Aquarium Glaser GmbH

Aquarium Glaser GmbH Welcome to Aquarium Glaser GmbH! Imprint/Impressum:https://www.aquariumglaser.de/impressum/ Tropische Süßwasserfische sind unsere Welt und unsere Passion.
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Kompetente Beratung und große Auswahl zeichnen uns aus und für die Fähigkeit, den "besonderen Fisch" besorgen zu können, sind wir bekannt. Daß wir ausschliesslich den Großhandel beliefern.
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Tropical freshwater fish are our world and our passion. Capable advice
and a large assortment distinguish us and we are well-known for the ability to get the "special fish".We only sell to reliable importers.

Xiphophorus hellerii Lyra WagtailZuchtformen von Lebendgebärenden Zahnkarpfen sind wie Rosen: je edler, desto anspruchsv...
27/08/2026

Xiphophorus hellerii Lyra Wagtail

Zuchtformen von Lebendgebärenden Zahnkarpfen sind wie Rosen: je edler, desto anspruchsvoller. Genau wie man bei Rosen erheblich höheren Pflegeaufwand hat, je weiter sich die Pflanze von der ursprünglichen Wildform entfernt, genauso erweisen sich die lyraflossigen Schwertträger als deutlich anspruchsvoller als ihre Feld-Wald-und-Wiesen-Vettern. Große Aquarien, optimale Wasserpflege und ausgewogenes, vitaminreiches Futter sind die Grundvoraussetzungen, um diese Zuchtformen nicht nur am Leben zu erhalten, sondern sich optimal zu entwickeln.

Zur Zeit werden verstärkte rote -Schwertträger (also rote Tiere mit schwarzen Flossen) in der -Form gezüchtet. Für alle, die es auch einmal zuhause mit der Zucht versuchen wollen: man benötigt dazu normalflossige Männchen der jeweiligen Zuchtform. Unter den Nachkommen befinden sich - statistisch gesprochen - 50% normalflossige und 50% lyraflossige Exemplare.

Maximalgröße: Männchen ca. 8 cm, Weibchen ca. 12 cm (jeweils ohne Schwert); Temperatur: 22-28°C; pH und Härte: für die Pflege unwesentlich (Trinkwasser); Ernährung: Allesfresser; Sozialverhalten: vorwiegend friedlicher Schwarmfisch, aber entweder nur 1 Männchen oder mehr als 3 Männchen pro Schwarm.

Besuchen Sie für mehr Informationen unsere Webseite: www.aquariumglaser.de



Photos & Text Frank Schäfer

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Xiphophorus hellerii Lyra Wagtail

Cultivated forms of livebearing toothcarps are like roses: the more refined they are, the more demanding they become. Just as roses require significantly more care the further the plant strays from its original wild form, so too do the lyra-finned swordtails prove to be considerably more demanding than their common, run-of-the-mill cousins. Large aquariums, optimal water maintenance, and a balanced, vitamin-rich diet are the basic requirements not only to keep these varieties alive but also to ensure they develop optimally.

Currently, red-bodied swordtails (i.e., red fish with black fins) are being bred in the form. For anyone who’d like to try breeding them at home: you’ll need normal-finned males of the respective breed. Statistically speaking, 50% of the offspring will be normal-finned and 50% will be lyra-finned.

Maximum size: males approx. 8 cm, females approx. 12 cm (both without the sword); Temperature: 22–28°C; pH and hardness: not significant for care (tap water); Diet: Omnivorous; Social behavior: Predominantly peaceful schooling fish, but either only 1 male or more than 3 males per school.

