Freunde auf 4 Pfoten Hundeschule

Freunde auf 4 Pfoten Hundeschule Siehe HP Er hat mehr eine "Vorbildfunktion" für die Heranwachsenden in seinem Rudel, vergleichbar mit unserem Familienleben. Ich kann Ihnen zeigen wie es geht.

Dass ein Rudelführer permanent seine Macht demonstrieren muss um nicht seine hohe Rangstellung zu verlieren, lässt sich weder unter Hunden noch unter Wölfen beobachten. Er ist immer Herr der Lage und er zeichnet sich aus durch souveränes, kompetentes und konsequentes Verhalten. Werden Sie auch ein gütiger und souveräner Anführer!

Stadttraining 💪🏻
24/07/2026

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15/07/2026

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Echte Tierliebe bedeutet, Hunde so zu sehen, wie sie sind

Immer dann, wenn ein Kind durch einen Hund getötet wird, beginnt in den sozialen Medien die verabscheuenswürdige Opfer-Täter-Umkehr. War das Kind zu laut? Hat es den Hund bedrängt? Hat es ihm etwas weggenommen? War es unbeaufsichtigt?

Ganz ehrlich? Das spielt überhaupt keine Rolle. Wirklich nicht die Geringste. Auch nicht teilweise. Ein Hund darf niemals so etwas tun, ganz egal, was das Kleinkind seinerseits tut. Einfach nein. Und jede:r Mensch der anderer Meinung ist, ist mitverantwortlich für solche Dramen. Denn all diejenigen haben dem gesunden Menschenverstand wohl längst abgeschworen und Tierliebe hat eine sehr dumme und ungesunde Dimension erreicht.

Kinder verfügen weder über die kognitiven Fähigkeiten noch über das Wissen, Körpersprache von Hunden sicher zu lesen oder Gefahren zuverlässig einzuschätzen.

Deshalb liegt die Verantwortung immer bei den Erwachsenen. Nach allem, was bislang bekannt ist, ist hier etwas auf tragische Weise schiefgelaufen. Mir geht es dabei nicht darum, die Eltern zu verurteilen oder ihr Leid kleinzureden. Sie haben ihr Kind verloren, und dieser Schmerz ist unvorstellbar. Mitgefühl für die Familie und die klare Benennung von Verantwortung schliessen sich jedoch nicht aus. Gerade weil die Folgen so verheerend sind, müssen wir darüber sprechen, was hätte verhindert werden können.

Die genauen Umstände ändern für mich nichts am Kern der Sache: Ein Kind darf niemals in eine Situation geraten, in der ein Hund ihm tödliche Verletzungen zufügen kann. Wer einen Hund mit einem entsprechend hohen Schadenspotenzial hält, trägt eine besonders grosse Verantwortung. Diese Verantwortung bedeutet, Risiken realistisch einzuschätzen und den Hund so zu sichern und zu führen, dass genau solche Tragödien ausgeschlossen werden.

Und an diejenigen, die jetzt sagen: „Aber auch ein Yorkshire Terrier kann beissen“ – ja, selbstverständlich kann er das. Doch wer daraus ableitet, das Gefahrenpotenzial sei deshalb gleich, ignoriert grundlegende Unterschiede in Grösse, Kraft und Zuchtgeschichte. Es geht nicht darum, ob ein Hund beissen kann, sondern welches Schadenspotenzial er im Ernstfall besitzt.

Das eigentliche Problem sind Menschen, die diese Unterschiede leugnen.

Wenn genetisch verankerte Eigenschaften grundsätzlich abgestritten werden, wenn jeder Hund als unbeschriebenes Blatt dargestellt wird oder wenn behauptet wird, ausschliesslich die Erziehung entscheide über das Verhalten eines Hundes, entsteht ein gefährlicher Irrtum.

Ebenso problematisch ist die zunehmende Vermenschlichung von Hunden. Viele Halter interpretieren ihre Tiere durch eine menschliche Brille. Sie sprechen von Liebe, von "er freut sich" oder "das mag er", wo der Hund eigentlich etwas ganz anderes kommuniziert. Stresssignale werden übersehen, Distanzwünsche ignoriert und genetisch bedingte Verhaltensweisen romantisiert.

