Cattery von Zumbusch

Cattery von Zumbusch Cattery von Zumbusch – liebevolle Maine-Coon-Zucht, vereinsgebunden, mit Fokus auf Gesundheit, Wesen und artgerechte Aufzucht.
(1)

Geführt von Nadine Maria Lovece & Linda Zumbusch, Mitglied im KVL.
✔️ Verifizierter Instagram-Account:

Und nochmal was buntes ... unser eigenes Törtchen ALBA VON ZUMBUSCH 🩷Sie ist eine kleine Zuckermaus und wahnsinnig kusch...
03/09/2026

Und nochmal was buntes ... unser eigenes Törtchen ALBA VON ZUMBUSCH 🩷

Sie ist eine kleine Zuckermaus und wahnsinnig kuschelig , wie Ihre Geschwisterchen .

HEIDI [ Karina's Coontower] Sie hat sich optisch mega entwickelt ist eine sehr grosse, kräftige Dame mit viel Fell und s...
02/09/2026

HEIDI [ Karina's Coontower]

Sie hat sich optisch mega entwickelt ist eine sehr grosse, kräftige Dame mit viel Fell und sie hat Ihre bisherigen Zuchtuntersuchungen erfolgreich bestanden... wir hoffen auf eine erfolgreiche Verpaarung mit unserem Frodo🤞 und damit bald auf die nächste rote Welle

24/08/2026

Hanni von Zumbusch 🤍✨

Aufgeweckt, unglaublich sozial und eine ganz besondere kleine Maus.

Hanni trägt die wunderschöne Farbe Black Silver Torbie Shell – und das Faszinierende daran: Man sieht es ihr überhaupt nicht an. 😄
Hanni sieht tatsächlich komplett weiß aus. 🤍

Genetisch ist sie jedoch eine kleine bunte Überraschung und besitzt eine für uns besonders interessante Shaded-/Shell-Qualität, die in dieser Ausprägung ausgesprochen selten ist.

Hanni ist eben nicht einfach nur ein weißes Mädchen – sie ist eine seltene genetische Überraschung auf vier Pfoten. 🤍✨

https://www.catteryvonzumbusch.de/deutsch/freie-kitten/

🐈‍⬛ Kapitel 4 – Die Mafia-AnwärterinTeil 10 – Die Reklamations-MethodeIn diesem Umfeld bekamen wir außerdem immer wieder...
22/08/2026

🐈‍⬛ Kapitel 4 – Die Mafia-Anwärterin

Teil 10 – Die Reklamations-Methode

In diesem Umfeld bekamen wir außerdem immer wieder Geschichten über ein bestimmtes Muster mit. 👀

Ein Züchter kauft ein Tier bei einem anderen Züchter. 🐈

Danach wird das Tier plötzlich massiv bemängelt.

Hier stimmt etwas nicht.

Da stimmt etwas nicht.

Das Tier entspricht angeblich überhaupt nicht den Erwartungen.

Und aus einem ganz normalen Verkauf wird plötzlich eine Reklamation nach der nächsten. 📋💥

Und auch hier müssen wir fair bleiben:

Natürlich gibt es schlechte Tiere.

Natürlich gibt es berechtigte Reklamationen.

Natürlich kann ein Käufer einen echten Grund haben, sich zu beschweren.

Das stellen wir überhaupt nicht infrage.

Interessant wird es dort, wo aus einer Reklamation nach unserer Wahrnehmung eine Methode wird.

Denn genau dieses Prinzip wurde uns nicht nur einmal erzählt.

Und offenbar war diese sogenannte Reklamations-Methode auch bei unserer ersten Mafia-Anwärterin beziehungsweise dem damaligen Mafia-Boss schon mehrfach Thema. 🐈‍⬛🔫

Das Muster, von dem uns berichtet wurde, war immer ähnlich:

Erst wird gekauft.

Dann wird bemängelt.

Dann wird Druck aufgebaut.

Und irgendwann sitzt der andere Züchter da und denkt:

„Oh Gott … Hauptsache, das wird jetzt nicht öffentlich.“ 😰

Und genau da liegt der Haken.

Züchter sind angreifbar.

Ihr Ruf ist ihnen wichtig. 🏆

Sie wollen keinen öffentlichen Streit.

Sie wollen nicht, dass jemand öffentlich gegen ihre Zucht schießt.

Und genau diese Angst kann Druck erzeugen.