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Photos & Text Frank Schäfer

Hemiancistrus meizospilosDie Gattung   ist - da sind sich eigentlich alle Experten einig - eine so genannte Sammelgattun...
26/08/2026

Hemiancistrus meizospilos

Die Gattung ist - da sind sich eigentlich alle Experten einig - eine so genannte Sammelgattung. Das bedeutet, die in ihr zusammengefassten Arten sind nicht unbedingt nahe miteinander verwandt, sondern teilen lediglich einige äußere Merkmale. Bei Hemiancistrus kommt noch dazu, dass eine gute Definition der Gattung nicht existiert. Gegenwärtig werden 15 Arten in Hemiancistrus gruppiert. 2015 stellten Armbruster et al. heraus, dass eigentlich nur die Typusart von Hemiancistrus, nämlich H. medians aus dem Einzug des Maroni in Französisch Guyana und Surinam ein „echter“ Hemiancistrus sei. Der ganze Rest sei in andere Gattungen zu stellen, die aber noch definiert und benannt werden müssen. Eine dieser neuen Gattungen soll dann die „Hemiancistrus chlorostictus-Gruppe“ umfassen, mit den Arten „H.“ cerrado (Tocantins-Einzug),„H.“ chlorostictus, ‘„H.“ fuliginosus, „H.“ megalopteryx, „H.“ , „H.“ punctulatus und „H.“ votouro. Alle diese Arten kommen, mit Ausnahme von „H.“ cerrado, aus dem Süden und aus Uruguay. Und alle südlichen „Hemiancistrus“ wurden erst spät wissenschaftlich beschrieben, zwischen 1999 und 2008. Aquaristisch sind diese Arten nahezu unbekannt. Wir konnten jetzt erstmals „H.“ meizospilos aus dem Einzug des oberen importieren.

Nach Literaturangaben kann „H.“ meizospilos eine maximale Länge von etwa 20 cm erreichen, gehört also zu den mittelgroßen Harnischwelsen. Unsere Tiere sind aktuell zwischen 6 und 12 cm lang. Es gibt nicht zwei Exemplare unter den 30 Tieren unseres Importes, die eine identische Zeichnung haben. Das ist sehr ungewöhnlich. Die Körpergrundfärbung ist ein dunkles Braun, darauf befinden sich helle, gelbliche bis orangefarbene Punkte oder Flecken; die Flossen sind hübsch orangefarben gebändert oder gepunktet. Männchen entwickeln eine starke Beborstung auf dem Brustflossenstachel. Insgesamt ist die Art am ähnlichsten zu „H.“ chlorostictus, bei dem die Punkte aber sehr viel kleiner sind. Die Eingewöhnung bereitete uns keine nennenswerten Probleme. Wir pflegen die Welse in weichem Wasser bei einem pH-Wert um 7 und etwa 24°C. Der Blick ins Maul verrät, dass es sich um Aufwuchsfresser, wie Ancistrus oder Peckoltia handelt. Entsprechend werden die Tiere bei uns gefüttert. Untereinander sind sie gut verträglich.

„Hemiancistrus“ meizospilos könnte ein attraktiver Algenfresser für größere, kühle Südamerika-Aquarien werden, wenn er regelmäßig importiert werden kann oder die Nachzucht glückt. Wir sind gespannt!

Literatur:
Armbruster, J.W., Werneke, D.C. & Tan, M. (2015) Three new species of saddled loricariid catfishes, and a review of Hemiancistrus, Peckoltia, and allied genera (Siluriformes). ZooKeys, 480, 97–123. https://doi.org/10.3897/zookeys.480.6540



Photos & Text Frank Schäfer

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Hemiancistrus meizospilos

The genus is—as virtually all experts agree—a so-called “polyphyletic” genus. This means that the species grouped within it are not necessarily closely related to one another, but merely share some external characteristics. In the case of Hemiancistrus, there is also the additional issue that a clear definition of the genus does not exist. Currently, 15 species are grouped under Hemiancistrus. In 2015, Armbruster et al. pointed out that only the type species of Hemiancistrus—namely, H. medians from the Maroni River basin in French Guiana and Suriname—is a “true” Hemiancistrus. All the rest should be placed in other genera, which, however, have yet to be defined and named. One of these new genera is expected to comprise the “Hemiancistrus chlorostictus group,” including the species “H.” cerrado (Tocantins River basin), “H.” chlorostictus, “H.” fuliginosus, “H.” megalopteryx, “H.” , “H.” punctulatus, and “H.” votouro. All of these species, with the exception of “H.” cerrado, come from southern and Uruguay. And all southern “Hemiancistrus” species were described scientifically relatively late, between 1999 and 2008. These species are virtually unknown in the aquarium hobby. We have now been able to import “H.” meizospilos from the upper basin for the first time.

