Hundeschule Tapir

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April 2021

Quelle: lawlikes / Keese-Haufs

28/05/2026

Futter vom Boden fressen

Jeder Hund kann lernen, dass Futter, welches von euch kommt, vom Boden gefressen werden darf, aber alles andere nicht.

Ihr dürft den Hund Futter im Gras oder zwischen Blättern suchen lassen, und ihr dürft natürlich auch mit Futter am Boden belohnen.

Der Hund sieht ja, dass ihr dieses Futter freigebt. Sei es mit einem bestimmten Signal wie z.B. "Such!" oder "Okay", oder weil das Futter in einem bestimmten Kontext immer auf diese Art und Weise von euch eingesetzt wurde.

Euer Hund wird dadurch auch nicht zukünftig unterwegs plötzlich anfangen, nach Essbarem zu suchen.
Wenn eure Hunde dieses Verhalten zeigen, hat es in der Regel absolut nichts damit zu tun, dass ihr auch Futter am Boden einsetzt.

Wenn Hunde sich auf dem Spaziergang regelmäßig auf die Suche nach etwas zu fressen machen, sollte man als allererstes der Ursache auf den Grund gehen.
Hat er Langeweile?
Versucht er eure Aufmerksamkeit zu bekommen?
Ist er ständig hungrig?
Fehlen ihm Nährstoffe?

Es gibt wirklich viele Möglichkeiten, warum Hunde dieses Verhalten zeigen.

Eine Sache gilt es allerdings zu beachten, wenn ihr euren Hund Futter am Boden suchen lasst oder ihn darüber belohnt:
Es sollte kein anderer (fremder) Hunde in der Nähe sein.
Futter birgt natürlich ein großes Konfliktpotential für viele Hunde, und hier könnte es definitiv zu Streitereien kommen 😉.

08/05/2026

Die Schleppleine

Auf was muss ich achten?
Was sind die Vorteile, was sind die Nachteile?
Welche Materialien gibt es?

Bei all diesen Fragen gilt es immer, darauf zu achten, was ich denn für einen Hund habe.

Die Leine muss in Länge und Stabilität natürlich dem jeweiligen Hund standhalten.
Hierbei solltet ihr auch noch auf die Qualität und die Größe der Karabiner an der Leine achten.
Ein zu kleiner Karabiner wird der Kraft eines großen, schweren Hundes, der sich "ins Zeug legt" kaum standhalten, und ein sehr großer Karabiner ist bei einem kleinen, leichten Hund einfach zu "viel" und zu schwer.

Die Länge der Leine sollte je nach Größe/Gewicht und Dynamik des Hundes ausgewählt werden.
Ein sehr schneller und dynamischer 30 kg Hund ist an einer 15m Schleppleine sicherlich nur schwer zu halten.

Allerdings gibt es einige Hunde(-rassen), die gerade in der Anfangszeit einen sehr großen Bewegungsradius benötigen, um nicht permanent in Frust zu geraten.
Dazu gehören viele Jagdhundrassen.
Hier ist das Handling der Leine enorm wichtig, um weder sich, den eigenen Hund oder andere Menschen und Hunde zu gefährden und zu verletzten.

03/05/2026

Wir nehmen an der kleinen Frühjahres-Staffel-Tonnen-Trick-Challenge vom Crossdogging teil 😃🤗.

Jeder konnte dabei sein.
Egal ob Crossdogger oder nicht.
Egal ob groß, klein, jung oder alt (sowohl die Zwei- als auch die Vierbeiner 😉).

Es ist schön zu sehen, wie viel unterschiedliche Dinge man mit nur einem einzigen Gegenstand, hier die Tonne, tun kann.

Umrunden, drauf springen, mit den Vorderpfoten drauf, mit den Hinterpfoten drauf, sich darauf drehen und noch vieles mehr 😀.

Wir hatten riesigen Spaß bei dieser Challenge 😄😇.
Und vielleicht kommt ja noch das I-Tüpfelchen, und wir werden als Gewinner dieser Challenge ausgelost 🤩.