Uns wurde von Fällen berichtet, in denen Tiere letztendlich praktisch verschenkt worden sein sollen. 🎁🐈

Auch Deckungen sollen kostenlos angeboten worden sein, weil Züchter sich unter Druck gesetzt fühlten.

Was genau jeweils im Hintergrund passiert ist, wissen wir nicht.

Wir können nur wiedergeben, was uns erzählt wurde.

Aber das Prinzip war für uns erschreckend:

Erst die Reklamation.
Dann der Druck.
Und am Ende zahlt der andere drauf. 💸

Das wäre – wenn es tatsächlich so abläuft – eher ein Geschäftsmodell mit eingebautem Druckknopf. 🎯

🐈‍⬛ Katzenkartell-Regel Nr. 10

Wer Angst um seinen Ruf hat, ist leichter zu kontrollieren. 🔐

Ein Züchter kann einen schlechten Monat verkraften.

Eine teure Tierarztrechnung. 💸

Einen misslungenen Wurf. 🐾

Aber viele haben Angst vor etwas anderem:

Einem öffentlichen Skandal. 🚨

Und genau diese Angst kann Macht erzeugen.

Und dann gibt es noch eine ganz andere Nummer im Katzenkartell:

Die Liebhaber-Falle. 👀🐈‍⬛

Denn manchmal geht es nicht darum, einen Züchter nach dem Kauf unter Druck zu setzen.

Manchmal geht es schon vor dem Kauf darum, wer auf dem Papier überhaupt der Käufer ist.

Und deshalb können wir jedem Züchter nur einen Rat geben:

Passt verdammt gut darauf auf, wem ihr eure Katzen verkauft. 🕵️‍♀️

Lasst euch immer den Ausweis zeigen.

Vergleicht die Daten mit dem Kaufvertrag.

Name, Anschrift und Identität sollten zusammenpassen. 🪪📋

Und wenn ihr einen Vertrag abschließt, lasst euch ebenfalls einen Ausweis zeigen.

Nicht irgendwann.

Nicht „machen wir später“.

Sondern direkt beim Vertragsabschluss.

Denn im Katzenkartell gilt offenbar manchmal:

Nicht jeder, der die Katze bezahlt, ist auch derjenige, für den sie bestimmt ist. 😼

Und genau deshalb:

Vertraue nicht nur dem schönen Lächeln.
Vertraue dem Papierkram. 📋🐈‍⬛

Denn eine Katze zu verkaufen ist das eine.

Zu wissen, in wessen Hände sie tatsächlich geht, ist etwas ganz anderes. 🔎

🐈‍⬛ Kapitel 4 – Die Mafia-AnwärterinTeil 9 – Wenn die Seiten wechselnIm Laufe der Zeit bekamen wir natürlich mafiamäßig ...
21/08/2026

🐈‍⬛ Kapitel 4 – Die Mafia-Anwärterin

Teil 9 – Wenn die Seiten wechseln

Im Laufe der Zeit bekamen wir natürlich mafiamäßig immer wieder Screenshots 📱, Facebook-Links 🔗 und Geschichten zugeschickt.

Da waren wir noch ordentlich Teil dieser Mafia-Funktion. 😂🐈‍⬛

Und irgendwann wurde es besonders interessant:

Eine Person, die sich selbst von ihr abgewandt hatte, trat wieder in unser Leben.

Wie genau dieser Kontakt damals entstand, weiß ich heute ehrlich gesagt gar nicht mehr.

Ob ich ihr zuerst geschrieben habe oder sie mir – keine Ahnung.

Es ist einfach zu lange her.

Was ich aber noch weiß:

Es begann völlig harmlos.

Mit einer ganz normalen Facebook-Konversation. 💬

Nichts Besonderes.

Kein großer Plan.

Einfach ein Kontakt, der sich irgendwann entwickelte.

Und diese Person wurde plötzlich immer präsenter in unserem Leben.

Sie erzählte uns, dass sie selbst geschädigt worden sei.

Dass sie ebenfalls schlecht behandelt worden sei.

Und sie fand vor allem die Art und Weise, wie diese Frau ihre Zucht führte, schlichtweg unmöglich.

Sie erzählte uns, wie schlimm sie den Umgang mit den Deckkatern fand.

Dass diese Kater im Internet praktisch wie Gigolos angeboten würden. 😏🐈‍⬛

Dass mit zuchtuntauglichen Tieren gezüchtet würde.

