Anne Longen One Unity Horsemanship Pferdetraining & -therapie

Anne Longen  One Unity Horsemanship  Pferdetraining & -therapie Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Anne Longen One Unity Horsemanship Pferdetraining & -therapie, Pferdetrainer, Saarlouis.

-Pferdefachtherapeutin für Osteopathie & physiotherapeutisches Training
-Longieren als Dialog Trainerin & Trainingstherapeutin (OsteoDressage)
-Horsemanshiperfahrung seit über 20 Jahren

01/06/2026

„Wir haben sie wachsen sehen und sind dabei wenn sie gezogen werden“🐴🦷

Bei Tequilas Zahn OP war meine Freundin Jenny kurz vor Ort und sagte einen Satz über den ich schon öfter nachdachte und den ich wahrscheinlich nicht vergessen werde.

Sie sagte: „Wir haben die Zähne wachsen sehen und sind dabei wenn sie gezogen werden“

Ich habe Tequila seit er 1 Jahr und 4 Monate alt ist und ja, wir haben die Zähne wachen sehen, waren fast von Anfang an dabei und werden ihn bis zum Schluss, durchs hohe Alter begleiten❣️

Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass ich in Tequilas Jungpferdezeit überglücklich war, als ich eine Milchzahnkappe von einem Backenzahn in seinem Futtereimer gefunden hatte. Diese hat mich mehrere Jahre als Glücksbringer durch verschiedene Klausuren und Prüfungen begleitet und liegt immer noch in einem kleinen Döschen in meinem Schreibtisch.🍀🐞

Ich habe mich damals für diesen kleinen goldenen Hengst entschieden. Es war alles andere als einfach, weder sein Charakter, sein Gemüt als auch sein Exterieur. Und trotzdem: Wenn ich mich für ein Tier entscheide, gehört es für mich dazu, dieses in allen Belangen zu unterstützen und bis zum Ende hin zu begleiten. Ich hatte/habe bisher immer eine sehr tiefe Beziehung zu all unseren Tieren und ich könnte keins davon weggeben. Für mich gehört es dazu, Kompromisse einzugehen. Die eigenen Bedürfnisse auch hinten anzustellen❣️

Wie steht ihr zu diesem Thema? Habt ihr schon mal eins eurer Tiere weggegeben oder weggeben müssen?

 

31/05/2026

"Es sind die ohne Schuhe, die jeden Weg mit uns gehen. Es sind die, die nichts besitzen, die uns all das geben, was unbezahlbar ist."❤️

Zwei süße Oldis: Chester & Tequila 🐶🐴❤️

27/05/2026
26/05/2026

Undemanding time😌

In meiner Mittagspause habe ich mich in den Stall gesetzt. Tequila kam sofort, hat mich beschnuppert, mich sanft mit der Nase berührt, sich streicheln lassen, sich mal an mir gerieben oder einfach nur bei mir gedöst.🐴💛

Er kennt das, dass ich auch einfach mal in der Herde dabei bin und es ist wirklich schön, dass er sich sofort zu mir gesellt.

Gemeinsam chillen. Einfach nur bei einander sein. Anspruchslose Zeit verbringen. Oder auch mal gemeinsam Quatsch machen.
Das sind die besten Momente des Lebens❣️

23/05/2026

In 20-30 Minuten die Atemfrequenz und Bauchatmung deines Pferdes verbessern?

Durch gezielte Massage- und Mobilisationstechniken kannst du deinem Pferd helfen besser durch zu atmen❣️🐴

Du möchtest wissen wie? Melde dich noch schnell für den Massageworkshop am 06.06.26 an. Es sind nur noch 2 Plätze frei 🤗

Bei Interesse gerne melden!

22/05/2026

So ein tolles Team! 🐴🐴☀️

Die 4 durfte ich durch den Wald begleiten und ihnen anspruchsvolle Aufgaben beim Geländetraining stellen. Welche sie mit Bravour gemeistert haben.💪

Du möchtest die Kommunikation mit deinem Pferd verbessern und auch im Gelände sicher, abwechslungsreich und mit Spaß trainieren?

