Tierarztpraxis Dr. Viola Hebeler

Tierarztpraxis Dr. Viola Hebeler Leistungen:
Sportmedizin für Hunde
MLS Lasertherapie
Fachtierärztin für Pferde
Zahnmedizin für Pferde
Zweitmeinungen / Beratungen

Ich halte gern Erste Hilfe und andere Vorträge, dieser war besonders nett mit einer sehr netten Gruppe mit beeindruckend...
10/05/2026

Ich halte gern Erste Hilfe und andere Vorträge, dieser war besonders nett mit einer sehr netten Gruppe mit beeindruckend gut erzogenen, tiefenentspannten Hunden 😊

Entscheidungen, die die Hundezucht betreffen, sind häufig von einer gewissen Zufälligkeit geprägt. Züchter, Zuchtverbänd...
07/05/2026

Entscheidungen, die die Hundezucht betreffen, sind häufig von einer gewissen Zufälligkeit geprägt. Züchter, Zuchtverbände und sogar politische Entscheidungsträger sind auf stets neue, eigene Recherchen angewiesen. Was in vielen Bereichen fehlt, sind evidenzbasierte Leitlinien, die den derzeitigen Konsens der Wissenschaft zu einzelnen züchterisch relevanten Themen lesbar zusammenfassen.

Um diese Lücken zu schließen hat sich die eine unabhängige Expertengruppe gegründet. Die

„Taskforce Gesunde Hundezucht – Hundegesundheit“ (TGH)

stellt neue wissenschaftlich fundierte Leitlinien für eine verantwortungsvolle und nachhaltige Hundezucht vor.

Ziel der Veröffentlichungen ist es, aktuelle Erkenntnisse aus Tiermedizin, Genetik und kynologischer Forschung strukturiert, verständlich und praxisnah aufzubereiten – und damit konkrete Orientierung für Züchterinnen und Züchter, Tierärztinnen und Tierärzte sowie Zuchtorganisationen zu bieten.

Die Taskforce ist ein unabhängiger Zusammenschluss von Expertinnen und Experten aus Tiermedizin, Genetik und verwandten Fachgebieten. Ihre Arbeit versteht sich als Brücke zwischen wissenschaftlicher Forschung und praktischer Anwendung in der Hundezucht – mit dem klaren Fokus auf Tiergesundheit und Tierwohl.

Schwerpunkte der aktuellen Leitlinien
Die ersten veröffentlichten Dokumente befassen sich unter anderem mit:

Grundsätzen einer verantwortungsvollen Hundezucht, die ethische, tiermedizinische und genetische Anforderungen zusammenführen

Leitlinie zu Chondrodysplasie und Chondrodystrophie (CDDY) sowie dem genetisch assoziierten Risiko von Bandscheibenerkrankungen, einschließlich wissenschaftlicher Hintergründe, diagnostischer Aspekte und züchterischer Handlungsempfehlungen.

Weitere Leitlinien sollen folgen. Die Leitlinien richten sich bewusst an ein breites Publikum: Züchterinnen und Züchter, Tierärztinnen und Tierärzte, Zuchtverbände sowie Entscheidungsträger in Verwaltung und Politik. Sie sollen dazu beitragen, den fachlichen Dialog zu versachlichen und Zuchtprogramme auf eine belastbare wissenschaftliche Grundlage zu stellen.

Wissenschaft trifft Praxis
In der Taskforce arbeiten Fachleute aus tierärztlichen Fachgesellschaften und ‑verbänden, der universitären Forschung sowie aus dem Bereich der kontrollierten Hundezucht zusammen und bringen ihre Expertise aus unterschiedlichen, für die Hundezucht relevanten Disziplinen ein. Alle Empfehlungen basieren auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft und dem interdisziplinären Konsens der beteiligten Fachleute.
Die bereits verfassten Leitlinien stehen in deutscher und englischer Sprache kostenfrei als PDF zum Download zur Verfügung unter:

Die Taskforce Gesunde Hundezucht ist ein unabhängiger Zusammenschluss von Expertinnen und Experten aus Tiermedizin und Genetik. Ihr Ziel ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse rund um die Tierzucht praxisnah aufzubereiten und bereitzustellen, so dass diese von Tierärztinnen und Tierärzten sowie v...