Dass sie mit dieser Art zu züchten überhaupt nicht einverstanden sei.

Und überhaupt sei diese Frau einfach ein schlechter Mensch.

Normalerweise erzähle ich nicht, was andere Menschen über andere Zuchten erzählen oder denken.

Das gehört für mich eigentlich nicht in unser Züchtertagebuch.

Aber in diesem speziellen Fall hat das einen ganz bestimmten Grund. 👀

Denn genau diese Aussagen werden später in unserem Züchtertagebuch noch einmal eine Bedeutung bekommen.

Aber dazu kommen wir später. 😉

Dazu kam die Geschichte, dass auch ihr selbst vorgeschrieben worden sei, wie sie zu züchten habe.

Deshalb wolle sie mit dieser Person natürlich nichts mehr zu tun haben.

Gleichzeitig vermittelte sie uns, wie viel Einblick sie in das Züchtergeschehen gehabt hatte. 🕵️‍♀️

Wie nah sie an dieser Züchterin gewesen war.

Wie sehr sie praktisch Teil dieser Zucht gewesen sei.

Sie kannte die Interna. 🤫

Sie wusste Dinge, die andere nicht wussten.

Und dann fiel dieser eine Satz:

„Die soll sich bloß nicht mit mir anlegen. Ich kenne ihren ganzen Dreck.“ 😳

Damals habe ich diesen Satz anders eingeordnet.

Ich dachte:

Na gut. Sie kennt sie eben sehr gut und hat offenbar einiges mitbekommen.

Heute würde ich bei genau diesem Satz sofort hellhörig werden. 🚩

Denn eigentlich steckt darin bereits alles.

„Ich kenne ihren ganzen Dreck.“

Das bedeutet nicht nur:

Ich weiß viel.

Es bedeutet auch:

Ich habe Informationen über dich.

Und rückblickend war das fast schon Mafia-Style. 🔫🐈‍⬛

Nicht laut.

Nicht offen.

Ganz leise. 🤫

Ganz vertraulich.

Aber mit einer Botschaft, die man heute vielleicht schneller erkennen würde:

„Wenn du dich mit mir anlegst, weiß ich genug über dich, um es gegen dich zu verwenden.“ 🔫

Damals war ich dafür noch nicht weit genug.

Heute würde ich sagen:

Wenn dir jemand erzählt, wie schlecht ein anderer Mensch ist und gleichzeitig betont, wie viele Informationen er über ihn besitzt, dann solltest du vielleicht nicht nur zuhören, was über die andere Person erzählt wird.

Du solltest auch darauf achten, wie derjenige selbst mit solchen Informationen umgeht. 👀

Und dann kam irgendwann der Punkt, an dem wir uns selbst fragen mussten:

Was passiert, wenn ich selbst einmal nicht mehr auf ihrer Seite stehe?

Die Antwort darauf sollten wir erst später bekommen.

🐈‍⬛ Katzenkartell-Regel Nr. 9

Wer dir einmal den Rücken zugedreht hat, dem solltest du nicht automatisch vertrauen, nur weil er plötzlich wieder auf deiner Seite steht. 🐈‍⬛

Aber genauso wichtig:

Schere nicht alle über einen Kamm.

Menschen können sich irren.

Menschen können Dinge später anders sehen.

Menschen können ihre Meinung ändern.

Und trotzdem darf man vorsichtig sein, wenn jemand nach einem Seitenwechsel plötzlich wieder sehr präsent in deinem Leben wird. 👀

Denn Vertrauen ist kein Reset-Knopf. 🔄

Und manchmal stellt sich erst viel später heraus, warum eine Geschichte, die damals ganz harmlos begann, irgendwann eine ganz andere Bedeutung bekommt.

Aber das ist eine andere Akte. 📂

Und die kommt später. 😉

Aber zurück zur eigentlichen Mafia-Anwärterin. 🐈‍⬛🔫

Im Laufe der Zeit hatten wir immer wieder Kontakt mit Menschen oder hörten Geschichten, die nach eigener Schilderung selbst sehr schlimme Erfahrungen gemacht hatten.

Menschen, die offenbar viel länger gebraucht hatten als wir, um zu erkennen, was hinter dieser Fassade stecken könnte.

Und irgendwann wurden die Geschichten größer.

Da ging es nicht mehr nur um verletzte Gefühle, Streit unter Züchtern oder irgendwelche persönlichen Differenzen.