Drückt uns fleißig die Daumen ✊️🍀✊️.

02/05/2026

Gut gemeint heißt noch lange nicht auch gut gemacht!

Dieser Satz trifft, aus meiner Sicht, seit einiger Zeit mehr und mehr auf die Hundewelt zu.

Ich erlebe fast täglich Hunde, die komplett verwirrt und auf sich alleine gestellt sind.
Und ich erlebe Halter, die absolut verzweifelt und überfordert sind.
Zudem sind beide, Zwei- und Vierbeiner maximal frustriert.

In der Mehrzahl handelt es sich um Hunde, die sich in der Pubertät befinden, und die bis dahin ausschließlich über positive Verstärkung trainiert wurden (was rein biologisch schon mal gar nicht möglich ist 😉), weil es den Haltern so nahegelegt wurde.

Hunde untereinander leben eine "Nein-Kultur".
Dinge, die für sie okay sind, werden einfach zu- und laufen gelassen.
Alles andere wird mitgeteilt.
Es werden Ressourcen verteidigt, Bewegungen eingeschränkt, für mehr Distanz zum Gegenüber gesorgt usw.

Ein Hund, der von uns NUR positiv verstärkt wird, wenn wir etwas gut finden, was er tut, versteht nur sehr schwer bzw häufig gar nicht, was er denn nicht darf oder tun soll.
Das führt sehr schnell zu Unsicherheit, und diese Hunde wirken oft ziemlich verloren in ihrem Handeln.

Den Hunden fehlt es häufig an Führung und Anleitung. Sie sind sehr oft verunsichert, was ihr Verhalten betrifft und geraten schnell in Frust.
Vor allem in der Pubertät brauchen sie aber genau das Gegenteil.
Jemand der sie leitet und Entscheidungen trifft und dadurch für Sicherheit und Orientierung sorgt.

Ebenso führt die permanente Erwartungshaltung auf den nächsten Keks (meist nach einem Markerwort oder dem Geräusch des Clickers) häufig zu Anspannung und Aufregung bei den Hunden.
Das Ausbleiben eines, aus Hundesicht jetzt angebrachten, löst wiederum sofort Frust aus.

Die Hunde sind oft ruhelos, sehr reizoffen, besitzen eine schlechte Impulskontrolle und geraten enorm schnell in Frust, mit dem sie nur sehr schlecht oder gar nicht umgehen können.

Stellt euch einfach einen Teenager vor, dem man immer nur sagt, was er toll macht, ohne ihm zu vermitteln, was er bitte lassen soll 🙈.
Ich bin mir sicher, da kommen "spannende" Ideen bei den Teens bei raus 😉.

25/04/2026

Ja, die Zeit der Pubertät ist für Hundehalter keine leichte 🥴.
Aber glaubt mir...für uns Trainer mit unseren eigenen Hunden oftmals auch nicht 😅.
Und am schwierigsten ist diese Phase wahrscheinlich für die Hunde selber 😉.

Das Gehirn befindet sich im Umbau 🧠, die Hormone tanzen Samba, die Genetik klopft an die Tür 🧬, der Körper entwickelt sich und es werden neue "Hobbys" entdeckt, wie zum Beispiel das andere Geschlecht ♀️♂️ oder das jagdliche Interesse.
Vorherige Spielkumpel werden plötzlich zu Konkurrenz, und es wird sich mehr und mehr im Verhalten ausprobiert.

Vielleicht ist euch oben im Text ein Wort aufgefallen, dass euch Hoffnung geben sollte?! 🙏
PHASE
Richtig! Die Pubertät ist eine Phase.
Und zwar eine sehr, sehr wichtige.
Durchlebt sie zusammen mit eurem Hund.
Mit allen Höhen und Tiefen.
Und von letzterem gibt es in dieser Zeit gefühlt sehr viele 🤣🙈.
Helft eurem Hund durch diese Zeit, ohne unfair zu werden, und ohne ihn in Watte zu packen.
Natürlich gelingt jetzt gerade nicht mehr alles so gut, wie es schon einmal der Fall war, aber das gehört dazu.