According to the literature, “H.” meizospilos can reach a maximum length of about 20 cm, making it a medium-sized armored catfish. Our specimens are currently between 6 and 12 cm long. Not a single pair among the 30 fish in our import has identical markings. This is very unusual. The base body color is a dark brown, over which are light, yellowish to orange spots or patches; The fins are beautifully striped or spotted with orange. Males develop prominent bristles on the pectoral fin spine. Overall, the species most closely resembles “H.” chlorostictus, though the spots on the latter are much smaller. The acclimation process did not present us with any significant problems. We keep the catfish in soft water with a pH of around 7 and a temperature of about 24°C. A look inside their mouths reveals that they are algae-eaters, like Ancistrus or Peckoltia. We feed the fish accordingly. They get along well with each other.

“Hemiancistrus” meizospilos could become an attractive algae eater for larger, cooler South American aquariums if it can be imported regularly or if breeding efforts are successful. We’re excited to see how this develops!

References:
Armbruster, J.W., Werneke, D.C. & Tan, M. (2015) Three new species of saddled loricariid catfishes, and a review of Hemiancistrus, Peckoltia, and allied genera (Siluriformes). ZooKeys, 480, 97–123. https://doi.org/10.3897/zookeys.480.6540

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Photos & Text Frank Schäfer

Danio albolineatusDer Schillerbärbling (   ) gehört zum aquaristischen Urgestein. Ursprünglich stammt die Art aus   (Bur...
25/08/2026

Danio albolineatus

Der Schillerbärbling ( ) gehört zum aquaristischen Urgestein. Ursprünglich stammt die Art aus (Burma bis zur Malaiischen Halbinsel und weiter östlich), doch wird sie seit über 100 Jahren im Aquarium gezüchtet und Wildfänge sind kaum jemals im Handel. Dieser völlig friedliche Bärbling ist ein perfekter Fisch für Gesellschaftsaquarien. Weder an das Wasser noch an das Futter werden irgendwelche Ansprüche gestellt, die nicht auch ein Einsteiger in das Hobby Aquaristik erfüllen könnte. Man sollte sich und den Fischen lediglich den Gefallen tun, sie im Trupp (ab etwa 10 Exemplaren) zu pflegen. Die Geschlechterzusammensetzung (Weibchen sind fülliger) ist dabei unerheblich, nur sollte man versuchen, wenigstens zwei Männchen im Trupp zu haben. Dann kann man nämlich wunderbar das Balz- und Drohverhalten beobachten. Bei der Planung des Besatzes eines Gesellschaftsaquariums rechnet man Danio albolineatus für das obere Wasserdrittel ein, denn dort schwimmen sie bevorzugt.

Maximalgröße: ca. 5,5 cm; Temperatur: 18-28°C; pH und Härte: für die Pflege unwesentlich (Trinkwasser); Ernährung: Allesfresser; Sozialverhalten: friedlicher Schwarmfisch.

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Photos & Text Frank Schäfer

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Danio albolineatus

The pearl danio ( ) is a true classic in the aquarium hobby. The species is native to (from Burma to the Malay Peninsula and further east), but it has been bred in aquariums for over 100 years, and wild-caught specimens are almost never available in stores. This completely peaceful danio is a perfect fish for community aquariums. It has no special requirements regarding water or food that even a beginner in the hobby of aquarium keeping couldn’t meet. You should simply do yourself and the fish a favor by keeping them in a school (of at least 10 individuals). The gender ratio (females are rounder) is irrelevant, but you should try to have at least two males in the group. That way, you can wonderfully observe their courtship and threatening behaviors. When planning the stocking of a community aquarium, plan Danio albolineatus for the upper third of the tank, as that is where they prefer to swim.

Maximum size: approx. 5.5 cm; Temperature: 18–28°C; pH and hardness: not important for care (tap water); Diet: omnivorous; Social behavior: peaceful schooling fish.

