Tierarztpraxis Ludwig

Tierarztpraxis Ludwig Modern ausgestattete Kleintierpraxis in Rauschenberg

⚠️ Schokolade ist giftig für Hunde & Katzen! Schokolade enthält den koffeinähnlichen Wirkstoff Theobromin, der von Hunde...
19/03/2026

⚠️ Schokolade ist giftig für Hunde & Katzen!

Schokolade enthält den koffeinähnlichen Wirkstoff Theobromin, der von Hunden und Katzen schlecht abgebaut wird. Dadurch kann es bereits bei Aufnahme von kleinen Mengen zu Vergiftungserscheinungen kommen.

Mögliche Symptome:
• Unruhe, Hecheln
• Erbrechen und Durchfall
• gesteigerte Herzfrequenz
• Zittern bis hin zu Krampfanfälle

Je dunkler die Schokolade, desto höher der Theobromingehalt – desto größer das Risiko!

Wenn Ihr Hund Schokolade gefressen hat, wenden Sie sich bitte umgehend an Ihre Tierarztpraxis. Eine schnelle Behandlung kann meist schlimmeres verhindern.

Abgesehen davon kann die Schokoladenverpackung im Verdauungstrakt auch zu Blockaden führen.

👉 Bitte bewahren Sie Schokolade immer außerhalb der Reichweite von Haustieren auf.

15/03/2026
🐾 Fremdkörperaufnahme beim Hund: Labrador - ein wahrer AllesfresserUnser Patient Milow (5 Jahre) ist leider kein Unbekan...
09/03/2026

🐾 Fremdkörperaufnahme beim Hund: Labrador - ein wahrer Allesfresser

Unser Patient Milow (5 Jahre) ist leider kein Unbekannter, wenn es um das Fressen von Kleidungsstücken geht. Dieses Mal zeigte er deutliche Symptome: Erbrechen, kein Kotabsatz und – für seine Rasse völlig untypisch – keinen Appetit.

Nach einer Kontrastmittel-Untersuchung bestätigte sich der Verdacht auf einen Fremdkörper im Darm. Für Milow ging es deshalb in den OP. Der Übeltäter wurde schließlich entfernen: eine Damensocke, Größe M. 🧦

Milow hat den Eingriff gut überstanden und ist auf dem Weg der Besserung.

👉 Wichtig: Schon kleine Textilien können im Magen-Darm-Trakt lebensgefährliche Verstopfungen verursachen. Wenn Ihr Tier erbricht, keinen Kot mehr absetzt oder plötzlich nicht mehr frisst, sollte es unbedingt tierärztlich untersucht werden.

Bitte achtet darauf, dass Socken, Unterwäsche oder kleine Gegenstände nicht in Reichweite eurer Vierbeiner liegen.

⚠️ Ein kurzer Moment im Wald – und die Folgen können schwer sein.Beim Spaziergang wurde ein Wildschwein aufgeschreckt. I...
08/03/2026

⚠️ Ein kurzer Moment im Wald – und die Folgen können schwer sein.

Beim Spaziergang wurde ein Wildschwein aufgeschreckt. Innerhalb von Sekunden kam es zum Kontakt zwischen einer jungen unangeleinten Carne-Corso-Hündin und einer ausgewachsenen Sau.

Die Folge: Der rechte obere Eckzahn wurde komplett ausgerissen – inklusive eines Stücks Kieferknochen. Das Ausmaß der Verletzung wurde erst 2 Tage später bemerkt. Der Hund hatte starke Schmerzen, die Wunde war bereits infiziert. Der Zahn konnte nicht mehr eingesetzt werden und musste entfernt werden.

Viele unterschätzen diese Gefahr:
Die Hauer eines Wildschwein sind sehr scharf und die Tiere besitzen enorme Kraft. Verletzungen entstehen oft in Sekunden und sind häufig viel schwerer, als sie von außen aussehen.

Gerade wenn Wildschweine überrascht werden oder Frischlinge dabei sind, verteidigen sie sich massiv. Hunde geraten dabei besonders schnell in Gefahr.

👉 Wichtiger Hinweis für alle Hundebesitzer:
Nach jedem Kontakt mit einem Wildschwein den Hund sofort gründlich am ganzen Körper kontrollieren und vorsorglich beim Tierarzt vorstellen – auch wenn zunächst alles unauffällig wirkt.

Viele Verletzungen (z. B. Stich-, Riss- oder Zahnverletzungen) werden erst später sichtbar und können sich schnell entzünden.

Bitte passt im Wald gut auf eure Hunde auf und im Zweifelsfall lasst sie besser angeleint!

