16/06/2026
Wussten Sie, dass auch Hunde unter Pollenallergien leiden können?
Und hier kommt eine wichtige Besonderheit: Anders als beim Menschen zeigt sich die Pollenallergie beim Hund oft nicht über die Atemwege, sondern vor allem über die Haut.
Typische Symptome können sein:
-Starker Juckreiz – der Hund kratzt sich anhaltend, vor allem am Bauch, in den Achseln und im Gesicht
-Übermäßiges Pfotenlecken oder -kauen – Pollen setzen sich besonders an den Pfoten fest.
-Rötliche, entzündete oder kahle Hautstellen durch ständiges Kratzen
-Tränende oder gerötete Augen
-Wiederkehrende Ohrenentzündungen -Allgemeine Schlappheit und Appetitmangel
Was kann helfen? 🌱
Nach dem Spaziergang Pfoten und Bauch mit einem feuchten Tuch abwischen – so werden Pollen direkt entfernt. Bei empfindlichen Hunden kann auch das regelmäßige Waschen mit einem milden, antiallergenen Shampoo Linderung verschaffen. Spaziergänge in der Hauptpollenzeit – also mittags bei trockenem Wetter – möglichst kurz halten und eher auf die frühen Morgen- oder Abendstunden verlegen.
Es stehen verschiedene medikamentöse Behandlungsansätze zur Verfügung, um die Symptome zu lindern.
Wichtig: Für eine zuverlässige Diagnose und individuelle Behandlung bitte immer einen Tierarzt aufsuchen – denn die Symptome einer Pollenallergie ähneln oft denen anderer Erkrankungen oder Allergien.