31/01/2026
Der Gehorsam deines Hundes hängt direkter mit dir zusammen, als du denkst.
Überlege mal, wie oft du „Schlupflöcher“ lässt, etwas einforderst, es dann aber in letzter Konsequenz doch nicht durchziehst.
Beispiel: Kunde kommt zum Training, Hund ist unruhig. Kunde fordert „sitz“, Hund sitzt kurz, steht wieder auf. Wieder „sitz“, Hund steht wieder auf. Mehrmalige Wiederholung, irgendwann legt der Hund sich. „Ja, dann lieg halt“.
Was ist passiert?
In den meisten Fällen, will der Kunde nur einen ruhigen Hund und überlegt nicht, wie er dem Hund in die Ruhe helfen kann und geht über Gehorsam. Einen einstudierten „Trick“, nämlich das „sitz“. Fakt ist aber, nur weil ich sitze, bin ich nicht automatisch ruhig. Am Schluss ist der Hund zwar in einer ruhigen Position, hat bis dahin aber auch alles im näheren Umkreis abgeschnüffelt.
Parallel lernt er, dass sein Mensch doch nicht das meint, was er sagt.
Hund „sitzt“ nicht, sondern hat sich für ein „Liegen“ entschieden.
Warte kurz: folge für mehr Impulse zu den Themen Selbstwert, Gelassenheit, gesundem Selbstbewusstsein und Leichtigkeit in deinem Leben und mit Hund.
Solche, vermeintlich kleinen Momente, zeigen deinem Hund immer wieder, wie ernst er dich nehmen darf und wo er eigene Entscheidungen treffen kann.
Versteh mich nicht falsch, es geht mir alles andere als um „blinden Gehorsam“ des Hundes, es geht mir um dich und deine Klarheit.
Je klarer du weißt, was du willst, desto leichter wird es dir fallen, etwas einzufordern. So wirst du auch für deinen Hund ein zuverlässiger Partner werden, an dem er sich gerne orientiert.
Lass ein 🧡 in den Kommentaren da, wenn du dir vornimmst, mehr auf deine Klarheit zu achten.
🫴 Ich bin Claudia und ich begleite Hundehalter, wenn Hundetraining nicht wirkt.