Pits-Hundeschule

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Hundeerzieher und Verhaltenstberater ( IHK ) Ordentliches Mitglied beim BHV
🐾 Glückliche Hunde, glückliche Besitzer!
👩‍🏫 Seit über 30 Jahre Experte für Hundetraining.
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„Er will doch nur Hallo sagen!“Ja. Und vielleicht will meiner einfach seine Ruhe.Dieser Satz ist für mich einer der Klas...
20/08/2026

„Er will doch nur Hallo sagen!“

Ja. Und vielleicht will meiner einfach seine Ruhe.

Dieser Satz ist für mich einer der Klassiker auf Spaziergängen. Meistens kommt er genau dann, wenn der fremde Hund schon ungebremst angerannt kommt und der eigene Halter irgendwo zwanzig Meter weiter hinten steht.

„Der tut nichts!“

Das ist schön. Darum geht es aber gar nicht.

Es geht darum, dass nicht jeder Hund Kontakt möchte. Punkt.

Mein Hund muss keinen fremden Hund begrüßen, nur weil dieser freundlich ist. Er muss sich nicht beschnüffeln lassen, nicht spielen und schon gar nicht einen völlig aufgedrehten Hund ertragen, der ihm ungefragt ins Gesicht springt.

Stellt euch das beim Menschen vor. Ihr geht spazieren und irgendein Fremder läuft direkt auf euch zu, umarmt euch und fasst euch an. Und während ihr versucht zurückzuweichen, ruft jemand von hinten: „Keine Sorge, der ist total nett!“

Na dann ist ja alles gut.

Hunde haben genauso ein Recht auf Abstand.

Und sie sagen meistens sogar ziemlich deutlich, wenn sie keinen Kontakt wollen. Sie drehen den Kopf weg, laufen einen Bogen, werden langsamer, bleiben stehen, gehen aus der Situation oder versuchen Distanz zu schaffen.

Nur lassen wir sie oft nicht.

Und wenn der Hund irgendwann knurrt oder abschnappt, heißt es plötzlich: „Der ist aber aggressiv.“

Nein.

Vielleicht hat er vorher einfach fünfmal höflich Nein gesagt und niemand hat zugehört.

Besonders schlimm finde ich übrigens die Vorstellung, ein Hund müsse jeden anderen Hund mögen, um „sozial“ zu sein.

Muss er nicht.

Sozialverhalten bedeutet nicht, jedem Hallo zu sagen. Sozialverhalten bedeutet auch, Abstand halten zu können, Signale anderer Hunde zu respektieren und nicht ungefragt in jeden hineinzubrettern.

Ein Hund, der an einem anderen Hund vorbeigehen kann, ohne Kontakt aufzunehmen, ist deshalb für mich oft deutlich sozialer als der vermeintlich „super freundliche“ Hund, der zu jedem hinrennen muss.

Also bitte:

Wenn euer Hund „nur Hallo sagen“ möchte, fragt vorher.

Und wenn der andere keinen Kontakt möchte, nehmt das nicht persönlich.

Es ist kein Drama.

Es ist schlicht Respekt.

Nicht jeder Hund möchte deinen Hund kennenlernen. Und das muss er auch nicht.

Fernsehen zeigt Hundetraining. Aber kein  gutes.Hundetrainingssendungen im Fernsehen können unterhaltsam sein und manchm...
16/08/2026

Fernsehen zeigt Hundetraining. Aber kein gutes.

Hundetrainingssendungen im Fernsehen können unterhaltsam sein und manchmal sogar einen Denkanstoß geben. Problematisch wird es nur dann, wenn das Gezeigte als allgemeingültige Anleitung verstanden wird. Denn echtes Hundetraining ist deutlich komplexer als das, was sich in einer Fernsehsendung in wenigen Minuten darstellen lässt.

