Glücksgebell - Hundetraining in Ratzeburg & Umgebung

Glücksgebell - Hundetraining in Ratzeburg & Umgebung Glücksgebell - Hundetraining in Ratzeburg und Umgebung. Glücksgebell bietet dir Einzeltraining für verschiedenste Themenfelder - je nachdem, was euch bewegt.

Von Welpen- und Junghunderziehung, über Training mit erwachsenen Hunden, bis hin zu speziellen Verhaltensthematiken: Hier bekommst du Unterstützung und mehr Handlungsfähigkeit! Angefangen mit einem ausführlichen Anamnesegespräch schaue ich mir ganzheitlich euch und euer Thema an. Gemeinsam legen wir ein realistisches, für dich und deinen Hund umsetzbares, Ziel fest. Ich kläre über die Hintergründe

und Zusammenhänge eures Themas auf. Während der gesamten Trainingszeit werdet ihr von mir engmaschig begleitet (auch außerhalb der Termine!). Nimm gerne Kontakt zu mir auf und wir vereinbaren einen Termin. Ich freue mich auf dich und deinen Hund!

Über den Luxus wenn der eigene Hund gut fremdbetreut werden kann. Wir sind gerade für zwei Wochen auf Lanzarote und verb...
27/05/2023

Über den Luxus wenn der eigene Hund gut fremdbetreut werden kann.

Wir sind gerade für zwei Wochen auf Lanzarote und verbringen hier den einen Urlaub pro Jahr, der ohne Hund stattfindet. Für viele unvorstellbar, für viele sind wir deswegen vielleicht auch schlechte Hundehalter. Ich muss aber ehrlich zugeben: Wir genießen diese zwei Wochen ohne Hund. Auch wenn es natürlich Momente gibt an denen wir Leni vermissen. Ich noch mehr als mein Mann. Der kann da noch besser abschalten.
Es gibt aber einige Voraussetzungen, wieso wir das genießen können. Vor allem soll es ihr während unserer Abwesenheit möglichst gut gehen. Hier haben wir den Luxus, dass Leni bei und von meiner Mutter betreut wird. Diese kennt sie von Welpe an und mag sie sehr. Ich vertraue ihr zu 100%. Für diese Möglichkeit bin ich unheimlich dankbar und weiß, dass viele so eine Ideallösung nicht haben.
Was gibt es denn vor einer Betreuung alles abzustimmen? Da wäre z. B. die Frage, ob der Hund in einer Gruppe betreut werden kann oder ob er eine Einzelbetreuung benötigt. Was für Kompetenzen brauchen die Betreuer:innen, um mit den Themen meines Hundes umzugehen? Braucht mein Hund spezielles Futter - z. B. wegen einer Allergie - oder ist auf Medikamente angewiesen? Kann das dort überhaupt geleistet werden oder sprengt das den Rahmen der Betreuung? Und wenn diese Rahmenbedingungen alle passend sind, muss natürlich auch das nötige Vertrauen vorhanden sein. Die Chemie muss stimmen.

Wie der Hund das Ganze mitmacht steht dann nochmal auf einem anderen Blatt. Ich habe schon von Fällen gehört bei denen die Bezugsperson Angst hat mal länger zwangsweise ohne Hund wegzumüssen, weil der Hund dann aufhört zu fressen. Auch wenn der Rest der Familie wie gewohnt vor Ort ist. Das geht für mich dann schon in einen ungesunden Bereich. Da würde ich mir die Beziehungsstruktur nochmal genauer ansehen.

Viele Menschen haben auch die Befürchtung, dass ihr Schützling ohne sie nicht zurecht kommt und leidet. In den meisten Fällen völlig unbegründet. Hunde sind zum Glück sehr anpassungsfähige und resilente Lebewesen. Sie können sich gut auf neue Gegebenheiten einstellen. Da dürfen wir ihnen also ruhig mal mehr zutrauen!

Hast du deinen Hund schon mal fremdbetreuen lassen? Gibt es bei euch Urlaub ohne Hund? Wie macht dein Hund das mit? Berichte mir gerne von deinen Erfahrungen!

