Reckenberg Saga

Reckenberg Saga Curly Coated Retriever Züchter im Deutschen Retriever Club e.V. (DRC) , Mitglied im VDH und FCI anerkannte Hundezucht von Curly Coated Retriever

FCI, VDH (Verein für das deutsche Hundewesen) und Deutscher Retriever Club (DRC) e.V.

19/08/2026

Die Haltung von Hunden (im besonderen) ist in Deutschland auch abseits von Ausstellungen ein aktuelles und hoch brisantes Thema.

Je nachdem, welche Gruppe man befragt, stehen verschiedene "Forderungen" im Raum. Auch die in Vereinen organisierten Züchter bleiben nicht außen vor, denn Tierschützer fordern die Abschaffung der organisierten Hundezucht.

Ich habe ein wenig nach Zahlen gegooglet.

Schauen wir zuerst auf die Entwicklung der Zahlen im VDH in den letzten Jahren. Laut Welpenstatistik des VDH (Quelle VDH) wurden
2024 56,851 Welpen
2023 60.306 Welpen
2022 69.381 Welpen
2021 85.595 Welpen
unter dem VDH geboren.

Wie man sieht, nimmt die Zahl kontinuierlich seit dem "Corona-Peak" ab und wir haben 2024 knapp 30.000 weniger VDH-Welpen als noch 3 Jahre zuvor.

Für das Jahr 2023 kann ich einige Zahlen des Haustier-Registers "TASSO" gegenüberstellen.

Wir rufen uns nochmal die Zahl der im VDH gezüchteten Welpen auf: 2023 waren das 60.306 Welpen.

2023 wurden bei Tasso 371.000 Hunde registriert, wovon 105.000 als Mischlinge geführt werden. Damit verbleiben 266.000 Hunde, die als Rassehund angegeben wurden, wovon 60.306 auf den VDH entfallen.

Schauen wir noch auf einzelne Rassen, deren Registrierungszahlen unter den Top Ten geführt werden:

Französische Bulldoggen: 9.300 registriert - 125 Welpen im VDH
Chihuahuas: 9.100 registriert - 466 Welpen im VDH
Golden Retriever: 7.000 registriert - 1.941 Welpen im VDH
Australian Shepherd: 6.800 registriert - 421 Welpen im VDH.

Man sieht also, dass gerade bei den beliebten Trend-Rassen ein Großteil gar nicht von einem im (VDH) Verein registrierten Züchter kommt. Und selbst wenn man, wie im Falle des P(J)RT, die außerhalb des VDH organisierten und spezialisierten Zuchtvereine mit dazu nimmt, kann man damit das Problem in D weder abbilden noch erklären noch lösen.

Was mir hingegen auffällt, und ich sehe diese Anzeigen mittlerweile (mehrfach) täglich, sind die neuen Kreationen, die über Facebook vermarktet und verkauft werden.

Labradore in blau oder in Merle.
Langhaarige Bulldoggen.
Malinois in Merle, silber, chocolate.
Die Liste lässt sich beliebig um alles mögliche an Doodles und Co erweitern und die Phantasie, sowohl bei den vermeintlichen "Rassenamen" bzw. den gekreuzten Exemplaren kennt keine Grenzen.

Leute - was ist los mit Euch? Was stimmt mit Euch nicht?

Meint ihr, weil ein Mali jetzt mit nettem Scheckungsmuster kommt, ist es kein Mali mehr? Oder weil eine FB mit einem Terrier gekreuzt wurde, behält er natürlich den Charakter des Franzosen und kriegt vom Terrier nur die längere Schnauze?

Ich spreche nicht!!! über eine über Generationen durchdacht geplante und aus einer gesundheitlichen Not der Rasse entstehende Outcross-Zucht.

Ich spreche davon, dass Menschen die Gier anderer nach vermeintlicher Exklusivität und Andersartigkeit fördern und benutzen, um Hunde miteinander zu mixen und Mischlinge (weil das sind sie einfach) zu produzieren, die ggf. nicht mal miteinander harmonieren.

Und genau das fällt uns auf die Füße.

