Schröters Hof

Schröters Hof Pferdezucht, Pensionsstall, Bewegungsstall, Reiten, Ausbildung
Helle und große Stallungen sorgen dafür. Regelmäßige Trainings und Lehrgänge.

Reitplatz und ein herrliches Ausreitgelände. Bauernhof mit Pensionspferdehaltung mit Bewegungsstall und Paddockboxen, Reitplatz und Reitunterricht

Der Funktionskreis Sozialverhalten ist mehr als nur "nett zueinander sein" 🐴Pferde sind Herdentiere. Klingt simpel, hat ...
20/06/2026

Der Funktionskreis Sozialverhalten ist mehr als nur "nett zueinander sein" 🐴

Pferde sind Herdentiere. Klingt simpel, hat aber riesige Auswirkungen auf ihr Wohlbefinden UND auf die Beziehung zu uns Menschen.

Im Funktionskreis Sozialverhalten geht's um alles, was Pferde im Miteinander tun:
↳ Sich gegenseitig beschnüffeln und begrüßen
↳ Soziale Fellpflege (Kraulen am Widerrist = echte Freundschaft!)
↳ Spielen und Toben
↳ Rangordnung klären – auch mal mit deutlichen Gesten
↳ Gemeinsam fressen und ruhen

Warum sollte dich das interessieren?

1️⃣ Verhalten richtig einordnen: Wenn dein Pferd beim Annähern eines anderen die Ohren anlegt, ist das kein Grund zur Panik – es kommuniziert. Wer die Körpersprache versteht, kann Situationen besser einschätzen.

2️⃣ Bedürfnisse erkennen: Pferde brauchen Sozialkontakt – Artgenossen hören, sehen, riechen gehört zum Grundbedürfnis. Wer die Bedürfnisse des Pferdes kennt, kann Dinge entsprechend gestalten und kann entstehende Problem besser zuordnen - eine Grundvoraussetzung, um Probleme lösen zu können.

3️⃣ Fürs Training nutzen: Die soziale Fellpflege zeigt dir, wo DEIN Pferd gern gekrault wird. Diese Stelle zu kennen, ist Gold wert! Richtiges Kraulen wirkt belohnend, senkt den Puls und stärkt eure Bindung. 💙

Übrigens: Bei der gegenseitigen Fellpflege beginnt meist das rangniedrigere Pferd. Spannend, oder? Heißt aber im Umkehrschluss nicht unbedingt, dass du rangniedriger bist, wenn du damit anfängst. Wenn du deinen Raum definieren kannst und die Frage wer wen bewegt geklärt ist, wird dein Pferd deine Position nicht wegen Kraulens in Frage stellen. 😉

Swipe durch und schau dir die verschiedenen Facetten des Sozialverhaltens an ➡️

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Drei Jahre. 🥹Ich erinnere mich noch an den Abend, als Schoki zur sehr züchterfreundlichen Zeit gegen 21 Uhr - zum ersten...
03/06/2026

Drei Jahre. 🥹
Ich erinnere mich noch an den Abend, als Schoki zur sehr züchterfreundlichen Zeit gegen 21 Uhr - zum ersten Mal auf wackeligen Beinen neben Doriana stand. Und schwups! Ist er groß - wo ist nur die Zeit geblieben?
Er war Dorianas vorletztes Fohlen – bevor sie in den Zuchtruhestand gegangen ist. Irgendwie trägt er ihr Erbe gerade auf die charmanteste Art weiter.😍
Mit drei Jahren stecken Pferde mitten in einer der spannendsten Phasen: körperlich normalerweise fast in Endgröße (schon ~98 %), aber noch lange nicht fertig entwickelt. Wirbelsäule, Becken, Muskulatur – alles wächst noch mit. Genau deshalb geht es jetzt nicht um Leistung, sondern um Fundament. Vertrauen aufbauen, Basisarbeit festigen, das Pferd kennenlernen, das er werden will. Und für Schoki gilt das erst recht, denn der kleine Schlacks muss noch in seinen Körper hinein wachsen ... ich weiß gar nicht, wo der noch hin will ...😬
Wir sind gespannt, wer er wird. Und wir nehmen uns die Zeit, es herauszufinden.

📸 Danke an stephanierees_fotografie für dieses wunderschöne Portrait – du hast genau diesen Blick erwischt, der alles sagt.