Und alles bisher Erlernte ist auch nicht weg!
Der Hund hat nur gerade keinen Zugriff darauf 😉.

Also...bleibt dran, bleibt fair und freut euch umso mehr auf das, was dann nach der Pubertät kommt 🤗.

(Und lasst eure Hunde AUF KEINEN FALL in diesem so wichtigen Entwicklungsstadium KASTRIEREN❗️)

14/04/2026

Begrüßungen unter Hunden können genauso unterschiedlich und vielfältig ausfallen wie bei uns Menschen auch.

Die einen sind vorsichtig und distanziert. Warten erst einmal ab und beobachten.

Die nächsten sind offen und interessiert. Gehen höflich und rücksichtsvoll in eine Begegnung.

Und wiederum andere "poltern" geradezu in jede Szenerie. Kein Feingefühl, kein Einhalten der Individualdistanz des Gegenübers, und keinerlei Gespür dafür, sich evtl etwas daneben benommen zu haben.

Dieses ungebremste "hoppla, hier bin ich" Verhalten kann man sehr häufig beim z.B. Labrador- und/oder Golden Retriever beobachten.

Ja...auch andere Rassen oder Mixe zeigen natürlich ein solches Verhalten, und natürlich gibt es Goldies und Labbis, die es nicht tun 😉.

Aber...ein sehr großer Prozentsatz der genannten Rassen verhält sich in Begegnungen mit Hunden und Menschen sehr distanzlos und oftmals sehr aufdringlich.

Woran liegt das?

Labrador und Golden Retriever wurden gezüchtet für eine hohe Kooperationsbereitschaft, eine starke Motivation in Interaktionen und eine ausgeprägte Offenheit.

Sie belohnen sich in jeder Begegnung mit Menschen und Hunden quasi selbst.
Oftmals ohne zu verstehen, warum die Reaktionen ihres Gegenüber nicht immer freundlich ist 🙈.

Die gute Nachricht:
Auch diese Hunde können lernen, sich in einer Begegnung höflich zu verhalten 😊.

Die schlechte Nachricht:
Man muss es ihnen vermitteln und dabei SEHR konsequent sein 😉.

Magendrehung
08/04/2026

Magendrehung

🚨 DER ALBTRAUM JEDER HUNDEBESITZERS: DIE MAGENDREHung – WAS SAGEN DIE NEUESTEN STUDIEN 2025/2026? 🚨

In der Tierarztpraxis Ullmann ist uns Transparenz und modernste Medizin extrem wichtig. Die Magendrehung (Torsio ventriculi) ist der wohl gefürchtetste Notfall in der Tiermedizin. Lange Zeit hieß es einfach: „Nicht toben nach dem Fressen.“ Doch die Wissenschaft ist heute viel weiter.

Basierend auf brandneuen Analysen (darunter Studien aus Februar 2025) müssen wir einige alte Ansichten über Bord werfen. Hier ist der ultimative Fakten-Check auf dem neuesten Stand der Forschung. 👇

🔍 WANN PASSIERT ES WIRKLICH? (DIE NEUEN ERKENNTNISSE)
Die Annahme, dass nur ein voller Magen plus Toben zur Drehung führt, ist veraltet. Studien zeigen:

Stress ist ein Hauptauslöser: Ängstliche, nervöse oder gestresste Hunde haben ein signifikant höheres Risiko. Stress verändert die Magenmotilität (Bewegung) und führt zu vermehrtem Luftschlucken (Aerophagie).

Der „Nacht-Effekt“: Überraschend viele Magendrehungen ereignen sich nachts oder in Ruhephasen, oft Stunden nach der letzten Fütterung.

Genetik wiegt schwerer als der Napf: Aktuelle Daten bestätigen, dass Hunde, deren Verwandte ersten Grades (Eltern/Geschwister) eine Magendrehung hatten, ein massiv erhöhtes Risiko tragen – unabhängig vom Fütterungsmanagement.