Was wäre, wenn

der Import von ausländischen Rasse-Hunden nur noch möglich wäre, wenn sie in der FCI/AKC/CCK gezüchtet wären?

der Import von ausländischen Hunden aus dem Tierschutz nur noch mit verbindlichen und nachgewiesenen Endplätzen/Pflegestellen möglich wäre?

es den Hundeführerschein für alle Hundehalter in D verbindlich und verpflichtend ab demnächst gäbe?

für den Import von ausländischen Hunden ein Kupierverbot analog Österreich oder der Schweiz gelten würde?

in D die Zucht ohne Vereinszugehörigkeit und somit auch ein "nur einmal Welpen haben" oder "ein Uppssalla produzieren" verboten und mit saftigem Bußgeld belegt wäre?

in D analog Österreich das Inserieren von Welpen ohne Vereinszugehörigkeit/Papiere verboten wäre? =>>>>
Edit (weil hier Ösingers reklamiert haben): Neu geregelt wurde das öffentliche Verkaufen und Anbieten von Tieren (z.B. im Internet, per Zeitungsinserat). Personen oder Organisationen (z.B. Tierschutzvereine) brauchen in Zukunft eine behördliche "Bewilligung zur Tierhaltung", um Tiere öffentlich anzubieten. Für Österreichische Tierheime gibt es bereits gesetzliche Regelungen, sie dürfen daher Tiere öffentlich anbieten.

Wenn wir den Hundenachwuchs auf die organisierte Hundezucht und den Import von ausländischen Hunden auf den seriösen Auslandstierschutz begrenzen und alles andere entsprechend ahnden würden (und Geldbußen tun immer weh), wäre glaube ich schon ein Teil des Problems gelöst.

Und wenn wir Menschen an den Kosten der Hunde, derer sie sich entledigen möchten, weiter mit beteiligen, müssten auch die Tierschutz-Orgas hier nicht die horrenden Kosten für Trainings und medizinisch erforderliche Maßnahmen allein tragen. Legt man dazu noch fest, dass zumindest ein guter Anteil der Einnahmen aus der Hundesteuer auch dem Tierschutz zugeführt würde....

Ich möchte hier niemandem auf die Füße treten, schon gar nicht den ehrlichen, engagierten Züchtern und Tierschutz-Orgas, die sich den A***h für ihre Schützlinge aufreißen. Ich möchte auch nicht polarisieren. Ich denke nur laut nach. Weil für mich die Schimpfe an die falschen Stellen geht und auch die Maßnahmen genau da nicht treffen, wo sie für mich hingehören....

Und ja - jeder Hund (und jede Katze, jedes Pferd usw.) hat ein Recht auf ein gutes Leben! Doch genau das erreichen wir nicht, wenn wir nicht da ansetzen, wo auf Kosten dieser Lebewesen Bereicherung entsteht, für die letztlich Menschen, aber auch das Tier die Rechnung zahlen müssen und auf den Kosten sitzen bleiben :( :( :(

Bildquelle. https://www.pfotenliebehaustiere.com/merle-labrador-retriever/

🥕 Heute ist wieder Moro-Tag in der Reckenberg Saga-Küche.Während andere Marmelade oder Tomatensoße einkochen, stehen bei...
19/07/2026

🥕 Heute ist wieder Moro-Tag in der Reckenberg Saga-Küche.

Während andere Marmelade oder Tomatensoße einkochen, stehen bei mir heute Karotten an. 😊

Heute koche ich wieder einen großen Topf Moro’sche Karottensuppe und wecke sie anschließend in Gläsern ein. So habe ich immer einen kleinen Vorrat im Regal, bis sie gebraucht wird.

Bei uns hat sich die Moro-Suppe seit vielen Jahren bewährt. Immer dann, wenn Peppa einmal mit Durchfall oder einem empfindlichen Magen zu kämpfen hat, gehört sie zu den ersten Maßnahmen, die ich ergreife. Oft hilft sie dem Darm dabei, sich wieder zu beruhigen.

Doch warum ist ausgerechnet diese einfache Karottensuppe so besonders?

Der Kinderarzt Ernst Moro entwickelte die Suppe bereits Anfang des 20. Jahrhunderts zur Behandlung von Durchfallerkrankungen. Das Besondere passiert nämlich nicht beim Schneiden der Karotten, sondern während des langen Kochens.

Erst nach mindestens 90 Minuten Kochzeit entstehen sogenannte Oligogalakturonsäuren. Diese ähneln den Andockstellen an der Darmwand. Bestimmte krankmachende Bakterien heften sich deshalb lieber an diese Zuckerverbindungen als an die Darmwand selbst und können anschließend leichter ausgeschieden werden. Gleichzeitig liefert die Suppe Flüssigkeit und ist besonders leicht verdaulich – genau das, was ein gereizter Darm oft braucht.