PS: Auf den Fotos sieht man wie Leni die kleine Auszeit gerade genießt. 😄

"Wir sind die Coolsten, wenn wir cruisen, wenn wir durch die City düsen..."Na, wer hat innerlich mitgesungen? Leider füh...
02/05/2023

"Wir sind die Coolsten, wenn wir cruisen, wenn wir durch die City düsen..."
Na, wer hat innerlich mitgesungen? Leider fühlen viele Hunde diese Zeilen so gar nicht.

Auch Leni fand Autofahren nie so geil. Bis vor 2 1/2 Jahren war ihre Verfassung währenddessen aber noch okay. Nicht entspannt aber auch nicht stark gestresst. Dann kam aber DIE Autofahrt. Keine Ahnung was genau passiert ist, aber irgendwas muss sie nochmal extrem beeindruckt haben. Jedenfalls saß sie seitdem mit großen Pupillen, zitternd und stresshechelnd auf der Rückbank. Höhere Geschwindigkeit und dementsprechend eine höhere Geräuschkulisse im Auto verstärkten die Symptome.

Hier habe ich dann meinen ersten richtigen Trainingsplan entwickelt, bei dem es um Unsicherheiten ging. Im Volksmund würde man jetzt von "Angst" sprechen, aber das war es bei Leni nicht. Übrigens zeigt ein Großteil von Hunden Unsicherheiten und keine Angst. Leider wird der Angst-Stempel viel zu oft und viel zu schnell aufgedrückt. Dabei ist die Abgrenzung sehr wichtig, weil es einen großen Unterschied zwischen beiden Begriffen gibt.

Nun gut.. das ist nochmal ein anderes Thema. Zurück zum Autofahren und Leni. Es war ein langer und kleinschrittiger Weg. Wirklich komfortabel war er auch nicht. Zumindest für mich. Es war nämlich Winter und wir haben viel Zeit im kalten Auto verbracht. Wir haben auch vor bzw. in der Nähe des Autos angefangen und nicht direkt IM Auto trainiert. Dementsprechend könnt ihr euch denken, dass das echte Sisyphusarbeit war. Die Arbeit hat sich aber gelohnt! Das Ergebnis seht ihr auf dem Foto. Und das Foto ist sogar unter erschwerten Bedingungen entstanden. Hier fuhr nämlich ein anderer Hund auf der Rückbank in einer Box mit. Das gab es so bisher noch nie.
Leider habe ich kein Foto oder Video vom Zustand vor dem Training. Es sind aber wirklich Welten zwischen damals und heute.

Ein guter Plan in Kombination mit Durchhaltevermögen kann sich also echt lohnen und vor allem mehr Lebensqualität für den Hund bedeuten. Für den Menschen nach dem Training dann auch. 😜

Wie fährt euer Hund im Auto mit? Was habt ihr bisher schon ausprobiert, wenn Autofahren für euren Hund Stress bedeutet?

25/04/2023

Kann dein Hund auch mal nicht dran sein?

Ja, ich weiß.. über das Thema habe ich schon mal einen Beitrag verfasst. Wir waren dieses Wochenende aber auf einem Seminar zum Thema Jagdverhalten bei Michael Eichhorn und da wurde mir nochmal bewusst, wie wertvoll das Können von "Nichtdransein" doch ist.
Zwanzig Menschen mit noch mehr Hunden trafen aufeinander und haben sich gut miteinander arrangiert. Gegenseitige Rücksichtnahme machts möglich.
Neben den vielen Menschen und Hunden war auch immer wieder eine Reizangel und eine Hasenzugmaschine im Einsatz. Es ging ja ums Jagen. Für viele Hunde seeeehr reizvoll.

Auf dem Seminar war also ordentlich was los. Trotzdem musste ich mich auf den Dozenten und die theoretischen und praktischen Inhalte konzentrieren. Die Hunde waren dabei, aber nicht dauerhaft im Mittelpunkt. Eher nur für kleine Sequenzen.
Natürlich muss Hund das erstmal lernen. Der Mensch aber auch! Nichtbeachtung fällt uns ja nicht immer so leicht.

Wie entspannt und entlastend, wenn beide Parteien wissen, was in solchen Situationen gefragt ist. Man stelle sich das Chaos und den Stress vor, wenn es nicht so wäre. Uuuääähhh! 🤯🤯🤯

Zum Glück kann man schon ganz viel im Vorfeld dafür tun, dass so ein Seminar mit Hund gut wird.