🧬 NEUE STUDIEN-ERGEBNISSE ZU RISIKOFAKTOREN
Der Napf-Irrtum (Hochgelegte Näpfe): Lange dachte man, hochgestellte Näpfe seien gut. Neue Studien warnen davor! Bei großen Rassen korreliert das Fressen aus erhöhten Näpfen sogar mit einem höheren Risiko für Aufgasungen.

Trockenfutter & Inhaltsstoffe: Es gibt Hinweise, dass Trockenfutter, bei denen Fette oder Öle unter den ersten vier Zutaten gelistet sind, die Magenentleerung verzögern können, was das Risiko steigert.

Die Rolle der Anatomie: Es ist nicht nur der „tiefe Brustkorb“. Neuere Forschungen untersuchen die Länge des Ligamentum hepatogastricum (ein Band zwischen Leber und Magen). Ist dieses genetisch bedingt länger, hat der Magen mehr „Spielraum“ zum Kippen.

Alter & Geschlecht: Das Risiko steigt mit dem Alter (Peak oft zwischen 5 und 10 Jahren). Intakte Rüden sind laut aktueller Datenauswertung (2025) statistisch häufiger betroffen als Hündinnen.

🩺 DIE MODERNE THERAPIE: WAS HAT SICH GEÄNDERT?
In der Chirurgie hat sich ein Goldstandard gefestigt:

Inzisionale Gastropexie: Frühere Techniken (wie die Belt-Loop-Methode) werden zunehmend durch die stabilere inzisionale Gastropexie ersetzt, bei der der Magen sicher an der Bauchwand fixiert wird.

Laktat-Werte: Wir messen heute sehr präzise die Laktatwerte im Blut. Sie sind der wichtigste Indikator dafür, wie viel Magengewebe bereits abgestorben ist, und helfen uns, die Überlebenschancen (Prognose) besser einzuschätzen.

Prophylaktische Gastropexie: Bei Hochrisiko-Rassen (z. B. Deutsche Doggen) raten wir heute oft zur vorsorglichen Magenfixierung (oft minimalinvasiv während der Kastration), da dies das Risiko einer Drehung um über 90 % senkt!

⚠️ WORAN ERKENNE ICH ES SOFORT?
Wenn euer Hund diese Zeichen zeigt, zählt jede Sekunde:

Erfolgloses Erbrechen: Der Hund würgt, aber es kommt nichts (außer vielleicht weißer Schaum).

Aufgeblähter, harter Bauch: Die Region hinter den Rippen schwillt an (wie eine Trommel).

Extreme Unruhe: Ständiges Aufstehen und Hinlegen, Hecheln, gesenkter Kopf.

💬 EURE ERFAHRUNG & FRAGEN
Die Magendrehung ist ein Thema, das uns alle bewegt.

Habt ihr schon einmal eine Magendrehung bei eurem Tier erlebt? Wie habt ihr es bemerkt?

Wusstet ihr, dass hochgelegte Näpfe heute eher kritisch gesehen werden?

Habt ihr Fragen zu den neuen chirurgischen Möglichkeiten?

Schreibt es uns in die Kommentare! 👇 Euer Wissen kann im Ernstfall das Leben eines anderen Hundes retten.

📢 TEILEN IST LEBEN RETTEN: Bitte teilt diesen Beitrag in euren Hundegruppen. Die neuen Infos zu den Näpfen und dem Stressfaktor sind noch viel zu unbekannt! 🐾🩺🛡️

Herzliche Grüße,
Ihr Team der Tierarztpraxis Ullmann 🐾✨⚖️

06/04/2026

Hunde kommunizieren oftmals so fein, präzise und subtil, dass wir ohne genaues Hinschauen den Großteil der Gespräche gar nicht mitbekommen.
Dabei lohnt es sich, einfach mal genauer hinzuschauen 👀.

Aussagen wie "das kam ganz plötzlich", "der hat wie aus dem Nichts zugebissen" oder "das hat keiner kommen sehen" stimmen zu 99% sicherlich nicht.