Natürlich ersetzt die Moro-Suppe keinen Tierarztbesuch. Gerade wenn Welpen, ältere oder geschwächte Tiere betroffen sind, der Durchfall länger anhält, Blut im Kot zu sehen ist oder der Hund zusätzlich matt wirkt, erbricht oder Fieber hat, sollte die Ursache unbedingt tierärztlich abgeklärt werden.
Als unterstützende Maßnahme bei unkomplizierten Magen-Darm-Problemen möchte ich sie aber nicht mehr missen.

Da ich sie regelmäßig brauche, wird bei uns gleich ein größerer Vorrat gekocht und eingekocht. So stehen die Gläser jederzeit bereit und ich muss im Ernstfall nicht erst den Kochtopf herausholen.

🥕 Das Rezept, nach dem ich koche, findet ihr in den Kommentaren 👇🏻

Habt ihr die Moro-Suppe schon einmal ausprobiert?
Gehört sie bei euch ebenfalls zur Hausapotheke für eure Vierbeiner?
Welche Erfahrungen habt ihr damit?

29/06/2026

Peppa bei ihrer Ausbildung zum Perlentaucher 🐚🤿

Spaß beiseite, warum stecken manche Hunde freiwillig den Kopf ins Wasser?

Viele von uns kennen das:
Der Hund geht bei sommerlichen Temperaturen ins Wasser, bleibt bis zur Brust stehen – und taucht plötzlich den Kopf oder die Schnauze ein.

Tatsächlich steckt dahinter mehr als nur Spiel oder Zufall.
Eine aktuelle wissenschaftliche Studie zeigt, dass freiwilliges Eintauchen des Kopfes in kühles Wasser eine besonders effektive Möglichkeit sein kann, die Körpertemperatur nach Belastung zu senken.
Von mehreren untersuchten Kühlmethoden sorgte das sogenannte „Head Dunking“ für die schnellste Abkühlung in den ersten Minuten nach körperlicher Anstrengung.

Gerade unsere wasserbegeisterten Retriever machen uns oft vor, was ihnen guttut.
Deshalb gilt: Wenn euer Hund an einem sicheren Gewässer freiwillig den Kopf ins Wasser steckt, lasst ihn ruhig – solange er dabei entspannt bleibt und nicht zum Baden gedrängt wird.
Mit nicht so wasserbegeisterten Hunden kann man das spielerisch antrainieren 🐠

Manchmal wissen unsere Hunde eben selbst ganz genau, was ihnen hilft. 😇

Wie macht es euer Hund?
Legt er sich nur ins Wasser oder taucht er auch freiwillig den Kopf unter?

Kleine Tipps für heiße Tage ☀️Teilt es gerne weiter 😎
19/06/2026

Kleine Tipps für heiße Tage ☀️
Teilt es gerne weiter 😎

Schon gewusst?🧡Orangene Dummys – für den Menschen, nicht für den HundFür den Hund ist Orange keine besonders auffällige ...
12/06/2026

Schon gewusst?

🧡Orangene Dummys – für den Menschen, nicht für den Hund

Für den Hund ist Orange keine besonders auffällige Farbe. Im grünen Gras hebt sich ein orangefarbener Dummy für ihn kaum farblich ab.

Das hat einen interessanten Nebeneffekt:

* Der Hund muss seine Nase einsetzen, statt sich ausschließlich auf die Augen zu verlassen.
* Besonders bei Markierungen lernt er, sich die Fallstelle gut zu merken und anschließend mit Nasenarbeit zu kombinieren.

Deshalb gelten orangefarbene Dummys im Retrieverbereich oft als sinnvoll, wenn die Nase gefördert werden soll.

🤍Weiße Dummys – leichter sichtbar

Weiße Dummys erzeugen häufig einen stärkeren Helligkeitskontrast, insbesondere:

* auf dunklem Boden,
* im Wald,
* bei schlechteren Lichtverhältnissen.

Für junge Hunde oder beim Aufbau von Markierungen können sie hilfreich sein, weil der Erfolg schneller eintritt.

💙Blaue Dummys – besonders auffällig

Blau gehört zu den Farben, die Hunde gut erkennen können. Ein blauer Dummy kann deshalb für den Hund deutlich sichtbarer sein als ein orangefarbener.

Das kann man gezielt nutzen:

* beim Erlernen neuer Aufgaben,
* für unsichere Hunde,
* zur Motivation,
* wenn man zunächst die Schwierigkeit reduzieren möchte.

