar. Sie wurde im selben Umfeld geformt. Diese Hunde waren der Normalfall, sie passten eben in den eigenen
ähnlichen Alltag.
Entschied man sich für einen Rassehund, stand die Funktion im Vordergrund, nicht die Optik.
Wenn der Opa oder Vater z. B. Jäger war, zog ein Jagdhund ein, der auch jagdlich geführt wurde.

Ein Rassehund war damals mit nur rund 300 Züchtern (im damals jungen Nachkriegs-VDH) im ganzen Land
eher eine Seltenheit und mit einem Preis von oft einem vollen Monatslohn eine bewusste und teure Investition.

Heute hat sich das Bild radikal gedreht. Der Hundekauf ist global geworden. Wir importieren massenhaft
Straßenhunde aus dem Ausland - Tiere, deren Genetik über Generationen auf das Überleben in Freiheit, auf
Misstrauen und absolute Eigenständigkeit natürlich selektiert wurde.
Wir holen Hunde aus ihrem gewohnten Umfeld und erwarten, dass sie in einer deutschen Mietwohung im 4. Stock
von Tag 1 an funktionieren. Wir erwarten sogar Dankbarkeit oder reden uns ein, die Tiere wären es. Es ist aber vor allem ein hartes Stück Arbeit auch für die Hunde selbst.

Wir schlagen uns heute mit einer Genetik herum, die mit dem berechenbaren Nachbarshund von früher nichts mehr
zu tun hat.
Gleichzeitig ist der Markt explodiert: Allein im VDH gibt es heute etwa 10.000 Züchter, dazu kommen unzählige
Internet-Angebote, Tierschutzhunde, Kofferraumverkäufe und Hobbyzüchter. Der Hund ist von der sorgsam gewählten Begleitung
zur leicht verfügbaren Massenware/Wegwerfware geworden, bei deren Anschaffung oft nur das Mitleid oder die Optik entscheidet, aber nicht mehr ob das Tier überhaupt in das jeweilige Leben passt und ob wir diese Genetik/Problematik überhaupt
bedienen können.

Was bedeutet das nun für den Alltag? Früher gab es Probleme, die man mit gesundem Menschenverstand löste. Heute treffen
überforderte Halter auf Probleme, für die wir keine Gebrauchsanweisung haben. Und genau
hier setzt eine Industrie an, die das Ganze so kompliziert macht, dass man kaum noch durchblickt. Viele Kollegen
machen sich ihr Nest in dieser Unsicherheit warm und verdienen sich dumm und dämlich ohne wirklich zu helfen.

Es wird jede normale Interaktion zerlegt, bis dem Halter schwindelig wird - oft aus reinem kaufmännischem Interesse,
manchmal aber um sich wichtig machen zu wollen und ohne tatsächlich fachliche Ahnung.
So stehen wir vor einer absurden Situation: Wir haben Hunde mit einer anderen, viel breiter angelegten Genetik und
daraus resultierender Problematik und Halter, die vor lauter komplizierten Erziehungstheorien die Bäume im Wald nicht mehr sehen.

Die Verwirrung wird heute durch die digitale Welt noch ins Unermessliche getrieben. Jeder Laie und jeder selbsternannte Fachmann meint
heute, sich zum Experten aufschwingen zu müssen.
Da werden 3-Sekunden-Videos (Shorts) gepostet, in denen man beim besten Willen keine Zusammenhänge mehr erkennen kann, und
trotzdem erheben diese Leute den Anspruch, genau dort die tiefe Wahrheit über das Verhalten von Hunden zu sehen und unbedingt mitteilen zu müssen.
Es wird in diese winzigen Sequezen Dinge hineininterpretiert, die da meistens überhaupt nicht zu sehen sind. Es ist eine
regelrechte Sucht geworden, sich in dem Licht zu sonnen, man hätte eine exklusive Sichtweise auf das Tier. Dass man in
drei Sekunden, eines zurechtgestutzten Videos, weder die Vorgeschichte, den Auslöser noch die echte Dynamik einer Aktion,
erfassen kann, wird dabei völlig ignoriert. Diese pseudowissenschaftliche Deutungswut trägt nur dazu bei, dass die Halter am Ende
völlig den Faden verlieren und gar nicht mehr wissen, was sie vor ihrer Nase eigentlich sehen.