Melde dich gerne bei mir❣️🐴☀️

Www.oneunity-horsemanship.de

Schön geschrieben 🐴❤️
13/05/2026

Schön geschrieben 🐴❤️

Wenn Pferde alt werden

Wenn Pferde alt werden, verändert sich etwas. Nicht plötzlich, nicht von heute auf morgen, sondern leise und oft fast unbemerkt. Der Schritt wird langsamer, das Aufstehen vielleicht schwerer, um die Augen und am Maul zeigt sich mehr Grau, der Rücken verliert an Kraft und manche Bewegungen wirken vorsichtiger als früher. Vielleicht dauert der Fellwechsel länger, vielleicht fällt das Kauen schwerer oder das Pferd nimmt ab, obwohl es genug Futter bekommt. Und irgendwann steht man vor seinem Pferd, sieht es an und spürt: Die Zeit ist weitergegangen.
Dieser Moment kann wehtun, denn vor einem steht nicht einfach nur ein altes Pferd. Da steht ein Weggefährte. Ein Partner, der uns oft über viele Jahre begleitet hat. Ein Pferd, das unsere Stimme kennt, unsere Schritte, unsere Stimmungen. Ein Pferd, das uns getragen hat, nicht nur auf seinem Rücken, sondern oft auch durch schwere Zeiten. Es war da, wenn wir glücklich waren, und es war da, wenn wir traurig waren. Es hat gewartet, vertraut, gelernt, verziehen und gegeben, was es konnte. Und genau deshalb dürfen wir es nicht vergessen, wenn es alt wird.

Ein Pferd ist kein Sportgerät, das man ersetzt, wenn es nicht mehr funktioniert. Es ist kein Wesen, dessen Wert davon abhängt, ob man es noch reiten kann. Unsere Pferde waren jahrelang unsere Partner, und Partnerschaft endet nicht dort, wo Leistung endet. Gerade wenn ein Pferd alt wird, braucht es uns vielleicht mehr denn je. Nicht unbedingt für große Ausritte oder Trainingseinheiten, sondern für die kleinen Dinge, die plötzlich sehr wichtig werden: geduldiges Putzen, ruhige Spaziergänge, angepasstes Futter, regelmäßige Kontrolle von Zähnen, Hufen und Gelenken und ein achtsamer Blick auf Schmerzen, Gewicht und Wohlbefinden.

Wir müssen genauer hinsehen. Frisst mein Pferd noch gut? Kann es Heu richtig kauen? Nimmt es ab? Kommt es gut hoch? Wird es in der Herde verdrängt? Bewegt es sich gern? Hat es noch Freude am Leben? Alte Pferde zeigen oft nicht laut, wenn etwas nicht stimmt. Viele ertragen still, funktionieren weiter und halten aus. Umso wichtiger ist es, dass wir aufmerksam bleiben und bereit sind, Dinge zu verändern, wenn unser Pferd es braucht.
Doch neben all den praktischen Dingen gibt es etwas, das mindestens genauso wichtig ist: Ein altes Pferd soll sich nicht abgeschoben fühlen. Es soll nicht spüren müssen, dass es plötzlich weniger wert ist, nur weil kein Sattel mehr auf seinem Rücken liegt oder weil es nicht mehr leisten kann, was es früher geleistet hat. Es bricht mir das Herz, wenn Pferde, die jahrelang alles gegeben haben, irgendwann nur noch „Rentner“ sind, die irgendwo mitlaufen, aber emotional kaum noch gesehen werden. Wenn aus dem täglichen Partner ein Pferd wird, das man „halt noch hat“.

Dabei kann man so viel mit einem alten Pferd machen. Man kann ihm Zeit schenken. Ruhe. Nähe. Sicherheit. Man kann es putzen, mit ihm spazieren gehen, einfach bei ihm stehen und ihm zeigen: Du bist immer noch wichtig. Du bist nicht weniger wert, nur weil du nicht mehr leisten musst. Du bist immer noch du. Mein Pferd. Mein Freund. Ein Teil meines Lebens.

Vielleicht verändert sich die Beziehung im Alter sogar auf eine besondere Weise. Sie wird stiller, tiefer und ehrlicher. Sie besteht nicht mehr aus Erwartungen, Zielen oder Leistung, sondern aus Vertrauen, Dankbarkeit und Verbundenheit. Ein altes Pferd braucht keinen Menschen, der es bemitleidet. Es braucht einen Menschen, der es achtet. Einen Menschen, der nicht fragt: „Was kann mein Pferd noch für mich tun?“, sondern: „Was kann ich jetzt für mein Pferd tun?“

Natürlich ist es nicht immer leicht, ein altes Pferd zu begleiten. Man sieht, dass die gemeinsame Zeit nicht endlos ist. Man muss Entscheidungen treffen, die weh tun. Irgendwann kann auch die Frage kommen, wann es Zeit ist loszulassen. Und auch das gehört zur Verantwortung. Ein Pferd würdevoll alt werden zu lassen bedeutet nicht, um jeden Preis festzuhalten. Es bedeutet, ehrlich hinzusehen, Schmerzen ernst zu nehmen und das Wohl des Pferdes über den eigenen Wunsch zu stellen.