Konsequenzen für die Ausbildung

Viele Retrievertrainer variieren die Farben bewusst:

🤍Weiß: einfacher Aufbau, klare Sichtbarkeit.
💙Blau: sehr gut sichtbar für den Hund.
🧡Orange: mehr Fokus auf Nase und Gedächtnisleistung.
💚Grün: hohe Anforderungen an die Nasenarbeit.

Praktisches Beispiel

Ein Junghund oder Anfänger, der seine ersten Markierungen lernt, profitiert oft von einem weißen oder blauen Dummy.
Wenn die Grundlagen sitzen, kann man auf Orange wechseln und später auch schwierigeres Gelände oder Tarnfarben einsetzen.
So steigt die Herausforderung schrittweise, ohne den Hund zu überfordern.

Gerade im Dummytraining zeigt sich also: Die “beste” Dummyfarbe gibt es nicht.
Die Farbe ist ein Trainingswerkzeug.

Wer weiß, wie Hunde Farben wahrnehmen, kann die Schwierigkeit einer Übung sehr gezielt steuern.

04/06/2026

Ein Hund richtet sich die meiste Zeit seines Lebens nach unserer Geschwindigkeit. Nehmt euch einfach mal die Zeit, eurem Hund die Möglichkeit zu geben, die Umwelt in seinem eigenen Tempo wahrzunehmen.

Peppa stand bestimmt drei bis vier Minuten da, hielt die Nase in den Wind und schnüffelte. Sie war total vertieft, und man konnte richtig sehen, wie ihre Nase arbeitete. Irgendwann schaute sie mich an, als wollte sie sagen: „Ich bin fertig. Wo geht’s hin?“

Stell dir eine Welt ohne sie vor. Rassehunde helfen, schützen und begleiten uns jeden Tag. Ihr Beitrag ist unbezahlbar –...
22/05/2026

Stell dir eine Welt ohne sie vor. Rassehunde helfen, schützen und begleiten uns jeden Tag.
Ihr Beitrag ist unbezahlbar – und ihr Schutz liegt in unserer Verantwortung.
Hilf uns, Aufmerksamkeit zu schaffen, und teile diese Botschaft.

Auch Curlies sind zum Teil anfällig dafür. Hier ein interessantes Statement dazu und ob hier die Genetik und Vererbung a...
11/04/2026

Auch Curlies sind zum Teil anfällig dafür. Hier ein interessantes Statement dazu und ob hier die Genetik und Vererbung auch zu einer Art Risiko beitragen kann.
Habt ihr schon einmal die Erfahrung Magendrehung mitmachen müssen?

🚨 DER ALBTRAUM JEDER HUNDEBESITZERS: DIE MAGENDREHung – WAS SAGEN DIE NEUESTEN STUDIEN 2025/2026? 🚨

In der Tierarztpraxis Ullmann ist uns Transparenz und modernste Medizin extrem wichtig. Die Magendrehung (Torsio ventriculi) ist der wohl gefürchtetste Notfall in der Tiermedizin. Lange Zeit hieß es einfach: „Nicht toben nach dem Fressen.“ Doch die Wissenschaft ist heute viel weiter.

Basierend auf brandneuen Analysen (darunter Studien aus Februar 2025) müssen wir einige alte Ansichten über Bord werfen. Hier ist der ultimative Fakten-Check auf dem neuesten Stand der Forschung. 👇

🔍 WANN PASSIERT ES WIRKLICH? (DIE NEUEN ERKENNTNISSE)
Die Annahme, dass nur ein voller Magen plus Toben zur Drehung führt, ist veraltet. Studien zeigen:

Stress ist ein Hauptauslöser: Ängstliche, nervöse oder gestresste Hunde haben ein signifikant höheres Risiko. Stress verändert die Magenmotilität (Bewegung) und führt zu vermehrtem Luftschlucken (Aerophagie).

Der „Nacht-Effekt“: Überraschend viele Magendrehungen ereignen sich nachts oder in Ruhephasen, oft Stunden nach der letzten Fütterung.

Genetik wiegt schwerer als der Napf: Aktuelle Daten bestätigen, dass Hunde, deren Verwandte ersten Grades (Eltern/Geschwister) eine Magendrehung hatten, ein massiv erhöhtes Risiko tragen – unabhängig vom Fütterungsmanagement.

