02/06/2026
In letzter Zeit habe ich immer mal wieder einen Parcours nach Minddog® in mein Training eingebaut. Dabei werden Elemente aus Leinenführigkeit, Orientierung am Menschen, Kreativität, Körperbewusstsein und natürlich auch eine Portion Spaß miteinander kombiniert.
Besonders spannend finde ich, wie vielseitig sich ein solcher Parcours einsetzen lässt. Ablenkungen können sehr gezielt eingebaut und individuell angepasst werden. So können beispielsweise reaktive Hunde lernen, in einem gut strukturierten Rahmen auch in der Nähe anderer Hunde zu arbeiten. In einem anderen Kurs haben Hunde, die sonst einen deutlich größeren Abstand zueinander benötigen, konzentriert und entspannt auf engem Raum gearbeitet. Ebenso lassen sich Reize, die für einen Hund Stress auslösen, kleinschrittig und kontrolliert steigern.
Dadurch profitieren ganz unterschiedliche Mensch-Hund-Teams von dieser Trainingsform. Anton konnte üben, sich auch dann auf seine Menschen zu konzentrieren, wenn ein fremder Hund auftauchte. Chipsie hingegen hatte vor allem große Freude daran, die verschiedenen Geräte zu erkunden. Da sie nur eingeschränkt sieht, bin ich immer wieder beeindruckt, wie sicher sie sich auf den unterschiedlichsten Untergründen und Geräten bewegt.
Besonders berührt hat mich, dass Chipsie sich immer wieder selbstständig auf den Weg in den Parcours gemacht hat, sobald Frauchen eine kleine Pause eingelegt hat. Für mich ist das ein ziemlich deutliches Zeichen dafür, wie viel Freude ihr diese Art der Beschäftigung gemacht hat.
Habt ihr schon einmal mit eurem Hund einen Parcours ausprobiert? Welche Aufgabe macht eurem Hund besonders viel Spaß?