Aber bis zu diesem Moment verdient es jeden einzelnen Tag unsere Liebe, unsere Fürsorge und unseren Respekt. Nicht nur, solange es stark ist. Nicht nur, solange es reitbar ist. Sondern gerade dann, wenn es langsamer wird, grauer wird und mehr Hilfe braucht. Denn dieses Pferd hat uns Jahre seines Lebens geschenkt, vielleicht sogar seine besten Jahre. Wenn es alt wird, ist es an uns, etwas zurückzugeben. Nicht aus Pflichtgefühl, sondern aus Liebe.

Ein Pferd auf das Abstellgleis zu stellen, nur weil es alt geworden ist, kommt für mich nicht infrage. Das hat es nicht verdient. Kein Pferd hat das verdient. Wer jahrelang Partner war, darf am Ende nicht zur Nebensache werden. Wenn Pferde alt werden, brauchen sie Menschen mit Herz. Menschen, die bleiben. Denn wahre Partnerschaft zeigt sich nicht nur am Anfang, wenn alles leicht ist. Sie zeigt sich vor allem dann, wenn unser Pferd uns braucht.

Und vielleicht ist genau das der größte Liebesbeweis, den wir ihm geben können: da zu sein. Bis zuletzt.

Wie würdet ihr damit umgehen, oder habt ihr ein altes Pferd?
Schreibt doch mal eure Geschichte in die Kommentare.

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🐴❤️👍
09/05/2026

🐴❤️👍

Wie wichtig ist ein Physiotherapeut, Osteopath oder Manualtherapeut für euer Pferd?

Ich möchte heute ein Thema ansprechen, das mir persönlich sehr am Herzen liegt: die regelmäßige körperliche Betreuung unserer Pferde durch einen Physiotherapeuten, Osteopathen oder Manualtherapeuten.

Unsere Pferde leisten so viel für uns, körperlich und mental. Sie tragen uns, arbeiten mit uns, gleichen unsere Fehler aus und geben oft alles, obwohl sie sich vielleicht nicht zu 100 Prozent wohlfühlen. Genau das macht es so wichtig, aufmerksam hinzuschauen. Pferde zeigen Schmerzen oder Unwohlsein oft erst sehr spät. Sie kompensieren lange, laufen weiter und versuchen, irgendwie zurechtzukommen.
Manchmal sind es nur kleine Veränderungen: Das Pferd ist beim Putzen empfindlicher, lässt sich schlechter stellen oder biegen, hält den Rücken fest, stolpert häufiger, wirkt plötzlich schief, weniger motiviert oder im Training „unwillig“. Schnell heißt es dann: „Der hat heute keine Lust“ oder „Die stellt sich nur an.“ Dabei steckt hinter solchen Veränderungen nicht selten ein körperliches Problem.

Für mich gehört deshalb ein regelmäßiger Check durch eine fachkundige Person einfach dazu. Ein guter Physiotherapeut, Osteopath oder Manualtherapeut betrachtet das Pferd als Ganzes: Muskulatur, Beweglichkeit, Faszien, Gelenke, Rücken, Becken, Hals, Kiefer und das gesamte Bewegungsmuster.
Verspannungen, Blockaden oder Bewegungseinschränkungen entstehen oft schleichend. Ursachen können ein nicht optimal passender Sattel, Zahnprobleme, Hufstellung, Wachstum, ein Sturz auf der Weide, einseitiges Training, alte Verletzungen oder Schonhaltungen sein. Auch ein Freizeitpferd kann genauso körperliche Baustellen haben wie ein Sportpferd.

Ich weiß, dass die aktuelle wirtschaftliche Lage für viele nicht einfach ist. Alles wird teurer: Stallmiete, Futter, Hufschmied, Tierarzt, Ausrüstung. Da überlegt man natürlich, wo man sparen kann. Aber meiner Meinung nach spart man genau hier am falschen Ende.

Eine physiotherapeutische, osteopathische oder manualtherapeutische Behandlung ist kein unnötiger Luxus. Sie ist ein wichtiger Teil der Gesunderhaltung. Wenn man solche Anwendungen immer wieder aufschiebt oder ganz weglässt, können kleine Probleme größer werden. Aus einer Verspannung kann eine Schonhaltung entstehen, daraus wiederum Taktprobleme, Schmerzen oder langfristige gesundheitliche Schwierigkeiten. Am Ende wird es für das Pferd belastender und oft auch für den Besitzer deutlich teurer.