Ein Hund, der an der Leine nach vorne geht, ist nicht automatisch dominant. Vielleicht hat er Angst, vielleicht ist er frustriert, vielleicht hat er Schmerzen oder er hat schlicht gelernt, dass er mit diesem Verhalten Distanz bekommt. Ein Hund, der knurrt, ist nicht automatisch aggressiv. Knurren ist zunächst einmal Kommunikation. Der Hund sagt damit: Das ist mir gerade zu viel, bitte geh auf Abstand. Und ein Hund, der ein Signal nicht ausführt, ist nicht automatisch stur oder respektlos. Vielleicht hat er es in dieser Situation noch gar nicht richtig gelernt, vielleicht ist die Umgebung zu schwierig oder vielleicht geht es ihm körperlich einfach nicht gut.

Bei Menschen würden wir schließlich auch nicht so schnell urteilen. Wenn jemand nach einer schlaflosen Nacht gereizt ist, sagen wir nicht sofort, er habe einen schlechten Charakter. Wenn ein Kind in einer Prüfung plötzlich nichts mehr weiß, nennen wir es nicht automatisch dumm. Und wenn ein älterer Mensch nur langsam aufsteht, würden wir hoffentlich zuerst überlegen, ob ihm etwas weh tut, anstatt ihm mangelnden Willen zu unterstellen.

Genau diese Betrachtungsweise braucht es auch beim Hund.

Seriöses Hundetraining beginnt deshalb für mich nicht mit der Frage: Wie bekomme ich dieses Verhalten möglichst schnell weg? Es beginnt mit der Frage: Warum zeigt dieser Hund dieses Verhalten überhaupt?

Dafür muss man den ganzen Hund anschauen. Seine Vorgeschichte, sein Alter, seine Gesundheit, seine Lernerfahrungen, seine Körpersprache, sein Stressniveau, seine Umwelt und natürlich auch den Menschen am anderen Ende der Leine. Verhalten entsteht nie im luftleeren Raum.

Und genau da liegt das Problem vieler Fernsehsendungen. Fernsehen braucht eine Geschichte. Es braucht ein Problem, Spannung und am besten nach kurzer Zeit eine sichtbare Lösung. Echtes Training funktioniert aber nicht nach Drehbuch. Manchmal ist ein großer Erfolg, wenn ein Hund heute zwei Meter näher an einem Auslöser bleiben kann, ohne in Stress zu geraten. Manchmal besteht gutes Training darin, eine Situation bewusst nicht zu trainieren. Und manchmal ist die wichtigste Entscheidung überhaupt, das Training zu unterbrechen und zunächst medizinisch abzuklären, ob Schmerzen oder andere körperliche Ursachen hinter einem Verhalten stecken.

Das sieht im Fernsehen natürlich weniger spektakulär aus. Für den Hund kann genau das aber der entscheidende Unterschied sein.

Besonders schwierig wird es, wenn Verhalten vorschnell mit Begriffen wie Dominanz, Rangordnung, Respektlosigkeit oder „der Hund muss wissen, wer der Chef ist“ erklärt wird. Solche Sätze klingen einfach und überzeugend, weil sie kompliziertes Verhalten in eine scheinbar klare Erklärung packen. Nur wird Verhalten dadurch nicht richtiger verstanden.

Ein Hund ist kein Gegner, den wir besiegen müssen. Er ist ein soziales Lebewesen, das lernt, Erfahrungen macht, Emotionen erlebt und versucht, in unserer menschlichen Welt zurechtzukommen.

Für mich bedeutet gutes Hundetraining deshalb nicht, einen Hund möglichst schnell gefügig zu machen. Es bedeutet, sein Verhalten zu verstehen, vernünftige Rahmenbedingungen zu schaffen und ihm nachvollziehbar zu zeigen, welches Verhalten sich lohnt und was wir uns stattdessen von ihm wünschen.

Hundesendungen dürfen gerne unterhalten. Sie dürfen auch neugierig machen und Menschen dazu bringen, über Verhalten nachzudenken. Aber sie ersetzen weder Fachwissen noch eine individuelle Einschätzung.