Da ging es nach den Schilderungen dieser Menschen teilweise um massiven finanziellen und emotionalen Schaden. 💸💔

Und plötzlich bekamen manche Dinge, die wir selbst erlebt hatten, einen anderen Zusammenhang.

Bei uns war der finanzielle Schaden vergleichsweise gering.

Unser größerer Schaden lag nach unserer Wahrnehmung eher im sozialen Bereich:

Unser Ruf.

Das Gefühl, dass über uns gesprochen wurde.

Das Ignorieren bei Veranstaltungen.

Menschen, die uns den Rücken zukehrten.

Und trotzdem müssen wir heute ehrlich sagen:

Uns hat dieser Rufmord am Ende nicht kaputtgemacht. 💪

Wir haben weitergemacht.

Unsere Zucht ist weitergegangen.

Wir waren noch da.

Und wahrscheinlich haben andere Menschen über uns sowieso schon Dinge erzählt, die deutlich schlimmer waren als das, was damals tatsächlich über uns kursierte. 😂

Was uns aber wirklich nachdenklich gemacht hat, waren die Geschichten der anderen.

Denn wenn Menschen unabhängig voneinander erzählen, dass sie sich finanziell oder emotional ausgenutzt oder geschädigt gefühlt haben, dann hört man irgendwann genauer hin.

Aber auch hier gilt:

Wir können nur wiedergeben, was diese Menschen uns selbst erzählt haben.

Wir waren nicht bei jeder Situation dabei.

Wir kennen nicht jede Seite der Geschichten.

Und deshalb machen wir daraus kein Urteil.

Wir erzählen, was bei uns angekommen ist. 🐈‍⬛

🐈‍⬛ Kapitel 4 – Die Mafia-AnwärterinTeil 8 – Die große SelbstdarstellungNatürlich blieb es nicht bei der Frage nach den ...
20/08/2026

🐈‍⬛ Kapitel 4 – Die Mafia-Anwärterin

Teil 8 – Die große Selbstdarstellung

Natürlich blieb es nicht bei der Frage nach den Konditionen.

Plötzlich ging es darum, wie viele Zuchtkooperationen sie habe.

Hier ein Kater.

Dort ein Kater.

Irgendwo sitze noch ein Shaded-Kater, den sie zum Decken nutzen könne.

Und überhaupt sei sie hervorragend vernetzt.

Ich wollte eigentlich nur wissen, was eine Fremddeckung kostet.

Bekam aber beinahe einen kleinen Vortrag darüber, wie großartig vernetzt diese Zucht sei.

Beeindruckt waren wir davon allerdings nicht.

Im Gegenteil.

Ich fand es eher amüsant, wie sehr sie damit prahlte.

Vor allem, weil sie mir gegenüber früher sogar einmal gesagt hatte, dass sie Shaded eigentlich gar nicht besonders toll finde.

Und plötzlich gab es irgendwo einen Shaded-Kater, den sie für ihre Zucht nutzen konnte.

Na ja.

Offenbar ändern sich Geschmäcker, wenn es züchterisch gerade gut passt. 😂

Später hörten wir von einzelnen Menschen aus ihrem Umfeld allerdings ganz andere Geschichten.

Nach deren eigener Schilderung hatten einige diese Kooperationen später als belastend, ausnutzend oder emotional schwierig erlebt.

Wir können nur wiedergeben, was diese Menschen uns selbst erzählt haben.

Wir waren bei den jeweiligen Situationen nicht dabei.

Aber irgendwann wurde die Liste der Menschen, die uns ihre eigene Geschichte erzählten, ziemlich lang.

Und damit bekam auch die große Selbstdarstellung über die vielen Kooperationen einen anderen Beigeschmack.

🐈‍⬛ Katzenkartell-Regel Nr. 8

Eine lange Liste von Kooperationen sagt noch nichts darüber aus, wie gut diese Kooperationen funktionieren.

Entscheidend ist nicht:

Wie viele Menschen stehen auf der Liste?

Sondern:

Wie viele stehen freiwillig dahinter?

🐈‍⬛ Kapitel 4 – Die Mafia-AnwärterinTeil 7 – Natürlich sind ihre Tiere die schönstenEigentlich passte die ganze Situatio...
20/08/2026

🐈‍⬛ Kapitel 4 – Die Mafia-Anwärterin

Teil 7 – Natürlich sind ihre Tiere die schönsten

Eigentlich passte die ganze Situation perfekt zu dem Bild, das wir damals von ihr bekamen:

Ihre Tiere waren immer die schönsten.

