Creek Ranch

Creek Ranch Training Stable and Horse Boarding

Für unsere Pferde kommt einmal im Jahr der Zahnarzt! 🦷🐴❤️🐴 Happy Horse - Happy Rider! 🤠
10/08/2026

Für unsere Pferde kommt einmal im Jahr der Zahnarzt! 🦷🐴❤️
🐴 Happy Horse - Happy Rider! 🤠

„Aus meiner Sicht besteht derzeit kein offensichtlicher Anlass für eine Zahnkontrolle. Das Pferd frisst problemlos, hält sein Gewicht und zeigt seit der Umstellung auf eine gebisslose Trense auch unter dem Sattel keine Auffälligkeiten.“ Nichts könnte weiter von der Wahrheit entfernt sein. Nur weil ein Pferd problemlos frisst, nicht dünn ist und sich unter dem Sattel unauffällig verhält, bedeutet das nicht automatisch, dass mit seinen Zähnen alles in Ordnung ist. Pferde können Schmerzen und Beschwerden erstaunlich lange kompensieren und verbergen. Wenn solche Probleme über einen längeren Zeitraum unentdeckt bleiben, können sie sich verschlimmern und ernsthafte Folgen haben. Im schlimmsten Fall kommt jede Hilfe zu spät. Genau deshalb sind regelmäßige Zahnkontrollen so wichtig – nicht erst dann, wenn das Pferd bereits deutliche Symptome zeigt.

RIP Monty Roberts 🖤
04/08/2026

RIP Monty Roberts 🖤

Monty Roberts und das Join-Up

Monty Roberts hat die Pferdewelt bewegt — daran gibt es für mich keinen Zweifel. Viele Menschen haben durch ihn zum ersten Mal gespürt, dass Pferde nicht einfach „funktionieren“ müssen, sondern dass sie auf unsere Körpersprache, unsere Energie und unsere innere Haltung reagieren.

Sein großes Verdienst bleibt, dass er den Blick auf Kommunikation über Körpersprache gelenkt hat. Er hat Fragen gestellt, wo vorher oft nur Tradition war. Und er hat damit viele Pferdemenschen zum Nachdenken gebracht.
Gleichzeitig war Monty Roberts immer umstritten. Für die einen war er ein besonderer Pferdemensch, für andere ein Showman, der große Hallen füllte und Pferde in einem sehr inszenierten Rahmen präsentierte. Wahrscheinlich liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen. Man kann anerkennen, was er bewegt hat — und trotzdem kritisch hinschauen, wo seine Methoden Fragen aufwerfen.

Das "Join-Up" wird oft missverstanden. Es ist kein Zauber, kein magischer Moment und auch kein Beweis dafür, dass ein Pferd dem Menschen plötzlich vertraut oder sich ihm freiwillig und tief verbunden anschließt. Im Round Pen lernt das Pferd vor allem: Es gibt zwei Möglichkeiten. Es kann weiterlaufen — oder sich dem Menschen zuwenden, stehenbleiben und hereinkommen. Das kann ein sinnvoller Lernschritt sein. Aber es bleibt ein Lernschritt und macht nicht ganze Beziehung aus.

Für mich liegt der entscheidende Punkt in der inneren Haltung des Menschen. Ein Pferd spürt sehr genau, ob wir hektisch, aggressiv, ehrgeizig oder unklar sind. Dann wird Nähe schwer, denn ein Fluchttier wird sich nicht gerne einem Menschen anschließen, der Druck oder Unsicherheit ausstrahlt. Wenn wir aber ruhig, klar, freundlich und geduldig bleiben, entsteht ein echtes Angebot. Dann darf das Pferd nachdenken, zögern, fragen und schließlich selbst einen Schritt auf uns zu machen. Genau darin liegt für mich der wertvolle Kern: Timing, Gefühl und Fairness.

Sehr kritisch sehe ich dagegen die Idee, ein Pferd möglichst schnell anzureiten. Ein Pferd kann äußerlich mitmachen und innerlich längst überfordert sein. Es kann ruhig werden, weil es verstanden hat — oder weil es aufgegeben hat. Genau da müssen wir als Pferdemenschen ehrlich hinschauen. Nur weil das Pferd keinen Widerstand mehr zeigt, hat es nicht automatisch gut gelernt.

