12/03/2026
𝘾𝙝𝙧𝙤𝙣𝙞𝙨𝙘𝙝𝙚𝙧 𝙎𝙩𝙧𝙚𝙨𝙨!
Wie wir Menschen, so können natürlich auch Hunde unter chronischem Stress leiden.
Dieser äussert sich durch einen permanent erhöhten Cortisolspiegel und dauerhafter Ausschüttung von Adrenalin und Noradrenalin im Körper - er ist sozusagen immer in Alarmbereitschaft.
Kurzfristig ein überlebenswichtiger Mechanismus der es uns/ und dem Hund ermöglicht in Gefahrensituationen schnell reagieren zu können.
Aber langfristig - ohne die nötige Erholung - kann es zu ernsthaften körperlichen und/ oder psychischen Schäden führen.
Symptome können sein: Überdrehtheit, Unruhe, gesteigerte Aggressivität oder Schreckhaftigkeit, vermehrtes ( zum Teil exzessives) bellen, Depressionen, Schlaflosigkeit, Zerstörungswut und Hyperaktivität.
Es kann zu Stereotypien wie exessivem Pfotenlecken oder Schatten/Schwanzjagen kommen.
Körperlich führt chronischer Stress zu Magen- Darm- Beschwerden, häufigen Infekte, Hautproblemen und vielem mehr.
Die Ursachen für chronischen Stress beim Hund können vielfältig sein.
Am häufigsten sehe ich der Praxis zwei Gründe:
1.Unterforderung - der Hund wird nicht ausreichend bewegt und beschäftigt.
Mangelnde geistige Stimulation, fehlende Interaktion mit Artgenossen und/ oder dem Sozialpartner - Mensch und zu wenig körperliche Aktivität.
2.Überforderung - Reizüberflutung - der Hund kommt zu wenig zur Ruhe.
Fehlende Strukturen, zu wenig Ruhe und Schlaf, permanente Dauerbespaßung - kein Rückzugsort - der Hund steht immer im Fokus der Aufmerksamkeit - zu viel Unruhe/ Lärm - nur ein paar Beispiele die zu einer Überforderung führen können.
Unterforderung und Überforderung sind häufig schwer zu unterscheiden weil sie zu sehr ähnlichen Symptomen und Verhaltensmustern führen.
Ihr habt das Gefühl euer Hund ist dauerhaft gestresst?
Ihr seid euch nicht sicher woran es liegen könnte?
Wendet euch an einen Profi, der euch unterstützt - der neutrale Blick "von Außen" ist oft ein absoluter Game Changer.
In diesem Sinne wünsche ich euch einen entspannten Tag 😄🍀☀️
Liebe Grüße, Gassigängerin Tanja 🐶