Ihre Linien waren die besten.

Ihr Kater war natürlich etwas ganz Besonderes.

Nur hatte ich offenbar vergessen, das zu wissen. 😂

Und genau das war das Lustige daran:

Ich wollte ihren Kater gar nicht unbedingt.

Ich wollte nur die Konditionen wissen.

Und plötzlich wurde daraus eine Grundsatzdiskussion darüber, warum ich ausgerechnet ihren Kater haben wollte.

Dabei hatte ich selbst genug Kater.

Und ausgerechnet dieser Kater entsprach nicht einmal meinem Geschmack.

Aber offenbar musste es einen besonderen Grund geben.

Denn wenn sie etwas hatte, musste es schließlich besonders begehrt sein.

Das war jedenfalls der Eindruck, der bei uns immer wieder entstand.

Die schönsten Tiere.

Die besten Linien.

Die tollsten Kooperationen.

Und wenn jemand etwas von ihr wollte, musste es natürlich einen ganz besonderen Grund geben.

Vielleicht war es aber auch einfach nur der Gedanke:

Wenn ich etwas habe, muss es jeder haben wollen.

Willkommen im Katzenkartell. 😂

🐈‍⬛ Kapitel 4 – Die Mafia-AnwärterinTeil 6 – Der Tag, an dem ich Lust auf Beef hatteUnd dann muss man auch ehrlich sein....
20/08/2026

🐈‍⬛ Kapitel 4 – Die Mafia-Anwärterin

Teil 6 – Der Tag, an dem ich Lust auf Beef hatte

Und dann muss man auch ehrlich sein.

Es gab einen Tag, da hatte ich einfach Lust auf Beef.

Ich wusste genau, wie sie reagieren würde.

Und ich dachte:

Komm.

Also fragte ich sie nach einer Fremddeckung mit ihrem Kater.

Nicht, weil ich diesen Kater unbedingt haben wollte.

Nicht, weil ich plötzlich unbedingt eine neue Linie brauchte.

Und schon gar nicht, weil ich ihn besonders toll fand.

Ich wollte schlicht wissen:

Was wären eigentlich ihre Konditionen?

Und dann begann das Warten.

Fünf Minuten.

Nichts.

Zehn Minuten.

Nichts.

Ich konnte mir förmlich vorstellen, wie irgendwo im Hintergrund das Kartell tagte.

WhatsApp-Gruppe auf.

Nachricht weitergeleitet.

„Was soll ich darauf antworten?“

Noch eine Meinung.

Noch eine Antwort.

Noch eine Korrektur.

Und irgendwann kam die offizielle Stellungnahme.

Sinngemäß:

„Du meldest dich drei Monate nicht und plötzlich willst du meinen Kater zum Decken? Warum?“

Dann:

„Warum willst du genau den?“

Und:

„Der muss ja besonders toll sein, dass du den haben willst.“

Und natürlich:

„Du hast doch genug Kater.“

Ich sagte:

„Darum geht es doch gar nicht. Ich möchte einfach wissen, wie deine Konditionen für eine Fremddeckung sind.“

Und natürlich waren die Konditionen anders als meine eigenen.

Die daraus entstehenden Kitten hätten nur frühkastriert in Liebhaberhände verkauft werden dürfen.

Ich hätte mir kein Kitten für meine eigene Zucht behalten dürfen.

Und selbstverständlich wären Verkäufe in andere Zuchten ausgeschlossen gewesen.

Und dann kam der Satz, bei dem ich mich wirklich kaputtgelacht habe:

„Nicht, dass meine Linien verbreitet werden und du dir daraus noch einen Deckkater ziehst.“

Ich dachte nur:

Bitte was?

Denn genau dieses Szenario war doch im Grunde das, was sie selbst gemacht hatte.

Und jetzt wurde mir ausgerechnet dieses Argument entgegengehalten.

Da saß ich und dachte:

Das kann doch jetzt nicht dein Ernst sein.

Unser Kater gegen ihren Kater

Und dabei kam noch etwas hinzu.

Unser Kater war N/N getestet.

Ihr Kater hatte bei mindestens einem entsprechenden genetischen Test eine Anlage.

Und trotzdem wurde unser Kater nach unserer Wahrnehmung als weniger gut dargestellt.

