31/08/2026
Unsere Woche beginnt wieder herzallerliebst. Post von Monty.
Viel Freude beim lesen...
🐾 Ein Brief von Monty an das Tierheim Sangerhausen
Liebes Team des Tierheims Sangerhausen,
ich glaube, ich muss euch heute einmal erzählen, was aus Nummer 39 geworden ist.
Ihr kanntet mich lange Zeit nicht unter meinem Namen. Ich war eine von vielen Katzen aus einem Zuhause, in dem wir viel zu viele waren und niemand wirklich für uns sorgen konnte. Wir kannten kaum Ruhe und mussten irgendwie zurechtkommen.
Aber dann kamt ihr.
Ihr habt uns aufgenommen, versorgt, untersucht und euch um uns gekümmert. Vor allem habt ihr uns die Chance gegeben, dass unser Leben irgendwann ganz anders werden darf.
Und dann kamen meine neuen Eltern.
Als sie mich zum ersten Mal sahen, war ich noch vorsichtig. Ich wusste ja nicht, was mich erwartet. Aber sie haben mich nicht gedrängt. Sie haben mich gestreichelt, mit mir gesprochen und mir die Zeit gegeben, die ich brauchte.
Sie kamen wieder. Und dann noch einmal.
Und irgendwann war klar:
Ich durfte mit ihnen nach Hause.
Heute habe ich einen Namen.
Monty. 🤍
Ich habe ein eigenes Zimmer, ein Körbchen, einen Kratzbaum und vor allem Menschen, die jeden Tag nach mir sehen. Meine Mama bürstet mein langes Fell, kümmert sich um meine kleine Nase und ich habe schnell gelernt, dass ich ihr und meinem Papa einfach hinterherlaufen darf, wenn ich Nähe möchte.
Und das tue ich. Sehr gerne. 😌
Ich miaue viel, schmuse, schnurre und rolle mich auf den Rücken, wenn ich gestreichelt werde. Ich glaube, ich habe verstanden, dass ich hier bleiben darf.
Und ich habe sogar drei Schwestern bekommen: Sheyla, Maya und Nova. ❤️
Noch lernen wir uns vorsichtig kennen. Sie riechen mich, beobachten mich und manchmal wird auch noch kurz gefaucht. Aber meine Eltern sagen, wir lassen uns alle Zeit. Und das ist gut so.
Denn hier darf ich einfach Monty sein.
Ich darf ankommen.
Ich darf vorsichtig sein.
Ich darf Nähe suchen.
Ich darf mich zurückziehen.
Und genau dafür möchte ich euch Danke sagen.
Danke, dass ihr mich nicht als Nummer 39 zurückgelassen habt.
Danke für eure Fürsorge, eure Geduld und dafür, dass ihr euch um meine Gesundheit gekümmert habt. Danke, dass ihr meine neuen Eltern so herzlich begleitet und ihnen die Möglichkeit gegeben habt, mich kennenzulernen.
Und vor allem:
Danke, dass meine Geschichte nicht dort enden musste, wo sie begonnen hat.
Heute habe ich eine Familie.
Eine Mama.
Einen Papa.
Drei Schwestern.
Ein Zuhause.
Vielleicht war ich für euch einmal Nummer 39.
Aber für meine neue Familie bin ich einfach:
Monty. 🐾🤍
Und ich glaube, ich habe ziemlich großes Glück gehabt.
Danke für alles.
Euer Monty 🐾