Nach einem wirklich anstrengenden Kampf nach einem eiligen Kaiserschnitt, haben wir tatsächlich eine gesunde Mama und dr...
08/03/2026

Nach einem wirklich anstrengenden Kampf nach einem eiligen Kaiserschnitt, haben wir tatsächlich eine gesunde Mama und drei lebende Kitten! Somit hat unser erster Kaiserschnitt in 2026 doch ein kleines Happy End! Wir wünschen Mama Diana und den Kitten alles Gute!

22/12/2025

Zur anstehenden Auswertung der Gebührenordnung: Es wird sicher nicht billiger!

Von Ralph Rückert, Tierarzt

Die für 2026 anstehende Prüfung der vor drei Jahren in Kraft getretenen Neufassung der Gebührenordnung für Tierärztinnen und Tierärzte (GOT) fängt an, in den sozialen Medien Wellen zu schlagen, siehe Screenshot. Sowohl viele Tierbesitzer:innen als auch Organisationen wie die Reiterliche Vereinigung FN oder Tierschutz-Orgas verbinden mit dieser Auswertung bzw. Überprüfung die Forderung, dass die tierärztlichen Gebühren wieder billiger werden müssten, wie es in diesem Zitat von der Facebook-Seite „Tierschutz“ zum Ausdruck kommt:

„Unsere Forderung: Wir rufen dazu auf, dass die 2026 anstehende Prüfung der GOT nicht rein wirtschaftlich, sondern mit Blick auf Tierwohl, soziale Auswirkungen und Versorgungssicherheit erfolgt — damit kein Tier aus finanziellen Gründen leiden muss.“

Gleich hier der Spoiler: Diese Forderungen bzw. Hoffnungen werden sich mit Sicherheit nicht erfüllen! Es ist völlig unerheblich, ob da in einzelnen Details irgendwie nachgebessert wird, das insgesamte Preisniveau wird so bleiben, wie es ist, bzw. weiter steigen. Die neue GOT bietet dafür so oder so mehr als genug Luft nach oben.

Ich verstehe ja durchaus diesen Wunsch, dass etwas, was sich in letzter Zeit deutlich verteuert hat, wieder billiger werden möge. Auch ich würde gern wieder billiger essen gehen oder einen kleinen KFZ-Kundendienst wieder für unter 1000 Euro bekommen, aber das ist angesichts der Gesamtsituation unrealistisch. Wir haben nun mal einen echt drastischen Fachkräftemangel, der alle personalintensiven Dienstleistungsbereiche erfasst hat und an dem sich mittelfristig nichts ändern lassen wird. Um qualifizierte Tiermedizinische Fachangestellte und Tierärzt:innen zu bekommen und dann auch zu halten, muss man inzwischen sehr schöne Gehälter bieten, und die Personalkosten sind nun mal DER Kostenfaktor schlechthin. Schon allein deswegen ist ein Wieder-Billiger-Werden absolut keine Option.

Und auch meine Inhaber-Kolleginnen und -Kollegen werden in diesen Zeiten, in denen auch für sie alles immer noch teurer wird, sicher keine Abstriche an ihrem persönlichen Einkommen hinnehmen, um die Gebühren wieder zu senken. Warum auch? Sie bieten Leistungen an, für die die Nachfrage das Angebot überschreitet und die – den Marktgesetzen zufolge – teuer bezahlt werden müssen. Wir kommen durch die Entwicklung in den letzten drei Jahren dem Ziel, dass durchschnittliche Praxisinhaber:innen endlich ein ihrer Ausbildung, ihrem Einsatz und ihrem unternehmerischen Risiko angemessenes Einkommen erzielen sollen, einen ordentlichen Schritt näher.

Nun kann man in den Diskussionen zu diesem Thema immer reihenweise zwei Arten von Kommentaren lesen: Erstens „Die Tierärzte und ihre Angestellten sollen natürlich auch was verdienen, aber…“. Mal ganz davon abgesehen, dass man nach einer weit verbreiteten Regel in so einer Satzkonstruktion alles, was vor dem „aber“ kommt, als unerheblich vom Tisch wischen kann, bemerkt man meist bei den weiteren Ausführungen der Kommentarverfasser:innen mit größtem Erstaunen, dass sich diese dann auch das Recht anmaßen, darüber zu bestimmen, welche Einkommen für Praxisinhaber:innen, für angestellte Tierärzt:innen und für Tiermedizinische Fachangestellte „angemessen“ sein sollen, was natürlich mehr als dreist ist.

