09/08/2026
PHARMAKOVIGILANZ
Ich habe zuletzt u.a. Fälle gelesen, die mit dem Einsatz eines Tierarzneimittels/ Impfstoff in Zusammenhang stehen könnten, z.B. Rehe nach Gabe von Glucocortioden, bei Librela o.ä.
Es ist vielleicht nicht jedem bekannt, daher als allgemeine Info - melden, melden und nochmal melden
Tierärzte sind (eigentlich) zu Verdachsfällen verpflichtet, ob das (überall) geschieht entzieht soviel meiner Kenntnis.
Jede und jeder Tierhalter, Therapeut, THP usw. KANN selbst melden.
Das Formular kann heruntergeladen werden. Allein die Chargennummer des eingesetzten Medikaments hat man oft nicht, z.B. bei Gabe in einer Klinik. Dann auf diese oder den Tierarzt verweisen.
Diesen Meldungen muss (amtlich) nachgegangen werden. Auch der Hersteller wird ins Boot geholt.
Nur über Meldungen können Nebenwirkungen/ unerwünschte Wirkungen nach Zulassung Eingang in die GI und FI finden oder sich oft übliche Therapien ändern.
Neben der Meldung an die zuständige Behörde ist auch die Meldung an den Hersteller möglich, der meist einen Bereich auf seiner Homepage hat. Dieser muss sie weitergeben.
Onlineformulare können ohne Chargennummer nicht immer abschickt werden, also das könnte sein. Dann eben per E-mail, Fax.
Hier ein link, unter dem Stichwort findet Ihr selbst genug.
PS:
dasselbe gilt für den Humanbereich
Nach Hochladen des PDF Screenshot machen nicht vergessen.
Eure
Nur melden bringt Verbesserung.
Veterinärmedizin Pharmakovigilanz