Noch 2 Plätze frei. 🐴Warum bewegt sich mein Pferd so? Warum klappt es links besser als rechts – und was hat das eigentli...
27/05/2026

Noch 2 Plätze frei. 🐴

Warum bewegt sich mein Pferd so? Warum klappt es links besser als rechts – und was hat das eigentlich mit der Muskulatur, der Tragefähigkeit und meiner eigenen Einwirkung zu tun? Auf solche Fragen bekommt man in einer einzigen Einheit mehr Antworten als in manch einem jahrelangen Unterricht.

Dr. Sandra Ruzicka kommt in knapp zwei Woche auf SchroetersHof und wir freuen und mega!

Sandra ist die Expertin, wenn es um Trageerschöpfung und Bewegungsmuster beim Pferd geht. Ihre gleichnamigen Bestseller im Verlag Müller Rüschlikon haben das Thema in die Öffentlichkeit und auf den Punkt gebracht. Sandra ist Pferdeverhaltenstrainerin, Pferdephysiotherapeutin, Hufbearbeiterin nach F-Balance und bildet selbst Pferdeverhaltenstrainer und Bewegungstherapeuten aus, sie ist Expertin in Fachmedien und zu Gast als Referentin auf Veranstaltungen – immer mit einem Ansatz, der Psyche und Körper des Pferdes konsequent als Einheit denkt.

Was sie von vielen anderen unterscheidet: Sie erklärt nicht nur die Technik, sondern schärft den Blick dafür, was das Pferd gerade wirklich braucht. Reitweiseübergreifend, individuell, ohne Schubladendenken.

In Einzeleinheiten à 30 Minuten – wahlweise Bodenarbeit oder aus dem Sattel heraus – geht Sandra gezielt auf das ein, was dich und dein Pferd gerade beschäftigt. Ob gesunderhaltende Gymnastizierung, Verhaltensproblematiken oder Reha-Training: Jede Einheit ist maßgeschneidert.

Noch 2 Plätze verfügbar. Melde dich gerne per Nachricht oder über schroetershof.de

24/05/2026

Seit 12 Jahren. Jedes Jahr an Pfingsten ☀️🐴

Manche Traditionen entstehen einfach – und irgendwann merkt man: Das gehört dazu.

Seit 2014 machen wir unseren Pfingstritt. Was als gemeinsamer Ausritt begann, ist längst mehr als das: ein fester Ankerpunkt im Jahr, auf den sich alle freuen.

Heute war das Wetter perfekt, die Stimmung noch besser – und anschließend hat der Grill getan, was er am besten kann. 🔥

Übrigens – und das ist oft ein unterschätzter Mehrwert solcher Ausritte:

Für viele Pferde ist der Geländeritt mit der Gruppe richtige Arbeit – im besten Sinne. Das gemeinsame Reiten im Verband fördert Vertrauen und Gelassenheit, junge oder nervöse Pferde finden Sicherheit in der Gruppe. Neue Eindrücke, unbekannte Geräusche, wechselnde Untergründe – das alles trainiert die Nerven ganz nebenbei. Regelmäßiges Ausreiten ist für Pferde eine extrem wirkungsvolle Sache, die man für ihre mentale Gesundheit tun kann.

Und das Schöne: Mensch und Pferd kommen dabei gleichermaßen auf andere Gedanken. 🌿

pferdeliebe

22/05/2026

Flach auf der Seite, Augen zu, ab und zu ein Zucken im Bein 🐴

Wer das kennt, weiß: Das ist kein Grund zur Panik – sondern genau das, was passieren soll.

Pferde können zwar im Stehen schlafen und sich dabei erholen. Aber echter Tiefschlaf – REM-Schlaf – funktioniert nur liegend. Und der ist alles andere als optional. Nur in diesen Phasen regeneriert das Gehirn, verarbeitet das Nervensystem den Tag und erholt sich der Körper wirklich.

Fehlt der Tiefschlaf dauerhaft, wird's ernst: Magengeschwüre, geschwächtes Immunsystem, Reizbarkeit, Stolpern – im schlimmsten Fall bricht das Pferd einfach zusammen, weil es im Stehen in den Tiefschlaf fällt.