Was mir hier aber noch wichtig ist zu sagen: Auch wenn Hunde in solchen Situationen im Hintergrund dösen oder sogar schlafen, bewegt sich da viel Gehirnschmalz. Viele Eindrücke sind es eben trotzdem. Das sollte berücksichtigt werden. Auch die Kontrolle von Impulsen und die Toleranz von Frust spielen hier eine Rolle.

Also... wie ist das nun bei euch? Erzähl mal!

Das kleine Video ist übrigens an diesem Seminarwochenende entstanden. Man hat sich ein richtig gemütliches Schattenplätzchen gesucht, während die Menschen sich mit jagenden Hunden beschäftigt haben.

Du kannst andere nicht ändern. Du kannst aber selber etwas tun, um einen Kontakt oder eine Situation zu gestalten. Auch ...
12/04/2023

Du kannst andere nicht ändern. Du kannst aber selber etwas tun, um einen Kontakt oder eine Situation zu gestalten. Auch zu deinen Gunsten.

Diese Sätze musste ich mir lange immer wieder selbst sagen und seit ich sie verinnerlicht habe, lebe ich definitiv ruhiger. Leicht war das nicht, denn wir kennen sie doch alle. Die typische Situation vom freilaufenden Hund, der in uns reinknallt, mit dem dazugehörigen Halter ohne Einfluss. Lieben wir. Ne, solche Ereignisse haben mich damals echt lange geärgert. Das hat richtig schön nachgewirkt. Gerade wenn sich sowas bei einem Mensch-Hund-Paar wiederholt hat. Super frustig war das für mich. Ich konnte einfach nicht verstehen wieso der andere Mensch so wenig Verantwortung übernimmt und mit "Susi Sorglos-Mentalität" durch die Welt geht. Wieso lernt er nicht daraus?! Man ey!

Nein, das hier wird kein Post in Richtung toxische Positivität. Natürlich ärgert mich das heute noch immer! Ist doch auch ganz normal. Der Ärger darüber beschäftigt mich aber nur noch kurz. Ich habe den Fokus verändert. Er liegt jetzt auf mir und meinem Hund. Was können wir tun, um möglichst gut durch die Situation oder den Kontakt zu kommen? Ich lege mir Handlungsstrategien zurecht. Dafür wird jetzt Energie aufgewendet. Nicht mehr um mich über das Verhalten meines Gegenübers zu echauffieren. Zumindest nicht lange. 😉

Wie ist das bei euch? Könnt ihr euch gut abgrenzen oder nehmen euch unschöne Erlebnisse lange mit? Knabbert ihr da immer wieder dran? Vor allem: Knabbert ihr mehr am Gegenüber als an möglichen Lösungen für euch? Wenn ja, versucht mal mehr den Fokus auf euch zu legen. Das spart Nerven und ihr als Team profitiert viel mehr davon. Hängt euch nicht am Verhalten anderer auf.

Leni ist läufig. Heißt bei uns: Pures Hormonchaos.In der Zeit habe ich einfach einen ganz anderen Hund. Orientiert sein?...
04/04/2023

Leni ist läufig. Heißt bei uns: Pures Hormonchaos.
In der Zeit habe ich einfach einen ganz anderen Hund. Orientiert sein? Ja, an anderen Hunden. Das könnten ja potenzielle Partner sein. Man ist beschäftigt mit Markierungsarbeiten und jeder olfaktorischer Hinweis muss genaustens (!) unter die Lupe genommen werden. Eigentlich ist man total erschöpft vom aktuellen Zustand, aber man möchte trotzdem bei jeder Gelegenheit raus, weil einem die Hormone sagen: Partner suchen! Jetzt!!!

Puh, ich glaube ihr könnt euch denken, dass das nicht meine Lieblingszeit ist. Um mir und dem Hund es aber so einfach und angenehm wie möglich zu machen, lasse ich hier wirklich Fünfe gerade sein. Ich mache eine längere Leine ran und betreibe Management. Natürlich hängt sie in der Zeit mehr in der Leine und ich rücke mehr in den Hintergrund. Jetzt könnte ich mich daran aufhängen und mehr Orientierung einfordern. Die Betonung liegt auf KÖNNTE. Für die paar Wochen würde mich das mehr kosten als im Endeffekt Nutzen bringen. Für die paar Wochen kann ich mit weniger Orientierung und mehr Außenfokus leben. Das ändert weder was an unserer Beziehung, noch an Lenis allgemeiner Erziehung.