Nachhaltiges Vertrauen entsteht nicht durch Druck, Tempo oder Überflutung, sondern durch Ruhe, Verständnis und kleine Schritte.

Wir sollten heute weiterdenken. Wir dürfen das Gute mitnehmen, das Fragwürdige hinterfragen und immer wieder prüfen, was für das einzelne Pferd wirklich pferdegerecht ist.

RIP Monty Roberts - die Pferdewelt hat sich durch Dich bewegt.

Schön geschrieben ☀️👍🏻🐴💚
24/06/2026

Schön geschrieben ☀️👍🏻🐴💚

Gedanken an die Hitzewelle

In drei Tagen steht uns ein Wochenende mit außergewöhnlicher Hitze bevor. Die Wettervorhersagen sprechen von Temperaturen, die weit über das hinausgehen, was für Ende Juni gewöhnlich ist. Ein Reitturnier, das an diesem Wochenende stattfinden sollte, wurde deshalb abgesagt.

Und ich muss sagen: Ich empfinde diese Entscheidung als ein Zeichen von Verantwortung.

Nicht jede Absage ist eine Niederlage. Manchmal ist sie Ausdruck von Fürsorge. Manchmal bedeutet Verantwortung, etwas nicht zu tun.

Die angekündigte Hitze betrifft uns alle.

Für uns Menschen werden Temperaturen ab etwa 30 Grad zunehmend belastend, insbesondere wenn wir körperlich arbeiten. Ab etwa 35 Grad steigt das Risiko für Kreislaufprobleme, Erschöpfung und Hitzeschäden deutlich an. Unser Körper versucht, sich durch Schwitzen zu kühlen. Gelingt das nicht mehr ausreichend, geraten wir an unsere Grenzen. Viel trinken, Pausen, Schatten und das Vermeiden unnötiger Belastungen sind dann keine Schwäche, sondern kluge Selbstfürsorge.

Und dann sind da unsere Pferde.

Auch Pferde können Wärme über das Schwitzen abgeben. Dennoch kommen sie bei großer Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit schnell an ihre Belastungsgrenze. Ein Pferdeanhänger kann sich innerhalb kurzer Zeit stark aufheizen und darf an solchen Tagen niemals zum Warteplatz werden. Lange Transporte, intensive Trainingseinheiten und große körperliche Anstrengungen gehören bei extremer Hitze auf den Prüfstand.

Ein Pferd benötigt an heißen Tagen oft vierzig bis sechzig Liter Wasser, manchmal sogar mehr. Frisches Wasser muss jederzeit zur Verfügung stehen. Nach Belastung hilft kontrolliertes Kühlen mit Wasser an Hals, Brust und großen Muskelgruppen dabei, die Körpertemperatur zu senken. Schatten, Luftbewegung und ausreichend Ruhe sind wichtige Helfer.

Ob ein Pferd an heißen Tagen lieber auf der Weide oder im Stall steht, hängt von den jeweiligen Bedingungen ab. Entscheidend sind immer genügend Wasser, Schutz vor direkter Sonne und die Möglichkeit, der Hitze auszuweichen.

Vielleicht stellt uns dieses bevorstehende Wochenende eine wichtige Frage:

Nur weil etwas möglich wäre – muss es auch stattfinden?

Pferde können uns nicht sagen, wann es ihnen zu heiß wird. Sie können nicht darum bitten, einen Termin zu verschieben, früher aufzuhören oder im Schatten zu bleiben.

Sie vertrauen darauf, dass wir ihre Zeichen erkennen.

Und vielleicht zeigt sich wahre Pferdeliebe genau darin, die Bedürfnisse des Pferdes über die eigenen Pläne zu stellen.
Die Wohlfühltemperatur eines Pferdes liegt deutlich unter unseren sommerlichen Vorstellungen. Viele Pferde fühlen sich bereits zwischen fünf und fünfzehn Grad besonders wohl. Deshalb sollten wir an sehr heißen Tagen Trainingseinheiten in die frühen Morgen- oder späten Abendstunden verlegen oder auch einmal ganz darauf verzichten. Nicht jeder Plan muss umgesetzt werden. Manchmal ist die beste Entscheidung die Pause, ein schattiger Platz und ein Eimer frisches Wasser mehr.

Save the Date! 🤠
21/06/2026

Save the Date! 🤠

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53819

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