Jeder Handlung gehen (meistens ziemlich viele) körpersprachliche Signale voraus.
Ein Blick, ein minimales Ab- oder Zuwenden, ein Anspannen der Muskulatur, ein Züngeln, bin Blinzeln, ein leichtes Kräuseln der Lefzen, ein Ohrenspiel, und noch vieles mehr.

Nicht erst, wenn wir Geräusche (knurren, bellen, jaulen, schreien...) wahrnehmen, sind die Hunde im Kontakt miteinander, sondern weit vorher.

Beobachtet z.B. mal euren Hund (und den entgegenkommenden Hund) in Hundebegegnungen ganz genau.
Und zwar von dem Moment an, in dem die Hunde sich sehen.
Meistens werdet ihr schon dort an der Körpersprache eures Hundes (und der des Gegenübes) dezente oder auch ziemlich deutliche Signale entdecken, die euch Aufschluss darüber geben können, wie die Hunde sich gerade fühlen, und wie die jeweilige Situation weitergehen wird, wenn ihr in dieser Begegnung nichts verändert.

Übrigens...wir bekommen viel zu wenig mit, wie häufig Hunde Konflikte vermeiden, indem sie vollkommen lautlos miteinander "sprechen", weil wir meistens nur das Laute und Offensichtliche wahrnehmen 😉.

Wir müssen lernen, genau zuzuhören, auch wenn nichts (hörbares) gesagt wird 🗣🤫👂.

23/03/2026

Die Sprache der Hunde

Körpersprache

Wir empfinden unser Zusammenleben mit Hunden oftmals als bereichernd und schön.

Aber ist es das auch für unsere Hunde?
Ist es angenehm bei jemandem zu leben, der jedes "Wort" falsch versteht?

Unserer Hunde kommunizieren hauptsächlich per Körpersprache.
Es sollte für jeden von uns (Hundehaltern, Tierärzten, Physiotherapeuten, usw) Pflicht sein, sich mit dieser Sprache zu beschäftigen, um Hunde verstehen und möglichst gut einschätzen zu können.

Mir zeigt sich allerdings Tag täglich ein anderes Bild.

• Hunden mit einer gesunden Portion Skepsis wird Angst unterstellt
• Hunde, die aufgeregt und überfordert sind, freuen sich angeblich
• Hunden, die sich sehr präsent und drohend auf andere Hunde zu bewegen, wird Spielverhalten abgedichtet
• Hunde, die ganze klar kommunizieren, dass sie Abstand brauchen, gelten plötzlich als "aggressiver Hund"

Diese Liste könnte man noch ewig fortführen.

Ich persönlich finde es unseren Hunden gegenüber ziemlich unfair, sich nicht mit ihrer Sprache zu befassen.

Wenn wir das mehr tun würden, würden wir verstehen, wie wichtig es ist, als erstes alles am Hund zu analysieren (Ohren, Augen, Maul, Gelenke, Rute, Muskeltonus, Körperschwerpunkt,...) und erst danach zu interpretieren.

Dabei ist IMMER der komplette Kontext/die jeweilige Situation zu betrachten und mit einzubeziehen.

Wer die Signale seines Hundes besser deuten und lesen kann, erkennt außerdem schneller und zuverlässiger, ob sich etwas an ihm verändert.

Fühlt er sich unwohl?
Hat er Schmerzen?
Ist ihm die Situation nicht geheuer?
Braucht er Unterstützung?..

Also los❗️

Tut unseren Hunden den Gefallen und befasst euch intensiv mit ihrer Sprache 😊.

❤️Update 01.03.26: Zuhause gefunden❤️▶️ Vermittlungshilfe ⬅️𝗦𝗲𝘁𝘁𝗲𝗿𝗳𝗮𝗻𝘀 𝗴𝗲𝘀𝘂𝗰𝗵𝘁 ⚠️Pluto (geb.: 22.09.2021) ist ein unkast...
29/01/2026

❤️Update 01.03.26: Zuhause gefunden❤️

▶️ Vermittlungshilfe ⬅️

𝗦𝗲𝘁𝘁𝗲𝗿𝗳𝗮𝗻𝘀 𝗴𝗲𝘀𝘂𝗰𝗵𝘁 ⚠️

Pluto (geb.: 22.09.2021) ist ein unkastrierter Irish Setter Rüde, der seit 3 Jahren in einer Familie mit 2 Kindern und 1 Katze in 28790 Schwanewede lebt.