Zweitens (und das ist der absolute Hit) steht da häufig „Ich kenne keinen Tierarzt, der schon vor der neuen GOT am Hungertuch nagen musste“. Dazu zwei Gedanken: ICH kenne deutlich mehr Kolleginnen und Kollegen als Sie alle, und ich kenne sehr wohl welche, die vor der GOT-Novellierung vielleicht nicht direkt am Hungertuch genagt, aber doch viel zu wenig verdient haben, in einigen Fällen weniger als ihre eigenen Angestellten. Das tiermedizinische Prekariat ist gut versteckt, meist aufgrund einer Art Quersubventionierung durch ordentlich verdienende Lebensparter:innen. Ansonsten kann ich auf diesen inflationär gebrauchten Spruch nur wieder anführen: Tierärzt:innen üben einen heutzutage extrem nachgefragten Beruf aus. Nach Jahrzehnten, in denen es in Relation zur Nachfrage viel zu viele von uns gab, sind wir nun deutlich zu wenige. Angesichts dieser Tatsache ist natürlich nicht einsichtig, warum die Inhaberin / der Inhaber einer erfolgreichen Praxis mit (nur als Beispiel) acht Angestellten nicht in etwa das gleiche wie eine Oberärztin / ein Oberarzt in einer humanmedizinischen Klinik verdienen sollte.

Und was ist mit dem oben angeführten Gedanken, dass kein Tier aus finanziellen Gründen leiden soll? Ja, natürlich ist dieser Wunsch aller Ehren wert, aber das läuft halt nicht mehr – wie jahrzehntelang üblich – einzig und allein auf unsere Kosten! Es ist ja offensichtlich, dass es solche Fälle, in denen Tiere aus Geldmangel nicht ordentlich tiermedizinisch versorgt werden, auch vor der GOT-Novellierung immer schon gab und auch in Zukunft immer geben wird. Das war schon vor fast 100 Jahren ein Thema, wie man bei meinem berühmten Kollegen James Herriot nachlesen kann. Wollten wir das vermeiden, müssten wir tatsächlich völlig kostenlos behandeln, denn irgendwen gibt es immer, dem selbst die niedrigsten Gebühren noch zu hoch sind. Wir sind als Berufsstand einfach nicht verantwortlich dafür, ALLEN Menschen ohne Berücksichtigung ihrer finanziellen Situation eine Hobbytierhaltung zu ermöglich, und wenn diese noch so viele positive Auswirkungen haben mag.

Wer sich um die (so klischeehafte wie realitätsferne!) arme Rentnerin mit ihrem vierbeinigen Freund so große Sorgen macht, wie immer unter Krokodilstränen beteuert wird, der soll halt handeln und helfen. Es spricht ja nichts gegen lokale oder überregionale Unterstützungsnetzwerke, in denen die Besserverdienenden den Ärmeren eine Tierhaltung ermöglichen. Auf gut Englisch: Put your money where your mouth is! Oder auf Schwäbisch: It bloß schwätza, macha! Nur zeigt nicht ständig mit dem Finger auf uns! Wir spielen dieses Spiel nach Jahrzehnten, in denen es Tierärzt:innen und ihren Angestellten echt unterirdisch ging und die Tierhalter:innen im internationalen Vergleich wahrlich paradiesische Zustände erlebt haben, einfach nicht mehr mit!

An dieser Stelle wird dann, meist in so einem passiv-aggressiven Unterton, extrem häufig ein drittes Argument vorgebracht: Es würden sich in Zukunft so wenige Leute Hobbytierhaltung leisten können, dass sich der tierärztliche Berufsstand mangels Kundschaft sozusagen selber abschaffen würde. Dazu sage ich: Warten wir doch einfach mal ganz gelassen ab! Die vorliegenden Daten aus Ländern mit extrem hohen Gebühren lassen die Feststellung zu, dass die tiermedizinischen Kosten offenbar keinen direkten Einfluss auf die Zahl der gehaltenen Haustiere haben. Davon abgesehen wäre eine gewisse und maßvolle Gesundschrumpfung der Haustierhaltung auch aus unserer Sicht durchaus keine schlechte Sache, damit die immer weiter abnehmende Zahl an Praxen und Kliniken wieder zum Tierbestand passt. Man muss es leider offen sagen: Spätestens seit der Pandemie haben reichlich viele Leute Tiere gehalten, die besser keine halten sollten.

Wie auch immer: Die jetzt anlaufende Evaluation der GOT-Novelle wird NICHT zu wieder sinkenden Behandlungskosten führen. Wer darauf hofft, macht sich was vor!