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Photos & Text Frank Schäfer

Crenicara punctulataDer Schachbrettcichlide     ist relativ weit im Bereich des oberen  -Beckens verbreitet. Fundmeldung...
24/08/2026

Crenicara punctulata

Der Schachbrettcichlide ist relativ weit im Bereich des oberen -Beckens verbreitet. Fundmeldungen gibt es aus Bolivien, Brasilien, Ecuador, Guyana, Kolumbien und . Die Bilder zeigen Tiere aus Peru.

Crenicara punctulata wird im männlichen Geschlecht ca. 12 cm lang, ist also kein eigentlicher Zwergbuntbarsch mehr. Aber da diese Art sehr friedlich ist, fällt das nicht weiter ins Gewicht. Crenicara punctulata gehört zu den ganz wenigen Arten unter den Süßwasserfischen, bei denen ein echter Geschlechtswechsel stattfinden kann. Soweit bekannt kommen alle C. punctulata als Weibchen zur Welt. Befindet sich kein Männchen im Becken, wandelt sich das kräftigste Weibchen zu von einem funktionsfähigen Weibchen zu einem funktionsfähigen Männchen um. Man nennt dieses Phänomen, das bei Korallenfischen sehr verbreitet ist, protogynen Hermaphrodismus.

Die Pflege von C. punctulata ist leicht. Es ist aber wichtig, den Fischen eine größerer Fläche mit feinem Sand anzubieten, der ständig nach Futter durchsucht wird. C. punctulata ist ein Offenbrüter mit Haremsbildung, ein Männchen verpaart sich also mit mehreren Weibchen und bewacht das Revier, während die Weibchen für die Eier und Jungfische zuständig sind.

Maximalgröße: Männchen ca. 12 cm, Weibchen deutlich kleiner, 6-8 cm; Temperatur: 22-28°C; pH und Härte: für die Pflege unwesentlich (Trinkwasser), zur Zucht weich und sauer; Ernährung: Allesfresser; Sozialverhalten: friedlicher Buntbarsch, bildet soziale Rangordnung aus.

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Photos & Text Frank Schäfer

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Crenicara punctulata

The checkerboard cichlid is relatively widespread throughout the upper Basin. There are reports of its presence in Bolivia, Brazil, Ecuador, Guyana, Colombia, and . The photos show specimens from Peru.

Male Crenicara punctulata grow to about 12 cm in length, so they are no longer strictly speaking dwarf cichlids. However, since this species is very peaceful, this is not a significant issue. Crenicara punctulata is one of the very few species of freshwater fish capable of true s*x change. As far as is known, all C. punctulata are born as females. If there are no males in the tank, the strongest female transforms from a functional female into a functional male. This phenomenon, which is very common among coral fish, is called protogynous hermaphroditism.

Caring for C. punctulata is easy. However, it is important to provide the fish with a large area of fine sand, which they constantly search for food. C. punctulata is an open-spawning species that forms harems; thus, a male mates with several females and guards the territory, while the females are responsible for the eggs and fry.

Maximum size: Males approx. 12 cm, females significantly smaller, 6–8 cm; Temperature: 22–28°C; pH and hardness: not important for general care (tap water), but soft and acidic for breeding; Diet: Omnivorous; Social behavior: Peaceful cichlid that forms a social hierarchy.

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Photos & Text Frank Schäfer

21/08/2026

Fundulopanchax gardneriKillifische sind die buntesten Fische der Welt. Dass man sie dennoch nur relativ selten in Aquari...
21/08/2026

Fundulopanchax gardneri

Killifische sind die buntesten Fische der Welt. Dass man sie dennoch nur relativ selten in Aquarien antrifft, liegt daran, dass sie als komplizierte, kurzlebige Fische für Spezialisten gelten. Für manche Arten trifft das auch zu, für andere aber überhaupt nicht. Sie sind nicht schwerer zu pflegen und auch genau so langlebig wie z.B. Platies. Zu diesen Arten gehört der Stahlbaue Prachtkärpfling .