Exzellentes Interview mit Prof. Ellen Kienzle... Nicht immer das, was man als gutwilliger Pferdehalter lesen möchte, abe...
14/04/2026

Exzellentes Interview mit Prof. Ellen Kienzle... Nicht immer das, was man als gutwilliger Pferdehalter lesen möchte, aber dennoch richtig.

Bewegung gehört zu den wichtigsten Dingen im Leben eines Pferdes, und diese wird leider häufig nach hinten gestellt, weil es zeitlich nicht passt, aufwendig ist, oder die Pferde nicht zuverlässig und sicher reitbar sind.
Ein Offenstall mit Paddock reicht leider nicht für artgerechte Bewegung.

Natürlich gelten Bewegungsempfehlungen nur für gesunde Pferde, aber auch alte und leicht erkrankte profitieren von täglicher Bewegung im Schritt.

Sind Pferde zu dick, kann das schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben. Prof. Dr. Ellen Kienzle gibt Pferdehaltern Tipps.

Ein Risikofaktor für Dilatative Cardiomyopathie (DCM) sind nicht nur Futtersorten mit hohem Anteil an Hülsenfrüchten (Er...
14/03/2026

Ein Risikofaktor für Dilatative Cardiomyopathie (DCM) sind nicht nur Futtersorten mit hohem Anteil an Hülsenfrüchten (Erbsen, Bohnen, etc.), die Getreide ersetzen sollen, sondern das kann auch Diätfutter mit hydrolysierten Proteinen betreffen.
Auch diese Diätfutter können einen relativ hohen Anteil an Hülsenfrüchten enthalten.

DCM bedeutet, dass das Herz quasi "ausleiert"und sich nicht mehr so effektiv kontrahieren kann. Es ist eine lebensbedrohliche Erkrankung, die schwer zu behandeln ist und auch zum plötzlichen Herztod führen kann.

Hydrolysierte Diäten werden aufgrund von allergisch bedingten Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes oder der Haut gegeben, so dass man häufig die Diät nicht wechseln kann.

Das Literaturverzeichnis enthält eine Vielzahl von Quellen, die beweisen, dass Futter mit hohen Anteilen an Hülsenfrüchten zu DCM führen kann und dass diese Veränderungen zumindest im Anfangsstadium durch Wechsel des Futters auf solche ohne oder nur mit geringem Anteil an Hülsenfrüchten wieder rückgängig gemacht werden kann.

Abstract Objective To compare the signalment of dogs with dilated cardiomyopathy (DCM) eating hydrolyzed and nonhydrolyzed protein diets, and to characterize clinical data and echocardiographic indices of dogs with DCM eating hydrolyzed protein diets. Methods Medical records of dogs diagnosed with D...

Schematische Bewegungsrestriktionen bei Welpen sind Unsinn. Der renommierte Orthopäde und Sportmediziner Daniel Koch erk...
11/02/2026

Schematische Bewegungsrestriktionen bei Welpen sind Unsinn. Der renommierte Orthopäde und Sportmediziner Daniel Koch erklärt das in dem verlinkten, zweiseitigen Interview.

Während übertriebenes Pushen mit schnellen Stops und Wendungen sowie überehrgeiziger Einsatz von Welpen und Junghunden natürlich schädlich sein können, gilt dies nicht für normales Laufen, Spielen oder Treppensteigen.
Weder ist es möglich, durch Bewegungsrestriktion genetisch determinierte, orthopädische Erkrankungen zu verhindern, noch wäre so eine künstliche Verschleierung züchterisch wünschenswert.

Im Gegenteil, in der frühen Jugend werden Kleinhirn und motorisches Nervensystem geschult, reflektorisch auf unterschiedliche Untergründe, auf plötzliche Hindernisse oder Stolpern zu reagieren.