Denn der Hund vor dem Fernseher ist nicht der Hund neben dir auf dem Sofa. Und genau deshalb passt gutes Hundetraining nur sehr selten in 45 Minuten Sendezeit.

Gesucht wird kein Hund.Gesucht wird ein Traum, der in der Realität gar nicht existieren kann.Viele Menschen wünschen sic...
06/08/2026

Gesucht wird kein Hund.
Gesucht wird ein Traum, der in der Realität gar nicht existieren kann.

Viele Menschen wünschen sich einen Hund, der einfach funktioniert. Er soll freundlich zu jedem sein, Kinder lieben, Besucher freudig begrüßen und trotzdem jeden Einbrecher zuverlässig melden. Er soll niemals bellen, nicht haaren, keine Angst haben, nicht jagen, nichts kaputt machen und selbstverständlich überall ohne Leine laufen. Er soll acht Stunden alleine bleiben können, sich perfekt benehmen, jede Situation gelassen meistern und jedes Kommando sofort ausführen. Kurz gesagt: Er soll sich unserem Leben anpassen, ohne selbst jemals Bedürfnisse zu haben.

Doch genau hier beginnt das eigentliche Problem. Wir holen uns einen Hund und erwarten oft, dass er sich verhält wie ein Mensch. Er soll unsere Sprache verstehen, unsere Regeln akzeptieren und unsere Erwartungen erfüllen, obwohl er die Welt völlig anders wahrnimmt. Seine Nase entdeckt tausende Gerüche, seine Instinkte sagen ihm etwas anderes als unsere Kommandos und seine Gefühle sind genauso echt wie unsere. Trotzdem wundern wir uns, wenn der Jagdhund Wild hinterher möchte, der Hütehund alles kontrollieren will oder der unsichere Hund aus Angst bellt. Plötzlich heißt es dann, der Hund sei schwierig, dominant oder ungehorsam. Dabei macht er oft nichts anderes, als genau das, wofür ihn die Natur geschaffen hat.

Vielleicht sollten wir deshalb nicht zuerst fragen: „Was stimmt mit meinem Hund nicht?“ Viel ehrlicher wäre die Frage: „Sind meine Erwartungen überhaupt fair?“ Denn wir verlangen von einem Hund, dass er seine Instinkte unterdrückt, seine Ängste überwindet, seine Bedürfnisse zurückstellt und sich jeden Tag an unsere Welt anpasst. Gleichzeitig schaffen wir Menschen es oft nicht einmal selbst, geduldig zu bleiben, wenn wir im Stau stehen, an der Supermarktkasse warten oder das Internet einmal langsam ist. Wir dürfen schlechte Laune haben, gestresst sein oder Fehler machen. Unser Hund hingegen soll immer ruhig, gelassen und kontrolliert bleiben.

Ist das nicht eigentlich ziemlich ungerecht?

Vielleicht liegt das Problem deshalb viel seltener am Hund, als wir glauben. Vielleicht liegt es an dem Bild, das wir von ihm erschaffen haben. Wir vergleichen echte Hunde mit einer Fantasie, die es nur in Werbespots, Filmen oder perfekt geschnittenen Videos in den sozialen Medien gibt. Dort scheint jeder Hund perfekt zu sein. Im echten Leben sieht es anders aus. Hunde bellen, buddeln, jagen, haben Ängste, machen Fehler und brauchen Zeit, um zu lernen. Genau das macht sie aber nicht zu schlechten Hunden, sondern zu echten.