Was möchte ich euch damit sagen? Macht keine unnötigen Fässer auf. Stresst euch nicht unnötig. Nur weil etwas für jemanden ein Problem darstellt, muss das nicht automatisch auch für euch problematisch sein. Nehmt da für euch und euren Hund den Druck raus und wägt für euch ab.

11/03/2023

Ein Schmecki für einfach nur süß sein muss auch mal sein! ☝😌



🎶 Waschbrett - Lecker schmecker

Artikel 11: Der Hund hat das Recht, sich schmutzig zu machen, zu stinken und Flöhe zu bekommen.Aus "Die Rechte des Hunde...
10/02/2023

Artikel 11: Der Hund hat das Recht, sich schmutzig zu machen, zu stinken und Flöhe zu bekommen.
Aus "Die Rechte des Hundes" von Canis

Gehört für mich zum Hundsein dazu und wir sollten ihnen immer wieder die Möglichkeit dazu bieten.
Nur vielleicht nicht direkt vorm nächsten Restaurantbesuch. 😁

Darf sich euer Hund dreckig machen?



📸 Dabelstein

03/02/2023

Konditionierte Abläufe durchbrechen. Aus dem einstudierten Schauspiel aussteigen.

Chantale und Jack haben viele Jahre Abläufe und Strategien im Training und Management eingeübt und gefestigt. Grund hierfür sind Aggressionen gegenüber Menschen und Hunden.

Bei herannahenden Triggern (z. B. Männer) wurde eine selbstständige oder durch Ansprache hergestellte Umorientierung von Jack zu Chantale belohnt. Dabei stieg die Erregung von beiden. Zu einem selbstverständlichen, alltäglichen Umgang kam es bisher nicht.
Jack forderte irgendwann den gewohnten Ablauf ein: Da kommt mir jemand entgegen der mir suspekt ist, ich merke Frauchen sieht das auch so (Chantale weiß ja, dass es ein potenzieller Trigger ist) und ich fahre mich innerlich schon mal hoch.
An dieser Stelle schaut Jack in schnellen Wechseln zwischen gruseligem Mann und Chantale hin und her. Dabei spannen sich seine Muskeln an und er baut sich auf. Umso näher sie dem Mann kommen, umso schneller werden seine Blickwechsel. Seine Rute wird nun noch einen Tick höher getragen. Und Jack trägt seine Rute terriertypisch eh schon sehr oft sehr hoch. 🦁
Hier gewinnt man den Eindruck als wenn er Chantale mitteilen möchte, dass dort jetzt wieder etwas wirklich Besorgniserregendes kommt und sie doch jetzt bitte auch in ihre einstudierte Rolle schlüpfen soll. So haben wir das doch immer gemacht!

Im Video seht ihr einen Ansatz davon. Chantale merkt, dass sich Menschen nähern, tritt vorsorglich auf die Leine und Jack würde gerne den ersten Akt des Theaterspiels einläuten. Früher hätte sie die Leine in die Hand genommen (eigentlich hätte sie sie gar nicht erst fallen lassen), anstatt nur draufzutreten.
Nach seinem Aufstehen aus der Ablage hat sie ihn einfach beiläufig mit Hilfe der Leine wieder hingelegt und sich sofort wieder der Kassiererin gewidmet. Sie teilte Jack ganz selbstverständlich mit, dass er sich nicht kümmern muss und nichts los ist. Es kam gar nicht erst eine Erregungsspirale auf. Auf beiden Seiten nicht.

Beim nächsten Mal wird noch mehr versucht ihn nur aus dem Augenwinkel im Auge zu haben und noch tiefer zu atmen. 😉 Gar nicht so einfach aus einem jahrelangen Trott auszubrechen.