Die aktuelle Literatur zeigt konsistent, dass frühe Exposition gegenüber variablen, instabilen oder unebenen Untergründen zu messbaren Anpassungen in folgenden Bereichen führt:

- Netzwerke des Kleinhirns (motorisches Lernen, Antizipation)

- spinale und supraspinale Reflexbahnen (insb. cutane und Dehnungsreflexe)

- antizipatorische posturale Anpassungen (APA), auf deutsch vorausschauende Ausgleichsbewegungen

- reaktive Schrittreaktionen

Diese Anpassungen verbessern die Fähigkeit, auf unerwartete Hindernisse oder Bodenveränderungen zu reagieren – ein entscheidender Faktor zur Sturz- und Verletzungsprävention bei Menschen.
Im Tierbereich (v. a. Pferd und Hund) zeigen Arbeiten zur Neurorehabilitation, zum vestibulären System und zur adaptiven Gangkontrolle vergleichbare Mechanismen, auch wenn direkte prospektive „Verletzungsvermeidungsstudien“ seltener sind.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass alle Empfehlungen zur übertriebenen Restriktion bei Welpen und Junghunden KEINE wissenschaftliche Basis haben und scheinbar nur einem Popularitätszuwachs von Influencern dienen.

MLS Klasse 4 Laser können erwiesenermaßen die Heilung von Muskel-, Sehnen- und Bänderverletzungen deutlich beschleunigen...
29/01/2026

MLS Klasse 4 Laser können erwiesenermaßen die Heilung von Muskel-, Sehnen- und Bänderverletzungen deutlich beschleunigen. Der Schmerzscore auch von anderen orthopädischen Verletzungen sinkt. Wichtig ist, dass es sich um Laser hoher Intensität handelt (Kl. 4, Schutzbrille notwendig).

Für Sport- und Arbeitshunde ist es ein wesentlicher Unterschied, die Rehabilitation von akuten Verletzungen signifikant verkürzt werden kann.

Für alle Hunde ist es ein Vorteil, wenn Arthrosen auch ohne Medikation weniger schmerzhaft sind.

Hier ein Link zu einem systematischen Review verschiedenster, wissenschaftlichen Veröffentlichungen zum Thema: https://www.termedia.pl/Journal/-128/pdf-43979-10?filename=PQ_29(2)_1_11.pdf

Was für eine nette Überraschung! Als Vorsitzende des Landesverbandes Nordrhein im  Bundesverband Praktizierender Tierärz...
03/01/2026

Was für eine nette Überraschung! Als Vorsitzende des Landesverbandes Nordrhein im Bundesverband Praktizierender Tierärzte (bpt) und Vorstandsmitglied der Tierärztekammer Nordrhein investiere ich nicht unwesentlich freie Zeit ins Ehrenamt. Ich kann aber sagen, dass ehrenamtliche Arbeit mit anderen auch viel Freude macht, vor allem wenn man erfolgreich für Tiere, Tierwohl und Kolleginnen und Kollegen sein kann.

Ich möchte alle ermutigen, sich ehrenamtlich zu engagieren, in welcher Funktion auch immer. Unsere Gesellschaft funktioniert nicht nur durch den öffentlichen Dienst oder privat bezahltes Gewerbe, sie lebt ganz wesentlich auch durch den Einsatz Freiwilliger.

Danke an unser Ehrenamt!
Ohne euch wäre all das nicht möglich.
In allen Bereichen unseres Verbandes engagieren sich Menschen, die ihre ohnehin schon knappe Zeit investieren, um die einzige deutsche Vertretung für Praktikerinnen und Praktiker stark zu machen. Dieses Engagement ist alles andere als selbstverständlich – und genau deshalb möchten wir heute Danke sagen.
Danke für eure Leidenschaft.
Danke für eure Expertise.
Danke für euren unermüdlichen Einsatz – ob sichtbar nach außen oder hinter den Kulissen.

