Ina Pawlak - Jagdhundetraining

Ina Pawlak - Jagdhundetraining Meine Schwerpunkte:
Ausbildung und Training von Jagdgebrauchshunden

für Brauchbarkeit, Verbands- und vereinsinterne Prüfungen im Detail.

Denn häufig sind es die kleinen Dinge, die eure Arbeit noch nicht rund laufen lassen! Das Zusammenleben in Bezug auf

19/12/2025

Mein ganz persönlicher Rückblick

Snickers ist dieses Jahr erwachsen geworden.
Mit nun 3Jahren ist sie der Hund, den ich mir an meiner Seite gewünscht habe.
Eine Verbindung, von der ich niemals dachte, dass ich sie nach Aeli nochmals so spüren und erleben darf.

Wir jagen gemeinsam. Als Team.
Ansitze, kleine Nachsuchen und tolle Stunden in den Dickungen. Ich mag es kaum aufschreiben oder gar aussprechen. Diese Saison jagt sie bombastisch gut. Eigenständig, wo es notwendig ist. Aber immer in Verbindung zu mir und im Team mit den anderen Hunden.

Unser Prüfungsjahr war eine kontinuierliche Steigerung. Nach dem kleinen Läufigkeitschaos im Frühjahr mit einer EP, die ja durchaus nicht schlecht war für die Umstände, aber dennoch etwas enttäuschend für mich.
Zeigte sie auf der Verbandsschweißprüfung was sie kann und bestand souverän im 1. Preis.

Dann meine Herzensprüfung im Oktober.
Die Brauchbarkeit auf Niederwild o. Wasser.
Hier zeigte sie den Skeptikern was sie kann und bestätigte mir erneut, dass ich mich auf meine Miss 1000% verlassen kann.

Unsere Ausbildung ist abgeschlossen.
Wir bleiben dennoch im Training und evtl ergibt sich noch die ein oder andere Prüfung 2026.

Und wenn nicht, dann nicht.
Denn in erster Linie wollen wir gemeinsam jagen gehen.

HoRüdHo

11/12/2025

Manchmal läuft es schief 🤷‍♀️
Achtung ⚠️ verbale Korrektur

Fährtenarbeit und dann ca. 100m zum Totverbellen.
Eigentlich ein easy Level für Snickers.

Eigentlich, denn diesmal lief ihr liebster Hundekumpel an der Weide vorbei.
Und mal ganz kurz, hat Snickers ihre Priorität verschoben.

Sollte ihr nicht passieren.
Sie ist aber keine Maschine.
Ich hatte sie nur beobachtet und wollte sehen, wie sie sich entscheidet.
Letztendlich musste ich eingreifen.
Die Pfeife zum Abbruch hatte ich nicht griffbereit.
Auch das ist Alltag. Sollte nicht sein, ist aber so.

Frei nach dem Motto:
"Der Ton macht die Musik", kam die Botschaft an.
Sie hat die Weide nicht verlassen und kam dann zu mir.
In dem Moment ändert sich auch sofort der Tonfall. Das ist wichtig!

Warum kein superduper Rückruf oder ähnliches?
Weil ich weiß, dass sie ihren Auftrag kennt und dann darf sie meinen Unmut auch mal mitbekommen. Ich belohne doch nicht noch ein Fehlverhalten mit einem Rückruf.

Warum soll ich langsam fahren - schei... Jäger!Weil!Du dein Leben ebenfalls riskierst und du als Tierfreund doch kein Le...
21/11/2025

Warum soll ich langsam fahren - schei... Jäger!

Weil!
Du dein Leben ebenfalls riskierst und du als Tierfreund doch kein Leid verursachen willst!

Du musst Jagd nicht verstehen wollen oder gutheißen.
Aber in dem Moment wo du diese Verkehrsschilder ignorierst (die stehen dort offiziell genehmigt!) riskierst du Unfälle und Tierleid. Leider nimmst du dann auch den möglichen Tod eines Tieres in Kauf!