Ursprünglich stammt die Art aus dem westlichen ( und ), wird jedoch bereits seit den späten 1950er Jahren kontinuierlich gezüchtet. Am meisten Freude hat man an ihnen in einem „Typenbecken“, in dem man verschiedene Arten von gesellschaftsfähigen Killifischen kombiniert. Gut passen zu F. gardneri z.B. Kap Lopez ( australe), Gestreifte Prachtkärpflinge (A. striatum), Chromaphyosemion-Arten und Querbandhechtlinge (Epiplatys dageti), um nur einige zu nennen.

Das Aquarium sollte feinen Sand als Bodengrund haben. Dichte Bepflanzung und Schwimmpflanzen bieten den Fischen Deckung und kontrastieren herrlich mit den prächtigen Farben. Auf den Boden gibt man einige Handvoll totes Laub (Buche, Eiche, Seemandelbaum etc.). Die Filterung sollte nur schwach sein. Am besten füttert man mehrmals täglich kleine Mengen (z.B. über Futterautomaten). Gefressen wird von den genannten Arten jedes handelsübliche Zierfischfutter passender Größe. Und energiesparend sind diese Fische auch noch, denn sie gedeihen am besten bei Raumtemperatur (18-22°C). Einen Heizer sollte man dennoch vorsehen, denn gelegentlich - etwa zur Zucht oder wenn man neue Fische bekommt - erhöht man die Temperatur gerne auf 24-26°C.

Maximalgröße: ca. 6 cm; Temperatur: 18-22°C, zur Zucht 24-26°C; pH und Härte: für die Pflege unwesentlich (Trinkwasser), zur Zucht weich und sauer; Ernährung: Allesfresser; Sozialverhalten: Gruppenfisch, Männchen rivalisieren harmlos miteinander.

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Fundulopanchax gardneri

Killifish are the most colorful fish in the world. The reason they are still relatively rare in aquariums is that they are considered complicated, short-lived fish best suited for specialists. While this is true for some species, it is not at all the case for others. They are no more difficult to care for and are just as long-lived as platies, for example. One such species is the Blue Lyretail .

The species is native to West ( and ) but has been continuously bred since the late 1950s. They are best enjoyed in a “killifish community tank,” where various species of sociable killifish are combined. Species that do well with F. gardneri include, for example, Cape Lopez Lyretail ( australe), A. striatum, Chromaphyosemion species, and Epiplatys dageti, to name just a few.

The aquarium should have fine sand as its substrate. Dense planting and floating plants provide cover for the fish and create a beautiful contrast with their magnificent colors. Add a few handfuls of dead leaves (beech, oak, water almond, etc.) to the substrate. Filtration should be not strong. It’s best to feed small amounts several times a day (e.g., using automatic feeders). The species mentioned will eat any commercially available ornamental fish food of the appropriate size. And these fish are energy-efficient, too, as they thrive best at room temperature (18–22°C). You should still provide a heater, however, because occasionally—such as for breeding or when introducing new fish—you may want to raise the temperature to 24–26°C.

Maximum size: approx. 6 cm; Temperature: 18–22°C, 24–26°C for breeding; pH and hardness: not important for general care (tap water), soft and acidic for breeding; Diet: Omnivorous; Social behavior: Group fish; males engage in harmless rivalry with one another.

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Photos & Text Frank Schäfer

Corydoras sp. „Llanos-Oran“ Var.1Aus   haben wir erstmals eine neue Art wunderschöner Panzerwelse erhalten, die laut Aus...
20/08/2026

Corydoras sp. „Llanos-Oran“ Var.1

Aus haben wir erstmals eine neue Art wunderschöner Panzerwelse erhalten, die laut Auskunft unseres Lieferanten von den Fängern als „ “ bezeichnet wird. Sie kommt ausschließlich in einem Nebenfluss des Amazonas vor, der genannt wird. Wir nehmen an, dass es sich dabei um den Oran Creek handelt, nahe bei der Ortschaft Oran am Nordufer des Amazonas, etwa 70 bis 100 km flussabwärts von Iquitos aus gesehen. Oran ist ein beliebtes Ökotouristenziel und Ausgangspunkt für Naturbeobachtungen.