Ihr macht unsere Arbeit, unsere Projekte und unsere gemeinsame Stimme erst möglich.
Danke, dass ihr unseren Verband lebt.

30/12/2025
Plakate aufstellen in der Nähe von Tierkliniken mit (noch) funktionierendem Notdienst, um angestellte Tierärzt:innen abz...
14/12/2025

Plakate aufstellen in der Nähe von Tierkliniken mit (noch) funktionierendem Notdienst, um angestellte Tierärzt:innen abzuwerben? Echt jetzt?

Wenn unabhängige Inhaber und Inhaberinnen mit dem Notdienst allein gelassen werden, wird dieser immer schwerer zu besetzen sein.

Ich würde mir wünschen, dass Tierbesitzer sich informieren, ob ihre Tierarztpraxis oder -klinik auch in Notfällen für sie erreichbar ist oder an einem Notdienstring teilnimmt.

Tiermedizinische Ethik und Kollegialität: Zu viel verlangt von Start-Ups wie Rex?

Von Ralph Rückert, Tierarzt

Obwohl viele Tierbesitzer:innen unter den in den letzten Jahren deutlich gestiegenen tiermedizinischen Behandlungsgebühren stöhnen und das Gefühl haben, dass diesbezüglich inzwischen das Ende der Fahnenstange erreicht sein müsste, sehen das die Fachleute von Venture-Capital-Firmen ganz anders. Nach rentablen Anlagemöglichkeiten suchendes Kapital wird nach wie vor in unsere Branche gepumpt, ganz klar in der Hoffnung, dass da noch jede Menge weiteres Potenzial für Wachstum vorhanden ist.

Im Gegensatz zu den inzwischen auch in Tierhalter-Kreisen bekannten Namen wie Anicura, Evidensia, Tierarzt Plus GmbH und noch einigen anderen, die in der Regel bestehende Praxen und Kliniken aufkaufen, setzen neue Start-Ups wie Rex und Filu auf Praxisneugründungen in rentablen Großstadtlagen. Neugründungen sind in diesen Zeiten mit hoher Nachfrage nach tierärztlichen Leistungen und einer insgesamt schrumpfenden Zahl an tiermedizinischen Einrichtungen eigentlich durchaus begrüßenswert, aber auch Rex und Filu werden inzwischen wohl den eigentlichen Knackpunkt erkannt haben, und das ist der akute Fachkräftemangel. Egal, was man für wohlklingende Konzepte umsetzen will, am Ende bleibt es halt Fakt, dass man dafür genug Personal, also Tierärzt:innen und Tiermedizinische Fachangestellte, braucht.

Die diesbezügliche Not von Rex scheint schon ziemlich groß zu sein. Den Anlass für meinen Artikel sieht man auf dem Foto. Solche Aufsteller, die ja eindeutig auf direkte Abwerbung zielen, mit dem Kernversprechen, bei Rex keinen Notdienst mehr versehen zu müssen, hat die Firma in direkter Nähe der Anicura-Kliniken Plieningen und Ludwigsburg positioniert. Man muss dazu wissen, dass diese beiden Kliniken es nach wie vor schaffen, einen 24-Stunden-Notdienst aufrecht zu erhalten, und damit eine extrem wichtige Säule der Notfallversorgung für die gesamte Metropolregion Stuttgart darstellen.

Die Fähigkeit einer Großklinik, 24/7 für Notfälle offen zu sein, kann unter den aktuellen arbeitsrechtlichen Vorgaben manchmal an ein, zwei Tierärzt:innen mehr oder weniger hängen. Hätte Rex mit seinem Vorgehen Erfolg, könnte das durchaus bedeuten, dass eine oder gar beide Einrichtungen plötzlich nicht mehr in der Lage wären, diesen so wichtigen Dienst anzubieten, und das wäre eine wirklich schlimme Entwicklung für sehr, sehr viele Haustiere im Einzugsgebiet der Kliniken.