Durch diesen ganzen Interpretations-Wahn passiert am Ende das Schlimmste was passieren kann:
Der Mensch, der normale Hundebesitzer, verliert sein Bauchgefühl und seine Handlungsfähigkeit. Wer nur noch damit beschäftigt ist, darüber nachzugrübeln, ob das Ohrenzucken in Sekunde zwei, jetzt dieses oder jenes bedeuten könnte, der agiert nicht mehr - der erstarrt in der Analyse auch und vor allem dann beim eigenen Hund.

Anstatt instinktiv und klar auf den Hund zu reagieren, wie man es fürher ganz selbstverständlich tat, wird heute alles zerredet und akademisiert. Die Menschen trauen ihrer eigenen Wahrnehmung nicht mehr, weil ihnen im Netz eingeredet wird, dass alles hoch-
komplex und nur für "Eingeweihte" lesbar sei. Das Ergebnis sind verunsicherte Halter am einen Ende der Leine und Hunde am
anderen Ende, die keine klaren Signale mehr bekommen und keine Führung/Sicherheit mehr erleben, weil ihr Mensch nur noch in Theorien denkt, statt einfach im Moment zu handeln.

Der Verlust des "Bauchgefühls" hat ein "Monster" erschaffen: Den Hund als Lebensprojekt.
Früher war der Hund ein Hund - er war dabei, er hatte seinen Platz, aber er war nicht das Zentrum, um das sich das gesamte emotionale Universum der Familie drehte.
Heute beladen wir diese Tiere mit einer überdimensionalen Erwartungshaltung, die unsere Hunde gar nicht erfüllen können.
Der Hund soll heute alles gleichzeitig sein: Sportpartner, Kindersatz, Therapeut für die eigene Seele und vor allem anderen
Vorzeige-Objekt, das in JEDER Situation PERFEKT zu funktionieren hat.

Wir haben den Blick dafür verloren, dass wir es mit einem Lebewesen zu tun haben, das auch mal einen schlechten Tag
haben darf oder einfach genetisch bedingt Grenzen hat. Stattdessen wird heute jede Abweichung von der Norm sofort als reines "Erziehungsversagen" stigmatisiert.
Befeuert wird dieser Wahnsinn durch Studien, wie die von Karlsson, die auf banalen, unsachlichen Online-Befragungen von Hundebesitzern (nicht von Fachleuten) basiert und als kraftvolle, fachliche Aussage durch das Netz
gereicht wird. Es wird behauptet, die Genetik spiele kaum eine Rolle und die gesamte Last der Entwicklung läge allein auf den Schultern
des Besitzers und ein bisschen des Züchters.
Das ist gefährlicher Quatsch. Fundierte Untersuchungen wie die aus der Serpell-Studie z. B., belegen klar, welche massive Rolle bei
verschiedenen Eigenschaften das Erbe und die Rassemerkmale spielen. Der moderne Zeitgeist, u.a. befeuert durch Karlsson, suggeriert man könne jeden Hund durch reines "Wollen" in jede Form pressen.
Wer aber die Genetik leugnet, verkennt die Natur des Hundes.

Dieser Perfektionswahn erstickt jede echte Beziehung.
Die Menschen stehen unter einem enormen Druck alles richtig machen
zu wollen und übertragen diesen Stress eins zu eins auf ihren Hund.
Am Ende haben wir zwei völlig erschöpfte Wesen an den Enden der Leine: Einen Halter, der sich als Versager fühlt, und einen HUnd, der unter der Last dieser menschlichen Projektion und der Leugnung seiner Biologie schlichtweg zerbricht.

