06/02/2021
Winterzeit. Achtsamkeit.
Wusstest Du das: "Streusalz ist tödlich für Hunde''
Tierärzte warnen
Ihr denkt vielleicht nicht sehr bewusst darüber nach, aber die verschneiten Gehwege und Straßen können für Ihren treuen vierbeinigen Freund weniger angenehm sein. Das Streusalz, das überall auf der Straße liegt, kann bei Hunden zu üblen Beschwerden führen.
Streusalz kann tödlich sein für Hunde
Streusalz ist gefährlich, wenn Hunde es aufnehmen, weil sie an Schnee oder an ihren Pfoten lecken. Von dem Salz, das in den Magen gelangt, kann Ihrem Hund Übel werden oder er kann Durchfall bekommen. Eine paar Milligramm pro Kilogramm können für einen Hund oder aber auch eine Katze tödlich sein. Kleine Hunde brauchen keine großen Mengen aufnehmen, um daran zu sterben.
Schädlich für die Pfotenballen
Hundehalter, die mit ihrem Hund im Schnee spazieren gehen, merken oft nach dem Spaziergang mit ihrem Hund, dass dieser Beschwerden an den Pfoten hat. Salz ist oft die Ursache hierfür. Das Salz frisst sich in die Haut und der Hund bekommt tiefe Risse in den Ballen. Wenn Sie diese schmerzhaften Symptome verhindern wollen, dann schmieren Sie die Pfoten mit z.B. Pfotenwachs ein, bevor Sie Gassigehen. Dies schützt vor Salz und reinigen oder spülen Sie die Pfoten nach dem Gassigehen mit lauwarmem Wasser.
Quelle: medpets.de
Itzehoe | "Die Verwendung von Salz oder sonstigen auftauenden Stoffen auf Geh- und Radwegen sowie in der Fußgängerzone ist nur bei Eis regen erlaubt." So steht es in § 3 der Straßenreinigungs satzung. Und bei einem Blick nach draußen kann Hans Joachim Kruse, Leiter des Amtes für Bürgerdienste, zweifelsfrei sagen: "Jetzt kann von Eisregen keine Rede sein." Folglich ist der Einsatz von Salz derzeit nicht nur verboten, "er tut überhaupt nicht Not".
Trotzdem liegt auf vielen Gehwegen Salz. Oft dort, wo Reinigungsfirmen im Einsatz sind, hat ein Itzehoer festgestellt, der jüngst am Sandberg Mitarbeiter dabei ertappte, wie sie mit vollen Händen das Salz auf den Gehweg streuten. "Das deckt sich mit unseren Erfahrungen", sagt Kruse. "Da sind wir auch hinterher." Die Firmen werden gezielt angesprochen und auf die Satzung verwiesen.
Das gilt allerdings auch für alle anderen, die zum Salzeimer greifen. "Wenn wir das zur Kenntnis bekommen, rufen wir an", so Kruse. Beim ersten Mal werde noch appelliert. "Wir kommen nicht gleich mit der Keule." Wiederholen sich die Verstöße, wird jedoch ein Verwarngeld fällig.
Das gilt auch, wenn die Räumpflicht nicht erfüllt wird. In diesen Fällen werde das Amt von Nachbarn noch häufiger informiert als beim verbotenen Salzstreuen. Und auch die Außendienstmitarbeiter des Ordnungsamtes seien dabei, "das Stadtgebiet zu bestreifen". Insgesamt, meint Kruse, "sind der Bauhof und auch wir besser aufgestellt als im vorigen Winter".
– Quelle: https://www.shz.de/2783216 ©2021
In Schleswig-Holstein ist das streuen von Salz auf privaten Grundstücken untersagt.
☝️ Liebe Hundehalter,
Ich appelliere hier an euch, euch gegen den Einsatz von Streusalz einzusetzen