Dabei war die Wahrheit für mich sogar noch viel banaler:

Mir gefiel die Farbe und der Typ ihres Katers überhaupt nicht.

Sie hatte ihn deutlich besser beschrieben, als ich ihn tatsächlich fand.

Ich wollte diesen Kater also nicht, weil ich plötzlich davon träumte, ihn unbedingt in meiner Zucht zu haben.

Ich hatte genug eigene Kater.

Ich wollte schlicht die Konditionen wissen.

Es ging ums Prinzip.

Und vielleicht an diesem einen Tag auch ein kleines bisschen darum, den Knopf zu drücken, von dem ich wusste, dass er funktioniert.

Ich wusste, wie sie reagieren würde.

Und ich hatte einfach:

**Bock auf Beef.**

🐈‍⬛ Katzenkartell-Regel Nr. 7

Wenn du einen Knopf findest, musst du ihn nicht immer drücken.

Aber manchmal macht man es trotzdem.

Und manchmal weiß man vorher ganz genau, was passiert.

Das macht einen nicht automatisch zum Opfer.

Und genau deshalb erzählen wir diese Geschichte auch so:

Wir waren nicht immer vollkommen unschuldig.

Manchmal haben wir selbst provoziert.

Manchmal haben wir zurückgeschossen.

Aber wir wollten deshalb noch lange keinen Krieg🔫

🐈‍⬛ Kapitel 4 – Die Mafia-AnwärterinTeil 5 – Die FriedensverhandlungNach ganz vielen Enttäuschungen hatten wir irgendwan...
20/08/2026

🐈‍⬛ Kapitel 4 – Die Mafia-Anwärterin

Teil 5 – Die Friedensverhandlung

Nach ganz vielen Enttäuschungen hatten wir irgendwann einfach keine Lust mehr auf diesen Krieg.

Wir waren noch im selben Verein. Wir wussten, dass wir uns immer wieder begegnen würden. Und genau deshalb wollten wir irgendwann einfach nur Frieden.

Aber wir hatten eine Forderung:

Der aus unserer Verbindung entstandene Kater sollte aus dem Internet genommen werden. Er sollte nicht mehr als Deckkater angeboten werden.

Und dann wäre für uns die Sache erledigt gewesen.

Kein Krieg.

Keine große Versöhnung.

Keine Freundschaft.

Einfach:

„Wenn man sich sieht, Hallo und weiter.“

Sie sagte zu, den Kater aus dem Internet zu nehmen.

Damit war die Sache für uns erledigt.

Und wir dachten tatsächlich:

Gut.

Dann können wir vielleicht jetzt wieder normal miteinander umgehen.

Das war tatsächlich unser vorletzter Kontakt.

Denn ganz ehrlich:

Ich konnte es natürlich nicht ganz auf sich beruhen lassen.

Irgendwo zwischen Vernunft und meinem persönlichen Bedürfnis nach ein bisschen Chaos musste ich offenbar noch einmal nachtreten.

Ich stichelte.

Und damit war der nächste Kontakt eigentlich schon vorprogrammiert.

Denn ich wusste zu diesem Zeitpunkt ziemlich genau, welchen Knopf ich drücken musste.

Und natürlich konnte ich es nicht lassen.

Aber was dann passierte, gehört in eine eigene Geschichte.

Manchmal ist man eben nicht das Opfer.

Manchmal sitzt man selbst da und denkt:

Komm. Einmal noch. 😂

Teil 5.1 – Ich hatte Bock auf Beef

Bevor wir allerdings zum eigentlichen Beef kommen, muss ich vielleicht einmal etwas klarstellen:

Ich war Teil dieses Kindergartens.

Denn die Zuchtwelt ist manchmal wirklich ein riesiger Kindergarten.

Nur eben mit erwachsenen Menschen.

Mit Handys.

Mit WhatsApp.

Mit Facebook.

Und mit einem erstaunlich gut funktionierenden Informationsnetzwerk.

Da wird geflüstert.

Da werden Sprachnachrichten weitergeleitet.

Screenshots machen die Runde.

Und natürlich gibt es immer diese eine Nachricht:

„Du, ich hab da was gehört …“

Gefolgt von:

„Aber das darfst du eigentlich gar nicht wissen.“

Natürlich darfst du es nicht wissen.

Und natürlich willst du es jetzt erst recht wissen.

„Ich kann dir aber nicht sagen, von wem ich das habe.“

Natürlich nicht.