🧬 NEUE STUDIEN-ERGEBNISSE ZU RISIKOFAKTOREN
Der Napf-Irrtum (Hochgelegte Näpfe): Lange dachte man, hochgestellte Näpfe seien gut. Neue Studien warnen davor! Bei großen Rassen korreliert das Fressen aus erhöhten Näpfen sogar mit einem höheren Risiko für Aufgasungen.

Trockenfutter & Inhaltsstoffe: Es gibt Hinweise, dass Trockenfutter, bei denen Fette oder Öle unter den ersten vier Zutaten gelistet sind, die Magenentleerung verzögern können, was das Risiko steigert.

Die Rolle der Anatomie: Es ist nicht nur der „tiefe Brustkorb“. Neuere Forschungen untersuchen die Länge des Ligamentum hepatogastricum (ein Band zwischen Leber und Magen). Ist dieses genetisch bedingt länger, hat der Magen mehr „Spielraum“ zum Kippen.

Alter & Geschlecht: Das Risiko steigt mit dem Alter (Peak oft zwischen 5 und 10 Jahren). Intakte Rüden sind laut aktueller Datenauswertung (2025) statistisch häufiger betroffen als Hündinnen.

🩺 DIE MODERNE THERAPIE: WAS HAT SICH GEÄNDERT?
In der Chirurgie hat sich ein Goldstandard gefestigt:

Inzisionale Gastropexie: Frühere Techniken (wie die Belt-Loop-Methode) werden zunehmend durch die stabilere inzisionale Gastropexie ersetzt, bei der der Magen sicher an der Bauchwand fixiert wird.

Laktat-Werte: Wir messen heute sehr präzise die Laktatwerte im Blut. Sie sind der wichtigste Indikator dafür, wie viel Magengewebe bereits abgestorben ist, und helfen uns, die Überlebenschancen (Prognose) besser einzuschätzen.

Prophylaktische Gastropexie: Bei Hochrisiko-Rassen (z. B. Deutsche Doggen) raten wir heute oft zur vorsorglichen Magenfixierung (oft minimalinvasiv während der Kastration), da dies das Risiko einer Drehung um über 90 % senkt!

⚠️ WORAN ERKENNE ICH ES SOFORT?
Wenn euer Hund diese Zeichen zeigt, zählt jede Sekunde:

Erfolgloses Erbrechen: Der Hund würgt, aber es kommt nichts (außer vielleicht weißer Schaum).

Aufgeblähter, harter Bauch: Die Region hinter den Rippen schwillt an (wie eine Trommel).

Extreme Unruhe: Ständiges Aufstehen und Hinlegen, Hecheln, gesenkter Kopf.

💬 EURE ERFAHRUNG & FRAGEN
Die Magendrehung ist ein Thema, das uns alle bewegt.

Habt ihr schon einmal eine Magendrehung bei eurem Tier erlebt? Wie habt ihr es bemerkt?

Wusstet ihr, dass hochgelegte Näpfe heute eher kritisch gesehen werden?

Habt ihr Fragen zu den neuen chirurgischen Möglichkeiten?

Schreibt es uns in die Kommentare! 👇 Euer Wissen kann im Ernstfall das Leben eines anderen Hundes retten.

📢 TEILEN IST LEBEN RETTEN: Bitte teilt diesen Beitrag in euren Hundegruppen. Die neuen Infos zu den Näpfen und dem Stressfaktor sind noch viel zu unbekannt! 🐾🩺🛡️

Herzliche Grüße,
Ihr Team der Tierarztpraxis Ullmann 🐾✨⚖️

10/04/2026

Brut- und Setzzeit: Welche Konsequenzen hat das für unsere Hunde? Leinenpflicht oder nicht? Wichtig zu wissen: Die Vorschriften unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland, und auch einzelne Gemeinden können zusätzlich Verordnungen erlassen.
Was Bello bei uns darf, ist für Fiffi an der Nordseeküste noch lange nicht erlaubt.
In NRW gilt ganzjährig: Der Hund darf auf Feld- und Waldwegen nur dann ohne Leine laufen, wenn er auf dem Weg bleibt, in Sichtweite seines Menschen und jederzeit in jeder Situation absolut zuverlässig abrufbar ist. Das gilt nicht in Naturschutzgebieten. Hier herrscht Leinenpflicht.
Hier findet ihr die Vorschriften der anderen Bundesländer.
https://www.agrarheute.com/land-leben/brut-setzzeit-hunde-leine-muessen-bundeslaender-ueberblick-617581

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Adresse

Neuenkirchener LandStr. 96
Rheda-Wiedenbrück
33378

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