11/03/2025
Was ist nur mit der Menschheit los??
Da gehe ich mit meinem Hund mittags entspannt spazieren, in der Entfernung sehe ich eine Person – auch mit Hund. Das Dorf ist klein, man erkennt sich schon aus der Ferne, vor allem den Vierbeiner. Ich sehe also „ah das ist die mit dem Pablo“ – Labrador, blond, Rüde. Ich komme näher, bin aber immer noch gute 100 Meter entfernt und denke mir „ah, jetzt kackt der – brav, gleich neben der Bello-Box“. Hund ist fertig, Frauchen steht teilnahmslos daneben, sieht auch mal in meine Richtung und dann gehen sie – ich schaue fassungslos zu, wie sich das saubere Pärchen in Richtung Wald auf der Straße trollt. Völlig entspannt, ohne Hektik. Keine Minute später bin ich „am Ort des Geschehens“, schaue nochmal in den Wiesenstreifen – vielleicht hab ich mich doch getäuscht?? Nein, da liegt er, hübsch verteilt, dampfend und frisch.
Ich rufe der Dame hinterher, sie soll gefälligst die K***e ihres Hundes einsammeln – wie gesagt, die Bello-Box steht keine zwei Meter neben dem Haufen – aber sie dreht sich nur kurz zu mir um und geht dann mit dem Hund weiter ihres Weges…
Was macht man da? Bei der Gemeinde melden? Selber wegräumen? Die K***e K***e sein lassen? Es hat diverse Gründe, warum viele Menschen keine Hunde mögen – diese Hundehalter sind einer davon. Haben wir (Mütter) die vollen Windeln unserer Kinder auf die Straße geworfen oder ins nächste Gebüsch? Wo ist das verdammte Problem?
Wenn es nach mir ginge, dann müsste jeder Hund bei der Anmeldung in der Gemeinde eine DNA Probe abgeben, jeder neue Hund würde einmalig mindestens 500 Euro Anmeldegebühr kosten und es würde jeder liegengelassene Haufen auf seinen Verursacher untersucht werden! Scheinbar funktioniert die Welt nur, wenn es an den eigenen Geldbeutel geht.
Sollte zufällig die Dame von „Pablo“ dies hier lesen: wer ein Tier anschafft, übernimmt Verantwortung. Wer dazu nicht fähig ist, sollte die Finger davon lassen!