Zahrtes-Pferdetraining

Zahrtes-Pferdetraining Hallo, ich bin Lucia Zahrte, Trainerin für klassische Dressur. Meine Arbeit orientiert sich an der alten klassischen Lehre.

Dies bedeutet, sich nach den natürlichen und individuellen Fähigkeiten des Pferdes zu richten.

05/06/2026

Früher dachte ich, gutes Reiten muss beeindruckend aussehen.

Große Bewegungen.
Viel Ausdruck.
Viel Aktion.

Heute weiß ich, dass ich damals oft auf die falschen Dinge geachtet habe.

Denn gutes Reiten fühlt sich nicht spektakulär an.

Es fühlt sich leicht an.

Das Pferd muss nicht ständig korrigiert werden.
Es muss nicht festgehalten werden.
Es muss nicht „gemacht“ werden.

Es bewegt sich von selbst.
Findet sein Gleichgewicht.
Beginnt, sich selbst zu tragen.

Und genau dann passiert etwas Faszinierendes:

Je weniger der Reiter macht, desto besser wird die Bewegung.

Nicht weil er nichts tut.
Sondern weil er gelernt hat, im richtigen Moment weniger zu stören.

Das war für mich eine der wichtigsten Erkenntnisse überhaupt.

Heute freue ich mich nicht mehr über spektakuläre Bilder.
Sondern über die Momente, in denen ein Pferd loslässt, Vertrauen fasst und beginnt, sich wirklich gut zu bewegen.

Die größten Fortschritte entstehen oft dort, wo von außen scheinbar gar nicht viel passiert.

02/06/2026

Wenn sich dein Vorwärts-Abwärts so anfühlt, bist du auf dem richtigen Weg. ☝️

Viele Pferde laufen tief. Aber nur wenige laufen wirklich korrekt ins Vorwärts-Abwärts.

Der Unterschied ist nicht die Kopfhaltung.
Der Unterschied ist, ob das Pferd den Rücken benutzt, aktiv aus der Hinterhand schiebt und die Hand selbst sucht.

In diesem Video siehst du genau das:

Die Energie geht von hinten nach vorne durch den Körper.
Der Rücken schwingt.
Die Bewegungen wirken rund und rhythmisch statt fest und eckig.
Das Pferd sucht die Hand in der Tiefe, ohne heruntergezogen zu werden.

Und ganz wichtig:
Die Anlehnung ist noch nicht komplett konstant und genau das ist in diesem Ausbildungspunkt völlig normal.

Ein Pferd darf im Vorwärts-Abwärts nach Balance suchen.
Es darf die Kopf-Hals-Position verändern.
Denn genau so lernt es, sich selbst zu tragen.

Viele Reiter konzentrieren sich nur auf den Kopf.
Dabei entscheidet der Rücken darüber, ob Training das Pferd stärker macht oder kaputt.

Folge mir, wenn du lernen willst, gutes Reiten von Reiten zu unterscheiden, das Pferden schadet.

22/05/2026

In diesem Video siehst du Nils Conring mit seinem Kurt ✨🐴

Nils ist – genau wie ich – Schüler von Christoph Ackermann und genau deshalb achten wir auf die kleinen Dinge, die am Ende den größten Unterschied machen.

Korrektes Vorwärts-Abwärts macht Pferde stärker.

Denn genau hier lernt das Pferd:

den Rücken loszulassen

die Oberlinie lang zu machen

und den Reiter gesund zu tragen

Aber nur, wenn die Hinterhand dabei aktiv bleibt.

Sobald ein Pferd:

im Hals eng wird

mit der Hand festgehalten wird

oder einfach nur nach vorne gescheut wird

…verlierst du genau den Effekt, den du eigentlich erreichen willst.

Viele konzentrieren sich im Vorwärts-Abwärts nur auf den Kopf.

Dabei beginnt gutes Vorwärts-Abwärts nicht vorne.