Ein Hund ist keine Maschine, die wir programmieren können. Er ist auch kein Statussymbol und kein Roboter auf vier Pfoten. Er ist ein fühlendes Lebewesen mit einer eigenen Persönlichkeit, mit Stärken, Schwächen, Emotionen und Bedürfnissen. Er wird dich manchmal zum Lachen bringen, manchmal an deine Grenzen führen und manchmal genau den Knopf drücken, den du am liebsten gar nicht hättest. Aber vielleicht ist genau das seine größte Stärke. Hunde zeigen uns jeden Tag, wie echte Beziehungen funktionieren. Nicht durch Perfektion, sondern durch Vertrauen, Verständnis und gegenseitiges Lernen.

Vielleicht sollten wir also endlich aufhören, den perfekten Hund zu suchen. Denn der Hund wartet nicht darauf, perfekt zu sein. Er wartet nur darauf, dass wir aufhören, Perfektion von ihm zu verlangen

Mein Hund hätte schon gezeigt, wenn er Schmerzen hätte.Diesen Satz höre ich sehr oft. Und genau das ist einer der größte...
28/07/2026

Mein Hund hätte schon gezeigt, wenn er Schmerzen hätte.

Diesen Satz höre ich sehr oft.

Und genau das ist einer der größten Irrtümer rund um unsere Hunde.

Hunde empfinden Schmerzen genauso wie wir. Sie gehen nur völlig anders damit um. In ihrer Entwicklung war es ein Nachteil, Schwäche offen zu zeigen. Deshalb versuchen viele Hunde, Beschwerden so lange wie möglich zu überspielen.

Die Folge: Viele Schmerzen bleiben lange unbemerkt.

Nicht jeder Hund jault, humpelt oder schreit. Im Gegenteil. Die meisten zeigen nur kleine Veränderungen, die im Alltag leicht übersehen oder falsch gedeutet werden.

Vielleicht schläft der Hund plötzlich mehr. Oder er findet keine richtige Ruhe. Er geht langsamer spazieren, springt nicht mehr ins Auto oder aufs Sofa, steht vorsichtiger auf oder legt sich anders hin. Manche Hunde werden anhänglicher, andere ziehen sich zurück. Einige wirken gereizter, andere ungewöhnlich ruhig. Auch Hecheln ohne Hitze, Muskelverspannungen, häufiges Umlagern, ein angespannter Gesichtsausdruck oder zusammengekniffene Augen können Hinweise auf Schmerzen sein.

Besonders tückisch sind chronische Schmerzen. Der Hund passt sich ihnen an. Und wir Menschen oft auch. Das langsame Älterwerden wird dann schnell mit “Das ist halt das Alter” erklärt, obwohl häufig Schmerzen dahinterstecken.

Ein ganz wichtiger Punkt:

Ein Hund, der frisst, spielt, mit dem Schwanz wedelt oder spazieren gehen möchte, kann trotzdem Schmerzen haben.

Lebensfreude und Schmerzen schließen sich nicht gegenseitig aus.

Deshalb gibt es auch keinen einzelnen Blick oder Test, mit dem man Schmerzen sicher erkennen kann. Tierärzte beurteilen sie anhand vieler kleiner Puzzleteile: Verhalten, Bewegung, Körperhaltung, Untersuchung und der Reaktion auf eine Schmerztherapie.

Mein Rat ist deshalb immer derselbe:

Kennt euren Hund. Achtet nicht nur darauf, was er tut, sondern auch darauf, was er plötzlich nicht mehr tut oder anders macht als früher.

Oft sind es genau diese kleinen Veränderungen, die den entscheidenden Hinweis geben.

Schmerzen sind nicht immer laut. Sehr oft sind sie leise. Und genau deshalb verdienen sie unsere Aufmerksamkeit. ❤️

🐶 Wusstest du eigentlich …?… dass die Hundesteuer älter ist, als viele denken?Schon im 15. Jahrhundert mussten Hundehalt...
08/07/2026

🐶 Wusstest du eigentlich …?

… dass die Hundesteuer älter ist, als viele denken?