Doch bei aller berechtigen Kritk an zweifelhaft durchgeführten Studien (in Punkto Aussagekraft) und dem Druck von außen:
Die Anerkennung der Genetik ist kein Freibrief, um die eigene Verantwortung als Halter an der Garderobe abzugeben. Im Gegenteil!
Wenn wir erkennen, dass die Biologie eine massive Rolle spielt, dann bedeuet das im Umkehrschluss, dass die Verantwortung schon bei der Entscheidung, welcher Hund überhaupt einzieht, beginnt.

Es ist ein gefährlicher Widerspruch unserer Zeit: Einerseits verzweifeln die Menschen an der Erziehung, andererseits kaufen sie ihre Hunde heute massenhaft nach der Optik, ohne sich einen eizigen ernsthaften Gedanken über das Wesen dahinter zu machen. Man verliebt
sich in ein Bild, ein Foto oder einem Hund, den man mal auf der Straße gesehen hat. Letztendlich verliebt man sich in ein Design, und ignoriert völlig, was das Tier genetisch im Gepäck hat. HIer beginnt die eigentliche Mitverantwortung, die man nicht auf Trainier oder "schlechte Tage" schieben kann.
Wer sehenden Auges die Biologie ignoriert, nur wei die Optik soooo klasse ist, schafft sich das Problem selbst, an dem er später verzweifelt. Halterverantwortung heißt eben tatsächlich, ehrlich zu prüfen, ob man den Bedürfnissen der gewählten Rasse oder Mischling überhaupt gerecht werden kann.

Es gibt aber nicht nur die Ignoranz der Genetik durch den Halter sondern auch der Verrat an ihr durch den VDH/FCI
Vom Rassestandard zur Qualzucht, so würde ich es mal benennen.
Der Wahnsinn macht auch hier nicht halt.
Wenn wir uns ansehen, was aus unseren Hunderassen über die Jahrzehnte geworden ist, wird das ganze, traurige Ausmaß der Entfremdung sichtbar. Die Verbände, VDH/FCI und Co, haben über Jahrzehnte Rassestandards geformt und forciert, die Hunde regelrecht verkrüppelt haben. Was früher ein gesunder Arbeitshund oder ein beweglicher, agiler Begleithund war, ist heute oft ein genetisches Wrack, nur weil ein fragwürdiges Schönheitsideal es so verlangt.

Die Ironie dabei ist kaum zu überbieten: Dieselben Instanzen und eine laute Verbotskultur zeigen nun mit dem Finger auf diese Rassen und stempeln sie pauschal als "Qualzuchten" ab, um sie vom Markt zu fegen. Anstatt diesen Rassen einen vernünftigen Standard mit einer gewissen genetischen Freiheit zu geben und die Zeit, die es benötigt sich wieder gesund zu entwickeln, wählt man den Weg der Auslöschung. Dabei hat es in der Konsequenz auch einige Jahre gedauert sie komplett zu versauen.

Auch hier wird das Tier zum Spielball von Ideologien und Funktionären, die längst den Blick dafür verloren haben, was ein Hund braucht. Er benötigt ein stabiles, sich tragendes Skelett, Luft zum Atmen und eine Genetik, die ihm ein würdevolles Leben erlaubt - fern ab von Pokalen und Ausstellungsringen.

Früher war Hundehaltung von einer Pragmatik geprägt, die heute systematisch zerstört wurde. Und nein, ich behaupte nicht, dass früher alles besser oder perfekt war aber es war anders und viele Probleme, die man heute hat, sind handgemacht.
Ein Hund hat gefressen, was da war, und er war überraschender Weise gesund und ist uralt geworden. Heute stecken wir in einer Sackgasse, die uns die Industrie gebaut hat. Sie hat den Markt so mit hochverarbeiteter Nahrung besetzt, dass die einfache, gesunde Versorgung von damals fast unbezahlbar oder gar nicht mehr verfügbar ist. Selbst wer versucht, auf frisches Fleisch auszuweichen, bekommt oft nur industriell belastete Ware für unfassbar teures Geld. Wir werden in eine Abhängigkeit getrieben, in der minderwertiges Futter erst die Allergien erzeugt, für die uns dieselbe Industrie dann die teure "Spezial-Diät" vekrauft.