Der Grund, warum sich ein Pferd nicht ablegt, ist fast immer derselbe: fehlende Sicherheit. Als Fluchttier legt sich ein Pferd nur hin, wenn es sich wirklich sicher fühlt. In einer Herde heißt das: Es braucht genug Platz, damit auch rangniedrigere Tiere ungestört liegen können. Und manchmal reicht schon ein schlechtes Bauchgefühl gegenüber einem Herdenmitglied, um das Ablegen komplett zu blockieren – auch wenn niemand aktiv stört.

Wir hatten mal eine Stute, die sich in der neuen Herde einfach nicht abgelegt hat. Die anderen Pferde haben ihr gar nichts getan – aber sie hat sich selbst so unter Druck gesetzt, dass es trotzdem nicht ging. Wir haben sie rausgenommen, ihr einen ruhigen Rückzugsort gegeben und sie ganz langsam, über Wochen, wieder integriert. Nach sechs Wochen hat sie das erste Mal gelegen. Der ganze Hof hat gefeiert. 🥹

Pferde sind extrem sozial und genauso wie das Fressen wird auch das Schlafen am liebsten gemeinsam praktiziert. Wenn Pferde sich sehr mögen und sicher fühlen, liegen sie auch gern näher beieinander, obwohl Pferde eigentlich gern etwas mehr Abstand zueinander haben, um jederzeit bei Gefahr aufspringen zu können.

Und wo sie sich ablegen? Das entscheiden sie selbst. Manchmal an Stellen, wo man's nie erwartet hätte. 😄

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Ein neues Pferd in die Herde – für Stallbesitzer immer eine knifflige Situationen. 🐴In freier Wildbahn sind Pferdeherden...
20/02/2026

Ein neues Pferd in die Herde – für Stallbesitzer immer eine knifflige Situationen. 🐴

In freier Wildbahn sind Pferdeherden über Jahre natürlich gewachsene Verbände mit stabiler Rangordnung und einem eingespielten Miteinander. Bei uns Menschen würfeln wir die Gruppe einfach neu zusammen – und die Pferde müssen damit klar kommen. Nicht nur der Neue muss seinen Platz finden – die gesamte Herde ordnet sich neu. Jedes Pferd klärt wieder, wer wo steht. Das kostet Energie, manchmal auch Nerven – und ja, gelegentlich auch Löcher im Fell.

Wir gehen schrittweise vor und passen ggf. an:

🔹 Ein paar Tage Eingewöhnungsbox – Erstes Kennenlernen über die sichere Abtrennung. Ohne direkte Konfrontation gibt es ein erstes Kennenlernen, bevor es zur ersten freien Begegnung kommt.

🔹 Den neuen Raum erkunden lassen – Abends, wenn die Herde an den Fressstellen beschäftigt ist, darf das neue Pferd den Auslauf alleine kennenlernen. Stressfrei, ohne Druck.

🔹 Schrittweise zusammenführen – Wenn alle Signale passen, geht's zur echten Integration. Und falls es doch hakt? Dann reagieren wir individuell – je nach Pferd, je nach Situation.

So ein Prozess lässt sich nicht in einen starren Zeitplan pressen. Manche Pferde sind nach drei Tagen Teil der Herde. Andere brauchen länger – das ist völlig normal.

Die Integration ist nur der erste Schritt. Um wirklich anzukommen, brauchen die Pferde viel länger - ihr müsst Euren Pferden dafür wirklich Zeit geben. "Mein zu Hause" nennen Eure Pferde den neuen Stall erst nach Monaten.

19/02/2026

Zwei Pferde. Ein Plastiksack.

Der Sack lag einfach da. Kein Mensch, der ihn wedelt. Kein "schau mal, das ist harmlos!".

Zuerst: gestreckter Hals, gespitzte Ohren, ein vorsichtiges Schnuppern aus sicherer Distanz. Und dann? Schleudern, tragen, stupsen. Vollgas Neugier. 🐴

Wenn ein Pferd etwas selbst erkundet, stärkt das Mut und Selbstbewusstsein. Ich habe herausgefunden, dass dieser Sack harmlos ist. Das Pferd kann in seinem eigenen Tempo agieren, der Sack ist neutral und energielos. Wenn wir als Mensch aktiv "helfen" kann das viel mehr Druck erzeugen und lenkt den Fokus auf den Plastiksack, was ihn viel "gefährlicher" macht. Hätte ich den Sack genommen und wäre auf die beiden zugegangen – selbe Situation, aber komplett andere Geschichte. Der Mensch wird zum Teil des Reizes. Aus Neugier wird Fluchtimpuls.