Schon im 15. Jahrhundert mussten Hundehalter in manchen Regionen eine Abgabe leisten, damals sogar in Form von Getreide. Die Hundesteuer, wie wir sie heute kennen, entwickelte sich Anfang des 19. Jahrhunderts. Sie hatte damals gleich mehrere Ziele: Geld in die Gemeindekassen bringen, die Zahl der Hunde begrenzen und ordnungspolitische Probleme wie streunende Hunde oder die Ausbreitung von Tollwut eindämmen.

Über 500 Jahre später hat sich allerdings einiges verändert.

Heute sind Hunde Familienmitglieder, Assistenzhunde, Rettungshunde, Therapiehunde oder treue Begleiter, die für viele Menschen unbezahlbar sind.

Geblieben ist jedoch die Hundesteuer.

Und jetzt kommt mein Lieblingsgedanke:

Mein Hund zahlt jedes Jahr Steuern. Er bewacht Haus und Familie, bringt mich täglich an die frische Luft, sorgt für gute Laune und hört sich geduldig all meine Probleme an.

Trotzdem bekommt er weder eine Rente, noch einen Steuerbescheid mit Dankeschön, noch einen kostenlosen Knochen. Irgendwie läuft da doch etwas schief. 😂🦴

Spaß beiseite.

Die Hundesteuer ist eine kommunale Aufwandsteuer. Das bedeutet: Städte und Gemeinden entscheiden selbst über ihre Höhe. Und ganz wichtig: Die Einnahmen sind nicht zweckgebunden. Sie müssen also nicht für Hundewiesen, Kotbeutel, Freilaufflächen oder Tierheime verwendet werden, sondern fließen in den allgemeinen Haushalt der Kommune.

Mich interessiert eure Meinung.

Ist die Hundesteuer im Jahr 2026 noch zeitgemäß? Sollte sie bleiben, abgeschafft werden oder zumindest dort eingesetzt werden, wo Hundehalter und ihre Vierbeiner tatsächlich etwas davon haben?

Ich freue mich auf eine faire und respektvolle Diskussion.

💔 Für manche Dinge werde ich niemals Verständnis haben. Niemals.Giftköder auszulegen gehört dazu.Es ist für mich unbegre...
06/07/2026

💔 Für manche Dinge werde ich niemals Verständnis haben. Niemals.

Giftköder auszulegen gehört dazu.

Es ist für mich unbegreiflich, wie ein Mensch bewusst nach Hause gehen kann, Gift vorbereitet, es draußen platziert und dabei ganz genau weiß, dass ein unschuldiger Hund qualvoll sterben könnte. Wer macht so etwas? Wie kann man mit diesem Wissen noch ruhig schlafen?

Das hat nichts mehr mit Ärger über Hunde oder ihre Halter zu tun. Das ist eine bewusste Entscheidung, Leid zu verursachen. Ein wehrloses Lebewesen soll Schmerzen erleiden, ersticken, krampfen oder langsam sterben. Allein dieser Gedanke ist erschütternd.

Und dann sind da die Menschen, die ihren Hund verzweifelt in den Armen halten, auf dem Weg in die Tierklinik um sein Leben kämpfen und am Ende vielleicht Abschied nehmen müssen. Ein Familienmitglied. Ein Freund. Ein treuer Begleiter. Ausgelöscht, weil irgendein Mensch beschlossen hat, Gott über Leben und Tod zu spielen.

Warum jemand so etwas tut, weiß ich nicht. Dafür gibt es keine einfache Erklärung. Aber eines steht für mich fest: Wer absichtlich Giftköder auslegt, zeigt eine erschreckende Missachtung von Leben und Mitgefühl. Das ist keine Lappalie. Das ist eine grausame Tat mit oft tödlichen Folgen.

Ich wünsche mir, dass jeder Hundehalter wachsam ist. Schaut hin. Meldet verdächtige Funde. Warnt andere. Trainiert eure Hunde, nichts vom Boden aufzunehmen. Und wenn euer Hund plötzlich speichelt, erbricht, zittert oder Krämpfe bekommt, verliert keine Zeit. Fahrt sofort zum Tierarzt oder in die Tierklinik.