Bleiben Sie mir trotz solch unangenehmer Botschaften gewogen, bis bald, Ihr

Ralph Rückert

© Ralph Rückert
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Liebe Kunden, das Jahr neigt sich dem Ende und wir bedanken uns von Herzen für Ihr Vertrauen in diesem Jahr und dafür, d...
09/12/2025

Liebe Kunden,

das Jahr neigt sich dem Ende und wir bedanken uns von Herzen für Ihr Vertrauen in diesem Jahr und dafür, dass wir Ihre tierischen Familienmitglieder begleiten dürfen.

Genießen Sie die Feiertage im Kreise Ihrer Liebsten – ob auf zwei oder vier Pfoten.
Bleiben Sie gesund und kommen Sie gut ins neue Jahr! ✨🐾

Ihr Team der Tierarztpraxis Ludwig

Lebensgefahr durch Schneckenkorn!Letzte Woche hatten wir einen wirklich schockierenden Fall in der Praxis:Eine Hündin ha...
27/10/2025

Lebensgefahr durch Schneckenkorn!

Letzte Woche hatten wir einen wirklich schockierenden Fall in der Praxis:
Eine Hündin hatte – für ihre Besitzer zunächst unbemerkt – Schneckenkorn aufgenommen.

Bereits nach 1,5 Stunden zeigten sich die typischen Symptome:
😰 Unruhe, Zittern, Übelkeit
🚶‍♀️ Koordinationsstörungen, Krampfanfälle
🌡️ Fieber mit 40,5 °C
Es musste schnell reagiert werden: Erbrechen auslösen, Narkose, Magenspülung, Aktivkohle, Infusionen – und leider auch krampflösende Medikamente.
Nach zwei intensiven Tagen Therapie hat die süße Hündin es zum Glück geschafft. ❤️🍀

❗️Doch das hätte auch anders ausgehen können – eine Vergiftung mit Schneckenkorn kann tödlich enden, wenn nicht schnell gehandelt wird!

Im Notfall sofort zum Tierarzt – jede Minute zählt!

25/10/2025

Infos zur Vogelgrippe für Haustierbesitzer!

Wir suchen für unsere kleine, gut ausgestattete Praxis (3TA, 5 TFA/Helferinnen) in Rauschenberg eine/einen Vollblut-TFA ...
24/10/2025

Wir suchen für unsere kleine, gut ausgestattete Praxis (3TA, 5 TFA/Helferinnen) in Rauschenberg eine/einen Vollblut-TFA oder motivierten Quereinsteiger in Voll- oder Teilzeit für alle Bereiche oder auch nur für den Bereich Anmeldung. Wir bieten faire Bezahlung mit Boni und Fortbildungsbudget und ein nettes, charmant verrücktes Team. Bei Interesse einfach gerne anrufen (06425-7029548) oder eine Bewerbung an [email protected] senden.

🛑 Juckreiz, bis das Blut läuft! 🐾Gestern war Loki bei uns zu Besuch – und er zeigt leider sehr deutlich, was Herbstgrasm...
14/10/2025

🛑 Juckreiz, bis das Blut läuft! 🐾

Gestern war Loki bei uns zu Besuch – und er zeigt leider sehr deutlich, was Herbstgrasmilben bei unseren Vierbeinern anrichten können. 😔

Ein leidiges Thema, das viele Hunde und ihre Besitzer gerade in den feuchten, milden Monaten bis zum ersten Frost im Oktober betrifft. Die winzigen Larven lauern im Gras und werden beim Spaziergang – vor allem an Pfoten, Brust und Bauch – abgestreift. Auf der Haut angekommen, lösen sie teils heftige allergische Reaktionen aus. 😣

➡️ Beim Menschen nennt man das übrigens „Erntekrätze“.

Was hilft?
✅ Gründliches Abwaschen nach jedem Spaziergang
✅ Milbenschutzpräparate
❗In extremen Fällen – wie bei Loki – hilft nur eine medikamentöse Behandlung gegen den starken Juckreiz.

🐶 Bleibt aufmerksam – der Herbst hat’s in sich!

Adresse

Auf Dem Flur 37
Rauschenberg
35282

Öffnungszeiten

Montag 10:00 - 13:00
16:00 - 19:00
Dienstag 08:00 - 11:00
16:00 - 19:00
Mittwoch 10:00 - 13:00
Donnerstag 08:00 - 11:00
16:00 - 19:00
Freitag 10:00 - 13:00
16:00 - 19:00
Samstag 10:00 - 12:00

Telefon

+4964257029548

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