Dieser Kontrollverlust wird dann auch noch durch einen absurden Equipment-Wahn kaschiert. Ein einfacher Spaziergang gleicht heute manchmal einer Mars-Mission: Für jedes Verhalten oder Nicht-Verhalten wird uns ein spezielles GEschirr oder eine "Heilmittel-Leine" aufgeschwatzt, um vermeintliche Probleme zu lösen, inklusive orthopädischen Hundebetten, Spielis und Mäntel.
Man hat uns die intuitive Klarheit genommen und durch einen Werkzeugkoffer aus Plastik und Nylon ersetzt. Wir sind in einem System gefangen, das uns einredet, ohne industrielle Hilfe - ob im Napf oder an der Hand - wären wir nicht mehr in der Lage ein Tier zu führen. Einige Hundetrainier, Dogwalker usw, meistens die, die Sekunden-Videos einstellen, tun ihr Übriges um die Halter komplett auszuenhmen und vor allem zu verwirren.

Jetzt habe ich so viel kritisiert und möchte den Artikel nicht schließen ohne etwas Konstruktives gesagt zu haben.
Es ist nicht ein neues System, das Anwendung braucht um Dinge zu verändern.
Es ist eher die Erlaubnis zum Handeln, den Mut zur Intuition zurück zu gewinnen.
Wir vergessen oft, dass Mensch und Hund seit Jahrtausenden Seite an Seite leben - und zwar ganz ohne Handbücher, Apps oder geschütze Markennamen und völlig unsinnigen Theorien. Diese Gemeinschaft funktioniert wie gesagt seit Jahrtausenden rein intuitiv. Natürlich gab es früher Methoden, gerade in der Hundeausbildung, die heute völlig zu Recht als verwerflich gelten. Der Fortschritt in Sachen Gewaltfreiheit ist ein echter Gewinn! Dennoch haben wir mit dem Bad das Kind ausgeschüttet:
Wir haben vor lauter Angst, etwas falsch zu machen, die Fähigkeit verloren, überhaupt noch für den Hund klar zu agieren.

Früher war der Umgang vielleicht rauer, aber er war ehrlich, berechenbar und unmittelbar. Ein Hund versteht eine klare Ansage, selbst wenn sie mal ungeschickt war, tausendmal besser als die heutige Dauer-Verwirrung. Ein Fehler in der Führung ist kein Weltuntergang - der Hund verzeiht einen Fehler, wenn die Basis stimmt. Beziehungen, wenn sie vorhanden sind, sind sehr belastbar. Was er uns aber nicht verzeiht, ist die ständige Inkonsequenz und die Verwirrtheit, die wir ausstrahlen, weil wir im Kopf ständig mindestens drei verschiedene Theorien aus dem Netz gegeneinander abwägen. Das ist keine Basis für eine stabile Beziehung.

Wir müssen wieder den Mut finden, im Umgang mit dem Hund einfach mal "Mensch" zu sein. Das bedeutet auch, sich Fehler einzugestehen und daraus zu lernen, statt in der Analyse zu erstarren. Ein Hund braucht kein perfektes System, er braucht ein Gegenüber, das greifbar ist. Er braucht die Anerkennung und Befriedigung seiner Bedürfnisse, auch auf Basis seiner speziellen Genetik. Wahre Halterkompetenz bedeutet in meinen Augen heute vor allem, die Souveränität zurückzugewinnen. Dem eigenen Urteil mehr zu vertrauen als den lautesten, kaufmännisch cleversten oder elqouentesten Schreier im Netz.