Zweifellos gehören diese neuen Corydoras in den Artenkomplex coriatae-fowleri-semiaquilus; jedoch sind sie keiner dieser drei Arten zweifelsfrei zuzuordnen. Es sind sehr schöne Fische, die unser Lieferant in zwei Varianten aufgeteilt hat. Dieser Post zeigt Tiere der Variante1, die Exemplare der Variante2 fotografieren wir zeitnah und stellen sie an dieser Stelle vor.

Da bereits 2007 ein Panzerwels als „Corydoras Llanos“ aus Peru importiert wurde (ein Langschnäuzer mit dem Farbmuster ähnlich zu H. metae, soweit wir wissen, ohne C- oder CW-Nummer) nehmen wir an, die Bezeichnung „Llanos“ bezieht sich auf die Kopfform. Um Verwechslungen zu vermeiden, haben wir für unsere Neuheiten die Listenbezeichnung Corydoras sp. „Llanos-Oran“ gewählt.

Maximalgröße: ca. 7,5 cm; Temperatur: 22-25°C; pH und Härte: für die Pflege unwesentlich (Trinkwasser), zur Zucht weich und sauer; Ernährung: Allesfresser; Sozialverhalten: friedlicher Schwarmfisch.

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Photos & Text Frank Schäfer

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Corydoras sp. “Llanos-Oran” Var. 1

For the first time, we have received a new species of beautiful armored catfish from , which, according to our supplier, is referred to by the fishermen as “ .” It is found exclusively in a tributary of the Amazon River called the . We assume this refers to Oran Creek, near the town of Oran on the north bank of the Amazon, about 70 to 100 km downstream from Iquitos. Oran is a popular ecotourism destination and a starting point for nature observation.

Undoubtedly, these new Corydoras belong to the coriatae-fowleri-semiaquilus species complex; however, they cannot be unambiguously assigned to any of these three species. They are very beautiful fish, which our supplier has divided into two variants. This post features specimens of Variant 1; we will photograph specimens of Variant 2 shortly and present them here.

Since an armored catfish was already imported in 2007 as “Corydoras Llanos” (a long-snouted species with a color pattern similar to H. metae; as far as we know, without a C or CW number) from Peru, we assume that the name “Llanos” refers to the shape of the head. To avoid confusion, we have chosen the stocklist designation Corydoras sp. “Llanos-Oran” for our new arrivals.

Maximum size: approx. 7.5 cm; Temperature: 22–25°C; pH and hardness: not important for care (tap water), soft and acidic for breeding; Diet: omnivorous; Social behavior: peaceful schooling fish.

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Photos & Text Frank Schäfer

Puntigrus anchisporus ( = Barbus tetrazona) - SumatrabarbeKein zweiter altbewährter Aquarienfisch hat sich eine so drast...
19/08/2026

Puntigrus anchisporus ( = Barbus tetrazona) - Sumatrabarbe

Kein zweiter altbewährter Aquarienfisch hat sich eine so drastische Umbenennung bezüglich des wissenschaftlichen Namens gefallen lassen müssen, wie die -Barbe. Sie kam um 1935 in unsere Aquarien und wurde damals als „ “ bestimmt. Schnell avancierte sie zu einem der beliebtesten Aquarienfische überhaupt und wird in riesigen Mengen als Zierfisch gezüchtet. Wildfänge sind praktisch nie im Handel.

Erst seit wenigen Jahren wissen wir, dass damals ein falscher Name vergeben wurde. Die Art „tetrazona“ gibt es zwar, sie ist aber anders gefärbt (siehe https://www.aquariumglaser.de/fischarchiv/puntigrus-tetrazona-die-echte-sumatrabarbe/). Die Urahnen der heute als Sumatrabarbe im Hobby vertretenen Tiere stammten ursprünglich von . Ihr korrekter wissenschaftlicher Name lautet .