Pluto ist definitiv kein Hund für Couchpotatos und kein Hund, der "einfach mal so nebenbei läuft".
Er hat rassetypisch viel Energie, braucht dementsprechend Bewegung und ein ausgewogenes Maß an Beschäftigung.
Er hat großen Spaß an Nasenarbeit (z.B. Teebeutelsuche).

Mindestens genauso wichtig wie adäquate Auslastung ist für Pluto aber Ruhe und abschalten können.
Dies fällt ihm derzeit in seinem recht turbulenten und dynamischen Haushalt sehr schwer.
Er befindet sich permanent im "Stand By Modus", ist nervös und fährt nicht runter.
Hier muss im neuen Zuhause definitiv drauf geachtet werden.

Pluto zeigte vor kurzem mehrmals Drohverhalten gegenüber den Kindern.
Vermutlich resultierend aus anhaltendem Stress und einem Status Thema, dass sich jetzt den Kindern gegenüber äußert.

Gesucht wird daher ein ruhiges Zuhause 𝗢𝗛𝗡𝗘 𝗞𝗜𝗡𝗗𝗘𝗥.

Pluto braucht Menschen, die Hunde führen und lesen können, und die sich der Energie eines Setters bewußt sind.
Klare Regeln und Struktur helfen ihm, zur Ruhe zu kommen, zu entspannen und sich am Menschen zu orientieren.
Dabei geht es nicht um Härte oder Strenge, sondern um Konsequenz, Souveränität und Wissen seitens der/des Menschen.

Pluto ist ein wirklich toller Kerl, der (nach Eingewöhnung) alleine bleiben kann, im Haus super mit Katzen klar kommt, gut im Auto mitfährt und liebend gerne etwas mit seinem/seinen Menschen unternimmt.

Er kennt Grundkommandos wie Sitz, Platz, Bleib, ist in geeigneten Gebieten ablein- und abrufbar.
Die Leinenführigkeit ist noch nicht perfekt aber schon recht gut.

Pluto kommt im Freilauf gut mit anderen Hunden klar. Bei Rüden entscheidet die Sympathie. Bei Hündinnen ist er ein Charmeur. Läufige Hündinnen machen es ihm sehr schwer, seinen Menschen noch wahrzunehmen.
Bei Begegnungen an der Leine würde er bei Pöbelei gegenhalten, lässt sich aber sehr gut lenken und leiten, wenn der Mensch die Situation rechtzeitig erkennt und für ausreichend Distanz sorgt.
Mit kleinen Hunden oder bellenden Hunden hinterm Zaun hat er überhaupt kein Problem.

Pluto klaut im Haus Essen. Vorrangig Menschenessen. Hieran sollte noch gearbeitet werden und bis dahin alles Essbare gut verstaut werden 😉.

Pluto reagiert etwas schreckhaft bei lauten Geräuschen.
Silvester ist definitiv nicht sein Lieblingstag.

Die Entscheidung zur Abgabe fällt der Familie sehr schwer und ist absolut kein Schnellschuss, sondern fiel nach reichlicher Überlegung und vielen Tränen.
Aber nach dem Drohverhalten den Kindern gegenüber ist hier einfach kein entspanntes Zusammenleben mehr möglich.

Bei ernsthaftem Interesse (kein "der ist so süß, den nehme ich") meldet euch gerne bei mir.
Ich stelle den Kontakt zu den Haltern her.

Teilen erwünscht 🙏.

Adresse

Logener Weg
Schwanewede
28790

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Montag 09:00 - 18:00
Dienstag 09:00 - 18:00
Mittwoch 09:00 - 18:00
Donnerstag 09:00 - 18:00
Freitag 09:00 - 18:00

Telefon

+4942169894134

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