Es beginnt in der Hinterhand.

Im Rücken.

Im Takt.

Und in der Fähigkeit des Pferdes, seine eigene Balance zu finden.

Genau dadurch werden Pferde langfristig stärker, lockerer und gesünder.

Folge mir, wenn du lernen willst, mit System zu reiten – statt nur nach Gefühl.

17/05/2026

Du brauchst keine neuen Übungen.
Du brauchst endlich Klarheit.

Die meisten Reiter machen immer mehr:
mehr Lektionen
mehr Techniken
mehr Tipps

Und trotzdem bleibt das Pferd:
fest
schief
steif

Warum?

Weil den meisten kein neues Training fehlt – sondern ein klares Ausbildungssystem.

Ein Pferd wird nicht besser, nur weil man ständig neue Übungen reitet.
Es wird besser, wenn man versteht:

was gerade schiefläuft
warum es schiefläuft
und was man konkret verändern muss

Genau da liegt der Unterschied zwischen „viel machen“ und wirklich gut reiten.

Du brauchst nicht mehr Input.
Du brauchst ein System, einen klaren Blick und die Geduld, Dinge wirklich korrekt aufzubauen.

Folge mir, wenn du lernen willst, gutes Reiten von Reiten zu unterscheiden, das Pferde kaputt macht.

15/05/2026

Dieses Bild wurde mir geschickt – mit der Bitte um ehrliches Feedback.

Und ich sage dir direkt:
Das wird wahrscheinlich nicht angenehm.

Aber genau davor habe ich Respekt.
Denn die meisten trauen sich ehrliches Feedback gar nicht einzuholen.

Also bekommst du jetzt meine ehrliche Meinung.
Ohne Schönreden.

Ja, das ist nur eine Momentaufnahme.
Aber genau in solchen Momenten sieht man oft mehr, als man denkt.

Ich kenne weder Pferd noch Reiterin.
Ich bewerte nur das, was ich hier sehe.

Erstmal das Positive:

Ein hübsches Pferd mit gutem ersten Gesamteindruck.
Auch die Kopf-Hals-Haltung wirkt auf den ersten Blick erstmal stimmig, auch wenn das Pferd etwas schwer in der Hand wirkt.

Und genau da beginnt das eigentliche Problem.

Viele würden denken, das Pferd läuft ruhig und korrekt.
Aber schaut man genauer hin, fehlt deutlich Aktivität aus der Hinterhand.

Auf den ersten Blick wirkt es fast wie Schritt – dabei ist es Trab.

Das Pferd schiebt nicht genug von hinten nach vorne, nimmt dadurch zu wenig Last auf und wird vorne immer schwerer.

Wäre die Hinterhand aktiver, könnte das Pferd mehr tragen, der Rücken würde besser arbeiten und die Vorhand insgesamt leichter werden.

Was ich ändern würde:

Mehr Fokus auf Aktivität aus der Hinterhand.
Darauf achten, dass das Pferd dich wirklich mitnimmt, die Bewegungen größer werden und der Rücken zu schwingen beginnt.

Das lässt sich super im Vorwärts-Abwärts und im Leichttraben erarbeiten und später Schritt für Schritt mit in die versammelnde Arbeit übernehmen.

Schicke das Video jemandem, der das sehen muss.

08/05/2026

Folge mir, wenn du lernen willst, Reiten zu erkennen, das Pferde stärkt – und das, was sie kaputt macht.

An diesen 5 Dingen erkennst du sofort, ob ein Pferd fair ausgebildet wird:

Das Pferd nutzt seinen Hals aktiv
macht sich lang und findet selbst sein Gleichgewicht

Die Nase ist an oder leicht vor der Senkrechten

Klarer Takt
dadurch kann die Hinterhand richtig arbeiten

Ein zufriedener Ausdruck
mit lebendigem Ohrenspiel

Ein Rücken der schwingt

Ganz wichtig:
Anlehnung ist kein fester Zustand

Das Pferd darf seine Kopf-Hals-Position verändern
genau so lernt es Balance

Erkennst du auf den ersten Blick, welches Reiten gut für das Pferd ist und welches nicht? Schreib es in die Kommentare! ✨

05/05/2026

Schicke das Video jemandem, der das sehen muss.