Und plötzlich sitzen irgendwo drei erwachsene Menschen zusammen und analysieren einen Satz, den irgendjemand vor vier Tagen in irgendeiner WhatsApp-Gruppe geschrieben hat, als ginge es um die Aufklärung eines internationalen Verbrechens.

Und ja.

Ich war mittendrin.

Ich habe gelästert.

Ich habe mich aufgeregt.

Ich habe meine Meinung gesagt und über meine eigenen Erfahrungen gesprochen.

Aber ich habe keine heimlichen Informationen weitergetragen und keine Dinge ausgeplaudert, von denen ich wusste, dass sie vertraulich waren.

Ich war Teil des Kindergartens – aber ich war keine Geheimnisverteilerin.

Ich könnte jetzt natürlich behaupten, ich sei irgendwann ausschließlich das Opfer dieser ganzen Dynamik gewesen.

Aber das wäre gelogen.

Ich war mittendrin.

Und manchmal hatte ich daran verdammt viel Spaß.

Wenn mich jemand fragte:

„Kennst du die?“

Dann war meine Antwort meistens:

„Ja. Mach dir dein eigenes Urteil.“

Ich wollte niemandem meine Meinung aufzwingen.

Ich habe meinen Menschenverstand behalten wollen.

Und meinen Anstand.

Zumindest meistens.

Ob mein Selbstbild davon jetzt hundertprozentig stimmt?

Tja.

Das müssen andere beurteilen.

Ich mache viele Fehler.

Sehr viele.

Aber ich würde von mir behaupten, dass ich ehrlich bin.

Und fair.

Zumindest meistens.

Und genau deshalb habe ich irgendwann auch versucht, mich aus den großen Züchterkriegen herauszuhalten.

Bis auf vielleicht zwei Situationen, in denen ich bewusst jemanden unterstützt habe, weil ich wusste, dass bestimmte Behauptungen einfach nicht stimmten.

Ansonsten war ich eher Zuschauerin.

Und was für eine.

Denn Facebook war mein persönliches Popcorn-Kino.

Solange es nicht um Tierquälerei ging, fand ich diese ganzen öffentlichen Züchterkriege teilweise wirklich ausgesprochen amüsant.

Da wurde diskutiert.

Seitenhiebe wurden verteilt.

Gegendarstellungen geschrieben.

Dann kam die Gegendarstellung zur Gegendarstellung.

Und irgendwann musste jeder erklären, wer wann was gesagt hatte, wer mit wem telefoniert hatte und wer angeblich wem welchen Screenshot geschickt hatte.

Popcorn raus.

Zurücklehnen.

Und gucken.

Das war teilweise besser als Fernsehen.

Und ich habe daraus tatsächlich etwas gelernt:

Misch dich nicht ein.

Denn sobald du dich in so einen Züchterkrieg einmischst, bist du schneller Teil der Geschichte, als dir lieb ist.

Und am Ende bist du womöglich noch diejenige, die plötzlich schuld ist.

Also hielt ich mich raus.

Ich hatte meine Friedensverhandlungen.

Ich wollte mich benehmen.

Ich wollte vernünftig sein.

Ich wollte dieses ganze Kapitel abschließen.

Die Waffen niederlegen.

Die Friedenspfeife rauchen.

Und einfach weitermachen.

Ich war bereit, erwachsen zu sein.

Diplomatisch.

Vernünftig.

Geläutert.

Zumindest theoretisch.

Denn leider hatte ich nicht mit dem Katzenkartell gerechnet.

Obwohl ich mich zurückhielt, kamen die Informationen weiterhin bei mir an.

Aus allen möglichen Ecken.

Hier eine Nachricht.

Dort ein Screenshot.

Da eine Geschichte.

„Du, hast du eigentlich schon gehört …?“

Nein.

Hatte ich nicht.

Aber jetzt wusste ich es.

Und irgendwann musste ich feststellen:

Diese Person hatte offenbar nicht aufgehört.

Nur war ich diesmal nicht mehr diejenige, die darunter litt.

Andere machten ihre Erfahrungen.

Andere hatten ihre Geschichten.

Andere kamen irgendwann ebenfalls an den Punkt, an dem sie sich fragten:

„Wie kann ein Mensch eigentlich so ticken?“

Und ich saß daneben und dachte:

Das kann doch jetzt nicht wirklich dein Ernst sein.