Wir müssen aufhören, den Hund durch Inaktivität und pseudowissenschaftliches Zögern mehr zu quälen, als es ein ehrlicher, wenn auch mal fehlerhafter Umgang je tun würde.

Zum Schluss ist mir eines besonders wichtig: Ich schreibe diese Zeilen nicht, um mich zu vermarkten. Ich bin nicht mehr als Hundetrainerin tätig und verfolge keinerlei kaufmännisches Interesse mit dem, was ich hier sage. Ich muss keine Kurse mehr verkaufen und keine Systeme mehr rechtfertigen.
Es geht mir schlichtweg darum, das auszusprechen, was in der heutigen Zeit oft untergeht: Die Wahrheit über eine Branche, die sich verlaufen hat. Ich möchte eine Lanze für die Hunde und ihre Halter brechen. Alles was ich hier teile, entspringt meiner jahrzehntelangen Erfahrung und der Beobachtung einer Entwicklung mit all ihren Stilblüten, die mir wirklich Sorgen macht. Mir geht es um das Wesen Hund und die Menschen, die an dem System verzweifeln und somit an sich selbst.

(C) 2026 Ilo Patras

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31/12/2025

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Wadenbeine vom Schwein, Schinkenknochen oder Büffelhautknochen.


Der Futtermittelindustrie fällt wirklich viel ein, was man so zu Hundefutter produzieren kann. Denn viele Hundehalter kaufen es ja. Man muss es nur gut genug vermarkten.


Blicken wir hinter die Kulissen, stopft man unter Umständen jede Menge schädliches Zeug in den Hund.


Teil 1:

Wadenbeine und italienische Schinkenknochen vom Schwein. Als „schnelles Mitbringseln“ für 1,99€ direkt an der Kasse .



Grundgütiger. Schädlicher kann es kaum sein, aber wir haben später noch eine Krönung.



Diese Knochen sind Reste aus der Serrano-Schinken-Produktion. Selten Parma. Gab es vor Jahren aber auch schon. Und genau das macht den Verkauf so attraktiv. Einen Serranoschinken-Knochen für den Hund. Yammi. Und am besten noch zu Feiertagen, da hat der Hund doch was ganz Besonderes. Oder? Nein, ganz klar NEIN



Tatsache Nr 1



Es handelt sich um luftgetrocknete Kochen – Gefahr des Aujeszky Virus durch nicht ausreichende Erhitzung – garantiert tödlich für Deinen Hund und nicht heilbar - davon abgesehen haben wir ja durch einen vergangenen Post gelernt, dass auch erhitzte Knochen nicht geeignet wären. Dieser Knochen ist also egal wie, absolut nicht für den Hund geeignet.



Tatsache Nr 2



Serrano Schinken ist extrem gesalzen. Salz braucht Dein Hund zwar. Aber nicht in dieser massiven Menge. Maximaler Durst und Durchfall vorprogrammiert.



An last but not least



Teil 2:

Büffelhautknochen



Wer das als Futtermittel auf den Markt gebracht hat, hat sich richtig was ausgedacht (Ironie aus)



Es handelt sich hierbei um Reste aus der Lederproduktion. Man muss ja schließlich eine Möglichkeit finden, aus Abfällen Geld zu machen, das ganze nett zu verpacken, um es günstig mit gutem Marketing zu verkaufen.



Die Haut wird in einem Chrombad gegerbt, wodurch Chromat ensteht, welches hochgradig krebserregend ist. Unter anderem werden bei der Produktion von Leder auch Arsen, Quecksilber, Blei, Dimethylfumarat und flüchtige organische Lösungsmittel eingesetzt.

Und damit alles schon in Form bleibt, wird alles noch nett zusammen geklebt und mit Lockstoffen versetzt, damit Waldi es auch frisst. Der größte Teil wird in China und Indien produziert, Büffelhautknochen aus Deutschland? Eher unwahrscheinlich.


Füttert Euren Hunden sowas nicht, das gehört wirklich in keine Futterluke!

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