Unsere Hunde würden ihr Leben für uns geben, ohne eine Sekunde zu zögern.

Das Mindeste, was wir tun können, ist alles dafür zu tun, ihres zu schützen.

Und an die Täter: Für mich seid ihr nicht mutig. Nicht stark. Wer einem wehrlosen Tier heimlich Gift hinlegt, handelt aus dem Verborgenen und nimmt bewusst unsägliches Leid in Kauf. Feiger geht es kaum.

Passt auf eure Hunde auf. Sie vertrauen uns jeden Tag ihr Leben an. ❤️

Ich bin kein Millionär.Ich besitze keine Villa, fahre kein teures Auto und werde wahrscheinlich nie zu den Menschen gehö...
04/07/2026

Ich bin kein Millionär.

Ich besitze keine Villa, fahre kein teures Auto und werde wahrscheinlich nie zu den Menschen gehören, die alles haben.

Aber ich bin trotzdem einer der reichsten Menschen, die ich kenne.

Ich bin ein Zeitmillionär.

Mein größter Reichtum läuft auf vier Pfoten.

Jimmy ist 13 Jahre alt. Muffy 10.

Wenn ich sie anschaue, sehe ich nicht einfach zwei Hunde. Ich sehe mein Leben. Tausende Kilometer, die wir gemeinsam gelaufen sind. Regentage, Sommertage, Berge, Wälder, das Meer. Ich sehe unendlich viele Momente, die damals ganz normal waren und heute unbezahlbar sind.

Früher dachte ich immer, wir hätten noch so viel Zeit.

Heute weiß ich, wie trügerisch dieser Gedanke ist.

Jimmy ist älter geworden. Seine Schnauze ist grau. Seine Schritte sind ruhiger. Manchmal bleibt er einfach stehen und schaut mich an. Dann wünsche ich mir, ich könnte die Zeit für einen Augenblick anhalten.

Einfach nur, damit dieser Moment niemals endet.

Denn egal, wie sehr wir unsere Hunde lieben, irgendwann kommt dieser Tag, vor dem sich jeder Hundemensch fürchtet.

Ein Tag, an dem nur noch Erinnerungen bleiben.

Allein dieser Gedanke zerreißt mir das Herz.

Deshalb sage ich nie mehr: Das machen wir irgendwann.

Wir machen es heute.

Noch ein Spaziergang.

Noch einmal ans Meer.

Noch ein Sonnenuntergang.

Noch ein gemeinsames Foto.

Noch eine Umarmung.

Noch einmal sagen, wie sehr ich sie liebe, auch wenn sie meine Worte nicht verstehen. Ich hoffe, sie fühlen sie.

Am Ende wird niemand fragen, wie viel Geld ich verdient habe oder was ich besessen habe.

Aber ich werde wissen, dass ich jeden Tag genutzt habe, um Zeit mit den beiden zu verbringen, die mein Herz jeden einzelnen Tag ein bisschen glücklicher gemacht haben.

Wenn Liebe in Zeit gemessen wird, dann bin ich mit Jimmy und Muffy unendlich reich. Und genau deshalb bin ich ein Zeitmillionär. ❤️🐾

Freilauf ist keine Auszeichnung. Rücksicht schon! Warum manche Hundehalter ihren Hund nicht einfach für einen kurzen Mom...
13/06/2026

Freilauf ist keine Auszeichnung.
Rücksicht schon!

Warum manche Hundehalter ihren Hund nicht einfach für einen kurzen Moment anleinen können, wenn andere Hundehalter entgegenkommen, werde ich vermutlich nie verstehen.

Nein, dein Hund verliert dadurch nicht seine gute Erziehung. Er vergisst keine Kommandos. Und er fällt auch nicht automatisch durch eine imaginäre Prüfung zum „perfekten Freilaufhund“.