Der Gattungsname Puntigrus ist sehr jung; er wurde erst 2013 geprägt, als man endgültig daran ging, die asiatischen Kleinbarben richtig und den natürlichen Verwandtschaftsverhältnissen entsprechend zu klassifizieren. Zuvor hatte man sie jahrhundertelang provisorisch in so genannten Sammelgattungen (Barbus, Puntius, Systomus) untergebracht, von denen durchaus klar war, dass sie keine natürliche Einheit bilden. Aber die riesige Artenvielfalt der asiatischen Kleinbarben, die auch heute bei weitem noch nicht vollständig erfasst ist, ließ frühere Versuche, sie vernünftig aufzuteilen, immer wieder scheitern.

Im Aquarium sind Sumatrabarben prachtvolle Hingucker, die ständig miteinander interagieren. Diese Sucht nach sozialem Kontakt lässt Sumatrabarben manchmal zu Quälgeistern für andere Fische werden. Man kann das weitgehend verhindern, indem man Sumatrabarben in möglichst großen Gruppen ab 15 Tieren aufwärts pflegt. Dann sind sie untereinander ausreichend beschäftigt. Niemals sollte man Sumatrabarben aber mit langflossigen Fischen (Fadenfische, Skalare, Schleierkampffische, Schleierguppys etc.) gemeinsam pflegen. Der Spieltrieb der Barben ist so groß, das sie fast immer die langen Flossen durch ständiges Bepicken zerstören.

Maximalgröße: ca. 6-7 cm; Temperatur: 22-28°C; pH und Härte: für die Pflege unwesentlich (Trinkwasser), zur Zucht weich und sauer; Ernährung: Allesfresser; Sozialverhalten: in großen Aquarien und in großen Gruppen gepflegt friedlich, sonst oft aufdringlich und lästig.

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Photos & Text Frank Schäfer

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Puntigrus anchisporus ( = Barbus tetrazona) - Tiger barb

No other long-established aquarium fish has had to endure such a drastic change in its scientific name as the . It first appeared in our aquariums around 1935 and was identified at that time as “ .” It quickly became one of the most popular aquarium fish of all and is bred in huge quantities as an ornamental fish. Wild-caught specimens are practically never available in stores.

It is only in the last few years that we have learned the name assigned at the time was incorrect. While the species “tetrazona” does exist, it has a different coloration (see https://www.aquariumglaser.de/en/08-carp-like-fishes-2-barbs-minnows-carps-goldfish-etc/puntigrus-tetrazona-the-true-tiger-barb/). The ancestors of the fish now known in the hobby as the Tiger barb originally came from . Their correct scientific name is .

The genus name Puntigrus is very recent; it was first coined in 2013, when efforts were finally made to classify the Asian small barbs correctly and in accordance with their natural relationships. Previously, for centuries, they had been provisionally placed in so-called “catch-all genera” (Barbus, Puntius, Systomus), even though it was quite clear that these did not constitute natural groups. However, the enormous species diversity of Asian small barbs—which even today is far from being fully documented—caused earlier attempts to classify them sensibly to fail time and again.

In the aquarium, Tiger barbs are magnificent eye-catchers that constantly interact with one another. This craving for social contact sometimes causes Tiger barbs to become bullies toward other fish. This can be largely prevented by keeping Tiger barbs in groups as large as possible, starting at 15 fish or more. Then they are sufficiently occupied with one another. However, Tiger barbs should never be kept together with long-finned fish (gouramis, angelfish, veiltail betta, veiltail guppies, etc.). The barbs’ playful nature is so strong that they almost always destroy the long fins by constantly pecking at them.

Maximum size: approx. 6-7 cm; Temperature: 22–28°C; pH and hardness: not important for care (tap water), but soft and acidic for breeding; Diet: Omnivorous; Social behavior: Peaceful when kept in large aquariums and in large groups, but otherwise often intrusive and bothersome.