Dabei ist Neugier nicht nur ein "nice-to-have". Studien zeigen: Pferde, die Objekte aktiv und ausdauernd erkunden, schneiden bei Lernaufgaben deutlich besser ab als weniger neugierige Artgenossen. Neugier ist eine der größten Motivationen Neues zu lernen.

Das bedeutet fürs Training:
→ Außenreize anbieten, aber nicht aufdrängen
→ Selbstständiges Erkunden zulassen und fördern
→ Nicht jede Situation lösen – manchmal einfach warten
→ Neugier ist kein Zufall, sie kann aktiv erhalten und gefördert werden

Und manchmal braucht es nur einen Plastiksack auf dem Boden. 🛍️

Wenn die erste richtige Schneeschicht liegt, dann kribbelt es in den Fingern. Rauf aufs Pferd und ab ins Weiß. ❄️🐴Gester...
30/01/2026

Wenn die erste richtige Schneeschicht liegt, dann kribbelt es in den Fingern. Rauf aufs Pferd und ab ins Weiß. ❄️🐴

Gestern sind wir raus – und es war genau so magisch, wie ich es mir vorgestellt hatte. Das Knirschen unter den Hufen, die klare Luft - und die Pferde? Die hatten mindestens genauso viel Freude wie wir. Manche schnaubten in den Schnee, andere prusteten voller Übermut - und alle sind on und wollen los.

Schneeausritte sind etwas ganz Besonderes – für Pferd UND Reiter. Der weiche Untergrund schont die Gelenke, die Kälte regt die Durchblutung an, und die ganze Aufmerksamkeit liegt auf dem Moment. Keine Ablenkung, das Pferd und ich und die verschneite Landschaft.

Ein Gedanke für die, die sich (noch) nicht trauen: Langsames Tempo, kurze Runde, vielleicht erstmal zu Fuß nebenher – Schnee bedeutet nicht, dass du auf das Erlebnis verzichten musst. Manchmal reicht ein ruhiger Spaziergang durchs Weiß, um deinem Pferd Abwechslung zu schenken und selbst runterzukommen.

Wie geht's euch mit Schnee? Ab nach draußen oder lieber in der Halle bleiben? ☃️

❄️ Schnee – das natürlichste Fitnessstudio für junge HengsteWenn der erste Schnee fällt, drehen unsere Junghengste richt...
28/01/2026

❄️ Schnee – das natürlichste Fitnessstudio für junge Hengste

Wenn der erste Schnee fällt, drehen unsere Junghengste richtig auf. Was für uns aussieht wie purer Übermut, ist pure Biologie: Bei Temperaturen unter 5 Grad fühlen sich Pferde mit ihrem Winterfell erst richtig wohl – die thermoneutrale Zone macht's möglich.

Der weiche Schnee bietet den perfekten Untergrund für raumgreifende Bocksprünge und Kampfspiele. Dabei trainieren die jungen Kerle nicht nur ihre Koordination und Muskulatur, sondern vor allem ihre sozialen Fähigkeiten. Im ritualisierten Kampfspiel lernen sie, ihre Kräfte zu dosieren, Signale richtig zu deuten und Selbstbeherrschung zu üben – alles Fähigkeiten, die sie später im Herdenverband und im Umgang mit uns Menschen brauchen.

Die körperlichen Belastungen beim Springen und Landen stimulieren das Knochenwachstum und sorgen für ein stabiles Skelett. Was nach "die machen sich kaputt" aussieht, ist also genau das Gegenteil: gesunde Entwicklung in Reinform.

Deshalb gilt bei uns: Raus in den Schnee, auch wenn's kalt ist. Denn artgerechte Haltung bedeutet auch, natürliche Bedürfnisse zu erfüllen – und dazu gehört das Spiel im Winter ganz besonders.

Gruppenhaltung Spielverhalten Pferdewissen PferdeimSchnee Jungpferd

Adresse

Mollenfelder Straße
Rosdorf
37249

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