Der Satz „Der tut nichts“ gehört vermutlich zu den am häufigsten verwendeten Ausreden unter Hundehaltern. Das Problem dabei ist nur: Es geht nicht immer um deinen Hund.

Vielleicht hat der andere Hund Schmerzen. Vielleicht ist er alt, unsicher, krank oder befindet sich gerade im Training. Vielleicht hat er schlechte Erfahrungen gemacht oder braucht einfach Abstand. Das alles kannst du nicht wissen. Trotzdem erwarten manche Menschen, dass alle anderen ihren Hund akzeptieren müssen, nur weil der eigene „lieb“ ist.

Rücksicht beginnt dort, wo man erkennt, dass die eigenen Wünsche nicht wichtiger sind als die Bedürfnisse anderer.

Wer seinen Hund bei einer Begegnung kurz anleint, zeigt keine Unsicherheit und beweist auch nicht, dass sein Hund nicht hört. Ganz im Gegenteil. Er zeigt Verantwortungsbewusstsein, Fachwissen und Respekt gegenüber anderen Mensch-Hund-Teams.

Interessant ist, dass gerade diejenigen besonders oft über den perfekten Gehorsam ihres Hundes sprechen, deren Hund dann ungefragt auf fremde Hunde zuläuft. Wenn der Rückruf erst nach dem dritten Rufen funktioniert oder der Hund bereits beim anderen angekommen ist, dann ist das kein guter Rückruf. Dann ist es schlicht zu spät.

Gutes Hundetraining erkennt man nicht daran, wie oft ein Hund ohne Leine läuft. Gutes Hundetraining erkennt man daran, wie verantwortungsvoll sein Mensch handelt.

Einen Hund für wenige Sekunden anzuleinen kostet nichts. Es schränkt niemanden ein. Es verhindert Stress, Konflikte und Missverständnisse.

Wer dazu nicht bereit ist, hat meist kein Problem mit der Leine.

Sondern mit seinem Ego.

🐾 Denn Rücksicht ist keine Schwäche. Rücksicht ist Charakter.

Deutschlands Hundeschulen unter der Lupe Ehrliche Erfahrungen statt WerbeversprechenStellt euch einmal vor, es gäbe eine...
04/06/2026

Deutschlands Hundeschulen unter der Lupe Ehrliche Erfahrungen statt Werbeversprechen

Stellt euch einmal vor, es gäbe eine unabhängige Plattform, auf der Hundehalter ihre Erfahrungen mit Hundeschulen, Vereinen und Trainern teilen könnten. Ehrlich, transparent und ohne Werbung.

Welche Trainingsmethoden werden verwendet?

Wird noch mit Dominanztheorien gearbeitet?

Kommen Discscheiben, Wurfketten, Rütteldosen oder andere Schreckreize zum Einsatz?

Werden Halti, Würgehalsbänder, Stachelhalsbänder oder ähnliche Hilfsmittel empfohlen?

Wie wird mit Angsthunden umgegangen?

Dürfen Hunde in Gruppen gemobbt werden, weil sie es “untereinander regeln sollen”?

Wird auf moderne Verhaltensforschung gesetzt oder auf veraltete Ansichten?

Wie groß sind die Gruppen?

Wird individuell auf Hund und Mensch eingegangen?

Fühlt man sich respektiert oder eher unter Druck gesetzt?

Genau solche Informationen fehlen vielen Hundehaltern heute. Oft sieht man schöne Webseiten, tolle Werbevideos und perfekte Social-Media-Beiträge. Wie aber tatsächlich trainiert wird, erfährt man meist erst, wenn man bereits viel Geld investiert hat.

Eine Plattform mit echten Erfahrungsberichten könnte Hundebesitzern helfen, die passende Hundeschule zu finden. Nicht um jemanden schlechtzumachen, sondern um Transparenz zu schaffen.