Ich sehe es so: Vorbeugen ist immer besser als später reparieren zu müssen. Natürlich muss man nicht jede Woche eine Behandlung machen lassen. Aber regelmäßige Kontrollen, angepasst an das Pferd, sein Alter, seine Arbeit und seine Vorgeschichte, sind für mich eine Investition in Gesundheit, Wohlbefinden und langfristige Leistungsfähigkeit.
Für mich gehört Körperarbeit genauso zur Pferdehaltung wie Hufschmied, Zahnarzt, Tierarzt, ein passender Sattel, gutes Futter und sinnvolles Training. Es geht nicht darum, erst zu handeln, wenn das Pferd deutlich lahmt oder „nicht mehr funktioniert“. Es geht darum, früh hinzuschauen und dem Pferd zu helfen, bevor aus kleinen Signalen große Probleme werden.
Natürlich ersetzt eine solche Behandlung keinen Tierarzt, wenn akute Lahmheiten, starke Schmerzen oder gesundheitliche Probleme vorliegen. Aber sie kann eine sehr wertvolle Ergänzung sein und oft helfen, Zusammenhänge besser zu verstehen.
Nach einer guten Behandlung merkt man manchmal kleine, aber wichtige Veränderungen: Das Pferd tritt freier unter, schwingt besser über den Rücken, lässt sich leichter stellen, ist entspannter beim Putzen oder wirkt einfach zufriedener. Für mich sind genau das die Momente, in denen man merkt, wie wichtig diese Arbeit ist.

Unsere Pferde können uns nicht mit Worten sagen, wo es zieht, drückt oder blockiert. Aber sie zeigen es uns, durch ihr Verhalten, ihre Bewegung und ihre Ausstrahlung. Wir müssen nur bereit sein, genau hinzuschauen.
Deshalb ist meine persönliche Meinung ganz klar: Auch wenn man in schwierigen Zeiten genauer auf die Kosten schauen muss, sollte man die körperliche Betreuung des Pferdes nicht als Erstes streichen. Hier spart man am falschen Ende.
Denn ein Pferd, das sich wohlfühlt, ist nicht nur leistungsfähiger, es ist zufriedener, ausgeglichener und gesünder. Und genau das sollte es uns wert sein.

Habt ihr eure Pferde regelmäßig in Behandlung?
Und habt ihr auch schon erlebt, wie positiv sich eine Behandlung auf euer Pferd ausgewirkt hat?

08/05/2026

Am Langzügel unterwegs mit Mr. Gold Popo 🐴☀️🥰

06/05/2026

Üben❕️Und das, nicht erst wenn die Hütte brennt‼️💥

Tägliche Wundversorgung


Tequila´s Zahnerkrankung EOTRH: Teil 4


Durch die Zahnresektion der Schneidezähne Anfang Februar, hatte Tequila 12 ca. 1-2 cm tiefe und Zeigefinger dicke Löcher im Ober- und Unterkiefer. 😱
Um die Blutung zu stoppen und die frischen Wunden vor Verschmutzung zu schützen, wurden die Löcher mit Tamponaden verschlossen. Nach 2 Tagen wurden diese, im Zuge der Nachkontrolle, vom Tierarzt entfernt.

Ab dann war es meine Aufgabe, einmal täglich Heu und Futterreste aus den Löchern zu entfernen. Also jeden Tag warmes Wasser in einer Spritze aufziehen und die Löcher ausspülen.💦

Ich musste die Heuhalme mit der Pinzette entfernen, immer wieder nachspülen, bis die Löcher frei von Verunreinigungen waren.
Das habe ich bis vor 1 Woche täglich gemacht und wir waren anfangs locker 30 min beschäftigt.
Es war für uns beide anstrengend. 🥵Aber was muss, dass muss❕️🤷‍♀️

Obwohl Tequila sicherlich das ganze Zahnfleisch wehtat, hat er die Prozedur sehr gut mitgemacht. Warum? Weil ich mit ihm geübt habe und er mir vertraut❣️🐴

🍀Ich kann wirklich jeden ans Herz legen: Übt es, dass ihr das Maul öffnen und euch die Zähne anschauen könnt. Das ihr euer Pferd am Zahnfleisch anfassen könnt. Übt es, dass ihr eure Pferde ÜBERALL berühren dürft!🐴❤️

Warum⁉️

1. um das Vertrauen in euch und euer Handeln zu stärken💪

2. um für Situationen wie Wundversorgung (im Maul), Augen Medikamentös behandeln, Wurmkur/Schmerzmittelpaste geben, etc. … vorbereitet zu sein.✅️

Es ist viel einfacher solche Sachen zu üben, wenn das Pferd gesund ist und keine Schmerzen hat.🐎

Also bereitet euch und eure Pferde auf solche Situationen vor, um es in Notfällen stressfrei versorgen zu können❣️🐴


🎉Du möchtest wissen, wie du so etwas übst und dein Pferd vorbereitest!?🎉

Like den Post, kommentier unter dem Post mit "ÜBEN" und ich sende dir ein PDF, wie ich das Anfassen an empfindlichen Stellen angehe!



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