Dieses Bild wurde mir geschickt, mit der Bitte um ehrliches Feedback.
Und genau das bekommst du jetzt.

Ohne Schönreden.

Ja, es ist nur eine Momentaufnahme.
Aber genau in solchen Momenten sieht man oft mehr, als man denkt.

Ich kenne weder Pferd noch Reiterin.
Ich bewerte nur das, was ich hier sehe.

Erst das Positive:
Das Pferd wirkt gesund und gut gebaut.
Reiterin und Pferd passen grundsätzlich gut zusammen.

Aber jetzt zum eigentlichen Punkt:

Die Reiterin ist hinter der Bewegung.
Es wirkt, als würde sie sich am Zügel festhalten.
Der Arm ist steif, die Hand wirkt nach unten.

Das Pferd ist im Genick noch relativ offen.
Aber genau deshalb: noch.

Sehr wahrscheinlich wird es im nächsten Moment hinter die Senkrechte gezogen.

Was ich ändern würde:

Mehr nach vorne denken.
Die Hand weicher werden lassen.
Dem Pferd die Chance geben, seine Haltung selbst zu finden.
Und vor allem: ein ruhiges, stabiles Grundtempo.

Denn nur dann kann ein Pferd wirklich loslassen.

Viele Probleme entstehen nicht plötzlich.
Sie beginnen genau in solchen Momenten.

03/05/2026

Schicke dieses Video jemandem, der das sehen muss und schreib mir in die Kommentare, was dir noch auffällt.

Dieses Reiten sieht für die meisten völlig normal aus.
Und genau das ist das Problem.

Viele schauen nur auf die Kopf-Hals-Position.
Aber das eigentliche Problem liegt viel tiefer.

Zu hohes Tempo.
Ddurch keine Balance.
Die Hände riegeln.
Das Pferd sperrt das Maul – trotz Sperrriemen.

Der Hals wird immer kürzer,
der Rücken kann nicht Arbeiten
und das Pferd kommt immer mehr auf die Vorhand.

Gleichzeitig ist die Reiterin unruhig,
steht hektisch auf
und ist nicht in der Bewegung des Pferdes.

Das Pferd wird vorne festgehalten,
von gleichzeitg getrieben.

Und dann wundert man sich,
warum es nicht loslässt.

Das Problem ist selten nur ein Punkt.
Es ist fast immer die Kombination.

Und genau deshalb übersehen es so viele.

21/04/2026

Früher dachte ich, gutes Reiten muss beeindruckend aussehen. Große Bewegungen, viel Ausdruck, viel „Wow“.

Heute weiß ich: Wirklich gutes Reiten ist oft unscheinbar.

Es ist ruhig.
Es wirkt oft fast langweilig. Zumindest am Anfang.

Kein Ziehen.
Kein Kämpfen.
Keine spektakulären Bewegungen.

Sondern ein Pferd, das sich alleine bewegt.
Das mitarbeitet.
Das loslässt.

Ein Reiter, der scheinbar nichts tut.

Doch genau dort passiert die eigentliche Arbeit.
Der Mensch arbeitet an sich: sitzt noch stiller, wirkt noch feiner ein, hört mehr ins Pferd hinein.

Und das Pferd beginnt, sein Gleichgewicht selbst zu finden, sich selbst zu tragen und wirklich loszulassen.

Die größten Fortschritte entstehen nicht im Spektakel, sondern in den feinen, unsichtbaren Details.

Adresse

Auf Der Dürrenweid 8
Schopfheim
79650

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