Positive Erfahrungen wären dabei genauso wichtig wie kritische. Denn gute Arbeit verdient Anerkennung und fragwürdige Methoden sollten hinterfragt werden dürfen.

Was meint ihr?

Würdet ihr euch eine solche Übersicht wünschen?

Welche Erfahrungen habt ihr mit Hundeschulen, Vereinen oder Trainern gemacht?

Was waren absolute Highlights und was waren für euch echte No-Gos?

Vielleicht muss man im Hundetraining langsam mal eine unbequeme Wahrheit aussprechen:Viele Methoden existieren heute nic...
17/05/2026

Vielleicht muss man im Hundetraining langsam mal eine unbequeme Wahrheit aussprechen:

Viele Methoden existieren heute nicht mehr wegen Fachwissen.
Sondern wegen menschlicher Probleme mit Kontrolle, Emotionen und Selbstreflexion.

Denn wenn man ehrlich ist, sieht man es doch überall.
Menschen sind gereizter als früher.
Weniger belastbar.
Schneller aggressiv.
Diskussionen eskalieren innerhalb von Sekunden und manche fühlen sich inzwischen schon persönlich angegriffen, wenn man nur eine andere Meinung hat.

Und genau diese innere Spannung landet dann oft im Training.

Da wird Druck plötzlich „klare Führung“ genannt.
Einschüchterung bekommt moderne Namen.
Kontrollverhalten verkauft man als Kompetenz.
Und Menschen feiern sich dafür, wie schnell ein Lebewesen aufgibt zu widersprechen.

Obwohl wir fachlich längst weiter sein müssten.

Wir wissen heute mehr denn je über Stressphysiologie, Lernen, Emotionen, Trauma, Nervensysteme und die Auswirkungen von Angst auf Verhalten. Das Wissen ist da. Jeder kann es lesen. Jeder kann sich fortbilden.

Und trotzdem halten manche an Methoden fest, bei denen man sich fragt, ob die Fortbildung irgendwann zwischen VHS Kassette und Nokia 3310 beendet wurde. 😂

Warum?

Weil Kontrolle für viele Menschen emotional unglaublich belohnend ist.

Wer innerlich instabil ist, sucht Stabilität oft im Außen.
Wer mit den eigenen Emotionen schlecht umgehen kann, versucht Verhalten zu kontrollieren.
Wer sich ohnmächtig fühlt, genießt plötzlich das Gefühl von Macht über Schwächere.

Und genau deshalb reagieren manche Menschen auf modernes, gewaltfreies Training so emotional.
Nicht weil die Wissenschaft fehlt.
Sondern weil ihr eigenes Weltbild wackelt.

Denn wenn Druck, Angst und Einschüchterung plötzlich nicht mehr „notwendig“ sind, bleibt am Ende eine unangenehme Frage übrig:

War das wirklich Führung…
oder einfach nur schlecht regulierte menschliche Emotion?

Und ja…
das trifft manche hart.

Vor allem diejenigen, die jedes kritische Hinterfragen sofort als persönlichen Angriff empfinden, während sie selbst seit Jahren Lebewesen körperlich oder psychisch unter Druck setzen und das dann „Konsequenz“ nennen.

Fachliche Stärke zeigt sich nicht darin, wie schnell man jemanden klein bekommt.
Sondern darin, wie souverän man bleibt, obwohl man die Macht hätte, Druck auszuüben.

Und vielleicht sollten manche Menschen erst lernen, mit ihren eigenen Emotionen umzugehen…
bevor sie anfangen, andere Lebewesen kontrollieren zu wollen.

So…
und jetzt lehne ich mich entspannt zurück und freue mich auf die aggressiven Kommentare unter einem Beitrag gegen Aggression im Training. Das bestätigt meistens schneller alles, als ich es jemals erklären könnte 😂🍿

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Pfullendorf
88630

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Dienstag 09:00 - 18:00
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