13/12/2017
Hallo ihr Lieben!
Ich wurde die letzten Tage immer mal wieder darauf angesprochen, aus welchem Grund die Eingangstür zu meinem Hundesalon überwiegend verschlossen ist. Ich kann mir vorstellen, dass dies ungewöhnlich ist, es hat aber einen einfachen und doch bedeutsamen Grund:
Jeder Hund hat ja bekanntlich ein eigenes Gemüt. Da gibt es z.B. Modelhunde, die ruhig und geduldig auf dem Frisiertisch stehen und bei denen man das Gefühl hat, dass sie sich beim Bürsten und Schneiden noch im Spiegel zuschauen und ihren Termin genießen.
Es gibt aber auch Vierbeiner, welche aus den unterschiedlichsten Gründen nicht so ruhig und geduldig sind. Hierfür habe ich großes Verständnis, schließlich kommt aus Sicht des Hundes plötzlich eine rudelfremde Person auf ihn zu, wäscht, bürstet und schneidet mit ungewohnten, oftmals geräuschvollen Geräten am eigenen Fell herum. Gerade für diese Fellnasen wäre eine sich ständig öffnende Eingangstür und das Hereinkommen einer erneut fremden Person eine nicht unerhebliche Stresssituation. Und genau dies möchte ich vermeiden, schließlich soll sich ja gerade der Hund bei mir im Salon wohlfühlen.
Ferner käme noch hinzu, dass ich entweder die Behandlung an dem Tier unterbrechen oder ich den Kunden warten lassen müsste. Beides wäre nicht in meinem Sinne. Dies ist auch der Grund, warum ich fast ausschließlich nach Terminvergabe arbeite. Darum ist der einfachste Weg der Kontaktaufnahme eine telefonische. Die Wahrscheinlichkeit, dass der AB dabei erreicht wird, ist sehr groß. Vermutlich bin ich dann gerade mit einem Fell-Kunden beschäftigt. Wenn mir ein Name und eine Rückrufnummer aufs Band gesprochen wird, rufe ich auf jeden Fall zurück. Und wenn der Rückruf dann erfolgt, habe ich auch genügend Zeit in petto, um alle Fragen und Terminabsprachen zu besprechen. Versprochen!
Und aus einer anderen Sicht gesehen: Wenn euer Vierbeiner dann Kunde im Fellkonzept ist, erhält er ebenfalls einen VIP-Status und kann sich 100% meiner Aufmerksamkeit gewiss sein.
Eure Nicola Henkel 🐕🐕🐕