Als Tierfreund sollte deine Liebe nicht beim eigenen Tier aufhören.
Wild und Hunde machen vor Straßen nicht Halt, denn diese durchqueren die Lebensräume / Reviere.
Bei einer Bewegungsjagd wird in kurzer Zeit viel Wild auf die Läufe gebracht.
Das Risiko steigt, dass einzelne oder mehrere Tiere über die Straße rennen.
Wir planen immer so, dass diese Wahrscheinlichkeit gering bleibt. Aber Tiere bleiben immer eine Unbekannte in der Planung.

Du gefährdest dich und andere Verkehrsteilnehmer!
Mag es bei einem Fuchs oder ähnlich kleinem Tier "nur" zu Blechschäden kommen, kann der Zusammensprall mit größeren Tieren (Rotwild, große Sauen usw) fatale Folgen haben für dich und deine Beifahrer.

Und mal Hand aufs Herz.
Wer von uns wird "draufhalten", auch wenn es empfohlen wird?
Sehr wahrscheinlich wirst du ausweichen. Das kann glimpflich in der Leitplanke enden oder in einem Unfall mit Autos aus dem Gegenverkehr!

Unsere Bitte an dich, damit wir alle gesund am Abend unsere Lieben in die Arme schließen können:
Nehmt diese Schilder ernst!

Von mir aus auch nicht für uns Jäger, aber für das Wild, die Hunde, andere Verkehrsteilnehmer und ganz besonders für dich selbst!

Dankeschön

"Der ist ein Alpha""Der will Chef sein""Das ist ein ganz dominanter"Die Alphatheorie ist falsch und beruhte auf falschen...
19/11/2025

"Der ist ein Alpha"
"Der will Chef sein"
"Das ist ein ganz dominanter"

Die Alphatheorie ist falsch und beruhte auf falschen Voraussetzungen!
Wenn man sich dahingehend fortbilden würde, wäre das auch kein Thema.
Aber da waren wir wieder bei dem Qualitätsmerkmal - Nr.1 "ich hab seid 30Jahren Hunde"...

Dominanz ist eine Beziehungsform
Damit A dominant sein kann, bedarf es B, der sich dominieren lässt. Und nur weil sich B das von A gefallen lässt, muss C da noch lange nicht mitspielen.
Das Gesamtbild ergibt dann das, was dem Begriff "Rangordnung" am nächsten kommt.
Ranghohe und rangniedrige Hunde.
Hühner haben eine Hackordnung. Hunde nicht.

Hunde können selbstbewusst und meinungsstark sein
Sich unterordnen oder auch nicht.
Es gibt Mobber, Streithähne, zarte Lämmchen usw.
Es geht um Ressourcen und Privilegien.
Mal sind sich wichtig. Mal nicht.

Du hast also keinen dominanten Hund, wo du zeigen musst, dass du der Alpha bist.
Aber einem meinungsstabilen Hund *und das sind Jagdhunde fast alle* musst du eben begegnen können. Mit Klarheit und souveräne Auftreten.
Und nicht mit Alpha- Rückenrolle usw.

Wenn dieses ganze "ich bin der Alpha" stimmen würde, wäre es dann nicht fatal, dass der Hund Beute macht und diese auch noch bringen darf?!
Da kommen Fragen auf...

Und warum sind Alphas immer männlich?!
Passt auch irgendwie in das Weltbild von damals.

Bitte bildet euch vor.
Ich möchte zu diesem Thema bitte keine Vorträge mehr halten.

17/11/2025

Bis der Rückruf euch scheidet!

Ob ein Hund in den angeleiteten Freilauf darf, entscheidet nicht der Rückruf (auch kein superduper- Notfallpfiff, keine Spezialpfeifen ud auch kekn Bollerwagen voll mit Belohnungskram).

Freilauf, auch bei einem vollbejagten Hund, ist ein zusammenspiel von vielen kleinen Zahnrädern und Rückruf ist das kleinste Teil.