Würde so eine Aktion von einer inhabergeführten Praxis oder Klinik durchgezogen, hätte die Landestierärztekammer die Möglichkeit und die Pflicht, den Verantwortlichen so richtig ordentlich auf die Zehen zu treten. Bei Ketten wie Rex, die von Nichttierärzten geführt werden (der CEO von Rex ist meines Wissens ein ehemaliger Angestellter der Unternehmensberatung McKinsey), hat die Kammer leider keine derartige Zugriffsmöglichkeit.

Das ist diesen Leuten natürlich bewusst. Trotzdem: In meinen Augen zeigen solche Firmen und die Personen, die sie führen, genau das Verhalten, das ich immer gefürchtet habe. Tiermedizinische Ethik und ein Mindestmaß an kollegialem Anstand, die hier zu dem Gedanken hätten führen müssen, dass man für die Notfallversorgung Deutschlands fünftgrößter Metropolregion extrem wichtige Einrichtungen im Interesse unzähliger Haustiere und ihrer Besitzer:innen nicht auf diese Art und Weise angehen kann, sind bei einem ehemaligen Unternehmensberater scheinbar nicht mal ansatzweise vorhanden. Es geht – trotz der üblichen vollmundigen Beteuerungen auf der Homepage des Unternehmens – nicht um das Wohl der Tiere, sondern einzig und allein darum, dass man genug Leute für die eigene (geplante) Praxis zusammen bekommt. Ob dann deswegen ein oder zwei Großkliniken mit sehr hässlichen Auswirkungen für die Haustiere der Region ihren Nacht- und Wochenenddienst einstellen müssen – scheißegal! Ob man mit einem solchen Verhalten die sowieso schon katastrophale Notdienstkrise weiter verschärft – scheißegal! Hauptsache, der eigene Laden läuft und die Kette wirft für ihre berufsfremden Gründer, die von Tiermedizin und Berufsethik so viel Ahnung haben wie mein Hund von Kernphysik, den erwarteten Profit ab! An die Abwerbebemühungen diverser Personalvermittlungsfirmen hat man sich in der Branche inzwischen gewöhnen müssen, aber so ein dreistes Vorgehen wie in diesem Fall hat schon eine ganz neue Qualität. Es stellt sich die Frage, ob man sich auch als Tierbesitzer:in Sorgen machen muss über so ein Verhalten einer Praxiskette. Meiner Meinung nach durchaus, weil dadurch ja eine Art von „Firmenkultur“ zum Ausdruck kommt, die man auch als Kundin oder Kunde nicht unbedingt haben will.

Der Einzugsbereich der Anicura Plieningen reicht bis hierher nach Ulm. Ich habe aus meiner Praxis heraus mehr als einmal dorthin überwiesen. Auch als privater Tierbesitzer könnte es mir durchaus mal passieren, dass ich bei einem schweren Notfall mit einem meiner Tiere auf Plieningen angewiesen wäre. Unter diesem Gesichtspunkt fühle ich mich von diesem völlig hemmungslosen Egotrip von Rex nicht nur als Tierarzt, sondern auch als Privatmann ziemlich angefressen. Würde ich direkt in der Stuttgarter Gegend leben, wäre diese Verärgerung natürlich um so stärker.

Überdies ist das „Versprechen“ von Rex, dass man als Angestellte(r) der Firma keinen Notdienst versehen müsste, angesichts der Änderungen, die die Landestierärztekammern in ihren Notdienstordnungen durchgeführt haben oder gerade durchführen, in meinen Augen sowieso unseriös und mittelfristig unhaltbar. Diese Neuformulierungen stellen klar oder werden klarstellen, dass ALLE Tierärztinnen und Tierärzte, die in der ambulanten Versorgung von Tieren tätig sind, am Notdienst teilzunehmen haben, völlig egal, wer die Einrichtung, in der sie arbeiten, unternehmerisch kontrolliert. Über kurz oder lang werden also auch Rex-Angestellte Notdienst leisten müssen, und das ist gut so!

Bleiben Sie mir gewogen, Ihr

Ralph Rückert

© Ralph Rückert
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