Dazu kamen diese Momente, bei denen ich irgendwann dachte:

„Moment mal … das kommt mir aber verdammt bekannt vor.“

Ideen, die plötzlich als eigene Ideen präsentiert wurden.

Geschichten, die sich irgendwie immer wiederholten.

Verhaltensweisen, bei denen ich mich irgendwann fragte, wie viel davon eigentlich noch Zufall sein konnte.

Und da dachte ich zwischendurch tatsächlich:

Ist das schon Größenwahn?

Der Titel „Mafia-Anwärterin“ passte jedenfalls immer besser.

Und trotzdem wollte ich mich weiter benehmen.

Denn ich hatte mir nach den Friedensverhandlungen wirklich vorgenommen, mich nicht mehr einzumischen.

Ich wollte nicht wieder in irgendwelche Geschichten hineingezogen werden.

Ich wollte nicht wieder diejenige sein, die sich aufregt.

Ich wollte einfach mein Züchterleben weiterleben.

Aber scheinbar bin ich doch ein bisschen nachtragend.

Denn irgendwann war ich zwar nicht mehr direkt betroffen – aber immer noch genervt.

Und zwar so richtig.

Mit jeder neuen Information wurde die Friedenspfeife ein bisschen kleiner.

Die Diplomatie wurde ein bisschen schwieriger.

Und meine Geduld ein bisschen dünner.

Bis ich irgendwann an dem Punkt angekommen war, an dem ich mir dachte:

Ach, komm.

Ich wollte mich nicht mehr zurückhalten.

Nicht, weil ich musste.

Nicht, weil ich mich verteidigen musste.

Nicht, weil ich keine andere Wahl gehabt hätte.

Sondern einfach, weil ich mir Luft machen wollte.

Und diesmal ganz bewusst.

Denn dann kam dieser eine Moment.

Ich wusste genau, was ich tat.

Ich wusste genau, welche Frage ich stellen musste.

Und ich wusste ganz genau, welchen Knopf ich damit drücken würde.

Ich wusste sogar ziemlich genau, was danach wahrscheinlich passieren würde.

Und trotzdem habe ich gefragt.

Nicht aus Naivität.

Nicht, weil ich überrascht werden wollte.

Sondern weil ich wissen wollte, ob meine Vermutung stimmte.

Und ja.

Sie hat es geschafft.

Sie hat mich wieder empört.

Nicht überrascht.

Dafür kannte ich die Nummer inzwischen zu gut.

Aber empört?

Oh ja.

Und gleichzeitig dieses fassungslose Unverständnis:

Wie kann ein Mensch eigentlich so ticken?

Ich saß da und dachte:

„Das kann doch jetzt nicht wirklich dein Ernst sein.“

Doch.

War es offenbar.

Und da kam dann eine Seite von mir zum Vorschein, die ich bis dahin eigentlich gar nicht kannte.

Nicht meine schlechteste Seite.

Ich wurde weder respektlos noch beleidigend.

Im Gegenteil.

Ich blieb freundlich.

Ich blieb höflich.

Ich blieb respektvoll.

Denn nur weil ich plötzlich Lust auf Beef hatte, musste ich ja nicht meine gute Kinderstube an der Garderobe abgeben.

Aber seien wir ehrlich:

Kindisch war es trotzdem.

Denn jemanden bewusst anzuschreiben, obwohl man genau weiß, welchen Knopf man damit drückt und dass die Situation wahrscheinlich wieder eskalieren wird?

Ja.

Das ist kindisch.

Das wusste ich sogar in dem Moment.

Aber es tat gut.

Ich wollte diesen einen Knopf drücken.

Ich wollte sehen, was passiert.

Und ich hatte verdammt nochmal Spaß daran.

Die Friedensverhandlungen?

Über Bord.

Die Diplomatie?

Kurz beurlaubt.

Der Anstand?

Noch vorhanden.

Die Geduld?

Aufgebraucht.

Und irgendwo zwischen Empörung und Kopfschütteln dachte ich:

Ach komm.

Wenn ich schon genau weiß, welchen Knopf ich drücken muss …

dann drücke ich ihn jetzt auch.

Und deshalb muss ich an dieser Stelle einfach ehrlich sein:

Ich hatte einfach Bock auf Beef.🤜🤜🤜

20/08/2026

FRODO UND SEINE WUNDERSCHÖNE TOCHTER VIENNA 🩷

Adresse

Hochlarmarkstraße 34A
Recklinghausen
45661

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