Hiermit möchte ich nicht sagen, dass der Trainingsansatz von Chantale schlecht war. Ganz und gar nicht! Umorientierung kann was ganz Tolles sein!
Man hätte vermutlich anfangs ein paar Stellschrauben optimieren können und eng konditionierte Abläufe schneller lockern sollen. Weniger Durchkonditionieren, mehr soziales Lernen. Sich gegenseitig mehr zutrauen. Wo wir wieder beim vorvorletzten Posting sind.

Danke für dein Vertrauen und dass ich an eurer Entwicklung teilhaben darf!

29/01/2023

,,Angst wurde im selben Moment wie die Menschheit geboren. Und da wir sie niemals meistern können, müssen wir lernen, mit ihr zu leben - so wie wir gelernt haben, mit Stürmen zu leben."
- Paul Coelho

Zumindest können wir sie nicht gänzlich meistern. Angst gehört zum Leben. Sie ist überlebenswichtig.

In der Angstbehandlung geht es um Aufbau vor Abbau. Aufbau von funktionalen Ressourcen für Hund und Halter vor Abbau der Angst.
Was könnte so eine Ressource sein? Eine gute Selbstregulation und Erfahrungen von Selbstwirksamkeit und Selbstbewusstsein z. B.
Mit diesen Ressourcen können Ängste dann abgeschwächt werden.

Habt ihr schon mal vom Nervus vagus gehört? Nein? Dann wird es höchste Zeit! Die Wirkung durch die Stimulation vom N. vagus hat eine Kundin erst vor Kurzem wieder sehr erstaunt.

Er ist ein Hirnnerv und der Hauptnerv des Parasympathikus. Der Parasympathikus fährt den Körper runter und hemmt den Sympathikus, welcher aktivitätssteigernd ist und u. a. auf Hochtouren läuft, wenn ein Löwe vor uns aus dem Gebüsch springt. Er versetzt uns in Alarmbereitschaft.
Parasympathikus und Sympathikus sind Gegenspieler.

Der N. vagus kann gut durch die Atmung angesprochen werden. Ich glaube fast jeder hat schon mal gehört, dass man sich bei Aufregung auf seine Atmung konzentrieren soll. Oder von Atemtechniken.
Genau das kann man auch mit Hunden machen. Gemeinsam atmen indem man in Intervallen Druck auf den Brustkorb ausübt und wieder locker lässt.

Die Stimulation bewirkt eine Beruhigung des Systems.
Ich schätze diese Interventionstechnik bei Ängsten und Unsicherheiten sehr.

11/01/2023

Ein bisschen Social Support kann jeder mal gebrauchen. 🫂

Wer findet es nicht schön in einer für ihn beunruhigenden Situation einen Fels in der Brandung zu haben? Eine Schulter zum Anlehnen. Jemand der Verständnis für dich und deine Situation hat, dir beisteht und dir den Rücken stärkt. Genau das ist Social Support.

Im Videoausschnitt sind wir mitten in einem Einkaufszentrum und Leni hatte Stress. Hier am deutlichsten am Hecheln mit langgezogenen Maulwinkeln und dadurch entstehende Muskelwülste (Stress-Hecheln) zu erkennen. Das ist erstmal nichts Schlimmes, solange er im Rahmen bleibt. Wichtig ist, dass man ihn beim Hund wahrnimmt und dann versucht weniger werden zu lassen. Akut kann man dazu die Rahmenbedingungen verbessern und/oder eben social supporten. Letzteres habe ich oben im Video gemacht. Ich habe Leni bei mir einparken lassen. Physisch sowie mental.

Damit unterstützen wir den Selbstregulationsprozess unseres Hundes und beweisen uns als guter Ansprechpartner in schwierigen Situationen.

Aber wieso funktioniert Social Support überhaupt? Weil wir Bindungspartner für unseren Hund sind und somit durch unsere Fürsorge (besonders auch durch Berührungen) Oxytocin im Hundekörper freisetzen. Und Oxytocin, auch Bindungshormon genannt, ist ein Gegenspieler vom Stresshormon Cortisol. Oxytocin schwächt also die Cortisolwirkung ab.

Ist euer Hund schnell gestresst? Wie geht ihr mit dem Stress eures Hundes um?

Adresse

Wilhelm-Bohn-Str. 1
Ratzeburg
23909

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