Wer Hunde nicht lesen kann, erkennt Warnsignale oft erst, wenn es zu spät ist.
Verantwortungsvolle Hundehaltung bedeutet deshalb nicht, jeden Hund für ungefährlich zu erklären und ihn als Kampfschmuser zu bezeichnen. Sie bedeutet, die individuellen Fähigkeiten und Grenzen eines Hundes anzuerkennen, seine genetischen Voraussetzungen ernst zu nehmen und sein Management konsequent daran auszurichten.

Wer Hunde mit hohem Schadenspotenzial züchtet oder vermehrt, trägt eine besondere Verantwortung. Wer solche Hunde ohne sorgfältige Auswahl, fundierte Aufklärung und ausreichende Sachkunde an beliebige Interessenten vermittelt, handelt fahrlässig und gemeingefährlich. Je grösser das mögliche Schadenspotenzial eines Hundes ist, desto höher müssen die Anforderungen an Zucht, Auswahl, Haltung und Ausbildung sein.

Echte Tierliebe bedeutet, Hunde so zu sehen, wie sie sind und nicht so, wie wir sie gerne hätten.

Gabriela Frei Gees, eDOGcation

Achtung Giftköder
14/07/2026

Achtung Giftköder

Heute haben wir mal „fix"die Einfahrt zumHundeplatz geflickt. Es war ja fast Loch an Loch. Frostschutz in die Löcher gef...
13/07/2026

Heute haben wir mal „fix"die Einfahrt zum
Hundeplatz geflickt. Es war ja fast Loch an Loch. Frostschutz in die Löcher gefüllt und das Ganze abgehubbelt.
Das Schild und die Überwachungskameras werden in den nächsten Tagen noch montiert. Ich habe lange an die Vernunft der Leute appelliert und sie gebeten alles ordentlich zu hinterlassen. Ich habe gehofft dass solche Maßnahmen nicht notwendig werden müssen. Aber leider ist es nicht so gelaufen, im Gegenteil es wird immer schlimmer.
Ich hoffe nun das es mit dieser Konsequenz nun besser wird und unser Privatweg zum Hundeplatz dann nicht mehr von unbefugten Hundebesitzern als Hundeklosett missbraucht wird.

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04/07/2026

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Bei Wölfen ist Knurren, Zähne zeigen und andere Drohgebärden in erster Linie Kommunikation. Sie dienen oft dazu, Konflikte zu vermeiden, bevor es zu einem echten Kampf kommt.

Zum Beispiel kann ein Wolf:
die Lippen hochziehen und die Zähne zeigen,
knurren, die Ohren anlegen, eine bestimmte Körperhaltung einnehmen, um einem anderen Wolf etwas mitzuteilen.

Das bedeutet nicht automatisch, dass er angreifen will. Häufig reicht diese Warnung aus, und der andere Wolf weicht zurück. So werden Verletzungen innerhalb des Rudels vermieden.

Allerdings ist es auch nicht richtig zu sagen, dass es nichts mit Aggression zu tun hat. Knurren und Zähne zeigen gehören zu den sogenannten agonistischen Signalen – also Verhaltensweisen, die mit Konflikten, Dominanz oder Verteidigung zusammenhängen. Sie sind oft eine Vorstufe zu aggressivem Verhalten, aber gleichzeitig ein Mittel, echte Kämpfe zu verhindern.

Man könnte sagen:
Ein knurrender Wolf kommuniziert normalerweise: „Ich möchte keinen Kampf, aber ich bin bereit, meine Position notfalls durchzusetzen.“

Ähnlich verhalten sich übrigens auch Hunde. Viele Menschen interpretieren Knurren als unmittelbare Angriffsabsicht.

Tatsächlich ist es häufig eine Warnung und damit eine Form der Kommunikation. Ein Hund, der knurrt, teilt meist mit, dass ihm etwas nicht gefällt oder dass er mehr Abstand möchte.

Kurz gesagt: Knurren und Zähne zeigen sind Kommunikationssignale, die oft aggressiv wirken, aber meist dazu dienen, einen tatsächlichen Kampf zu vermeiden.