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Photos & Text Frank Schäfer

Hasemania sp. Yurimaguas ( = sp. Orange)Dieser hübsche Salmler stammt aus  . Es ist bislang nicht gelungen, ihn einer de...
18/08/2026

Hasemania sp. Yurimaguas ( = sp. Orange)

Dieser hübsche Salmler stammt aus . Es ist bislang nicht gelungen, ihn einer der wissenschaftlich beschriebenen Arten zuzuordnen. Es ist die Färbung der 2-3 cm lange Jungtiere, deren starker orangefarbener Glanz uns an den bekannten Kupfertetra ( nana) erinnerte, weshalb wir sie zunächst (unser Erstimport erfolgte im Jahr 2011) „Hasemania sp. “ tauften, wohl wissend, dass es sich wahrscheinlich gar nicht um eine Hasemania-Art handelt. Vermutlich handelt es sich um eine unbeschriebene Hemigrammus-Art. Allerdings ist die Systematik der Kleinsalmler Südamerikas gerade derart im Umbruch begriffen, dass es wenig Sinn macht, über Gattungszugehörigkeiten zu spekulieren. Charakteristisch für die Art ist der rote Doppelfleck auf dem Schwanzstiel, in dessen Mitte sich ein weiterer, schwarzer Fleck befindet. Ein Schulterfleck oder eine Körperlängsbinde, wie sie die meisten Kleinsalmler-Arten zeigen, fehlt.

Größer als 3-4 cm haben wir diese Tiere nie gesehen. Inzwischen wurde bekannt, dass die Fische in der Umgebung der Stadt am Rio Huallaga (Provinz Alto Amazonas in der Region Loreto, Peru) gefangen werden. Vielleicht nimmt sich ja ein auf Salmler spezialisierter Wissenschaftler der Tiere an und versucht sich in der Bestimmung.

Die Pflege ist völlig unproblematisch und entspricht der anderer Kleinsalmler. Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist das Wasser im natürlichen Lebensraum der Tiere weich und sauer, jedoch ist die Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Wasserzusammensetzungen im Aquarium hoch. Gefressen wird jedes maulgerechte Zierfischfutter. Untereinander und zu artfremden Fischen sind die Tiere völlig friedlich. In ungewohnten Situationen suchen diese Salmler die Gesellschaft von Artgenossen, sie sollten also grundsätzlich in Verbänden von 10 oder mehr Exemplaren gepflegt werden. Die Weibchen sind plumper und etwas weniger farbig. Über eine gelungene Zucht ist uns nichts bekannt, es sind hier allerdings keine Überraschungen zu erwarten. Die Wassertemperatur kann im Bereich von 22-28°C liegen.



Photos & Text Frank Schäfer

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Hasemania sp. Yurimaguas (= sp. Orange)

This attractive tetra is native to . So far, it has not been possible to classify it as one of the scientifically described species. It is the coloration of the 2–3 cm long juveniles—whose vivid orange sheen reminded us of the well-known copper tetra ( nana)—that led us to initially name them “Hasemania sp. ” (our first import was in 2011), fully aware that it is likely not a Hasemania species at all. It is presumably an undescribed Hemigrammus species. However, the taxonomy of South American small characins is currently undergoing such significant changes that it makes little sense to speculate about genus affiliations. A characteristic feature of the species is the red double spot on the caudal peduncle, with another black spot in its center. It lacks a shoulder spot or a longitudinal body stripe, as seen in most species of small characins.

We have never seen these fish larger than 3–4 cm. It has since become known that the fish are caught in the vicinity of the city of on the Rio Huallaga (Alto Amazonas Province in the Loreto Region, Peru). Perhaps a scientist specializing in tetras will take an interest in these fish and attempt to identify them.

Caring for them is completely straightforward and similar to that of other small characins. It is highly likely that the water in their natural habitat is soft and acidic, but they are highly adaptable to different water compositions in the aquarium. They will eat any ornamental fish food that fits in their mouths. These fish are completely peaceful both among themselves and with other species. In unfamiliar situations, these tetras seek the company of their own kind, so they should generally be kept in groups of 10 or more. The females are stouter and slightly less colorful. We are not aware of any successful breeding attempts, though no surprises are to be expected in this regard. The water temperature can range from 22–28°C.

fish fish

Photos & Text Frank Schäfer

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Liebigstraße 1
Rodgau
63110

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