Erziehung:
⚠️ Mein Hund vertraut und akzeptiert meine Entscheidungen
⚠️ duales Feedback
⚠️ Kontaktaufnahme fördern und einfordern
⚠️ Frustrationztoleranz
⚠️ Grenzen setzen
Das ist natürlich auch alles gelerntes Verhalten, aber wir bewegen und hier im informellen lernen, also das Lernen, was im Alltag stattfindet.

Dazu bzw auch teils überschneidend kommt Training dazu:
⚠️ Alternativverhalten = Verharren bei Bewegungsreizen (auch super für "Gehorsam am abstreichenden Federwild und generell auf der Jagd mit Flinte)
⚠️ Gehorsam, den ich benötige. Dazu gehört auch ein Rückruf.

Letzteres wird aber erst richtig gut, wenn ich durch Erziehung einen Hund habe, der mir zuhört.
Und man beginnt mit dem Aufbau schon im Welpenalter und reizarm. Der bequeme Mensch jedoch fängt gern erst an, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist. Böser Fehler.

Zu guter letzt sollte man sich dann noch damit auseinandersetzen, was ich im Freilauf eigentlich möchte.
Es erschließt sich mir gar nicht (und nach einem Gespräch auch den meisten Hundehaltern nicht mehr), warum ich meinen Hund mir allen Mitteln von mir weghaben möchte, nur um ihn dann zu rufen und das doch auch zu 90% immer dann, wenn es brenzlig wird.
Ich arbeite also immer NACH dem Verhalten, was ich nicht haben möchte.
Und ganz nebenbei pusht man den Hund durch dieses Laufspiel so richtig schön auf. Laufen ist selbstbelohnend für Hunde. Gibt es dann noch als Belohnung Jagdersatzspiele ist der explosive Cocktail fertig!

Zu guter letzt können diese Dinge nicht schaden und kompelmentieren das Gesamtbild
⚠️Wissen über Jagdverhalten
⚠️Wissen über die Körpersprache des Hundes
⚠️Ein wachsamer Blick auf Hund und Umgebung
⚠️Eine Idee davon, was sich so um uns in Feld und Wald herumtreibt.
Kurz zusammengefasst:
Lernt das Jagdverhalten eurer Hunde verstehen.

Für eine gute Ausbildung braucht man:💡Wissen💡Ein gutes Gespür für den Hund💡Timing 💡Durchhaltevermögen💡Struktur...und.......
14/11/2025

Für eine gute Ausbildung braucht man:
💡Wissen
💡Ein gutes Gespür für den Hund
💡Timing
💡Durchhaltevermögen
💡Struktur...und....
💡ZEIT

Nicht jeder Ausbildungsschritt fällt jedem Hund/Gespann gleich leicht.
Es gibt Hunde, die benötigen für ein stabiles Fundament länger, um sich dann auf andere Aufgaben konzentrieren zu können.

Diese Zeit verkürzt man auch nicht, in dem man Hunde mental bricht oder Äste und Stöcke an ihnen zerbricht. Damit lehrt man keinem Hund der Welt vernünftige Leinenführigkeit!
Andere Dinge übrigens auch nicht 🤷‍♀️
Dafür zerstört man aber innerhalb kürzester Zeit jegliches Vertrauen.
Und es kostet dann sehr viel Zeit, diese Hunde wieder aufzubauen.

Eine Schande eigentlich, dass solch ein Post on der heutigen Zeit noch nötig ist.

Mal kein Hundethema.Aber weil es aktuell wieder vermehrt zu Unfällen kommt bzw. kommen kann, eine kleine Zusammenfassung...
07/11/2025

Mal kein Hundethema.
Aber weil es aktuell wieder vermehrt zu Unfällen kommt bzw. kommen kann, eine kleine Zusammenfassung!

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Solingen
42651

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Dienstag 09:00 - 19:00
Mittwoch 09:00 - 19:00
Donnerstag 09:00 - 19:00
Freitag 09:00 - 19:00

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