Danke für diese treffenden Worte 👏🏻👏🏻👏🏻!https://www.facebook.com/share/p/1BYd3reYoj/?mibextid=wwXIfr
23/06/2026

Danke für diese treffenden Worte 👏🏻👏🏻👏🏻!

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Nur weil du lobst, heisst das nicht, dass es deinem Hund etwas bedeutet.

Die Beziehungsstruktur ist ein wesentlicher Bestandteil jedes sozialen Lebewesens. Man unterscheidet symmetrische und komplementäre Beziehungen. Symmetrische Beziehungen sind auf Augenhöhe: jede Seite trifft eigenständig Entscheidungen, Probleme werden besprochen, Lösungen gemeinsam abgewogen. Komplementäre Beziehungen sehen anders aus. Eine Person trägt die Verantwortung, die andere folgt. So ist es zwischen Chef und Personal, zwischen Eltern und Kindern, zwischen Lehrer und Schüler. Wer mehr Verantwortung trägt, übernimmt automatisch auch mehr Pflichten.

Durch Social Media, Filme und Bücher hat sich eine romantische Vorstellung festgesetzt: auf Augenhöhe sein, durch dick und dünn, beste Freunde. Klingt schön. Mit manchen Hunden funktioniert das vielleicht sogar. Mit vielen funktioniert es nicht. Und meistens trägt der Hund die Folgen davon. Wir leben in einer Welt, die für Menschen gemacht ist, nicht für Hunde, und ein Hund trifft seine Entscheidungen nicht automatisch so, wie wir uns das wünschen. Hunde handeln zielgerichtet und nutzen, was für sie funktioniert. Das wird dabei oft übersehen.

Der Hund bleibt mit seinen eigenen Fragen häufig allein. Das beginnt schon beim Einzug. Egal ob Welpe oder Tierschutzhund, oft darf der Hund von Anfang an alles entscheiden, alles ausprobieren. Nach einigen Monaten merkt man dann, dass genau das, was am Anfang noch niedlich wirkte, in eine Richtung kippt, die niemand wollte. Es folgt die Suche: eine Hundeschule nach der anderen, eine Methode nach der anderen, von bedingungslosem Loben bis zu unangemessener Härte. Was dabei fast nie zur Sprache kommt, ist die Beziehungsstruktur selbst. Welche Haltung hat der Mensch dem Hund gegenüber? Welchen Status nimmt der Hund in dieser Beziehung ein? Schaut der Mensch seinen Hund nur noch verliebt an und sucht für jedes Verhalten eine Entschuldigung? Bietet er für jedes Problem sofort eine Lösung an, oder fragt er ständig nach, was für den Hund gerade noch in Ordnung ist, statt selbst eine Linie zu ziehen?

Grenzen beim Hund zu respektieren ist wichtig. Genauso wichtig ist es, dass der Hund auch soziale Grenzen erfährt. Mit ihm gemeinsam unangenehme Gefühle durchstehen. Immer wieder Nein sagen, auch beim fünfzigsten Versuch. Ernst, ehrlich, fair.
Erst wenn du für deinen Hund ein verlässlicher Sozialpartner bist, jemand, an den er sich wendet, wenn es Probleme gibt, wirkt auch dein Lob wirklich. Lobst du deinen Hund für jede Kleinigkeit, beiläufig und ohne es so zu meinen, oder kommt dein Lob von innen, ehrlich, weil du dich tatsächlich freust? Genauso bei Korrekturen. Wenn du für deinen Hund kein verlässlicher Sozialpartner bist, hast du auch nicht die Position, ihn zu korrigieren, selbst wenn sein Verhalten in einer Situation unangemessen ist.

Hundeerziehung ist Arbeit. Sie ist anspruchsvoll und fordert etwas von dir. Und trotzdem ist sie etwas Schönes. Frag dich also: Nimmt dein Hund dein Lob überhaupt wahr?

Folge mir für mehr Klarheit über Begriffe in der Hundeerziehung, die ständig missverstanden werden.

Adresse

Annett Fleckeisen Goldbornstraße 38a
Roßwein
04741

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